Montagsdoku: Jakob, Sepp und Hans im Glück: Schweizer Bauern in Russland

User Hermann Hammerheim schreibt zu diesem Doku auf youtube (dort sind auch andere interessante Kommentare):

„Etwas übertrieben die Lobhudelei über die schweizer Ordnungsethik und andererseits das Herabwürdigen der russischen Fähigkeiten.

Ziemlich arrogant kommt das rüber, bei allem Respekt vor dem Unternehmergeist der 3 schweizer Bauern.“

Das empfand ich genauso. Es ist generell sehr schwierig in deutschsprachigen Raum neutrale interessante und ohne politische Keule Filme über Russland zu finden.

Verlinkt von: http://www.youtube.com

Danke an Mensch für den Tipp  🙂  😉

LG und eine schöne Woche Euch allen. RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 21. Oktober 2013 in Montagsdoku, Russland und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. Mir hat der Film „Ausgerechnet Sibirien“ gefallen. Ohne Politik ,ein spießiger Deutscher lernt eine Frau in Sibirien kennen und verliebt sich in Sie und auch in das Land………….

  2. Ja,den fand ich gut,es gibt noch anderes als Kommerz.
    LG

  3. Solche Arroganz überhöre ich immer sehr gepflegt 🙂

    Was mich sehr fasziniert hat, und es ist sehr deutlich in diesem Film herauszusehen und zu hören….
    Selbst in dem ganz so hochgelobten Switzerland ist ein richtiger Bauer sein nicht mehr möglich. In Russland mit Mut, Tatendrang und Ehrgeiz schon noch.
    In der Schweiz nimmer.

    Versuche mal hier eine Kuh zu halten….

    Wer das Leben mit allen Facetten leben möchte und Naturverbunden ist… denke ich jetzt mal, ist Russland die erste Wahl.
    Natürlich heisst es wohl auch verzicht…. auf Fragwürdigen Luxus. Aber dafür scheint man da Luxus zu erhalten was man hier selbst mit viel Geld nicht bekommt.

    Sicher ist so ein Leben nicht für jedermann.
    Aber ein Leben im Westen ist auch nicht für jedermann 🙂

    Ich könnte mir vorstellen dort auf dem Lande zu leben.

    • Ich kenne viele, die nach Russland zurückgekehrt sind. Deren Verwandtschaft hier sagt, dort fühlen sie sich jetzt wie Neugeboren auf dem Ländle 🙂 Das man überall malochen muss, versteht sich ja von selbst. Gut ist, dass in Russland keine Vorschriften gibt’s, wieviel und was Du anpflanzen willst. Hauptsache, die Fläche, die Du besitzt, auch gepflegt und bearbeitet wird. Obwohl dafür widerum auch keine Vorschriften exestieren. Aber man tut es doch selber automatisch auf seinem Stückle Erde, oder? 🙂

  4. Stell mir das als Nichtrusse schwer vor ,allein wegen der Sprache,hatte in der DDR russisch und weis wie schwer es ist russisch zu lernen. Man müsste auch eine Vermarktungsidee haben ,denn
    Bauern die ihr Handwerk verstehen gibts in Russland genug .
    Wäre man als Deutscher dort überhaupt willkommen?

    • Als Deutscher wäre man sehr willkommen. Tatsache ist, dass die Russen zu den Deutschen viel offener und freundlicher eingestellt sind. Und glauben Sie mir, es sind schon ganz viele Deutschen dort. Selbsverständlich geht es aber nicht planlos auszuwandern. Die Fachkräfte können sich z.B. hier erkundigen:

      http://russland.ahk.de/

  5. Ja in der Schule ist die Sprache auch nur eine trockene Theorie, ist kein Vergleich im lebendigem Leben.
    Obwohl sich die Lehrer damals sehr viel Mühe gegeben haben. Sie haben auch immer sehr viel von Russland erzählt von Ihrer Studienreisen usw. Von unserer Schule 200 m entfernt stand die „Russenschule“. Da gingen die „Russenkinder“ rein. Die Lehrer förderten den russischen Kontakt . Man hatte auch mal die Schule dort besucht… oder es gab Adressen das man Brieffreundschaften aus Russland knüpfen konnte. Hatte damals alles leider nicht geholfen da man ja leider mit Vorbehalte und Vorurteile aus dem Elternhaus großgeworden ist.

    Auch heute noch, wenn ich meinen Eltern was erzählen möchte, “ Um Gottes Willen, will nix hören“ Es geht nix über Ihr hochgelobtes Amerika.
    Aber gut, das ist ebend diese Generation. Da was ändern zu wollen gibt nur bösen Streit.

    Aber Danke Lady für den Link 🙂

    • Nichts zu danken 😉 Ich habe fast 10 Jahre lang eine Brieffreundschaft mit einem Mädchen aus DDR gepflegt. Dann haben wir beide fast gleichzeitig unsere Erstlinge (Kindchen 😉 ) bekommen und konnten es leider nicht mehr aufrecht erhalten 😦

      Meine ehemalige Freundin hieß Kerstin Kalkbrenner und lebte mit ihren Eltern (beide waren Grenzbeamten) in Neusalza-Spremberg (Sachsen).

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