Auf dem Moskauer Verkaufsmarkt „Садовод“ (sprich: Sadovod, z.Dt. „Gärtner“) wurden Tausende von Gastarbeitern festgenommen

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In Moskau werden weitere sehr gründliche Razzien bei der Entkriminalisierung der Märkte und insbesondere der Identifizierung illegaler Einwanderer durchgeführt. Die Einheiten verschiedener Abteilungen der Hauptstadt – Polizei überprüfen Dokumente von Kaufleuten und technischen Mitarbeitern auf dem Verkaufsmarkt Gärtner. An erster Stelle interessierte man sich für die Rechtmäßigkeit von Migranten in Russland und ihre Beteiligung an den begangenen Verbrechen.

An zweiter Stelle, untersuchte die Polizei die Palette von Produkten auf ihre eventuelle Fälschung. Der Markt funktionierte wie gewohnt weiter, der freier Zugang zu allen Räumlichkeiten wurde nicht gesperrt, außer um den Markt herum, damit kein Gastarbeiter ohne überprüft zu werden abhauen konnte. Wenn sich die Polizei an dieser oder jener Person interessierte, wurde diese in das Verwaltungsgebäude eingeladen und überprüft.

Insgesamt wurden nach der Kontrollen etwa Tausend Angehörigen aus Kirgisstan, Tadschikistan und Usbekistan zu den Polizeidienststellen gebracht.

Einer der Männer hatte bei sich eine traumatische Pistole, für die er keine Besitz – und Erlaubnisdokumente aufweisen konnte. Außerdem wurden wärend der Kontrolle die Baseballschläger und scharfe Waffen sichergestellt und konfisziert. Laut der Pressedienst des Moskauer GUMVD, ergaben die Prüfungen im Gärtner“ zahlreiche Verstöße, Insbesondere, verkaufte man dort gefälschte Waren und illegaler Alkohol.

Auch in anderen Stadtteilen gab es Razzia. Bei dem Generaldirektor einer Konditorei auf der Woykow – Strasse (selbst ein gebürtiger 58-jähriger Georgier) wurden über 10 illegale Arbeiter aus Tadschikistan entdekt, welche er direkt im hinterem Raum des Ladens einquartiert hatte.

In der Moskauer Region (Solnetschnogorsk – Bezirk) entdeckte heute die Polizei zudem einen ganzen geheimen Produktion- und Handel Komplex. Dort wurden mehr als Zweihundert illegaler Migranten festgenommen, die ebenso illegal in der Baubranche gearbeitet haben ( Wurstherstellung und Alkoholhandel). Es
fehlten nicht nur eine Lizenz für das Handelerlaubnis, sondern auch Dokumente über den Ursprung der Ware! Alle entnommenen Proben wurden zur Analyse auf ein Labor geschickt.

Den Festgenommenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren (illegaler Handel, Dokumentenfälschung und Organisation der illegalen Migration).

PS. Und so läuft es fast jeden Tag! Kein Wunder, das man sich beginnt fast wie ein Fremder in eigener Stadt zu fühlen und Angst um die Kinder und Frauen hat.

Nachrichtenvideo über Razzia am „Gärtner“ – Markt:

http://www.1tv.ru/news/social/244949

LG.RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 28. Oktober 2013 in Bevölkerung, Gesetzverletzung, Horrorkiste, Katastrophen, Konflikt, Kriminalität, Menschen, Migration, Polizei, Russland, Skandal, Staat und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. Wir sind hier im Ruhrgebiet auf dem besten Weg dahin.
    Wenigstens wird in Moskau dagegen vorgegangen .

  2. Die Russen können sich wenigstens wehren,in Deutschland wird man dann sofort als Nazi bezeichnet.
    LG Andreas

  3. In der DDR war vieles schlecht ,aber da war schwarz schwarz und weiß weiß,hätte damals nie gedacht,dass ich im Westen wieder gegen die Regierung sein würde.Das dass heutige System noch viel ausgeklügelter ist,wir haben zwar mehr Luxus (Muss man den haben?) ,aber von Mitbestimmung sind wir weit entfernt.
    Habe beim Honigmann einige (normale) Menschen gefunden ,die die Idee mit dem Bauernhof gut finden und einer hat es sogar in die Tat umgesetzt.Leider sind auf der Honigmannseite viele Spinner .
    LG Andreas

    • Ja, mit dem Bauernhof ist schon eine tolle Sache. Hier bei uns ist es beinahe unmöglich, da Münster mittlerweile zu teuersten Städten Deutschlands gehört. In der Umgebung ist es leider nicht viel besser 😦

  4. Da haben Sie recht,dachte eher an Mecklenburg,die Dörfer dort leiden durch Bevölkerungsrückgang.
    Falls ich mal meinen Job verliere wäre das eine Überlegung,da ich keine Lust habe mit 50 in die Zeitarbeit zu gehen.

  5. Ist ist/war wie es Besorgter erwähnt. Heute ist man geblendet vom Konsum. Das wird heute als Reichtum suggestiert.
    Zu DDR Zeiten gab es Joghurt in Glasflaschen…. aber jeder zog die gepanschten bunten Joghurtplastikbecher vor.
    Wir hatten zu DDRzeiten besuch aus der Schweiz. Bei der Heimreise nahmen sie DDR Butter mit und machten den Spaß und schickten es dort ins Labor. Es war 100%ig reine natürliche Butter. Sogar die Schweizer waren am staunen.
    Ich habe zwar nicht den großen Bauernhof… aber ich weiss wo ich meine Milch Kuh/Ziegen und Käse herbekomm. Bei einem Gemüsebauern helf ich mit. Der zieht statt Geld ein Schweinchen für uns groß und dürfen bei Ihm die Schlachtküche nutzen. Dann fällt noch sehr viel Gemüse für Familie und Kanickel ab. Wir ziehen statt Großgetier Stallhasen. Und von meinem Schäfer bekomm ich Wolle und ebenfalls Fleisch. Und ganz ehrlich… dieses Leben ist toll. Ich pers. hätt keine bedenken wenn die Läden dicht machen. Leider haben die wenigsten das Glück. Wir helfen bei einem weiteren Bauern da bekommen wir Getreide und Stroh. Oder kurz vor Weihnachten Gänse rupfen 3 Tage lang. Uns ist da schonmal eine Weihnachtsgans sicher 🙂
    Ich beziehe 0 Euro von irgendwelchen „Ämtern“

    Auch ohne großen Bauernhof ist es noch möglich etwas auf die Beine zu stellen, Kontakte zu knüpfen wie auch immer. Nur sowas wie jetzt in meinem Fall heisst es auch mal zu verzichten, nicht immer für jede Kleinigkeit Geld abstauben zu wollen. Sondern einfach mal das getane wirken zu lassen. Ich bereue diesen Schritt keinesfalls. Ich bin reicher und glücklicher wie vorher. Und meine Arbeit macht für mich Sinn 🙂

    LG

  6. Ich lebe im Ruhrgebiet,da ist es schlecht mit Landwirtschaft,aber die Idee find ich gut.
    Für mich sind die kleinen Dinge wichtig im Leben,das kleine Glück für jeden Tag,ein Spaziergang ,ein gutes Buch,ein gutes Glas Wein.
    Gruß Ein Besorgter

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