Archiv für den Tag 8. September 2013

Das Wort zum Sonntag. Ein Gastbeitrag von gradischnik.

Ursprünglich wollte ich einleitend mit der Überschrift „Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“ beginnen. Worte, die mal der Altkanzler Adenauer gesagt haben soll, aber sie wohl nie in dieser Form verkündet hat. Aber gesagt hat er wohl:

„Es soll mich keiner daran hindern, im Laufe eines Jahres wat klüjer jeworden zu sein“

Bei der „mächtigsten Frau der Welt“ ist das wohl niemals angekommen. In ihrer ureigenen schäbigsten Art oportuner Charakterschwäche,………. elendiger und erbärmlicher Wankelmütigkeit, hat sie alle „Menschen guten Willens“ an den Satan verkauft.

Wie gelähmt, ja fast apathisch hatte ich gestern ihren Fallrückzieher als erstes schon morgens in der „Bild online“ zur Kenntnis genommen und dachte, ich traue meinen Augen und Ohren nicht, was der *********** (editiert durch RML., Anm.) Guido W. der Welt zu verkünden hatte. „Wir (Deutschland) helfen doch mit beim Bombardieren“!!! Ist das schon die „Posaune“, von der in der Offenbarung des Johannes die Rede ist?

http://www.youtube.com/watch?v=ZH9RzJAtS18

Ich schaltete abends nochmal den Fernseher ein, um die Nachrichten des neuen Chefmoderators Herrn Lügenroth zu verfolgen. Der wies darauf hin, das im Anschluß beim Wort zum Sonntag auch der Syrienkonflikt angesprochen würde.

Ich erhoffte Trost……….und knickte entgültig ein.

Ein Pfäfflein names Alter, verkündete, das der Papst Franziskus in Rom auf dem Petersplatz die Menschen Guten Willens in der Welt, aufgerufen hat, dem Leid der Syrer ein Ende zu bereiten. Der Aufruf richte sich nicht an Assad, an die Rebellen (Terroristen), an die Nationen und auch nicht an Obama.

Euphorisch ging er auf den Obermufti aus Syrien ein, ….kein „Sterbenswörtchen“ über seinen orthodoxen Kollegen verlierend, dem diese mordenden Bestien den Kopf bei lebendigem Leibe abgeschnitten hatten.

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/442936_das-wort-zum-sonntag/16953900_gereon-alter-ueber-den-aufruf-von-papst

Er findet das stark, was er sich da ablabert! Ja, Schafe sollen ja nicht aufwachen, sie sind ja für die Schlachtbank vorgesehen und ein Aufruf an die Schlächter wäre dann ja wohl vollkommen inakzeptabel.

Ich konnte mich überhaupt nicht mehr beruhigen. Wie würde wohl Russlands Staatschef den folgenschweren Umfaller Merkels hinnehmen. Die russischen Blogger schäumen gewiß vor Zorn.

Vorgestern noch war da ein gewisses Vertrauen zu spüren, das sich innerhalb 24 Stunden in Luft auflöste.

Den Lenin haben die Deutschen nach Moskau eingeschleust, das wissen die alle noch sehr gut und haben den unseligen Bolschwiken, die schlimmstes Leid unter die Bevölkerung gebracht haben, große Dienste geleistet.

Man denke an den Nichtangriffspakt Hitlers mit Stalin, der auch gebrochen wurde. (Ich weiß, ich weiß, „Präventivschlag“!!!, ja selbstverständlich, Herr „Suworow“ läßt grüßen)

Aller guten Dinge sind drei. so sagt man doch immer.

Haben Sie eigentlich eine Ahnung, welche Bewunderung unser alter Reichskanzler Bismarck in der russischen Bevölkerung genießt. Jeder halbwegs gebildete Russe ist stolzer auf diesen Mann und weiß mehr von Ihm, als die Nation, der er einstmals angehörte, die sich nicht mal mehr an ihn erinnert.

Eine Merkel oder einen Gauck hätte dieser mit Fußtritten aus seinem Amtszimmer gejagt, einen Westerwelle hätte er schon am Geruch erkannt und einen Herr Hitler mit einem Blick auf sein „Bärtchen“.

Ich weiß nicht genau, warum ich mal gesagt hatte; Die Nazis kommen wieder…..nur anders, als wir denken, ………..und ………das die Staatsoberhäupter Litauens vor kurzem einen Antrittsbesuch beim Gelben Barack Obama (Wortklau) machten, brachte mich schon sehr ins Grübeln.

Die baltische Ultranationalisten waren damals schon die willigsten Werkzeuge der Nazis, und die Verkündung der Unterschrift Deutschlands zum Obamapapier bei der Außenministerkonferenz in Litauen waren wohl nicht rein zufällig?

Ach, was wünsche ich mir inzwischen einen Bundespräsidenten Wulff zurück. Mir fiel damals schon bei der Befragung des Präsidenten im Fernsehen im Abendprogramm mit diesen Kretins von Moderatoren auf, das er keine Chance hatte. Es war letztlich eine Aufzeichnung. Hätte er live agieren können, dann hätte er sich das staatsmännisch verbitten können.

Interessant ist in diesem Gespräch von Blessinger und Elsässer die Antwort von Wulff auf die Zusendung eines Exemplars der „Geheimakte Gauck“.

Wulff schrieb tatsächlich zurück, bedankte sich und antwortete: „Bitte haben Sie Verständnis, das ich mich zu der Sache nicht äußern kann“. Täte er es, dann darf er garantiert bald unter der „Brücke“ sein Quartier aufschlagen.

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/09/03/geheimakte-gauck-der-pfarrer-und-die-stasi/

Ich schäme mich für unsere „Nation“, wie Gauck sich an Obama und an Hollande wie ein Teddybär an diese Menschenschlächter angebiedert hat.

Ich grüße alle Russenhasser und „Gas-Gerd“-Kommentaristen , auf das sie sich nach erfolgreichem Mordanschlag auf das syrische Volk in Rauch und Asche auflösen.

Einen schönen Sonntag noch.

******

Der vorstehende Text muß nicht der Meinung des Bloginhabers übereinstimmen

Familienkino am Sonntag: Heute – Die schöne Warwara

Einst verlor Zar Jeremej eine Wette gegen den Wassergeist, wodurch diesem nun fortan alles gehören sollte, von dessen Existenz der Zar nicht wusste. Und so ließ der Zar alles zählen und in einem Buch festhalten was sein Reich und sein Schloss hergaben. Nur eine Sache entging ihm dennoch: Genau zum Zeitpunkt der Wette gebar ihm die Zarin heimlich einen Sohn. Der Zar ist hin und her gerissen: Einerseits erfreut über den Nachwuchs, erfüllt ihn tiefes Unbehagen bei dem Gedanken, dass ihm der lang ersehnte Sohn nun gleich wieder gestohlen werden soll. Schnell schmieden Jeremejs Berater eine List und vertauschen das Kind mit dem einer Fischerfamilie. 18 Jahre vergehen – der falsche Zarensohn entwickelt sich in einen verwöhnten Taugenichts, wohingegen der andere, richtige, zu einem stattlichen, klugen und geschickten Jüngling heranwächst. Etwa zur selben Zeit versucht der Wassergeist seine T ochter, die wunderschöne Warwara zu vermählen. Doch diese möchte weder eine Kreatur der Unterwasserwelt noch einen x-beliebigen Menschenjungen heiraten. Da erinnert sich der Wassergeist an die Wette mit Zar Jeremej und fordert nun dessen Sohn für seine Tochter. Die schöne Warwara verliebt sich unterdessen in den vermeintlichen Fischersohn. Wird der stolze Wassergeist die List Zar Jeremej bemerken? Und werden die schöne Warwara und der wahren Zarensohn schließlich zusammenfinden?

******

Den Film evtl. auf http://www.youtube.com ansehen

Viel Spass und liebe Grüße. RML.

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 5 – Borschtsch.

1345486607_7

Nach vielen Anfragen teile ich Ihnen heute mit, liebe Leserinen und Leser, wie man ein Borschtsch zubereitet  😉  .

Dazu braucht man:

2-2,5 L          Wasser

1/2 St.          Suppenhuhn oder 400g Rind- oder Schweinefleisch

5 St.              mittlere Kartoffeln

2-3 St.          frische rote Beete ( mittlere Größe )

1/2 St.          Weißkohl ( ein Tipp: man kann alternativ weiße oder rote Bohnen nehmen )

2St.               gute mittlere Möhren/Karotten

1St.               mittlere Zwiebel

1EL               Tomatenmark

1St.               Lorbeerblatt

Sonnenblumenöl, frische Petersilie, sauere Sahne oder Schmand.

Zubereitung:

Fleisch gründlich waschen und in ein Topf mit gesalztem Wasser kochen, bis es fertig ist. Dann rausholen, zur Seite auf ein Teller legen, in kleinere Stückchen etwas später zerkleinern, wenn’s nicht so heiss ist.

In die Fleischbrühe in Würfeln geschnittene (nicht zu klein ) Kartoffeln und geschnittener Weißkohl zum kochen geben.

Rote Beete in längere mitteldünne Streifen schneiden (oder reiben), Mören reiben, Zwiebeln klein würfeln.

Sonnenblumenöl in die Pfanne geben, etwas erhitzen, danach rote Beete reingeben, andünsten, Tomatenmark dazu geben, noch ein wenig anbraten lassen.

Danach das Ganze in den Topf mit kochenden Kartoffeln und Weißkohl dazu geben, umrühren. Wärend des Kochens bitte mäßige Hitze am Herd, das Wasser im Topf muss nicht so stark gluckern.

Jetzt geriebene Mören in der Pfanne andünsten, zum Schluss gewürfelte Zwiebeln, noch etwas andünsten, danach in den Topf geben, alles umrühren.

IMG_7489

Zerkleinertes Fleisch ganz zum Schluss in den Topf geben, alles langsam umrühren. Probiert, ob der Borschtsch genug gesalzen ist ( je nach individueller Geschmack ). Wie gesagt, man kann alternativ statt Weißkohl die Bohnen nehmen ( diese lasse ich über die Nacht im kalten Wasser stehen, damit sie am nächsten Tag schneller gar sind ).

Wenn alle Ingredienten gar gekocht sind, das Topf vom Herd nehmen, Lorbeerblatt reinlegen, Borschtsch ca. 15 min. ruhen lassen, damit es einzieht ( ich decke den Topf dabei gut mit einem Küchentuch ab). Danach Lorbeerblatt herausnehmen und das Borschtsch kann serviert werden. Pro Teller 1-2 EL sauere Sahne bzw. 1 EL Schmand dazu, mit klein gehackter Petersilie bestreuen, mit frischem Dunkelbrot dazu essen (wer natürlich möchte).

IMG_7495

Guten Appetit! Ihr werdet es lieben wie dieser Kumpel hier  🙂

…Эй, Борщ!!! Давай, Выходи;)))… ( dt. Ey, Borschtsch, komm schon raus! )

http://video.i.ua/user/3837926/51001/319818/  (am Anfang Kurzreklame evtl. abwarten)

LG.RML.

%d Bloggern gefällt das: