Archiv für den Tag 1. Oktober 2013

Was nicht im Menschen ist, kommt auch nicht vom außen in ihn hinein. Wilhelm von Humboldt („Sentenzen“)

Er hat sie ungefähr eine Woche vor der großen Ankündigung jeden Tag besucht. Besser noch: Es waren sogar drei bis vier Male pro Tag an denen er in ihrer Nähe sein wollte.

Vorher war es nie der Fall. Aber nicht, dass er sie nicht besucht hätte, nein, das tat er, sobald es ihm, dem „Geschäftsmann“, sein scheinbar praller Kalender erlaubt hatte.

Diesmal allerdings war es ganz anderes und von einer besonderer Intensität gezeichnet, sodass die anderen Frauen, die es selbstverständlich mitbekamen, beinahe vor Neid blass wurden. Zu gerne hätten die Weiber das ähnliches Stückchen Glück erlebt, aber das war ihnen nicht gegönnt, sie mussten sich damit zufriedengeben, was sie nun mal hatten. Sie waren auch für weniger Besuche sehr dankbar.

Irgendwann gab der junger Mann seiner Angebeteten ein Okay-Zeichen, denn die Zeit war schließlich reif fürs Handeln. Sie musste nur noch den ersten Schritt wagen, alles Andere hat er, wie schon so oft, längst organisiert.

Sie brauchte sich darum keine große Sorgen machen, es wird schon alles gut gehen, und es hatte doch bis jetzt immer gut nach Plan verlaufen oder etwa nicht?

Besonders am Anfang, als noch keine einzige Menschenseele auf dem gesamten Planeten von den Beiden und ihren Gleichgesinnten eine Ahnung hatten. Damals war es so, als ob der isländische Eyjafjallajökull – Vulkan zum zweiten Mal ausbrechen und dann ganz Europa augenblicklich des Sonnenlichtes berauben würde.

Die hübsche junge Frau hattte ihm gegenüber auch diesmal keine Gegenargumente, klang er doch stets so überzeugend.

Sie hat zugestimmt, denn es entsprach nicht zuletzt auch ihren eigenen Plänen: Sie wollte unbedingt alle Frauen in diesem verdammten Gefängnis retten, ganz gleich, von was/wem auch immer.

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So oder so ähnlich konnte die Geschichte mit grösster Wahrscheinlichkeit (dazu komme ich noch gleich)  abgelaufen sein zwischen der Super – Pussy Nadeschda Tolokonnikowa und ihrem Freund von hinten Pjotr Versilow (übrigens, ein Kanadischer Staatsangehöriger, wie auch Tolokonnikowa selbst).

Dann, am 23 September, war es endlich soweit. Zur Erinnerung:

https://russianmoscowladynews.com/2013/09/23/inhaftierte-pussy-riot-sangerin-tritt-in-hungerstreik/

Ich habe vor der Erstellung meines Artikels heute erst abwarten müssen (darum hat es gedauert), bis eine Exklusiv-Sendung ( RTR – Rossija1 ) von gestern archiviert wird, damit ich es als Beweis – Quelle verlinken kann.

Der Moderator der Sendung und sein Team haben das Gefängnis, wo sich zurzeit Tolokonnikowa befindet, besucht und mit ihr gesprochen.

Im Vorfeld: Ihr Lebensgefährte Versilow (er ist kein Russe!) koordinierte das Treffen mit ihr, wollte auch ein Team vom Glanzmagazin „Maxim“ mitnehmen um Tolokonnikowa (sie wusste davon nichts!) nackt im Gefängnis für die neue Zeitschriftausgabe zu fotografieren. Also, verdient der Kerl mit ihr ein bisserl  „Taschengeld“.

Versilow (2 v.r.), (super)Navalny mit anderen„Patrioten“

des Landes und einem vermummten Goblin zu Füßen:

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In der Sendung nahmen Menschenrechtler, zwei Gefängnis – Mitarbeiter u.a. Teil. Einen von der beiden – den jungeren- beschuldigte Tolokonnikowa der Morddrohung ihrer Person, die angeblich von seiner Seite ausging.

In der Sendung stellte sich allerdings heraus (man hat das Gespräch aufgenommen), dass der Lebensgefährte und die Anwältin von Tolokonnikowa ihn erpresst haben und von ihm verlangten, dass sie dort lieber die besondere Aufenthaltsbedingungen bekommen soll, sonst würde er sämtliche Ärger bekommen (die angebliche Morddrohung gehörte, wie sich herausstellte, auch dazu).

Für die Beiden – Versilow und die Anwältin – wird es ein Nachspiel haben u.a. wegen Erpressung und versuchter Nötigung, bin mir ziemlich sicher.

Außerdem saßen in der Sendung zwei Frauen, die vor Kurzem aus dem Gefängnis frei kamen, und die auch erzählt haben, wie es dort tatsächlich war. Zwar kein Hotel, klar, aber im Beschwerdebrief zum größten Teil absolut falsch dargestellt. Die, die mit längerem Haar, hat erzählt, dass Tolokonnikowa ihr von vorne an angeboten hatte einen Aufstand im Gefängnis zu organisieren, woraufhin die Frau sie gebeten habe in Ruhe gelassen zu werden, da sie es sich nicht vermasseln und in einem Jahr nach Hause gehen wollte. Der Wunsch Tolokonnikowas alle Frauen dort im Gefängnis zu befreien – von was auch immer – bekam keinen Einklang. Man habe Tolokonnikowa deshalb wie eine, die nicht alle Tassen im Schrank hatte, sozusagen,  betrachtet und sie nicht weiter beachtet, sagten die Frauen. 

Innerhalb der Sendung und wärend der Untersuchungen des Vorfalles kamen die Beteiligten vom Gefühl nicht los, dass das Beschwerdebrief nicht von Tolokonnikowa selber, sondern von jemand Anderem geschrieben sein musste, da viele Unstimmigkeiten zwischen Tolokonnikowas persönlichen Aussagen und dem Inhalt des Briefes zu Tage kommen.

Ich wusste schon im Vorfeld, wohin man mit diesem ganzen Spektakel hinaus will. Das hat dann die Tage die französiche Zeitung Le Monde bestätigt, indem sie in einer ihren Ausgaben verkündete: „UdSSR ist längst verschwunden, aber der GULAG existiert weiter.“ Na, da hab’n wa es! Man kann es einfach nicht ohne, irgendeine Keule muss ja unbedingt raus (aber wem erzähle ich das schon  😉  )

Heute, am 1 Oktober punkto 11 Uhr hat Tolokonnikowa ofiziell mit ihrem Hungerwahn aufgehört.

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Originalsendung:   http://russia.tv/video/show/brand_id/5169/video_id/646915

Übrigens, so bringen deren Freunde aus dem Porno-Demo im Museum ihrem Kind TATkräftig bei, was das Wort „Svoboda“ (z.dt. Freiheit) bedeutet ( diese Schweine!):

Hier nehmen sie ihr Kind zu ihren nächtlichen kriminellen Aktionen mit:

Beide Videos verlinkt von:  http://www.youtube.com

LG.RML.

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Kurz notiert.

Update:

Verwaltung der USA liegt lahm

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-33839/haushaltsstreit-in-den-usa-schuldenpraesident-obama-die-usa-stehen-schlechter-da-als-griechenland_aid_1116626.html

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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat ein Programm der politischen Reformen verkündet. Der Politiker, dem man schon mal der Islamisierung des Landes beschuldigte, bietet zum Beispiel offiziell um das Tragen des Hijab in öffentlichen Institutionen. Nach Angaben der Regierung, wird es Teil der Demokratisierung und die Annäherung der Türkei mit der EU sein. (???)   😯

Aus dem Original:    http://www.vesti.ru/doc.html?id=1136359&cid=9

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Französische Militärs haben die Ergebnisse einer Operation summiert, die sie vom 21. Januar – 11. Mai dieses  Jahres gegen die Rebellen in Mali durchgeführt haben.

Die Kampagne in Mali zeigte, dass die Armee der Fünften Republik in Personal und Ausrüstung begrenzt ist. Diese Meinung wurde von Colonel Pierre Hainaut vertreten, dem Mitarbeiter des Zentrums für die Entwicklung der militärischen Doktrin und Prinzipien für den Einsatz der Streitkräfte. Die Technik ist veraltet und muss für eine lange Zeit ersetzt werden, sagte Hainaut . Fahrzeuge halten mit Mühe die schnellen Fortbewegungen aufrecht und sind sehr abgenutzt.

Die veraltete Technik ist in der französischen Armee weitgehend vertreten, die Erneuerung wird stets aufgeschoben, berichtet ITAR-TASS.

PS. Un scandale! würde der Napoleon vor Wut schreien.

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Die Chefs der größten Investmentgesellschaften haben darauf hingewiesen, dass die US-amerikanisches  politisches System ineffizient ist und sich zu einem strukturellen Risikofaktor entwickelt, der eine Bedrohung für das normales Funktionieren der US-Wirtschaft darstellt.

Darüber sagten in seinen Interviews mit CNN und Bloomberg TV Lloyd Blankfein und Stephen Schwarzman, die Köpfe der Unternehmen Goldman Sachs und Blackstone Group, berichten Vesti Wirtschaft.

PS. Und wer ist daran schuld?

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Ehemaliger CIA-Mitarbeiter Edward Snowden ist einer der wichtigsten Kandidaten für den Sacharow-Preis Für die Freiheit des Geistes, im Jahr 2013. Diese Auszeichnung für die Menschenrechtsarbeit vergibt das Europäisches Parlament.

Der Gewinner des Sacharow-Preises für das Jahr 2013 wird in Straßburg am 10. Oktober bekannt gegeben. Die Zeremonie der Übergabe findet am 20. November statt.

PS. Seitdem Eddi zum ersten Mal aufgetaucht ist, ist in der Welt nichts mehr so, wie es mal war. Merkt es denn Keiner??

LG.RML.

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E`dvard

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