Ukraine stellt Vorbereitung auf Assoziierungsabkommen mit EU ein

STIMME RUSSLANDS Das ukrainische Ministerkabinett hat beschlossen, die Vorbereitung auf das Assoziierungsabkommen mit der EU einzustellen. Grund dafür sei die Notwendigkeit, die wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland und den GUS-Staaten zu entwickeln.

Zuvor plante man die Unterzeichnung eines Abkommens mit der Europäischen Union beim EU-Gipfeltreffen in Vilnius, das in einer Woche stattfindet.

http://german.ruvr.ru/news/2013_11_21/Ukraine-stellt-Vorbereitung-auf-Assoziierungsabkommen-mit-EU-ein-2065/

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PS. Es ist so, wie es auch sein soll (vorerst).

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Update:

Schwedens Außenminister Carl Bildt schreibt in seinem Twitter-Account:

„Die ukrainische Regierung hat dem Kreml unerwartet nachgegeben. Es handelt sich eindeutig um unsanfte Druckmethoden.“

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PS. Aber natürlich, so kann man das auch interpretieren. Eine andere Aussage hat man dazu auch nicht erwartet.

Aber wenn man schon von „unsanften Methoden“ spricht, dann sollte man, wenn man sich für etwas Besseres hält, die von der Ukraine geforderte „Assoziierungspunkte“ seitens EU (um die 40 Stück insgesamt) publik machen! Da werden bei Einigen garantiert die Haare zu Berge stehen…

Aus den Kommentaren der Ukrainischen und Russischen Internetseiten erfuhr ich, dass die Ukraine angeblich u.a. die Zigeuner aus ganz Europa aufnehmen musste    😯

Ich kopiere einfach mal einen der Originalkommentare rein, wo davon die Rede ist:

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22 ноября    тем более по соглашению с ес для вступления украины в ес она должна была принять у себя на пмж всех цыган европы. я считаю украина отрезвилась, послав ес куда подальше.“

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Außerdem, was soll man von solchen „Partnern“ halten, die hinter den Rücken scheinbar ein verdeckter hinterhältiger Sabotageakt vorbereiten?? (siehe mein vorheriger Artikel mit Aussagen von Oleg Tsarew)
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Man kann eben nicht alles im Leben haben…
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Inzwischen hat sich auch Catherine Ashton zu Wort gemeldet.
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Es ist nicht nur für die EU eine Enttäuschung, sondern auch, wie wir glauben, für das ukrainische Volk,“ sagt die Chefin der Europäischen Diplomatie laut Ria Novosti.
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(PS. Glauben alleine nützt nichts, Frau Ashton. Ratsam wäre in dieser Angelegenheit Ukrainisch und Russisch zu lernen, dann wüssten Sie nämlich, wie und was das ukrainische Volk über dieser ganzen Theater denkt. Aber vorsicht, es ist Nichts für feine Ohren! Denn dort drüben ab der Ukraine und weiter gen Osten haben Sie es grundsätzlich mit einer anderen Sorte von Menschen zu tun: Diese mögen es generell nicht, wenn sie u.a. ungefragt werden! Von ungebetenen Gästen ganz zu schweigen…)
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Ich übersetze weiter:
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Die Unterzeichnung der ehrgeizigsten Vereinbarung, die die EU jemals für ein Land außerhalb seiner Grenzen angeboten hat, musste auch weiterhin den Reformenkurs in der Ukraine stärken und den Investoren weltweit, sowie den internationalen Finanzinstituten signalisieren, dass die Ukraine seine Modernisierung ernsthaft wahrnimmt und ein vorhersehbarer und zuverlässiger Ansprechpartner für die internationalen Märkte wird,“ sagte Ashton.
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(PS. Wo Sie recht haben, haben Sie recht, Frau Ashton. Für ein besonderes Stück Kuchen muss auch etwas Besonderes, oder mit Ihren Worten, „Ergeizigste“ her um aus dem Land alles rauszuholen, was es nur zum Rausholen überhaupt gibt’s. Ich kann mich an das Beispiel meiner Ex-Heimat noch sehr gut erinnern, wie es dann zum Schluss aussah, man hat ja schon Alles hinter sich. Die Investoren weltweit und internationale Finanzinstitute tun mir dementsprechend kein Bisschen Leid.)
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„Wir glauben, dass sich die Zuckunft der Ukraine in einer starken Beziehung mit der EU liegt. Wir bleiben auch unseren Verpflichtungen gegenüber den Menschen in der Ukraine treu, die als Hauptbegünstigten dieses Abkommens durch eine solide Freiheit und Wohlstand wären und zu dem sie beigetragt hätten,“ so Ashton.
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PS. Alles schön und nett formuliert. Das Problem: Die Ukrainer haben die EU zu Nichts verpflichtet, denn, wie es schon bekannt ist und ständig praktiziert wird, spricht die EU grundsätzlich nicht mit VÖLKERN! Zum Rest des herzzerreißenden Satzes äußere ich mich am besten lieber nicht. Das sagt lieber ein Ukrainer, der in seinem Kommentar die Allgemeinempfindung des größten Teil des ukrainischen Volkes wiederspiegelt:
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Василь 15-09-13 19:14
Пiшла до чорта, та ЕС свiй забирай!
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LG.RML

1265107560timoshenko_карикатура

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 21. November 2013 in Bevölkerung, EU, Europa, NATO, Politik, Postsowijetischer Raum, Regierung, Russland, Staat, Welt, Westen und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 11 Kommentare.

  1. Ist doch ein Grund zur Freude, oder?

    • Ich freue mich für die Menschen dort. 🙂

      • Also ich habe es mit Erleichterung aufgenommen und hoffe nur, daß sie jetzt keine Zugeständnisse machen oder sich erpressen lassen. Das ist alles so hirnrissig – und die Menschen werden nie gefragt, ob sie etwas wollen oder lieber nicht……

        • Ja, stimmt, keiner fragt uns.

          Seitens Russland war das aber keine Erpressung der Ukraine gegenüber, wie es propagandamässig im westlichen Teil der Weltkugel dargestellt wird, sondern knallharte Tatsachen.

          Man muss doch der Wahrheit ins Auge schauen müssen: NATO ist kein Freund, oder modern „Partner“ Russlands, sondern Feind. Und weiß Gott, war Russland kein Initiator, was diese unschöne Angelegenheit betrifft.

          Wer will schon solche „Partner“ dicht an der Grenze haben? Und Ukraine ist einfach zu wichtig für Russland, nicht nur Geschichtlich und zwischenmenschlich (man hat viele gemischte Ehen). Man kann dann kaum in Ruhe zuschauen, wie das Land und das Brudervolk dort Stück für Stück vernichtet wird.

          Die Ukraine hat ihre eigene große Kapazitäten, was Wirtschaft betrifft. Russland und die anderen GUS- Länder werden sie dabei unterstützen, haben sie eigentlich immer schon gemacht.

          Ich hoffe nur, dass es jetzt relativ stabil bleibt und die ukrainische Regierung nicht schon wieder zu pockern beginnt.

          LG.

  2. Finde es gut, dass die EU einen Dämpfer bekommt. Fühle mich durch das Diktat der EU eher bedroht. Außerdem ist ein starkes Russland wichtig für die Weltpolitik,sonst machen die Amis was sie wollen.

  3. Das Bild von Frau Timoschenko – gut getroffen 😉

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