Archiv für den Tag 8. November 2013

Vor der Küste Perus läuft gerade das Hochsaison beim Delfine abschlachten und kein Aufschei ist zu hören. Und was machen derweil meine „spezielle Freunde“? Die lassen sich auf dem Moskwa-Fluss den Wind um die Ohren fliegen..

Grausames Delfineschlachten vor Peru

„Die peruanische Regierung erwägt, den Haifischfang zu beschränken, um das illegale Abschlachten von bis zu 15.000 Delfinen im Jahr zu beenden. Das Fleisch der Säugetiere dient den Fischern vor allem als Haifischköder. Den weltweit für Empörung sorgenden Skandal brachte der in Peru lebende deutsche Umweltschützer Peter Austermühle mit einem Youtube-Video ins öffentliche Bewusstsein. Die Aufnahmen des Gründers der Umweltorganisation Mondo Azul zeigen, wie Fischer kleine Delfine mit Harpunen fangen, erschlagen und schlachten. Fleisch wird illegal an Einheimische für ein Euro je Kilogramm verkauft, der Rest dient als Köder für Langleinen zum Haifischfang und die blutigen Innereien zum Anlocken der Räuber.

Mondo Azul schätzt, dass jedes Jahr zwischen 7.000 und 15.000 Delfine gegen Recht und Gesetz getötet werden. „Es ist offensichtlich, dass die gesamte Haifangflotte Perus an einem systematischen Delfin-Morden beteiligt ist, kritisiert Mondo Azul-Leiter Austermühle.

Perus Fischereiminister Paul Phumpiu sagte Journalisten, die Regierung werde
„alle verfolgen“, die diese Straftaten begehen. „Wir prüfen alle möglichen Restriktionen – bis hin zum völligen Verbot des Handels mit Haien. Phumpiu versprach, die Regierung werde ihre Ermittlungen bis Mitte 2014 abgeschlossen haben.“

Weiterlesen:

http://www.biggame4u.net/show.asp?id=5131&cat=1&language=de

******

Und nun die Frage an meine „spezielle Freunde“ von Greenpeace: Wo ist die große Empörung darüber geblieben, so groß, dass es wie im Falle des Schiffes „Arctic Sunrise“ in Russland gewesen war, so dass jedem davon beinahe übel wurde?

Und wo bleibt Ihr Aufschei, wenn es auch anderswo und insbesondere vor der Küste des Nachbarlandes Dänemark ein jährliches Blutbad an Delfinen stattfindet, und das nur, weil dort ein junger Mann scheinbar kein richtiger Mann ist, wenn er vorher kein Tier, Delfin also, nicht grausam abgeschlachtet hat? (habe darüber berichtet).

Was mich betrifft, dann sind es für mich als Frau ganz andere Kriterien ausschlaggebend, ob ein Mannentschuldigung!die Eier in der Hose hat oder nicht. Solche, die sich an Unschuldigen und Wehrlosen Wesen – ob Tier oder Mensch – vergehen oder gar töten, sind für mich nur noch jämmerliche Verbrecher und nichts weiter als wiederliche Waschlappen!

http://www.tt.com/panorama/verbrechen/7421992-91/greenpeace-fordert-auf-moskwa-fluss-freiheit-f%C3%BCr-aktivisten.csp

LG.RML

b6bb35fd7f161 1328371020444823 friendship dolpphin

******

Update vom 09.11.13, 14:20 Uhr

Gerade wurde auf Ria Novosti (Russisch) eine frische Information veröffentlicht.

Dort wird u.a. berichtet, dass das Massenstrandung von Delfinen von Zeit zu Zeit zwar auftritt, aber dieses Jahr hat dieses Phänomen an der US-Ostküste alle Statistiken zehnfach überschritten!

Laut Berichten von Experten sind 753 Delfine innerhalb des kurzen Zeitraumes vom 1. Juli bis 3. November dieses Jahres an der Küste von New York bis Florida gestrandet.

„Im Durchschnitt stranden nur 74 Delfine in diesem geografischen Gebiet innerhalb des ähnlichen Zeitramen, jetzt können Sie das Ausmaß dessen, was passiert ist, verstehen,“ sagte zu den Reportern NOAA Sprecher Terry Roules.

Nummer acht unter den Steueroasen. Geldwäsche-Paradies Deutschland

MünchenDeutschland ist laut einer Studie ein „Eldorado“ für Geldwäscher und Steuer­hinterzieher! Die tz sprach mit einem der Autoren, Klaus Schild vom katholischen Hilfswerk Misereor.

Deutschland ist ein „Eldorado“ für Geldwäscher und Steuer­hinterzieher! Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Netzwerk Steuergerechtigkeit, ein weltweiter Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und kirchlichen Gruppen. Laut dem Ranking des Netzwerks rückte Deutschland gegenüber 2011 um einen Platz auf Rang acht vor – und liegt damit noch vor klassischen Steueroasen wie Jersey oder den Bermudas. Bis zu 57 Milliarden Euro aus der organisierten Kriminalität oder von korrupten Politikern aus Asien, Afrika oder Lateinamerika werden in Deutschland angelegt. Die tz sprach mit einem der Autoren der Studie, Klaus Schild vom katholischen Hilfswerk Misereor.

Das deutsche Steuerrecht bietet viele Schlupflöcher: Beispielsweise ist es möglich, Aktiengesellschaften ins Handelsregister einzutragen, ohne klare Angaben über die Aktionäre. Deshalb unsere Forderung: Anonyme Treuhandgesellschaften müssen abgeschafft werden. Dann ist es möglich, dass bei Kapitalgesellschaften-GmbHs Firmen mit Sitz in Steueroasen eingetragen werden. Die entziehen sich dann jeglicher Prüfung.“

http://www.tz-online.de/aktuelles/wirtschaft/geldwaesche-paradies-deutschland-tz-3207941.html

******

PS. Statt sich zuerst an der eigener Nase zu packen (betrifft nicht nur dieses finanzielles Thema), beteiligt man sich lieber fleißig daran den anderen Staaten einen einzig wahren demokratischen Weg    🙄     aufzuzeigen. Und wenn sich der betroffener Staat dabei „unartig“ benimmt, schlägt man unter dem Deckmantel „Menschenrechte“ gnadenlos zu und bestraft mit allerlei Sanktionen, wie es damals im Falle von Weißrussland war, ist und bleibt.

Bleibt deshalb, weil vor Kurzem, nämlich am 29.10.13, die Sanktionen gegen das Land nochmals um ein Jahr bis zum 31 Oktober 2014 verlängert wurden. Man macht sich u.a. große Sorgen um angebliche „politisch Gefangene“ (so die ofizielle Anklage der EU und des großen Bruder), die aber in Wirklichkeit zum größten Teil nur miese Wirtschaftsverbrecher sind, welchen die Staat Weißrussland den Hahn zum Ausplünderung des Landes gesetzmässig per Gerichtsbeschluss zugedreht hat.

Natürlich gilt seitdem (seit 2006) der Weißrussischer Präsident Lukaschenko nebst anderen Weißrussen aus der Wirtschaft und Regierung als Persona non grata und darf die EU und die USA Grenzen nicht überschreiten. Aber wenn wir schon über Absurdistan hier sprechen, dann kann man eigentlich logischerweise nur etwas Absurdes erwarten. Dazu gehört, dass man auch den kleinen Sohn Lukaschenkos, der 9 Jahre alt ist und noch zur Schule geht, mit auf die Liste der „Nicht – in – die – EU – und – die  – USA – Ausreisenden“ drauf gesetzt hatte!

http://de.ria.ru/politics/20131029/267177574.html

http://de.ria.ru/politics/20120614/263796802.html

Dass das Land, und an erster Stelle die Weißrussen selber, diese Sanktionen zu spüren bekamen – versteht sich von selbst, und wie. Alles andere wäre sonst gelogen. Aber die ehemaligen GUS – Staaten, u.a. Kasachstan und Russland, haben ihren Nachbarn nicht im Stich gelassen und nach allen Kräften unterstützt. Aber zum größten Teil hat es das Land selber geschafft.

Das heutiges Weißrussland erkennt man kaum wieder. Und ich sage noch mehr: Es ist beinahe ein Paradies für jeden Menschen dort und die „Sanktionierer“ (und nicht nur die) können von diesem grandiösen Beispiel des (wieder)Auferstehens eine riesen Scheibe abschneiden. Es gibt natürlich dort auch was zu bemängeln, keine Frage, aber das sind nur noch ganz wenige Sachen.

Was Lukaschenko in seinem Land so alles auf die Beine gestellt hat, muss man einfach gesehen haben. Das gesamtes Weißrussland gleich einem einzigen Öko – und Agrarsystem, wo jeder Mensch dort daran mit großzügiger Unterstützung des Staates teilhaben darf. Jeder, der sich der Landbearbeitung widmet, bekommt ein Familienhaus. Die weißrussische Produkte, insbesondere Milcherzeugnisse, gehen dort drüben in benachbarten Ländern und darüber hinaus wie die Semmel weg und sind der Hit schlechthin. Man bekommt davon buchstäblich eine Geschmaksexplosion, wenn man deren Produkte ißt. Und glaubt mir, wenn man diese mal probiert hat, kann seine Finger davon nicht mehr loslassen – Natur pur, einfach unvergleichbar!

Die Weißrussen nennen ihren Präsidenten „unser Väterchen“, und das ist keineswegs übertrieben. Über die Sanktionen lacht man in Weißrussland nur noch und macht es einfach wie gehabt weiter.

LG.RML

0143000410_704804000410_21392

MDR wirft auf SPD-Wunsch kritischen Film aus Mediathek

Erfurt/Leipzig. Nachdem ein Film aus der Mediathek entfernt wurde, wird MDR-Intendantin Karola Wille von Thüringer Rundfunkräten kritisiert. „Wenn ein journalistischer Beitrag sauber recherchiert und juristisch einwandfrei ist, dann erwarte ich von einer öffentlich-rechtlichen Institution wie dem MDR, dass er Kritik auch standhält.“ Der Sender dürfe „sich keinesfalls parteipolitisch einspannen lassen“, sagte CDU-Landtagsfraktionschef Mike Mohring . Sein Parlamentskollege Carsten Meyer, der für die Grünen dem Gremium angehört, sagte unserer Zeitung: „Der Beitrag hätte drin bleiben müssen. Ein solcher Konflikt wird nicht aus der Welt geschafft, indem man den Beitrag löscht.“

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Zensur-MDR-wirft-auf-SPD-Wunsch-kritischen-Film-aus-Mediathek-1717479450

Gefahr für Deutschland – Gülen Bewegung versucht die Unterwanderung

(Das ist das Video, welches in der MDR – Mediathek gelöscht wurde. Wer sich auskennt, kann es sichern, wird evtl. bald wieder gelöscht).

Verlinkt von: http://www.youtube.com

PS. Hat jemand noch Zweifel gehabt, dass es in unserem Ländle eine andere Entwicklung nehmen wird? Wahnsinn, was hier mittlerweile abgeht…..

Erklärung: Sarah Harrison (WikiLeaks)

Als Journalistin habe ich die letzten vier Monate mit NSA-Whistleblower Edward Snowden verbracht und bin am Wochenende nach Deutschland gekommen. In Hongkong arbeitete ich als Teil des WikiLeaks-Teams, das eine Reihe von Asylangeboten für Snowden vermittelte und seine sichere Ausreise aus Hongkong aushandelte, damit er seinen Rechtsanspruch auf Asylsuche geltend machen konnte. Ich reiste mit ihm in Richtung Lateinamerika, als die Vereinigten Staaten von Amerika seinen Reisepass für ungültig erklärten, wodurch er in Russland festsaß. Die darauffolgenden 39 Tage blieb ich bei ihm im Transitbereich des Moskauer Flughafens Sheremetyevo, wo ich ihm behilflich war, Asylanträge für 21 Länder zu schreiben, darunter Deutschland, wobei dann sein Asylantrag in Russland Erfolg hatte trotz beträchtlichen Drucks seitens der Vereinigten Staaten von Amerika. Ich blieb dann bei ihm, bis unser Team sich sicher war, dass er auf eigenen Beinen stand und frei war vom Einfluss jeglicher Regierung.

Während Edward Snowden sicher und geschützt ist, bis sein Asylvisum in neun Monaten erneuert werden muss, ist noch viel Arbeit zu erledigen. Der Kampf gegen staatliche Überwachung und für Transparenz der Regierung, dem auch Snowden beigetreten ist, ist einer, den WikiLeaks – und viele andere – gekämpft haben und weiterhin kämpfen werden.

WikiLeaks führt viele Kämpfe: wir kämpfen gegen unverantwortliche Macht und Geheimniskrämerei der Regierung, indem wir Analysen und Dokumente für alle Betroffenen veröffentlichen und der Öffentlichkeit für immer die Geschichte zur Verfügung stellen, die die ihre ist. Dafür führen wir rechtliche Verfahren in vielen Instanzen und stehen vor einer unvorhergesehenen Grand Jury-Untersuchung in den Vereinigten Staaten von Amerika. WikiLeaks setzt seinen Kampf für den Schutz von Informationsquellen fort. Wir haben die Schlacht um Snowdens unmittelbare Zukunft gewonnen, aber der breitere Krieg geht weiter.

Schon nach den wenigen Tagen, die ich in Deutschland verbracht habe, ist es ermutigend zu sehen, wie sich die Menschen zusammentun und von ihrer Regierung verlangen, das zu tun, was getan werden muss – die Spionagebeziehungen der NSA zu untersuchen und Edward Snowden Asyl zu gewähren. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollten nicht länger imstande sein, weiterhin jede Person rund um die Erde zu bespitzeln oder jene zu verfolgen, die die Wahrheit aussprechen.

Snowden ist zur Zeit in Russland in Sicherheit, aber es gibt Whistleblowers und Informanten, auf die das nicht zutrifft. Chelsea Manning war Misshandlungen seitens der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesetzt und verbüsst zur Zeit eine 35-jährige Haftstrafe für die Enthüllung der wahren Natur des Krieges. Jeremy Hammond hat ein Jahrzehnt in einem Gefängnis in New York vor sich, weil er angeblich Journalisten mit Dokumenten versorgt hat, welche Überwachung durch Konzerne offenkundig machten. Ich hoffe, dass ich ein anders geartetes Beispiel gezeigt habe: mit dem richtigen Beistand können Whistleblowers die Wahrheit sagen und ihre Freiheit behalten.

Aggressive Taktiken werden eingesetzt gegen Journalisten, Redakteure und Experten, die mutig arbeiten, um die Wahrheit in die Welt zu tragen. Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jacob Appelbaum sind alle im effektiven Exil. Barret Brown ist angeklagt, weil er über unethische Bespitzelungspraktiken berichtet hat. Mein Redakteur Julian Assange hat Asyl bekommen aufgrund der Bedrohung durch die Vereinigten Staaten von Amerika, aber das Vereinigte Königreich weigert sich, ihm dieses Recht zuzugestehen und bricht damit das Recht. Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat auch David Miranda nach dem Terrorismusgesetz festgehalten wegen Zusammenarbeit mit Laura Poitras und Glenn Greenwald.

Das Terrorismusgesetz des Vereinigten Königreichs definiert Terrorismus als Handlung oder Drohung mit einer Handlung, die „darauf gerichtet ist, eine Regierung zu beeinflussen, um einen politischen oder ideologischen Zweck zu betreiben“. Es legt Handlungen fest, die das Funktionieren eines „elektronischen Systems“ (zum Beispiel der massenhaften Bespitzelung durch die NSA) stören oder von denen die Regierung behauptet, dass sie für einen Teil der Öffentlichkeit ein „Risiko“ bilden. Es sollte abstrus sein vorzuschlagen, dass nationaler Sicherheitsjournalismus, der den Sinn hat, eine ehrliche Regierung herbeizuführen oder die Rechte im privaten Bereich durchzusetzen, als „Terrorismus“ bezeichnet werden soll, aber diese Interpretation des Gesetzes ist es, die die Regierung des Vereinigten Königreichs gewählt hat. Nahezu jeder Bericht, der über die massenhaften Bespitzelungsprogramme von GCHQ und NSA veröffentlicht wird, fällt unter die „Terrorismus“-Interpretation der Regierung des Vereinigten Königreichs. Daraufhin haben mir unsere Anwälte nahegelegt, dass es nicht sicher ist, nachhause zurückzukehren. 

Es ist die Aufgabe der Presse, der Macht die Wahrheit entgegenzuhalten. Dennoch werden wir dafür verfolgt, dass wir diese Aufgabe erfüllen. Ich sage, dass diese aggressiven und illegalen Methoden, die uns zum Schweigen bringen sollen – Erfinden zweifelhafter Auslegungen von Gesetzen, übereifrige Anklagen und unverhältnismäßige Urteile – keinen Erfolg haben dürfen. Ich stehe in Solidarität mit all jenen, die eingeschüchtert und verfolgt werden, weil sie die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen.

In diesen Zeiten der Geheimniskrämerei und des Machtmissbrauchs gibt es nur eine Lösung – Transparenz. Wenn unsere Regierungen so kompromittiert sind, dass sie uns nicht die Wahrheit sagen, dann müssen wir vortreten, um das aufzugreifen. Mit dem eindeutigen Beweis von originalen Dokumenten in der Hand können die Menschen zurückkämpfen. Wenn uns unsere Regierungen diese Information nicht geben wollen, dann müssen wir sie uns selbst nehmen. 

Wenn Whistleblowers vortreten, dann müssen wir für sie kämpfen, damit auch andere ermutigt werden. Wenn sie geknebelt werden, müssen wir ihre Stimme sein. Wenn sie gejagt werden, müssen wir ihnen Deckung geben. Wenn sie weggesperrt werden, müssen wir sie befreien. Uns die Wahrheit zu geben ist kein Verbrechen. Das sind unsere Daten, unsere Information, unsere Geschichte. Wir müssen kämpfen, damit sie uns gehören.

Mut ist ansteckend.

http://antikrieg.com/aktuell/2013_11_07_erklaerung.htm

LG.RML

Edward Snowden and Sarah Harrison

%d Bloggern gefällt das: