Archiv für den Tag 12. Oktober 2013

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 10 – Beschbarmak

Beschbarmak

Als solcher ist dieses Gericht kein russisches, sondern unserer ehemaligen asiatischen Ländern wie Kasachstan, Uzbekistan usw. Aber da alle Völker früher Sowijetunion angehörten, war unsere Küche sehr international, sowijetische eben  🙂  und es gab einen regen Austausch an Rezepten zwischen Frauen aus allen Republiken   🙂   ( ist auch heute noch so, das kann keiner wegnehmen ).

Beschbarmak bedeutet übersetzt:  Besch (in manchen Ländern – bes) – fünf;  barmak – Finger. Der Name findet sein Ursprung noch von vielen Hunderten Jahren zurück, als die Nomaden auf ihren langen Reisen keine  Besteckutensilien bei sich hatten und das Gericht einfach mit den Händen aßen.

Ob mit Händen oder modern mit Besteck – Beides schmeckt sehr lecker!   😀

Dazu braucht man:

1 Kg           Fleisch mit etwas Knochen (ich nehme am liebsten 2 Stück größere Gänse- oder Entenkeulen, man kann natürlich auch Hühner – oder Rindfleisch nehmen)

500g          Bandnudeln ab 18 mm ( in russischen Lebensmittelläden gibt es auch Beschbarmak – Nudeln)

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3 St.           Zwiebeln (mittlere Größe)

Gemahlener schwarzer Pfeffer, frische Kräuter (Dill oder Petersilie), Salz

Zubereitung:

Das Fleisch im gesalzten Wasser kochen, bis es gar und weich wird (ich koche in ca. 3 Litern, da das Wasser innerhalb des Kochens etwas verdunstet, man braucht aber später genügend für die Nudeln ).

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Danach das Fleisch aus dem Topf herausnehmen und auf ein Teller ablegen.

Die Nudeln In kochende Fleischbrühe legen, kochen lassen, dabei aber darauf achten, dass die Nudeln aldente bleiben und nicht matschig werden.

Während die Nudeln kochen, die Zwiebeln schälen, jede Zwiebel halbieren und in dünnere Halbkreise schneiden. Danach diese in eine Schale legen, mit Pfeffer bestreuen (ruhig etwas mehr nehmen, wer es mag).

Kurz, bevor die Nudeln fertig sind, mit einer Schöpfkelle mit dem Sud aus dem Nudeltopf die geschnittenen Zwiebeln ganz abdecken und zur Seite stellen.

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Danach die Nudeln im Waschbecken in einen Durchschlag gießen (nicht in kaltem Wasser abschrecken!!!) und sofort zurück in den Topf geben.

Die Zwiebeln, die wir vorher mit dem Sud begossen haben, mit diesem zusammen zu den garen Nudeln in den Topf geben.

Jetzt das Fleisch mit den Händen in kleinere Stücke zerteilen und ebenfalls in den Kochtopf geben und das Ganze vorsichtig und behutsam unter die Nudel mischen.

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Das war’s auch schon  🙂

Nun könnt Ihr es servieren und zusätzlich noch mit frischen Kräutern bestreuen.

Guten Appetit, lasst es Euch schmecken!   😀

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG.RML.

Russischer Tourist in Syrien entführt

Der russische Profitourist, Fotograf und Blogautor Konstantin Schurawljow ist in Syrien entführt worden, teilen Massenmedien mit.

Als erste schlugen die Freunde von Schurawljow Alarm, nachdem einer von ihnen die Nachricht gesehen hatte, im syrischen Aleppo sei ein russischer Spion festgenommen worden.

Der Russe war im Rahmen des Projekts „Allein mit der Wüste“ unterwegs nach Ägypten. Seit Ende September ließ er nichts von sich hören.

Russische Diplomaten suchen derzeit nach dem Blogger.

Wie eine Quelle im Sicherheitsdienst Syriens annimmt, geriet Schurawljow unter die Kontrolle der Rebellen.

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_12/Russischer-Tourist-in-Syrien-entfuhrt-4265/

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„Die Rebellen der islamistischen Bewegung „Liva At Tauhid“ haben im Internet die Kopie vom Pass des Russen Konstantin Schurawljow untergebracht. Damit wollen sie beweisen, dass der Gefangene sich tatsächlich bei ihnen befindet, berichten Medien unter Berufung auf eine Quelle beim syrischen Sicherheitsdienst.

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_12/Syrische-Rebellen-veroffentlichen-Pass-des-entfuhrten-Russen-9402/

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Habe die Abbildung seines Passes gefunden:

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Die Mitteilung im Twitter:

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Russische Diplomaten haben die Reise des Bloggers und Fotografen nach Syrien alsunverantwortliches  Handeln“ bezeichnet. Vizekonsul Wasilij Kartuzow kommentierte gegenüber der Informationsplattform Interfax“: „Wir sind verwundert, warum eine Person, die Kenntnisse über die militärische Operationen in Syrien hat, trotzdem per Autostop trampen geht. Mit was hat er gerechnet? Was erwarten die Menschen, die wie er handeln? . Kartuzow hat darauf hingewiesen, dass die Lage der Russen nicht bekannt ist, aber die Botschaft unternimmt alles Mögliche, um nach ihm zu suchen.

PS. Wo der Botschafter recht hat, hat er recht. Als ob man schon nicht genug andere Sorgen hätte… Hoffentlich kann der Blogger irgendwann heile nach Hause zurückkehren.

Russischer Vize-Konsul in Panama in aller Öffentlichkeit mit Messer verletzt

Update:

Der Täter hat wärend der Befragung angegeben, dass er vor dem Verbrechen unter einem äußeren Einfluss stand und nicht verstand, wie es ihm geschah.

“ Herr L. sagte, dass man ihm wahrscheinlich Drogen beigemischt oder hypnotisiert hatte, und dass er sich wie benebelt fühlte,“ teilte die ukrainische Botschaft mit.

PS. Heutzutage ist alles möglich, Hauptsache, man kommt dem Ziel näher, auch wenn es Menschenleben kostet….

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„Der russische Vize-Konsul in Panama, Jewgeni Manilow, ist am Freitag in Panama-Stadt von einem ukrainischen Bürger mit einem Messer verletzt worden, wie einheimische Medien berichten.

Der Diplomat hält sich derzeit in einm Krankenhaus, sein Zustand soll stabil sein.

Manilow hatte sich zusammen mit zwei anderen Personen auf dem  Parkplatz des Internationalen Geschäftszentrums von Panama befunden, als ein junger Mann auf ihn zulief und ihm vor aller Augen einen Messerstich versetzte.“

http://de.ria.ru/society/20131012/267061292.html

PS. Die Russen und die Ukrainer liegen grad in ihren Kommentaren zu diesem Thema im Klintsch ( ja, was heißt im Klintsch, dass ist halt so, als wenn der Ehemann mit seiner Ehefrau über irgendetwas streitet  😀  ) Da dieser Mann, der Botschafter – Angreifer, weder ein ukrainischer noch ein russischer Name trägt, belegt sich das Ganze langsam wieder und man wird sich einig.

Nicht destotrotz, ist schon erstaunlich, was gerade abläuft….

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