Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 5 – Borschtsch.

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Nach vielen Anfragen teile ich Ihnen heute mit, liebe Leserinen und Leser, wie man ein Borschtsch zubereitet  😉  .

Dazu braucht man:

2-2,5 L          Wasser

1/2 St.          Suppenhuhn oder 400g Rind- oder Schweinefleisch

5 St.              mittlere Kartoffeln

2-3 St.          frische rote Beete ( mittlere Größe )

1/2 St.          Weißkohl ( ein Tipp: man kann alternativ weiße oder rote Bohnen nehmen )

2St.               gute mittlere Möhren/Karotten

1St.               mittlere Zwiebel

1EL               Tomatenmark

1St.               Lorbeerblatt

Sonnenblumenöl, frische Petersilie, sauere Sahne oder Schmand.

Zubereitung:

Fleisch gründlich waschen und in ein Topf mit gesalztem Wasser kochen, bis es fertig ist. Dann rausholen, zur Seite auf ein Teller legen, in kleinere Stückchen etwas später zerkleinern, wenn’s nicht so heiss ist.

In die Fleischbrühe in Würfeln geschnittene (nicht zu klein ) Kartoffeln und geschnittener Weißkohl zum kochen geben.

Rote Beete in längere mitteldünne Streifen schneiden (oder reiben), Mören reiben, Zwiebeln klein würfeln.

Sonnenblumenöl in die Pfanne geben, etwas erhitzen, danach rote Beete reingeben, andünsten, Tomatenmark dazu geben, noch ein wenig anbraten lassen.

Danach das Ganze in den Topf mit kochenden Kartoffeln und Weißkohl dazu geben, umrühren. Wärend des Kochens bitte mäßige Hitze am Herd, das Wasser im Topf muss nicht so stark gluckern.

Jetzt geriebene Mören in der Pfanne andünsten, zum Schluss gewürfelte Zwiebeln, noch etwas andünsten, danach in den Topf geben, alles umrühren.

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Zerkleinertes Fleisch ganz zum Schluss in den Topf geben, alles langsam umrühren. Probiert, ob der Borschtsch genug gesalzen ist ( je nach individueller Geschmack ). Wie gesagt, man kann alternativ statt Weißkohl die Bohnen nehmen ( diese lasse ich über die Nacht im kalten Wasser stehen, damit sie am nächsten Tag schneller gar sind ).

Wenn alle Ingredienten gar gekocht sind, das Topf vom Herd nehmen, Lorbeerblatt reinlegen, Borschtsch ca. 15 min. ruhen lassen, damit es einzieht ( ich decke den Topf dabei gut mit einem Küchentuch ab). Danach Lorbeerblatt herausnehmen und das Borschtsch kann serviert werden. Pro Teller 1-2 EL sauere Sahne bzw. 1 EL Schmand dazu, mit klein gehackter Petersilie bestreuen, mit frischem Dunkelbrot dazu essen (wer natürlich möchte).

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Guten Appetit! Ihr werdet es lieben wie dieser Kumpel hier  🙂

…Эй, Борщ!!! Давай, Выходи;)))… ( dt. Ey, Borschtsch, komm schon raus! )

http://video.i.ua/user/3837926/51001/319818/  (am Anfang Kurzreklame evtl. abwarten)

LG.RML.

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 8. September 2013 in Russische Rezepte und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Hallo,

    auf dem Bild ist auch Speck und Sanddorn-Saft zu sehen, wird der auch benötigt?

    Danke

    • Da ist Tomatensaft oder Tomatenmark abgebildet von irgendeiner Firma „Sandora“. Speck nehmen manche zum Gemüse in der Pfanne andunsten ( Mören, Zwiebel etc.), oder – wie die Ukrainer, z.B. – verreiben und vermischen Speck mit dem Knoblauch und geben dem Borschtsch in den Topf bei. Mir persönlich ist es zu fett. Wer Knoblauch mag, kann ihn dem Borschtsch auch beigeben. Meine Familie bevorzugt die frische Variante, indem wir kleinere Stückchen von Knoblauchzehen in die Brotscheibe reindrücken und dann mit dem Borschtsch essen. Sehr lecker!

      LG.

  2. Danke für die schnelle Antwort und für das Rezept. Da habe ich doch nicht so richtig hingeschaut beim Saft ;-)).

    Habe es gerade – naja, so in etwa- nachgekocht, allerdings fleischlos mit geräuchertem Tofu. Und die Fleisch-Brühe ersetze ich durch Gemüseblätter-Sud (habe ich auf Vorrat gekocht aus grünen GemüseBLÄTTERN z.B. Liebstöckl, rote Melde, Gemüsemalve, Kohl, Petersilienwurzel, Pastinake, Möhre, rote Beete—was halt so der Garten gerade hergibt…)

    Schmeckt hervorragend!

    Danke
    LG

  3. Super Rezept, alleine die Möglichkeit, Ingredenzien zu tauschen……
    Das probiere ich mal aus…

    Machst Du Brot selbst? Wenn ja, dann erzähl doch mal! Am besten eins, ohne Weißmehl. Ich Poste dann gerne ein 55min Vollkorn-Dinkel-Brot 🙂
    So einfach, das ein SIngle-Männer-Haushalt, ein sehr fauler Single-Männer-Haushalt, das auch hinbekommt….
    Mischen, Ofen an, fertig…..;und gesünder als jedes Brot aus dem „Super“-Markt.

    Sowas in der Art, nur eben auf russisch 🙂

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