„Ob wir Syrien helfen werden ? Das werden wir.“

лавров

Der G20 – Gipfel ist zu Ende. Syrien und russisch-amerikanischen Beziehungen Wladimir Putin hat auf diese Fragen noch vor den Gesprächen in der nördlichen Hauptstadt geantwortet. Zu diesen Themen hat der Präsident gestern neue Erklärungen gemacht. Hier die wichtigsten Aussagen von Putin, von mir getreu dem Original übersetzt.

Gestern (am 5ten Sept., Anm.), fast den ganzen Abend, haben wir uns der Erörterung des Problems von Syrien und den Problemen, die um das Land herum entstehen, gewidmet. Man hat lange genug geredet und beendete die Gespräche erst um ein Uhr nachts Moskauer Zeit Danach hatte ich mit Herrn Cameron bis halb drei ein bilaterales Treffen. Ihr habt gesagt (er meinte die anwesenden Journalisten, Anm.), dass die Abstimmung (über Syrien – Angriff, Anm.) 50 zu 50 ist . Nicht so ganz. Ich kann Ihnen sagen, wer für eine militärische Aktion gestimmt hat, das ist bekannt: die Vereinigten Staaten, die Türkei, Kanada, Saudi-Arabien, Frankreich. Herr Cameron stimmte auch dafür, aber, wie wir wissen, das Parlament des Landes hat der Wille der Menschen in Großbritannien zum Ausdruck gebracht und sprach dagegen. Sehr vorsichtig verhält sich auch die Kanzlerin der Bundesrepublik – Deutschland hat nicht vor an der militärischen Maßnahmen  teilzunehmen. Wer war dagegen? Russland, China , Indien, Indonesien – ich machen Sie darauf aufmerksam, das ist das größte muslimische Land der Welt in Bezug auf die Bevölkerung – Argentinien, Brasilien, Südafrika, Italien. Auch sprach sich gegen den Krieg der Generalsekretär der Vereinten Nationen . Und lasst uns nicht über die Botschaft des Papstes vergessen, die Botschaft des Papstes, der offen die Unzulässigkeit des Beginns einer neuen Welle melitärischer Aktionen erklärt.“

Ich habe euch die Länder genannt, dessen Führung die Ausbau des Konflikts in diesem Land, in Syrien, bevorzugt, mit Angriffen von außen. Aber ich versichere Ihnenund darüber sagen die letzten Fallstudien aus – in diesen Ländern ist die überwiegende Mehrheit der Menschen auf unserer Seite, sie sind gegen den Ausbau der militärischen Operationen. Schauen Sie, was die Fallstudien in europäischen Ländern und auch in den Vereinigten Staaten sagen: dort sind von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung gegen den Krieg.“

Und schließlich das Wichtigste. Ich gehe davon aus, dass alles, was mit dem sogenannten Einsatz von chemischen Waffen zutun hat, ist eine Provokation seitens der Militanten/Rebellen, die auf Hilfe von Außen zählen, auf Hilfe der Länder, welche sie ursprünglich  unterstützt haben. Das ist der springende Punkt dieser Provokation. Das ist das erstes Teil. Das zweites Teil ist, ich erinnere Sie, dass die Anwendung von Gewalt gegen ein souveränes Staat nur dann möglich ist, wenn das, erstens, zur Selbstverteidigung dient, und Syrien greift, wie wir wissen, die Vereinigten Staaten nicht an. Und zweitens, durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Wie sagte doch  gestern einer der Teilnehmer unserer Diskussion: „Die, die dagegen handeln, stellen sich selbst außerhalb des Gesetzes.“

Letzte Nacht sagte plötzlich, zum Beispiel, der indische Premierminister: „Bin kategorisch gegen jeglichen Krieg.Unerwartet für mich war ebenso die Position des Präsidenten von Indonesien – das größte muslimische Land der Welt! – mehr als dreihundert Millionen oder dreihundert und fünfzig, meine ich. Der Präsident von Brasilien bezieht auch eine harte Haltung. Präsident der Republik Südafrika, er sprach sehr deutlich und sagte Etwas, meiner Meinung nach, was nicht nur zu der Situation in Syrien passt, sondern im Allgemeinen. Er sagte: Kleine Länder in der heutigen modernen Welt fühlen sich im Allgemeinen verwundbar und schutzlos. Es hat den Eindruck, dass eine stärkere, leistungsfähigere Land kann jederzeit nach eigenem Ermessen die Kraft gegen sie anzuwenden“. Und er hat Recht. So entwickelt sich die Praxis.

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Der Präsident hat ganz deutlich zu verstehen gegeben: Damaskus ist ein langjähriger Partner von Moskau. Und er wird dieses naheöstlicher Staat nicht im Stich lassen, auch nicht bei einer militärischen Intervention von Ausserhalb in die syrische Angelegenheiten.

Frage einer anwesenden Journalistin: „Sie haben einmal gesagt, dass Russland sich unter keinen Umständen in ein militärischer Konflikt in Syrien einmischen wird. Und in diesem Zusammenhang: Wenn es dort zu militärischen Handlungen kommt, wird Russland Syrien helfen?“

Putin: „Ob wir Syrien helfen werden? Das werden wir. Wir helfen auch jetzt. Wir liefern Waffen, wir arbeiten auch im wirtschaftlichen Bereich zusammen. Ich hoffe, es wird auch mehr Zusammenarbeit im humanitären Bereich, einschließlich der Bereitstellung von humanitärer Hilfe zur Unterstützung der Menschen, Zivilisten, die sich heute in einer sehr schwierigen Situation in ihrem Land befinden.“

Original:

http://www.1tv.ru/news/polit/241298

Auch hier noch etwas:

http://www.20min.ch/ausland/dossier/syrien/story/17943239

Fotos zur C-Attake ( auf das Bild klicken und dann hinblättern)

http://news.mail.ru/foto/141552/#photo0

LG.RML.

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Merkel, Putin – G20 Sankt Petersburg ( September 2013)

В.Путин на Водно-музыкальном шоу для гостей саммита G20

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 7. September 2013 in Amerika, Bevölkerung, Christen, Christenverfolgung, Deutschland, Deutschland - Russland, Drohung, EU, Europa, Konflikt, Krieg, Kriminalität, Medien, Merkel, Mord, Nahe Osten, NATO, Politik, Putin, Russland, Skandal, Staat, Syrien, Terror, Terroristen, USA, Völkermord, Welt, Westen und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Angeblich hat ein gewisser Alois Irlmaier 😉 folgendes zum Beginn eines großen Nahostkriegs gesagt: „Alles schreit Friede – da wird’s passieren.“

    Was es auch immer mit dem guten Alois auf sich hat…seine Worte sind mir beim Lesen des Artikels spontan in den Sinn gekommen.

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