Ein Tschetschene sprach über das, was er in Syrien sah: „Es gibt dort kein Jihad, keine Spur davon!“

466x10000_out__Der Oberhaupt der Tschettschenischen Republik ( im Nordkaukasus gelegene autonome Republik in Russland) Ramsan Kadyrow traf sich mit Muslim Magomadov, der vor kurzem aus Syrien zurückkehrte. Laut Kadyrow wurde er von der Magomadovs Großmutter gebeten sie bei der Rückführung ihres Enkels  zu unterstützen. Magomadov ging einmal nach Syrien um dort den oppositionellen   Muslimen zu helfen, aber ihm wurde bald klar, dass die Realität dort ganz anders aussieht, als die, von der er gehört hatte, berichtet Pressedienst der  Tschetschenischen Regierung.

„Ich ging mit der Absicht, den Muslimen in Syrien zu helfen, aber als ich dann eintraf, sah ich, was für ein Chaos dort herrscht. Es gibt dort kein Jihad, keine Spur davon. In Wirklichkeit gibt es unter denen, die angeblich nach Syrien kamen um zu kämpfen/helfen, keine Einigung und es fehlt an gemeinsamen  Verständnis, was zu tun ist. Sie streiten sich dort untereinander. Es ist ein Krieg nur um die Menschen zu vernichten. Es gibt bei ihnen  keinen Respekt für muslimische Schreine, ich war enttäuscht von dem, was ich dort sah. Ich wollte wirklich den Muslimen in Syrien  helfen, aber dort passiert nicht das, was man im Fernsehen und im Internet darüber berichtet. Deshalb habe ich mich entschlossen   zurück zu gehen, weil ich nicht für eine ungerechte Sache sterben wollte, “ sagte Magomadov.

Er forderte diejenigen, die es planen nach Syrien zu gehen, dass sie es sich vorhin gut überlegen sollen. „Ich werde niemandem raten, mein eigener Fehler zu wiederholen. Ich gebe zu, dass ich einen Fehler gemacht habe, aus Unwissenheit und aus meiner Leichtgläubigkeit. Ich hoffe, dass meine bittere Erfahrung anderen jungen Menschen, die noch denken, dass in Syrien ein heiliger Krieg läuft, nützlich sein wird . Lasst euch nicht täuschen und lasst euch nicht irreführen „, – sagte der junge Mann.

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Der Oberhaupt der Tschetschenien verurteilt die Aktionen der internationalen Söldner, die unter dem Deckmantel des Jihad Zivilisten töten. „Was nützt es den Muslimen einen Krieg in Syrien zu führen? In einem Land, wo für Muslime alle Bedingungen geschafft, Moscheen und Koranschulen gebaut wurden? Oder würden etwa Muslime Moscheen zerstören und sprengen und ganze Familien von Kurden umbringen? Das ist kein Jihad. Ein Gläubiger würde soetwas niemals tun. Man muss bedenken, wie viel man Zeit und Mühe brauchen würde, um das Land danach wieder aufzubauen,  um die Menschen einen Rückkehr in das ziviles Leben zu ermöglichen . „- sagte Ramsan Kadyrow.

Für Sie getreu dem Original übersetzt:  http://www.regnum.ru/news/polit/1694192.html

Grüß.RML.

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 13. August 2013, in Bevölkerung, Interessantes, Katastrophen, Kinder, Konflikt, Krieg, Kriminalität, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Politik, Russland, Skandal, Tschetschenien, Welt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 10 Kommentare.

  1. goetzvonberlichingen

    Hallo, beim HM verlinkt..
    guter aufschlussreicher Artikel.
    Lb .Gr.Götz

    • O, herzlichen Dank, goetz :)! Freut mich sehr, dass es Ihnen gefallen hat. Ich gebe mir auch sehr viel Mühe bei Übersetzungen oder eigenen Artikeln. Etwas schwierig, da noch arbeiten muss. Bin wieder mal gerade gekommen und esse, war heut unglaublich Hungrig 🙂 🙂

      LG.RML.

      • goetzvonberlichingen

        Guten Hunger!
        Weiter so… Seite ist schön aufgemacht…
        Lb.Gr. 🙂

        • Danke! Ich konnt glatt eine Kuh verputzen 🙂
          Die Seite habe ich ganz schlicht gestaltet,der Schnik-Schnak ist nicht mein Ding, weeste 🙂 🙂

          • goetzvonberlichingen

            RM.Lady ,,gerade das bringst!
            Schlicht und höbsch..:-)
            Da du dich auf russische Themen..in deutsch überetzt spezialisierst, füllst du eine Lücke..

          • Sehr scheen, sehr scheen! 🙂

          • goetzvonberlichingen

            Satire..mal ganz „un-wissenschaftlich“ 🙂

            >Warum hat Steinbrück solch extrem kleine Pupillen?<

            Ein Pupillo-Psychogramm.
            Was sagt die "Irisdiagnose" dazu?
            "Diese Person ist immer in Aktion und
            arbeitet lieber alleinverantwortlich. Schwächen Anderer können sie nur schwer
            nachfühlen(Desinteresse), da sie diese Zustände bei sich kaum wahrnehmen. Daher sind bei ihnen
            Überforderungszeichen und das Burn-Out-Syndrom häufige Störungen. Ein weiteres
            deutliches Warnsignal ist der dünne rötliche Rand der Pupille (Neurasthenikerring).
            Er zeigt ein überreiztes Nervenkostüm an. Die sehr kleine Pupille ist ebenfalls ein
            Zeichen, dass sich die Person zurückziehen und ausruhen möchte.Warum tut er sich das an?
            Muss er?Soll er?
            Das kleine ockerfarbene Pigment im Bereich des inneren Drittels der Iris bei 5:00 Uhr
            weist durch die Farbe auf eine Störung der Galle hin. Die Lage des Pigments gibt
            den Bereich der Störung an.
            Gift in Galle, Genitaltrakt, und Vater-Sohn-Konflikt.Auweia…
            Kleine Pupille?
            Drogen müssen es ja nicht gleich sein. Oder nimmt er doch regelmäßige Medikamente, z.B. Digitalis oder Beta-Blocker?
            Werden die immer nur so klein wenn er lügt, misstrauisch ist, oder nur wenn er mit Journalisten spricht?"

  2. MICK (Selbsterhalter)

    Es gibt keinen Jihad in Syrien? Dazu hätte der Knabe nicht erst hinfahren müssen.

    • Stimmt, Mick, aber letztendlich ist es doch gut, dass er es verstanden hat, worum es dort überhaupt geht. Diese Provokateure machen sich am besten an sehr junge unerfahrene Leute an – wie dieser einer ist – und betreiben eine ordentliche Gehirnwäsche. Hoffentlich, hat er das tatsächlich kapiert.

      LG.RML.

      • MICK (Selbsterhalter)

        Einer hat es begriffen.Einer von vielleicht Tausend.Das reicht nicht.Die Provokateure sind in der Regel die eigenen islam.Würdenträger.Ausgestattet mit viel Geld aus den Ölstaaten und der westl.Welt.Ich möchte wetten,diesen jungen Mann hat das viele Geld gelockt.Zum Glück hatte er noch ein Gewissen.Er ist da wirklich eine Ausnahme.

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