Nummer acht unter den Steueroasen. Geldwäsche-Paradies Deutschland

MünchenDeutschland ist laut einer Studie ein „Eldorado“ für Geldwäscher und Steuer­hinterzieher! Die tz sprach mit einem der Autoren, Klaus Schild vom katholischen Hilfswerk Misereor.

Deutschland ist ein „Eldorado“ für Geldwäscher und Steuer­hinterzieher! Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Netzwerk Steuergerechtigkeit, ein weltweiter Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und kirchlichen Gruppen. Laut dem Ranking des Netzwerks rückte Deutschland gegenüber 2011 um einen Platz auf Rang acht vor – und liegt damit noch vor klassischen Steueroasen wie Jersey oder den Bermudas. Bis zu 57 Milliarden Euro aus der organisierten Kriminalität oder von korrupten Politikern aus Asien, Afrika oder Lateinamerika werden in Deutschland angelegt. Die tz sprach mit einem der Autoren der Studie, Klaus Schild vom katholischen Hilfswerk Misereor.

Das deutsche Steuerrecht bietet viele Schlupflöcher: Beispielsweise ist es möglich, Aktiengesellschaften ins Handelsregister einzutragen, ohne klare Angaben über die Aktionäre. Deshalb unsere Forderung: Anonyme Treuhandgesellschaften müssen abgeschafft werden. Dann ist es möglich, dass bei Kapitalgesellschaften-GmbHs Firmen mit Sitz in Steueroasen eingetragen werden. Die entziehen sich dann jeglicher Prüfung.“

http://www.tz-online.de/aktuelles/wirtschaft/geldwaesche-paradies-deutschland-tz-3207941.html

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PS. Statt sich zuerst an der eigener Nase zu packen (betrifft nicht nur dieses finanzielles Thema), beteiligt man sich lieber fleißig daran den anderen Staaten einen einzig wahren demokratischen Weg    🙄     aufzuzeigen. Und wenn sich der betroffener Staat dabei „unartig“ benimmt, schlägt man unter dem Deckmantel „Menschenrechte“ gnadenlos zu und bestraft mit allerlei Sanktionen, wie es damals im Falle von Weißrussland war, ist und bleibt.

Bleibt deshalb, weil vor Kurzem, nämlich am 29.10.13, die Sanktionen gegen das Land nochmals um ein Jahr bis zum 31 Oktober 2014 verlängert wurden. Man macht sich u.a. große Sorgen um angebliche „politisch Gefangene“ (so die ofizielle Anklage der EU und des großen Bruder), die aber in Wirklichkeit zum größten Teil nur miese Wirtschaftsverbrecher sind, welchen die Staat Weißrussland den Hahn zum Ausplünderung des Landes gesetzmässig per Gerichtsbeschluss zugedreht hat.

Natürlich gilt seitdem (seit 2006) der Weißrussischer Präsident Lukaschenko nebst anderen Weißrussen aus der Wirtschaft und Regierung als Persona non grata und darf die EU und die USA Grenzen nicht überschreiten. Aber wenn wir schon über Absurdistan hier sprechen, dann kann man eigentlich logischerweise nur etwas Absurdes erwarten. Dazu gehört, dass man auch den kleinen Sohn Lukaschenkos, der 9 Jahre alt ist und noch zur Schule geht, mit auf die Liste der „Nicht – in – die – EU – und – die  – USA – Ausreisenden“ drauf gesetzt hatte!

http://de.ria.ru/politics/20131029/267177574.html

http://de.ria.ru/politics/20120614/263796802.html

Dass das Land, und an erster Stelle die Weißrussen selber, diese Sanktionen zu spüren bekamen – versteht sich von selbst, und wie. Alles andere wäre sonst gelogen. Aber die ehemaligen GUS – Staaten, u.a. Kasachstan und Russland, haben ihren Nachbarn nicht im Stich gelassen und nach allen Kräften unterstützt. Aber zum größten Teil hat es das Land selber geschafft.

Das heutiges Weißrussland erkennt man kaum wieder. Und ich sage noch mehr: Es ist beinahe ein Paradies für jeden Menschen dort und die „Sanktionierer“ (und nicht nur die) können von diesem grandiösen Beispiel des (wieder)Auferstehens eine riesen Scheibe abschneiden. Es gibt natürlich dort auch was zu bemängeln, keine Frage, aber das sind nur noch ganz wenige Sachen.

Was Lukaschenko in seinem Land so alles auf die Beine gestellt hat, muss man einfach gesehen haben. Das gesamtes Weißrussland gleich einem einzigen Öko – und Agrarsystem, wo jeder Mensch dort daran mit großzügiger Unterstützung des Staates teilhaben darf. Jeder, der sich der Landbearbeitung widmet, bekommt ein Familienhaus. Die weißrussische Produkte, insbesondere Milcherzeugnisse, gehen dort drüben in benachbarten Ländern und darüber hinaus wie die Semmel weg und sind der Hit schlechthin. Man bekommt davon buchstäblich eine Geschmaksexplosion, wenn man deren Produkte ißt. Und glaubt mir, wenn man diese mal probiert hat, kann seine Finger davon nicht mehr loslassen – Natur pur, einfach unvergleichbar!

Die Weißrussen nennen ihren Präsidenten „unser Väterchen“, und das ist keineswegs übertrieben. Über die Sanktionen lacht man in Weißrussland nur noch und macht es einfach wie gehabt weiter.

LG.RML

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 8. November 2013 in Amerika, Banken, Bevölkerung, Deutschland, EU, Euro, Europa, Interessantes, Katastrophen, Konflikt, Korruption, Kriminalität, Menschen, Politik, Postsowijetischer Raum, Provokation, Regierung, Skandal, Staat, USA, Welt, Westen, Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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