Vor Kurzem in meiner Stadt…. damit man sich ein Bild machen kann.

Kurban – Bayram in Moskau am 15.10.2013

http://de.wikipedia.org/wiki/Bayram

Anmerkung: Unter den Muslimen dort befinden sich selbstverständlich solche, die völlig legal arbeiten, die Gesetze achten und keine Kriminellen sind.  Man hat mit Radikalen und Illegalen gewaltige Probleme und insbesondere dann, wenn es um die Gewalt gegen Frauen und Kinder und ums Morden geht.

Am sonsten – auf die Menge bezogen – ist es wie beim Kochen: Für mich persönlich (für Moskowiter sowieso) ist es endgültig zu viel Salz in der Suppe. Die Leute dort sind zurecht besorgt und haben Angst um ihre Kinder, darum hat man intensiv damit begonnen die Ausländer des Landes auszuweisen.

http://de.ria.ru/society/20131018/267106234.html

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG.RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 21. Oktober 2013 in Bevölkerung, Gesetzverletzung, Gewalt, Glauben, Interessantes, Konflikt, Kriminalität, Menschen, Politik, Postsowijetischer Raum, Proteste, Provokation, Religion, Russland, Skandal, Staat und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. ….. “ darum hat man intensiv damit begonnen die Ausländer des Landes auszuweisen.“
    Zu diesem Entschluss kann man nur gratulieren. 🙂

    • Ja, Mensch, aber kriminelle und illegale. Die, die dort von vorne an ehrlich einreisten und genauso arbeiten, die haben auch nichts Böses im Hintergrund gehabt und verabscheuen diejenigen, die zu solchen Situationen regelmässig beitragen.

      LG.

  2. Ich finde das Bild beängstigend.Wenn es zur Eskalation kommt,dann folgen auch die gemäßigten den radikalen Islamisten.
    Dann wollen wir mal hoffen,dass es dem Koch gelingt,die Suppe retten zu können .
    LG aus Bottrop

    • Und dabei zeigt man im Video nur eine Strasse, die dafür gesperrt worden war. Es waren mehrere dafür nötig.

      Aber nicht alle werden den Radikalen folgen. Man sieht es aktuell an Syrien ganz deutlich, dass diesen es egal ist, wem sie töten – ob Orthodox oder Muslim oder Katolik.

  3. Die Werbung vor dem Video nervt. Ansonsten – so mein Eindruck – ist Ausländerfeindlichkeit russländische Staatspolitik. Obwohl es sich schon etwas gebessert hat, denn unmittelbar vor dem zweiten Tschetschenien-Feldzug war es deutlich schlimmer. Ich selbst sehe auch etwas „kaukasisch“ aus. In Moskau rettete mich oft nur der Deutsche Pass und die Kenntnis der russischen Sprache.

    • Tut mir Leid, für die Werbung kann ich nichts 🙂 Fand das Video selbst einfach gut, man braucht keine zusätzlichen Wörter dazu.

      Ich finde nicht, dass die Staatspolitik ausländerfeindlich ist, sonst sähe es niemals so aus, wie es jetzt aussieht.

      Man ist gastfreundlich und gibt den Ausländern die Möglichkeit das Geld für ihre Familien zu verdienen, weil sie es in ihren korrupten ehemaligen GUS- Ölländern(!) nicht können. Was dieses Punkt betrifft, so denke ich, dass das künstlich so gehalten wird, damit diese erst recht nach Russland strömen können.

      Den „Nährboden“ dafür hat man Anfang 90ger geschafft und für diese Leistung mit Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde (Gorbatschow), wobei mit dem Frieden seitdem in eine verkehrte Richtund läuft, was auch ursprünglich gewollt war. Die Menschen in Russland sind nicht doof und wissen das. Eine andere logische Erklärung dafür fällt beim besten Willen nicht ein.

      Was die Passkontrollen betrifft: Anders war dort auch nie gewesen u.a. auch aufgrund der kriminellen Klan-Bildungen, die den Stadt immer schon auf Einflussgebiete (z.B. im Verkauf von Obst und Gemüse) unter sich zu teilen versuchten und immer noch versuchen und unter sich deswegen bis zum Blutbad hart kämpfen (letzte Zeit haben sie gegenseitig ihre Bosse umgebracht). Im Unterschied zu früher kommen noch Drogen-, Waffen- und menschenhandel hinzu. Oft werden die Pässe auch gefälscht, was sich auch jetzt aktuell bei den Massenkontrollen herausstellt.

      Mein Kumpel, mit dem wir in Moskau zusammen die Lebensmittelindustrie studiert haben, musste genau so oft z.B. im Metro den Pass vorzeigen, da er wie Sie „kaukasisches“ Aussehen hat. Es nervte ihn manchmal, er hatte aber anderseits auch Verständnis dafür.

      LG.

  4. Wie wichtig Passkontrollen sind zeigt das heutige Selbstmordattentat in Wolgograd.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: