Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 8 – Zaren-Blinis mit rotem Kaviar

Рецепт-блинов-с-красной-рыбой

Einmal wie ein Zar essen ? Warum denn ein Mal, wenn man es viel öfter machen kann  😀  Denn: Kaviar muss nicht teuer sein, man muss nur wissen, wo man ihn bekommt  😉  Aber dazu später.

Zuerst erzähle ich Euch, wie man russische Blinis macht. Es gibt sehr viele Rezepte für Blinis, zum Kaviar nimmt man aber ein einfaches Grundrezept damit es den Kaviar – Geschmak nicht überbietet oder von diesem nicht ablenkt.

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Zutaten für Blinis

0,5L          Milch

ca. 10g    frische Hefe

2EL           Sonnenblumenöl

1 Ei           Größe M oder L

Weißmehl, wenig Zucker und eine Prise Salz

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Zubereitung

In eine passende Schale lauwarmes (!!!) Milch reingießen, frische Hefe dazu geben ( vorher zerkleinern) und ein wenig Zucker. Abwarten, bis sich die Hefe gären lassen.

Danach Sonnenblumenöl und den Ei dazu geben und alles zusammen mit einem Schneebesen aufschlagen ( aber bitte mit Liebe, ganz sanft  🙂  die Hefe sind sehr empfindliche „Wesen“ ).

testo-dla-blinov

Dann so viel durchsiebtes Mehl beimischen, bis der Blinis – Teig nicht zu flüssig und nicht zu dick wird, mittelflüssig halt  😀

Pfanne aufheizen, etwas Öl reingeben, der Blini-Teig mithilfe eines Schöpflöffels in der Pfanne dünn verteilen. Blinis auf mittlerer Hitzestufe braten, damit nicht anbrennen.

Wenn alle Blinis gebraten sind, auf deren Oberfläche mit einem Messer oder Teelöffel das Kaviar regelmässig verteilen, danach Blinis zusammenrollen und in der Mitte durchschneiden, auf einem Teller servieren.

Es sieht danach so aus:

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Jetzt zum Kaviar. Kaufen könnt Ihr ihn in fast jedem Supermarkt für russische Spezialitäten, z.b. bei der MixMarkt ( ein Tipp: In den russischen Läden gibt es auch ein echtes Wodka, denn alles, was unter 40% ist, ist nämlich keines !  😉   )

Im Link könnt Ihr oben rechts die Postleitzahl reintippen um zu gucken, wo der nächste Laden sich in Ihrer Nähe befindet.

http://www.mixmarkt.de/de/homepage.php

Die Märkte sind vom großen Qualität, freundliches und hilfsbereites Personal.

Bei den Preisen dort kann man den Kaviar „esslöffelweise“ essen  🙂   Ihr müsst nur aufpassen, dass Ihre Kinderchen den Kaviar vorher schon nicht stibitzen um sich ein Butterbrot zu machen    :mrgreen:

Guten Appetit und ein schönes Wochenende!

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Ein Lied aus der alten ru. Komödie „Iwan Wassiljewitsch wechselt sein Beruf“ von einem Angestellten, der durch die Zeitmaschine sich plötzlich als Zar im uralten Russland wiederfindet und muss alles meistern, was von einem Regenten erwartet wird  🙂

Verlinkt von:  http://www.youtube.com

LG.RML.

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 28. September 2013 in Russische Rezepte und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 20 Kommentare.

  1. ~ http://smileyswelove.com/216/ ~Danke für das leckere Rezept.
    Hab gar nicht gewusst,das Hefe so ein empfindliches Wesen ist 🙂
    Nett geschrieben.

    • Naja, bin selber auch ganz nett :mrgreen: 😉 Was Hefe betrifft, das ist tatsächlich so. Etwas groberer Umgang, werden sie „beleidigt“ und machen schlecht mit 🙂 Das würde ich an deren Stelle auch 🙂

      LG und einen schönen Sonntag.

  2. Hallo,wie wird eigentlich die echte russische Soljanka gemacht?

  3. Danke 🙂 LG aus Bottrop

  4. Wieso Nachbar?
    LG Andreas

  5. Lebe erst seit 1989 in Bottrop,geboren bin ich in der DDR.

  6. Ich wünsch Ihnen noch einen schönen Sonntag,Lady 🙂

  7. MICK (Selbsterhalter)

    Sieht ja echt Lecker aus.Wenn ich jetzt noch Ahnung vom Kochen hätte…….

  8. Sehr informative Seite,interessante Beiträge .Danke.

  9. Oh lecker 🙂

    folgendes hat SOGAR mein MANN festgestellt.
    Also
    Ich koche, brate und backe alles mit meinem Holzherd. Ich hab auch ein modernes E-Gerät da stehen… Cerankochfeld und den ganzen schnickschnack…. Wo seit einem Jahr die Sicherung „draussen“ ist.
    Warum?
    So ein Ofen ist BESSER wie irgend jeden E-Herd. Diese beiden sind eigentlich kein vergleich.

    Naja jedenfalls ist bei uns einmal in der Woche Pfannkuchenpflicht (Blinis)

    Da ich bei einem natürlichen Bauern mit Laden beim ernten helfe , unendgeldlich.
    (Also Bio verwendet mehr Chemie wie bei dem natürlichen Bauern), hält er dafür für uns ein Schwein. Dieses eine Schwein reicht für uns (4 Personen) ein Jahr. Und davon, diesen Schmalz kein vergleich zu dem Öl. Es ist eine ganz andere braterei. So dies ist auch meinem Mann aufgefallen…. Man kann es nicht beschreiben man muss es probieren. Die schmecken anders, die farb ist anders auch das braten selbst. Ich hab auch schon öl dafür genommen auf den Holzofen, den Unterschied merkt man einfach. Es ist einfach näher drann an dem was man sich vorstellt unter Pfannkuchen/Blinis

    Aber des mit dem Kaviar mach ich Silvester 😀 Hab 2 Mixmarkt in der nächsten Stadt 😀

  10. Dieses Gericht in der Fastfood Variante haben wir jeweils beim Dreh für den Dokumentarfilm «Glückspilze» in St. Petersburg gegessen. Schmeckt so gut, dass ich es diesen Silvester nachkochen werde. Danke für das Resept! Wen es wunder nimmt, wie der Dokumentarfilm geworden ist: http://www.glueckspilze-film.ch

    • Bitte, gern geschehen 🙂 freut mich, dass es Euch gefallen hat und viel Spass und ein gutes Gelingen beim Rezept nachmachen 😉 Falls Sie irgendwelche Fragen dazu haben werden, Dan, schreiben Sie mich ruhig an.

      Danke auch Ihnen für Ihr Vertrauen und viel Glück bei der Premiere!

      LG. Swetlana

  1. Pingback: Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 21 – Blinis (Pfannkuchen) gefüllt mit Champignons | russianmoscowladynews

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