Ein lang ersehntes Wiedersehen wird Wirklichkeit.

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Snowden Sr., Kutscherena heute bei

„Rossija 24“ im Studio. Foto: Vesti.ru

Heute Morgen am 10 Oktober ist der Vater des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden in Moskau eingetroffen. Darüber hat heute der russische Sender „Rossija 24“ live im Fernseher berichtet.

Lonnie (Lon) Snowden Sr. wurde am Flughafen von Anatoli Kutscherena, dem russischen Anwalt von Edward Snowden, abgeholt.

Anatoli Kutscherena hat berichtet, dass das Auto, in dem Snowdens Vater vom Flughafen Scheremetjewo fuhr, von insgesamt fünf Autos verfolgt wurde.

„Als wir vom Flughafen wegfuhren, haben uns fünf Autos verfolgt. Wir wissen nicht, wer es ist. Aber es ist ziemlich alarmierend und besorgniserregend für den Vater, zitiert dem Anwalt der Sender „Rossija 24 „.

Darüber hinaus sagte Kutscherena, dass Edward Snowden mit anderen Ländern nicht um Asyl verhandelt.

Desweiteren erzählte der Rechtsanwalt, dass ausländische Produzenten fast täglich Angebote machen um das Leben des Ex-CIA-Mitarbeites verfilmen zu dürfen.

„Jeden Tag rufen sie an. Amerikanische Produzenten, englische Produzenten, viele aus Europa. Diese Geschichte ist für alle interessant,“ sagte der Kutscherena.

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PS. Obwohl ich keine Produzentin bin, würde ich allerdings auch diese interessante Episode aus dem Leben von Eddi Snowden mit in sein Bio-Pic aufnehmen: Denn, ein Tag davor, am 9 Oktober nämlich, hatte sich Eddi, der u.a. mit „Martyrer des Westens“ Chodorkowskij als Nominierter auf der sogenannter Shortlist für Sacharow – Preis (EU-Menschenrechtspreis) stand (ein pakistanisches Mädchen hat es letztendlich gewonnen), in Begleitung von WikiLeaks Mitarbeiterin Sarah Harrison mit Informanten der CIA, NSA, FBI und dem US Justiz –  Department im Geheimen in Moskau getroffen, berichtet um 16:09 Moskauer Zeit der russische Internet-Informationsportal „Gazeta.ru“

http://www.gazeta.ru/politics/news/2013/10/10/n_3243881.shtml

Das hat WikiLeaks auf seinem Mikroblog via Twitter mitgeteilt und versprochen bald die Bilder des Treffens reinzustellen. Es wurde dort auch darauf hingewiesen, dass die Informanten bereits in die Vereinigten Staaten zurückgeflogen sind:

https://twitter.com/wikileaks/statuses/388267359934218240

User „Lee J“ fragt deshalb verständlicherweise dort: why would you do that?“ DAS würde mich auch brennend interessieren, auch gerade deshalb, weil das Treffen sehr knapp vor der Ankunft seines Dads stattgefunden hat.

Bis dahin – wie von vornherein schon – bleibe ich fest dabei: Seitdem Eddi in unseren allen Leben auftauchte, ist es wie auf Knopfdruck Nichts mehr so wie vorher. Unendlich viele politische Bereiche – ohnehin schon wackelig genug – sind völlig, wenn nicht endgültig, an Balance verloren. Es war deshalb, ist und bleibt für mich etwas unheimlich faul an der ganzen Sache.

http://de.ria.ru/politics/20130916/266882378.html

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Update:

Angeblich waren das US-amerikanische Whistleblower. Trotzdem frage ich mich: Wenn sie solche sind und in ihrer Heimat leben können, warum kann ein Edward Snowden es nicht?

http://de.ria.ru/society/20131010/267053717.html

LG.RML.

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 10. Oktober 2013 in Abhördienst, Abhörskandal, Amerika, Überwachung, Bevölkerung, Computer, Datenklau, Fernseher, Gesetzverletzung, Interessantes, Internet, Konflikt, Medien, Menschen, Politik, Russland, Snowden, USA, Welt, Westen, WikiLeaks und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Nun, ich denke nicht das es so ist, wie uns die Presse glaubhaft machen will.

    Das ganze ist alles forciert , gelenkt wie auch immer. Die Welt weiss nun das was sie wissen soll, mehr nicht. Die Dicken können nun zum nächsten Teil übergehen.

    Ich denke, Putin weiss nicht wirklich was mit dem Bub anzufangen. Er ist nicht blöd, der weiss was abgeht.

    Snowden ist einfach nur ein Instrument.

    • Er weiß ganz genau, dass man mit ihm Nichts anfangen kann oder, besser gesagt, soll. Das hat Pu auch im Fernsehen einige Male gesagt, u.a. „ich kann mir schwer vorstellen, wie er (Eddi also) sich das Leben hier vorstellt“, so was in der Richtung.

      Man muss aber bei Putin erst zwischen den Zeilen lesen können – es war eine Mitteilung. Darum ist Eddi – obwohl eigentlich ein PC-Profi – immer noch Arbeitslos. Wenn schon, dann wird ihm eine unwichtige „geheimnislose“ Stelle angeboten.

      Zudem hat man in Russland tonnenweise eigene sehr gefragte PC-Profis, der Marki-Mark Zuckerberg mag gerne versuchen diese abzuwerben, wenn er mal nach Russland kommt…

      Eigentlich fängt er mir Leid zu tun. Je früher er begreift, wie dreist er ausgenutzt wurde, desto besser wird es für ihn, auch, was seine Zuckunft in Russland betrifft.

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