In Wirklichkeit ist es noch schlimmer gewesen: Diplomat Dmitri Borodin persönlich zu der Prügelattake durch niderländische Polizei.

Eine Reportage aus Den Haag von Anastasia Popowa – Анастасия Попова ( bekannt durch ihre Berichterstattungen aus Syrien) von mir originalgetreu übersetzt.

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Die führende internationale Nachricht heute – eine schreckliche Geschichte über die Verprügelung seitens der niederländischen Polizei des russischen Diplomaten in Den Haag. Diese stürzte in sein Haus, legte ihm die Handschellen an und schlug ihn vor seinen Kindern. Daraufhin verlangte Moskau eine sofortige Erklärung von Amsterdam. Die Niederlanden vermeldeten, dass sie bereit sind sich zu entschuldigen, aber scheinbar haben sie keine Eile.

Die Residenz, wo Dmitry Borodin lebt, ist, mit seinen eigenen Worten, der beste Ort in Den Haag. Es liegt direkt am Strand. Und obwohl seine Wohnung unter diplomatischen Schutz steht, brach die Polizei hier in der Nacht vom 6. Oktober 2013 ein.

Der Vorwand war ein Signal von den Nachbarn , dass der 46 -jährige Diplomat seine Kinder angeblich  geschlagen hatte und dass sie ständig weinten und beim Schlaf störten . Überrascht von der Absurdität der Anklage, versuchte der Gesandter der angerückten Polizei ihre Rechte zu erklären.

Er (Einer der Polizisten; Anm.) fing an mich in meine Wohnung rein zu schieben, und ich versuchte ihn zurückzudrängen. Ich wollte meine Kinder schützen, weil ich nicht wusste, was für Leute das genau waren. Sie zeigten keine Polizei – Ausweis oder Polizei-Abzeichen und sie hatten auch kein Beschluss/Anordnung bei sich für die Durchsuchung, Prüfung der Räume, überhaupt Nichts . Sie warfen mich zu Boden, schlugen mich mit einem Schlagstock und legten mir die Handschellen an. Dann – ein Schlag auf den Kopf. In der Zwischenzeit überprüften sie den Inhalt meiner Handtasche,“ erzählt Dmitri Borodin die Geschichte über den Angriff der Polizei.

All das geschah vor den Kindern, die vor Angst weinten. Einer der Beamten öffnete den Holster, legte seine Hand auf die Waffe und fing an zu schreien und dem Familienvater zu drohen. In Handschellen wurde der Diplomat aus dem Haus geführt, hinterher zog man auch die Kinder hinaus. Vorher hatte man die ganzen   Kindersachen auf den Kopf gestellt.

„Bei ihr (der Tochter; Anm.) ist eine kräftige Haarpartie herausgerissen worden, offenbar hat man daran gezogen, damit sie mitging. Das ist meine Vermutung. Tatsache aber ist, dass ihr dabei das Haarbüschel verloren ging, das ist ein Fakt,“ erzählt Dmitri Borodin, wie die Polizei seine Tochter an den Haaren nach draußen mitschleppte.

Dass das keine Beschwerde von Nachbarn war, ist sich Dmitri sicher. Die Nachbarn kennen ihn gut, die Familien sind befreundet und man geht zusammen oft mit den Hunden spazieren. Man erinnert sich mit Bestürzung über die Ereignisse in dieser Nacht.

„Ich sah die Polizei, ich hörte Schreie, Flüche, aber ich weiß nicht, was passiert ist. Im Allgemeinen wohnen hier bei uns anständige Menschen, ruhiges Innenhof, es gab noch nie irgendwelche Beschwerden,“ sagte einer der Nachbarn der russischen Diplomaten.

– Hat man die Kinder beleidigt, haben sie geweint? (fragt Anastasia Popowa als Anspielung auf den  Polizeivorwurf; Anm.)

Nein, sowas gab es nicht,“ antwortet der Nachbar.

Der russische Botschafter nahm aktiv bei dem Russland -Holland – Jahr Teil, das bereits informell das Jahr der Freundschaft genannt wird. Er organisierte die wirtschaftliche und kulturelle Aktivitäten, Ausstellungen, Tagungen und Festivals. Laut dem Diplomaten, genau das ist es, was jemandem nicht passt.

Auf dem Polizeirevier, wo Dmitri Borodin zusammen mit den Kindern fast eine halbe Nacht festgehalten wurde, will man dazu nichts erklären oder man weigert sich zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. Der Bürgermeister der Stadt, der durch das Gesetz verantwortlich für die Handlungen der Polizei ist, will sich nicht mit Journalisten treffen.

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Niederlande erkennt hinter den Kulissen, dass die Polizei die Befugnisse überschritten hat, und ist bereit sich bei dem russischen Diplomaten zu entschuldigen. Aber die Erklärung dazu ist noch nicht angefertigt, man braucht noch ein wenig Zeit, um offizielle Ermittlungen abschließen zu können.

Originalbericht (Text):

http://www.vesti.ru/doc.html?id=1139504&tid=104854

Originalvideo:

http://www.vesti.ru/videos?vid=543689&cid=9

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PS. Ich kann mich dazu nur wiederholen:

rabehl_wahn_01

Einige Experten und die Ofiziellen in Russland sagen, dass man von dem Land keinesfalls möglicherweise erwartete Reaktion auf diese Provokation bekommt.

LG.RML.

 

 

 

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 9. Oktober 2013 in Aggression, Drohung, EU, Europa, Gesetzverletzung, Gewalt, Horrorkiste, Interessantes, Kinder, Kindesmißbrauch, Konflikt, Kriminalität, Menschen, NATO, Politik, Provokation, Russland, Skandal, Staat, Terror, Welt, Westen und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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