Archiv für den Tag 8. Oktober 2013

Geht’s eigentlich noch ??? Niederländische Polizei hat russischen Diplomaten verprügelt.

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Update:

http://de.ria.ru/society/20131008/267036719.html

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Das Resultat der Gespräche ist mehr als enttäuschend. Die Reaktion unserer niederländischen Partner war unverständlich und unannehmbar, sie entsprach nicht dem Stand der russisch-niederländischen Beziehungen… Versuche, die brutale Aktion niederländischer Polizisten irgendwie zu rechtfertigen, halten keiner Kritik stand. Die Fakten sprechen für sich: Polizisten erstürmen nachts die Wohnung eines ranghohen russischen Diplomaten, verprügeln ihn, legen ihm die Handschellen an, bringen ihn auf eine Polizeistation und verwehren ihm einen Kontakt zur russischen Botschaft“, betonte Lukaschewitsch.“

http://de.ria.ru/society/20131008/267036150.html

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Niederländischen Behörden sind bereit sich zum Vorfall zu entschuldigen, berichtet RIA Nowosti mit Bezug auf die Presse-Sekretär des niederländischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten Thijs van Son.

„Wenn die Untersuchung eine Verletzung des Wiener Übereinkommens ergibt, entschuldigen sich die Niederlande bei Russischen Föderation. Der Vorfall wurde heute im Außenministerium des Landes diskutiert,“ sagte van Son. Ihm zufolge führt derzeit die Polizei in den Niederlanden eine Untersuchung im Zusammenhang mit dem Vorfall.

PS. Hoffentlich wird es auch aufgeklärt, bevor das Ganze aus den Fugen gerät. Wäre sehr schade.

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http://de.ria.ru/society/20131008/267031914.html

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In den Niederlanden gab es einen bewaffneten Angriff auf einen russischen Diplomaten.

Wie der Sprecher des russischen Außenministeriums Alexander Lukaschewitsch berichtet, brachen die bewaffnete Männer in Polizeiuniform die Wohnung des gesandten Ministers Dmitri Borodin auf. Er wurde in die Polizeistation gebracht, dort für den Großteil der Nacht eigesperrt und erst kurz vor dem Morgengrauen ohne Erklärung losgelassen. In Zusammenhang mit dem Vorfall wurde von der russischen Außenministerium  der niederländischen Seite eine scharfe Protestnote geschickt.

Dieser Fall ist nicht nur eine grobe Verletzung der Regeln und Vorschriften der internationalen Kommunikation, sondern auch der Bestimmungen des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen,“ erklärte Alexander Lukaschewitsch. Die russische Botschaft in Den Haag beschäftigt sich  derzeit operativ mit den Verhältnissen dieser unrechtmäßigen Handlung.

Laut Lukaschewitsch, entfaltete sich die Situation wie folgt: „In den vergangenen Wochenende Samstag abends brachen bewaffnete Männer in Polizeiuniformen in die Wohnung von Dmitri Borodin ein und haben ihn unter völlig falschen Voraussetzungen über die angebliche Misshandlung seiner Kindern vor ihren eigenen Augen verprügelt. Und dies geschah, nachdem Borodin die Männer über seine diplomatischen Status warnte. Es ist bekannt, dass das Haus eines Diplomaten unantastbar ist.

Dmitri Borodin sagte selber gegenüber dem Nachrichtendiens Itar-Tass, dass am Samstagabend haben an der Tür seiner Wohnung die Männer in Polizeiuniformen geklingelt. Der Diplomat betonte, dass sie ihm keine Dokumente gezeigt haben, die beweisen, dass sie Polizisten sind. Sie sagten, dass sie von den Nachbarn angeblich einen Hinweis über die Kindesmissbrauch in dieser Wohnung erhielten. Ich habe zwei Kinder eine Tochter und einen Sohn 4 und 2 Jahren alt, sagte der Diplomat.

Desweiteren berichtete Dmitri Borodin, dass er die „Gäste“ auf sein diplomatisches Status hingewiesen hatte und versuchte, ihren Eintritt in die Wohnung zu verhindern. Allerdings schlugen sie ihn zu Boden und fesselten . “ Ich wurde auch auf dem Kopf mit einem Schlagstock getroffen“, sagte er. Laut Borodin, wurde er zur Polizeiwache gebracht , wo er später von anderem Diplomaten der russischen Botschaft abgeholt wurde, ohne eine Entschuldigung von der niederländischen Seite.

Als Antwort auf die Frage der ITAR- TASS über sein aktueller Gesundheitszustand, sagte Dmitri Borodin, dass dieser jetzt besser sei, „aber der Blutdruck ist hoch, wahrscheinlich wegen diesen Vorfall.“

PS. Früher fragte man: Was kostet die Welt? Muss man heute etwa fragen: Was kostet Greenpeace? Die weitere Attaken auf Russland scheinen jetzt an Geschwindigkeit zu gewinnen und beginnen sich in voller Blüte zu entfalten.

LG.RML.

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