Archiv für den Tag 7. September 2013

Und ihr denkt, es geht um einen Diktator. Ein Artikel von „Frankfurter Allgemeine“ vom 24.07.2012, gerade jetzt sehr aktuell.

„Die Reaktionen auf den Syrien-Konflikt offenbaren die geopolitische Ahnungslosigkeit mancher deutscher Kommentatoren: Zehn Minuten Nachhilfe aus gegebenem Anlass können nicht schaden.“

„Die Vereinigten Staaten haben auch nach 1945 immer wieder gerade dort interveniert, wo es ihnen erforderlich schien, die eigene Machtstellung konsequent zu stärken

„Wie es scheint, sehen sich China und Russland in einem gemeinsamen Kondominat über den südasiatischen Raum, und ihr striktes Nein gegen ein Eingreifen der westlichen Mächte in Syrien kann sehr wohl im Sinne einer politisch-völkerrechtlichen Doktrin eines wenigstens angedeuteten Interventionsverbots für raumfremde Mächte, womit vor allem Amerika gemeint ist, gesehen werden. Die Regierung in Washington wiederum wird ein solches Verbot, wäre es denn ernst gemeint, kaum akzeptieren können, denn in der Konsequenz würde dies den endgültigen Verzicht auf politisch-ökonomische Einflussnahme, eventuell sogar auf militärisches Eingreifen in den Regionen des „Randlandes“ bedeuten. Washington kann schon aus ureigenem Interesse jene eurasiatischen Randregionen nicht ihrem Schicksal – und schon gar nicht den beiden asiatischen Weltmächten – überlassen.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/syrien-und-ihr-denkt-es-geht-um-einen-diktator-11830492.html

LG.RML.

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Offenherziger Klartext: Roland Dumas über den Syrien-Konfilkt

Der ehemalige französische Außenminister in der Sendung des französischen Senders LCP „Ça vous regarde“ [Das betrifft Sie] vom 10. Juni 2013 spricht offenherzig über die Hintergründe des Syrienkonfliktes. Zwei Elemente:

1) Bereits 2011 unterstützte Großbritannien die syrischen Rebellen, um die syrische Regierung von Präsident Assad zu stürzen.

2) Der israelische Premierminister habe ihm bereits vor längerer Zeit vertraulich mitgeteilt, daß jeder Staat um Israel herum, mit dem sich Israel nicht würde verständigen können, von Israel niedergeschlagen werden würde. Und es sei bekannt, daß Assad anti-israelische Äußerungen von sich gegeben habe.

Keine weiteren Fragen…

Verlinkt von: http://www.youtube.com (User: ForumTheatro1234)

LG.RML.

Von Syrien und dem Beitrag der STIMME RUSSLANDS zur Redefreiheit.

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Vor kurzem haben konservative britische Parlamentarier ihre Kollegen von der Opposition kritisiert, weil diese einige Artikel der STIMME RUSSLANDS über den Krieg in Syrien im Twitter teilten. Brooks Newmark, Mitglied des britischen Parlaments seit 2005, Fachmann im Bereich Wirtschaft und Politik im Nahost, äußerte seine Meinung zu diesem Thema.

http://german.ruvr.ru/2013_09_06/Mitglied-des-britischen-Parlaments-Von-Syrien-und-dem-Beitrag-der-STIMME-RUSSLANDS-zur-Redefreiheit-2656/

LG.RML.

 

 

Chisinäu politisiert den Besuch des Oberhauptes der Russisch-orthodoxen Kirche in Moldawien und Transnistrien

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„Schon heute sind einige weltliche Massenmedien der Republik dazu geneigt, in der Ankunft des Patriarchen Kyrill einen Versuch Moskaus zu sehen, Chisinäu zu beeinflussen. Unter den Gründen für den Besuch wird beispielsweise das im November bevorstehende Gipfeltreffen „Östliche Partnerschaft“ in Vilnius genannt. Dort wird die Unterzeichnung des Abkommens mit der EU über die Einbeziehung Moldawiens in die Freihandelszone erwartet. Das widerspricht der eventuellen Mitgliedschaft der Republik in der Zollunion. Die prowestlich gesinnten Analysten sind sich dessen sicher, dass das Oberhaupt der Russisch-orthodoxen Kirche kommt, um auf die Machthaber des Landes einzureden, kein Abkommen mit der EU zu unterschreiben. Der moldauische Politologe Victor Djosu ist überzeugt, dass solche Erklärungen lediglich ein Versuch seien, das Gewünschte für das Wirkliche auszugeben.“

 http://german.ruvr.ru/2013_09_07/Chisinau-politisiert-den-Besuch-des-Oberhauptes-der-Russisch-orthodoxen-Kirche-in-Moldawien-und-Transnistrien-3599/

LG.RML.

AUS EIGENER SACHE.

Diejenigen, die mir per e-mail bzw. Kommentar (wird gelöscht) beibringen wollen, was ich zu denken, zu fühlen oder was ich machen bzw. lieber nicht machen soll, sollten sich lieber um Ihre eigene Angelegenheiten kümmern (wird auch langsam Zeit). Ihr könnt mir Nichts aber auch rein gar Nichts beibringen oder anraten, denn ich bin eine erwachsene Frau mit eigenen reichhaltigen Erfahrungen und kein dummes Kind!

Ich bin russisch-orthodox – das hat Herz, Seele, Mitgefühl und eine gehörige Portion an Verstand. Ihr werdet es niemals kapieren.

In dem Sinne – weiterhin viel Spass beim Gift versprühen. Ihr tut mir nur noch Leid.

Trotzdem LG. RML.

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„Ob wir Syrien helfen werden ? Das werden wir.“

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Der G20 – Gipfel ist zu Ende. Syrien und russisch-amerikanischen Beziehungen Wladimir Putin hat auf diese Fragen noch vor den Gesprächen in der nördlichen Hauptstadt geantwortet. Zu diesen Themen hat der Präsident gestern neue Erklärungen gemacht. Hier die wichtigsten Aussagen von Putin, von mir getreu dem Original übersetzt.

Gestern (am 5ten Sept., Anm.), fast den ganzen Abend, haben wir uns der Erörterung des Problems von Syrien und den Problemen, die um das Land herum entstehen, gewidmet. Man hat lange genug geredet und beendete die Gespräche erst um ein Uhr nachts Moskauer Zeit Danach hatte ich mit Herrn Cameron bis halb drei ein bilaterales Treffen. Ihr habt gesagt (er meinte die anwesenden Journalisten, Anm.), dass die Abstimmung (über Syrien – Angriff, Anm.) 50 zu 50 ist . Nicht so ganz. Ich kann Ihnen sagen, wer für eine militärische Aktion gestimmt hat, das ist bekannt: die Vereinigten Staaten, die Türkei, Kanada, Saudi-Arabien, Frankreich. Herr Cameron stimmte auch dafür, aber, wie wir wissen, das Parlament des Landes hat der Wille der Menschen in Großbritannien zum Ausdruck gebracht und sprach dagegen. Sehr vorsichtig verhält sich auch die Kanzlerin der Bundesrepublik – Deutschland hat nicht vor an der militärischen Maßnahmen  teilzunehmen. Wer war dagegen? Russland, China , Indien, Indonesien – ich machen Sie darauf aufmerksam, das ist das größte muslimische Land der Welt in Bezug auf die Bevölkerung – Argentinien, Brasilien, Südafrika, Italien. Auch sprach sich gegen den Krieg der Generalsekretär der Vereinten Nationen . Und lasst uns nicht über die Botschaft des Papstes vergessen, die Botschaft des Papstes, der offen die Unzulässigkeit des Beginns einer neuen Welle melitärischer Aktionen erklärt.“

Ich habe euch die Länder genannt, dessen Führung die Ausbau des Konflikts in diesem Land, in Syrien, bevorzugt, mit Angriffen von außen. Aber ich versichere Ihnenund darüber sagen die letzten Fallstudien aus – in diesen Ländern ist die überwiegende Mehrheit der Menschen auf unserer Seite, sie sind gegen den Ausbau der militärischen Operationen. Schauen Sie, was die Fallstudien in europäischen Ländern und auch in den Vereinigten Staaten sagen: dort sind von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung gegen den Krieg.“

Und schließlich das Wichtigste. Ich gehe davon aus, dass alles, was mit dem sogenannten Einsatz von chemischen Waffen zutun hat, ist eine Provokation seitens der Militanten/Rebellen, die auf Hilfe von Außen zählen, auf Hilfe der Länder, welche sie ursprünglich  unterstützt haben. Das ist der springende Punkt dieser Provokation. Das ist das erstes Teil. Das zweites Teil ist, ich erinnere Sie, dass die Anwendung von Gewalt gegen ein souveränes Staat nur dann möglich ist, wenn das, erstens, zur Selbstverteidigung dient, und Syrien greift, wie wir wissen, die Vereinigten Staaten nicht an. Und zweitens, durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Wie sagte doch  gestern einer der Teilnehmer unserer Diskussion: „Die, die dagegen handeln, stellen sich selbst außerhalb des Gesetzes.“

Letzte Nacht sagte plötzlich, zum Beispiel, der indische Premierminister: „Bin kategorisch gegen jeglichen Krieg.Unerwartet für mich war ebenso die Position des Präsidenten von Indonesien – das größte muslimische Land der Welt! – mehr als dreihundert Millionen oder dreihundert und fünfzig, meine ich. Der Präsident von Brasilien bezieht auch eine harte Haltung. Präsident der Republik Südafrika, er sprach sehr deutlich und sagte Etwas, meiner Meinung nach, was nicht nur zu der Situation in Syrien passt, sondern im Allgemeinen. Er sagte: Kleine Länder in der heutigen modernen Welt fühlen sich im Allgemeinen verwundbar und schutzlos. Es hat den Eindruck, dass eine stärkere, leistungsfähigere Land kann jederzeit nach eigenem Ermessen die Kraft gegen sie anzuwenden“. Und er hat Recht. So entwickelt sich die Praxis.

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Der Präsident hat ganz deutlich zu verstehen gegeben: Damaskus ist ein langjähriger Partner von Moskau. Und er wird dieses naheöstlicher Staat nicht im Stich lassen, auch nicht bei einer militärischen Intervention von Ausserhalb in die syrische Angelegenheiten.

Frage einer anwesenden Journalistin: „Sie haben einmal gesagt, dass Russland sich unter keinen Umständen in ein militärischer Konflikt in Syrien einmischen wird. Und in diesem Zusammenhang: Wenn es dort zu militärischen Handlungen kommt, wird Russland Syrien helfen?“

Putin: „Ob wir Syrien helfen werden? Das werden wir. Wir helfen auch jetzt. Wir liefern Waffen, wir arbeiten auch im wirtschaftlichen Bereich zusammen. Ich hoffe, es wird auch mehr Zusammenarbeit im humanitären Bereich, einschließlich der Bereitstellung von humanitärer Hilfe zur Unterstützung der Menschen, Zivilisten, die sich heute in einer sehr schwierigen Situation in ihrem Land befinden.“

Original:

http://www.1tv.ru/news/polit/241298

Auch hier noch etwas:

http://www.20min.ch/ausland/dossier/syrien/story/17943239

Fotos zur C-Attake ( auf das Bild klicken und dann hinblättern)

http://news.mail.ru/foto/141552/#photo0

LG.RML.

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Merkel, Putin – G20 Sankt Petersburg ( September 2013)

В.Путин на Водно-музыкальном шоу для гостей саммита G20

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Russland: Augenzeugen des Giftgas-Einsatzes in Syrien anhören.

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„Mutter Agnes ist überzeugt, dass es sich bei der chemischen Attacke vom 21. September in einem Vorort von Damaskus um eine Provokation der unversöhnlichen Opposition handelt“, so das russische Außenministerium. Ihrer Meinung nach waren die schockierenden Bilder, die von Medien weltweit verbreitet wurden, noch vor dem Einsatz gefilmt worden, um dann die Vorwürfe gegen die syrische Regierung zu untermauern.

„Leider interessieren diese Tatsachen die westlichen und voreingenommenen regionalen Medien nicht, die nach der Ansicht der Kloster-Vorsteherin den Auftrag bestimmter Kreise erfüllen, indem sie gefälschte Informationen über den 21. August verbreiten und die Tragödie von Latakia ignorieren.“

http://de.ria.ru/politics/20130906/266823035.html

LG.RML.

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