Archiv für den Tag 13. Oktober 2013

Die Moskowiter haben es endgültig satt!

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Dieser Mann südländischen Aussehens auf dem Foto von einer Überwachungskamera in Moskauer Stadtteil Birjuljowo (Südlicher Verwaltungsbezirk) ist gerade dabei einen jungen Mann, Jegor Schtscherbakow, mit einem Messer, deren Klinge, wie es sich später herausgestellt hat, mehr als 10 cm betrug, abzustechen.

Das hat der Aggro – Typ tatsächlich geschafft – der junger Mann ist nicht mehr unter uns Lebenden. Und warum? Weil Jegor Schtscherbakow die Ehre seiner Freundin, die von diesem Typen grob angemacht und beleidigt wurde, am vergangenen Donnerstagabend verteidigen wollte. Die natürliche ritterliche Eigenschaften einer Frau gegenüber kosteten dem jungen Mann, der noch Vieles vor hatte, das Leben. Weil es dieser Aggro – Typ so entschieden hat.

Seitdem steht Stadtteil Birjuljowo Kopf. Die Strassen sind voll mit Leuten, die es nicht mehr gewillt sind das Ganze noch länger mitzumachen und machen einen kurzen Prozess: Gerade haben sie einen Verkaufsladen, von wo die meiste Gefahr für die Bewohner ausgeht, abgefackelt. Desweiteren fordern die Moskowiter, dass man ein in unmittelbarer Nähe liegender Gemüselager schließt, wo solche Typen arbeiten und den Bewohnern seit seiner Eröffnung stets keine Ruhe geben. Es ist nicht der erste Kriminaldelikt, aber erster mit einem Todesausgang. Verstärkte Polizeieinheiten und OMON sind seitdem vor Ort.

Ich habe heute mit meiner Tante in Moskau telefoniert. Sie und mein Onkel sind länger selbständig, haben eine kleine Firma und beschäftigen bei sich seit Jahren schon u.a. zwei Mitarbeiter aus Turkmenistan. Ich fragte meine Tante, was sie denn von diesem und ähnlichen Kriminaldelikten halten, denn das ist mittlerweile ein besorgniserregendes Problem geworden. Die haben Angst, sagt sie, und meinen, dass „solche Schweinehunde (so nennen sie die Kriminellen, Anm.) das friedliches Miteinander zunichte machen und eine große Schande für jeden friedliebenden Muslim sind“ (o-Ton).

Das Moskauer Stadtteil Birjuljowo kennt seit Donnerstag kein Feiertag, auch heute am Sonntag nicht, wo man sich normalerweise seiner Familie widmet. Denn sie wissen, wenn sich die Situation ab sofort nicht ändert, dann haben sie überhaupt keine ruhigen Tage mehr und solche Typen dann, die eigentlich zu Gast sind in dieser Stadt, über ihr Leben entscheiden werden. Vielleich wieder mal mit einem Messer.

Hier ist die Internetseite von „Mobilreporter“, wo man darüber, was dort gerade geschieht, den Überblick behalten kann (Videos vor Ort):

http://www.mreporter.ru/reports/31009

Momentan haben sich Hunderte von Leuten vor dem Gemüselager versammelt, wo die Ausländer arbeiten. Die Polizei – Spezialeinheiten sind auch vor Ort und ich hoffe sehr, dass alles gut ausgeht:

http://www.mreporter.ru/reports/31028

Einen schönen Sonntag noch Euch allen!

LG.RML.

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Update:

Es brodelt und das Ende ist noch nicht in Sicht. Man berichtete gerade im Fernseher, dass die Verdächtigen – Fandung bereits läuft. Parallel findet eine Extrasitzung im Innenministerium statt um zu verhindern, dass die Situation nicht  komplett ausartet. Die Polizei hat mit wütenden Russen volle Hände zu tun!

Die TV – Korrespondenten haben junge Frauen dort im betroffenem Stadtteil angesprochen und diese haben erzählt, dass die Ausländer sich zunehmend frecher und unverschämter insbesondere den Frauen gegenüber benehmen und diese am helligsten Tag sogar auf den Strassen anbaggern und ihnen unmißverständliche Angebote machen, so, als ob diese Prostituierte wären. Dabei stört die Ausländer sogar nicht, wenn eine Frau mit ihren Kindern unterwegs ist (aus den Nachrichten von RTR – Senderkanal).

Unter den Bewohnern befinden sich gut organisierte vermummte Provokatoren, die die Leute zusätzlich noch „anheizen“!!! Diese nimmt man fest.

Hier sind die Fotos, was dort momentan abläuft (Ihr könnt auf das Foto draufklicken und hann hinblättern):

http://news.mail.ru/incident/15175912/?frommail=1

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23:20 Uhr

Bis jetzt sind insgesamt 380 Menschen verhaftet, die überwiegende Masse davon – vermummte Gruppen, die nicht aus betroffenem Stadtteil kommen und die auch Pogromen gestartet haben. Diese greifen auch die Polizisten mit allem Möglichen an.

Man hat in Moskau die Operation „Vulkan – 5“, also die höchste Stufe, ausgerufen. Viele Moskauer Stadtteile werden derzeit von Polizeieinheiten patroulliert.

http://news.mail.ru/inregions/moscow/90/incident/15176727/?frommail=1

http://www.mreporter.ru/reports/31009

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00:50 Uhr  14 Oktober

Die Situation ist unter Kontrolle, die Patrouillen bleiben zuerst mal noch vor Ort.

http://www.mreporter.ru/reports/31045

Verlinkt von: http://www.youtube.com

Familienkino am Sonntag: Heute – Finist heller Falke

In die russischen Lande fällt der starke und hinterlistige Zauberer Kartaus Rotbart ein.

Der einzige, der es mit ihm aufzunehmen vermag, ist der tapfere Recke Finist, genannt der helle Falke.

Doch Finist gerät in einen Hinterhalt und wird in ein Ungeheuer verzaubert.

Vergebens wartet nun sein Herr, der Woiwod, auf den Recken. Hilflos muss er mit ansehen, wie die Menschen in seinem Reich immer größere Angst haben: vor den Überfällen des Kartaus und vor dem schrecklichen Waldungeheuer.

Unterdessen begeben sich der Schreiber Jaschka und das Mädchen Aljonuschka auf die Suche nach Finist.

Unterwegs begegnen sie dem Bauern Agafon und seiner zänkischen Alten. Als die Alte von Zauberinnen ein Wunschzweiglein erhält, verhext sie damit Agafon und schleppt Jaschka als vermeintlichen »Schuldigen« zu seinem Herrn, den Woiwod. Damit kann Jaschka nicht weiter nach Finist suchen.

Aljonuschka, nun auf sich allein gestellt, trifft eine überraschende Entscheidung, als das Waldungeheuer schließlich in die Stadt eindringt.

Verlinkt von: http://www.youtube.com

Einen schönen Sonntag und viel Spass beim Anschauen!

LG.RML.

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