Archiv für den Tag 24. Oktober 2013

Kurz notiert.

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Präsident von Weißrussland Alexander Lukaschenko hat in seinem Land dem Alkohol einen Krieg angesagt. Neben den schon vorhandenen Strafmaßnahmen, die parallel auch verschärft werden, gilt ab sofort: wer sich beim zweiten Mal (pro Jahr) in nicht nüchternem Zustand hinter dem Steuer erwischen lässt, kann von seinem Auto für immer und ewig Abschied nehmen. Das gilt auch für ausgeliehene PKWs, nicht aber für die geklaute.

Jetzt werden sich die angehenden oder schon bestehenden Alkis zwei Mal überlegen müssen, bevor sie in ihre Gurke  🙂  reinsteigen, oder es wird dann heißen: Kein Auto, kein Haus, keine Frau (evtl.)

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„Das Auswärtige Amt hat wegen der Affäre um die mögliche Überwachung des Mobiltelefons von Bundeskanzlerin Angela Merkel den US-Botschafter John B. Emerson einbestellt, meldet dpa.

„Dabei wird ihm die Position der Bundesregierung deutlich dargelegt werden“, teilte eine Außenamtssprecherin am Donnerstag mit.“

http://de.ria.ru/politics/20131024/267144907.html

PS. Ach, es wird schon wieder. Man hat noch viele große gemeinsame ÜberwachungsProjekte….

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„Eine Kooperation zwischen Russland und der Nato auf dem Gebiet der Raketenabwehr gelingt nicht, weil Russland bei seinen Partnern Berechenbarkeit in diesem Bereich vermisst, wie der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch, nach Abschluss der Tagung des Russland-Nato-Rates auf der Ministerebene in Brüssel sagte.“

http://de.ria.ru/politics/20131023/267140174.html

PS. Wäre auch naiv etwas Anderes zu erwarten, leider.

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Stefan Meister ist einer der vielseitigsten Osteuropa-Experten. Seine Spezialgebiete sind russische Außenund Sicherheitspolitik, russische Energie, Wirtschafts-und Bildungspolitik, Russlands beziehungen zu seinen postsowjetischen Nachbarn, EU-Russland-Beziehungen sowie östliche Partnerschaften der EU, insbesondere zum Südkaukasus, Belarus und der Ukraine.

http://german.ruvr.ru/2013_10_24/Quo-vadis-Russlands-Zukunft-7279/

PS. Sicherlich trifft Einiges zu, keine Frage. Aber wenn ich alleine schon höre, wie es doch der Ukraine in der EU wunderbar gehen würde    😯   oder viele andere Dinge, zu denen Er sich äußert, sage ich einfach – ein typisch Mainstream – Osteuropa – Kenner (für mich persönlich ist Er noch viel zu jung und unerfahren dafür), mehr nicht, der Russland nichts anderes als ein furchterregender Bösewicht darstellt. Solche Kenner gibt es leider wie Sand im Meer.   😦  Zudem hat Er keine Ahnung davon, wie alt schon die Deutsch-Russische Geschichte ist.

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Ein deutsches Gericht hat Peter Fitzek, der sich selbst zum König des Neuen Deutschlands – eines nicht anerkannten Landes, das von ihm in Sachsen-Anhalt, Deutschland, gegründet worden war – proklamiert hatte, zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Fitzek wurde hinter Gitter gebracht, weil er wiederholt die Verkehrsregeln verletzt hatte und mit einem ungültigen Führerschein Auto gefahren war. Die Verkehrspolizei erwischte ihn mit Papieren, die er für sich selbst ausgestellt hatte. Fitzek weigerte sich, das Bußgeld zu bezahlen, und sein Fall wurde vor Gericht gebracht.

Fitzek hatte das Neue Deutschland im Jahr 2012 gegründet. Es befindet sich auf einer Fläche von neun Hektar. Etwa 3.500 Menschen sehen sich als Bürger des Neuen Deutschlands an. Das „Königreich“ verfügt über eine eigene Währung, das Engel-Geld.

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_21/Konig-des-Neuen-Deutschlands-ins-Gefangnis-gebracht-5532/

PS. Auch einem „König“   🙄   ist nicht alles erlaubt.

LG.RML

Die Welle rollt weiter…

WASHINGTON , 24. Oktober – RIA Novosti, Peter Martynytschew.

„Berichte über die Untersuchung in Bezug auf das russisches Kulturzentrum in den Vereinigten Staaten sind ein Versuch, seine Arbeit zu diskreditieren. Das Zentrum wird weiterhin Kontakte zwischen russischen und amerikanischen Bürgern erweitern,“ äußerte sich gegenüber RIA Novosti Presse-Sekretär der russischen Botschaft in den Vereinigten Staaten Jewgeni Chorischko.

Wie Washington Post am Mittwoch unter Berufung auf die Quellen bei der Strafverfolgungsorganen berichtete, vermutet angeblich die FBI russisches Kulturzentrum in Rekrutirung der Amerikaner und führt  Befragungen der Teilnehmer des Kulturzentrum – Programmes durch. Dabei hat ofizielle FBI-Sprecherin diese Information gegenüber Washington Post nicht bestätigt.

„Diese „Horrorgeschichten“ erinnern sehr an die Zeiten des „Kalten Krieges“. Es ist ein offener Versuch die Aktivitäten des Russischen Kulturzentrums, welches sich auf die Entwicklung des Vertrauens und die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern und Völkern konzentriert, zu verzerren und zu diskreditieren,“ sagte Chorischko .

Ihm zufolge, ist es im Prinzip eine Absicht der Beschluss der Präsidenten von Russland und den Vereinigten Staaten zu „torpedieren“, in dem sie in einer gemeinsamen Erklärung am Loch Erne betont haben, dass „Ausbau einer direkten Kommunikation zwischen Russen und Amerikanern“ dazu dienen wird, das gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zu stärken, was wiederum die Russisch- Amerikanische Beziehungen auf eine qualitativ neue Ebene bringen wird.“

Das russisches Kulturzentrum hat daran gearbeitet, Kontakte zwischen russischen und amerikanischen Bürgern zu erweitern und wird das auch weiterhin tun, sagte der Sprecher der russischen Botschaft.

PS. Kaum hat man ein Loch ausgebuddelt, schon macht man sich an ein anderes ran. Echt rastlos, diese „Mächtigen“.

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Seelenmassage: Oxana – Sommermelodie

So, die Russen kommen!    😀    😉

Verlinkt von: http://www.youtube.com ( User: Pulsschlagmusic )

LG.RML

Deutsch-Russische Auslandshandelskammer wünscht sich „sachlicheren Umgang mit Russland“

Ein Interview mit Jens Böhlmann, Sprecher der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer, vom 29.05.2013

http://russland.ahk.de/

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Für die in Russland aktiven deutschen Unternehmen liegen die Hauptprobleme nicht in der Steuerbelastung, sondern in einer übermäßigen Bürokratie, in einem beschränkten Angebot der russischen Zulieferer und in einem verzerrten Medienbild von Russland. Das neuerdings etwas kühlere politische Verhältnis zwischen Berlin und Moskau wirkt sich dagegen laut Jens Böhlmann, Sprecher der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer, kaum auf die Wirtschaftskontakte aus.

RIA Novosti hat sich bei Herrn Böhlmann, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Mitglied der Geschäftsführung der Deutsch-Russischen Außenhandelskammer, dafür interessiert, wie sich die Situation für die in Russland tätigen deutschen Unternehmen heute aussieht.“

Weiterlesen:

http://de.ria.ru/opinion/20130529/266207162.html

Noch dazu:

Deutsche Firmen zieht es in die russische Provinz

Lawrow: Russland und Deutschland haben unerschöpfliche Kooperationsmöglichkeiten

Von gestern:

Kritikwürdig und attraktiv: Deutsche Unternehmen zu Russlands erstem Jahr in WTO

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Deutsche Unternehmen in Russland

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG.RML

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