Fremde Hand in der europäischen Tasche

„Am 18. September hielten im Ausschuss für Bürgerrechte des Europäischen Parlaments die Leiterin der Generaldirektion für Justiz der Europäischen Kommission, Francoise Le Bail, sowie der Leiter des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung, Giovanni Kessler, eine Rede. In der Sitzung des Ausschusses ging es um Tatsachen des Betrugs und um Entwendungen aus den Strukturfonds der EU. Nach der offiziellen Statistik betragen die Verluste des EU-Etats durch den zweckentfremdeten Einsatz der Mittel, die zur Realisierung der Programme für soziale und regionale Politik bereitgestellt werden, kurz gesagt die Verluste durch Diebstahl, mindestens 500 Millionen Euro im Jahr. Wie indessen „EUobserver“ schreibt, sei Frau Le Bail mit dieser Statistik nicht einverstanden. In ihrer Rede vor den EU-Parlamentariern sagte sie insbesondere, man habe allen Grund zu behaupten, dass die reale Summe eher in Milliarden, nicht aber in Millionen zu messen sei. Francoise Le Bail ist überzeugt, dass es auf nationaler Ebene keine effektiven Instrumente zur genauen Feststellung des Ausmaßes der Finanzverbrechen gebe.“

 

„Wie unlängst die Agentur „Eurasianews“ unter Berufung auf Angaben des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung mitteilte, liege unter den Mitgliedsländern der EU bei der Entwendung von Mitteln aus dem EU-Etat Rumänien an der Spitze. An zweiter Stelle folge paradoxerweise der eifrigste Verfechter einer strengen Sparpolitik in Europa – Deutschland. Den dritten Platz, so heißt es, nehme auf dieser traurigen Liste Italien ein, das mit Mühe die Löcher im eigenen Etat stopft. Bei der anfangs erwähnten Zusammenkunft mit den EU-Parlamentariern riefen Francoise Le Bail und Giovanni Kessler dazu auf, die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Staatsanwaltschaft zur Untersuchung von Finanzbetrug zu beschleunigen, wozu bereits eine Entscheidung existiert. Eine solche Struktur werde effektiver sein als die nationalen Behörden, meinen sie. In Rumänien werden zum Beispiel 73 Prozent der von Brüssel angestrengten Klagen gegen Betrüger abgelehnt. Der stellvertretende Direktor des Instituts für politische und militärische Analyse Alexander Chramtschichin hegt diesbezüglich keine besonderen Illusionen.“

http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/no_program/243280927/

portfelnie-investicii-300x262

PS. Bevor man den anderen Ländern die Grundsätze der „Demokratie“ beibringen und in deren Taschen rumzuwühlen beginnt, sollte man zuerst in eigenem Garten für die Schädlingsbekämpfung sorgen.

LG.RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 23. September 2013 in Banken, Deutschland, EU, Europa, Finanzen, Interessantes, Kriminalität, Skandal, Westen, Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. MICK (Selbsterhalter)

    An diesem Zustand wird sich auch nichts ändern.Die ganze EU ist doch bis ins Mark verdorben.

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