Archiv für den Monat Dezember 2013

Ein frohes neues Jahr!

Meine liebe Leser und Leserinnen, liebe Freunde,

ich wünsche alles nur erdenklich Gute und Liebe, Glück, sibirische Gesundheit und Frieden für Euch und eure Familien im neuen Jahr 2014!

Und denken wir an alle Opfer und Hinterbliebenen und dass es nie wieder Böses auf dieser Welt geschieht!

Einen guten Rutsch und vielen Dank für Ihre Treue!

LG. Swetlana

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Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

(Hanns Freiherr von Gumppenberg, 1866-1928)

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Die hässliche Fratze des Euromajdans.

Ukrainische Medien meldeten gestern, dass sich eine Frau an die Kiewer Polizei wendete und erzählte, dass man sie in einem Zelt auf Majdan Platz in Kiew vergewaltigt hat. Sie erstattete die Strafanzeige.

„Bei der Schewtschenkowski Kreisverwaltung hat sich um ca.15.00 Uhr eine Frau gemeldet, die aus dem Gebiet Tschernigow nach Kiew gekommen ist um Euromajdan zu unterstützen. Man hat ihr angeboten eine Exkursion durch Majdan durchzuführen, hat sie in eines der Zelte geführt, wo man sie dann vergewaltigte,“ hat das Presseamt des ukrainischen Innenministerium mitgeteilt.

Im Innenministerium bemerkte man, dass die Frau im Jahr 1982 geboren ist und im Gebiet des Stadtes  Tschernigow lebt. Jetzt prüft man diesen Vorfall. Die Frau muss ärtzlich untersucht werden, so das Presseamt.
Zusätzlich hat man alle aufgerufen, wem etwas bekannt ist über diesen Vorfall, es dem Innenministerium mitzuteilen.

Die Kiewer Polizei hat seit dem Euromajdan volle Hände zu tun. Es werden täglich Anzeigen erstattet wegen Körperverletzungen, Drohungen und Beleidigungen, Beschrenkungen der freier Vortbewegung, Diebställe von persönlichen Sachen. Die sich in der Nähe von Majdan Platz befindliche Läden klagen ebenso über die drastisch zugenommene Diebställe.

In einer Diskussion zu dem Thema kommentiert eine Frau (Original):

Ната Солодкая 30.12.2013, 23:18

Полный пипец!!!Я работаю на Майдане в переходе, ночным продавцом на цветах, и вижу каждую ночь, что они творят. Это необразованые твари, возомнили себя героями. А на самом деле они даже общатся не могут. Кроме мата я от них ничено не слышала.

Übersetzung:

Nata Solodkaja 30.12.2013, 23:18

Voll krass!!! Ich arbeite auf Majdan in einem Übergang bei dem nächtlichen Blumenverkauf und ich sehe jede Nacht, was sie treiben. Es sind die ungebildete Kreaturen, die sich einbilden, dass sie Helden sind. Und in Wirklichkeit können sie sogar nicht mal kommunizieren. Außer den dreckigen Schimpfwörtern hörte ich von denen nichts.

Und ein(e) andere(r) schrieb etwas früher (Original):

Oo 30.12.2013, 22:21

НА МАЙДАНЕ НАХОДЯТСЯ, ТЕ КТО НЕ ХОЧЕТ РАБОТАТЬ У УЧИТЬСЯ. ДЕБИЛЫ ОДНИМ СЛОВОМ.А ТАКИЕ НАИВНЫЕ ДЕВОЧКИ ЕДУТ, ДУМАЮТ , ЧТО РЕВОЛЮЦИЯ.А ТАМ БЕСПРЕДЕЛ.

Übersetzung:

Oo 30.12.2013, 22:21

AUF MAJDAN BEFINDEN SICH DIEJENIGEN, DIE NICHT ARBEITEN UND LERNEN WOLLEN. MIT EINEM WORT VOLLIDIOTEN. UND SOLCHE NAIVEN MÄDCHEN KOMMEN UND DENKEN, DASS ES EINE REVOLUTION IST. ABER DORT IST DIE WILLKÜR.

LG.RML

krim

Es hört nicht auf: Noch ein Attentat in russlands Stadt Wolgograd!!!

Update

Zuvor berichtete man:

STIMME RUSSLANDS Die Polizei hat die „Volksversammlung“ in Wolgograd auseinandergetrieben. Augenzeugen zufolge waren höchstens 200 Menschen dabei. Sie legten Blumen nieder und entzündeten Kerzen zum Gedenken an die Todesopfer der beiden Terroranschläge in der Stadt. Die Einwohner von Wolgograd äußerten ihre Missbilligung über die Handlungen der Behörden in den Notsituationen. Etwa 20 Menschen wurden festgenommen.

Nach der Explosion im Bahnhof am Sonntag kündigten Nationalisten eine so genannte Volksversammlung an und forderten die Bürger über soziale Netzwerke auf, zusammenzukommen.

 http://german.ruvr.ru/news/2013_12_30/Polizei-treibt-Volksversammlung-in-Wolgograd-auseinander-6921/

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PS. In dieser Situation bin ich ausnahmensweise mit der Polizei absolut konform! Sie haben alles richtig gemacht, außerdem verstehe ich nicht, was sie, die sich versammelten, zu meckern gehabt haben. Die Sicherheitskräfte reagierten schnell, arbeiten seitdem selber bis zur Erschöpfung.

Die Nationalisten-Handlungen sind inzwischen – wenn man bis jetzt alles zusammen summiert – mehr als fragwürdig. Man bekommt das Gefühl, als ob sie nach einer „Lücke“ – unstabile Situation, egal welcher Art – suchen um sich daraufhin per Sozialnetzwerke schnell zu versammeln. Wenn sie das dann gemacht haben, stoßen sich etwas später die „Vermummten“ hinzu und beginnen zu randalieren. Läuft mmer nach dem selben Chema, das ist langsam mehr als auffällig und nur noch lächerlich.

Syrien hat auch weiterhin mit dem übelsten Terror zu kämpfen. Sie haben heute einen ofiziellen Hilfeschrei – Brief zum Chef der UN geschickt mit der Bitte, endlich dringende Maßnahmen gegen Waffen, Finanz- und Terroristenlieferung über die Türkei und andere Länder zu ergreifen. Es ist unerträglich, dass so viel Zivilbevölkerung, insbesondere Kinder, von Rebellenbanden regelrecht massakiert werden.

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20:10 Uhr

In Wolgograd verläuft die Operation „Wirbel-Antiterror„. Zur Teilnahme an ihr sind Polizisten sowie auch die Mitarbeiter der Truppen des Innenministeriums herangezogen (an der Operation nehmen ca. 4 Tausend Menschen Teil), teilte man im Nationalen antiterroristischen Komitee mit.

Während der Durchführung der Operation (vorhin wurden die Bewohner des Stadtes höflich um die Verständnis für die Durchführung gebeten) waren bis jetzt 80 verdächtige Personen verhaftet, die Probleme mit Dokumenten und/oder Waffenbesitz aufgewiesen haben. Die Operation hat am Morgen 30 Dezember angefangen, und für diese Zeit haben die Polizei und die Militärs ca. 1500 Stellen des Massenansammelns der Menschen ( Cafés, Handelsobjekte u.a.) geprüft.

Die Mitarbeiter der Polizei in Wolgograd arbeiten im 24-Stundenregime. Das ähnliche Regime wird bis zur besonderen Verfügung gelten.

Wer braucht den weiteren Terroranschlag in Wolgograd?

http://german.ruvr.ru/2013_12_30/Wer-braucht-den-weiteren-Terroranschlag-in-Wolgograd-5787/

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18:05 Uhr

In Wolgograd sind die nächsten 5 Tage – Trauertage. Die vorläufigen Untersuchungen zeigen, dass alle Attentate nach dem gleichen Chema mit Benutzung von sehr ähnlichen Explosionsmechanismen (Bomben) ablaufen.

Allgemein ist Russland in höchster Alarmbereitschaft. Heute wurden in Süden des Landes in Dagestan und Kabardino-Balkarien Regionen mehrere Terroristen-Gruppierungen liquidiert, die weitere Anschläge in Russland ausüben wollten. Man kämpft in Süden Russlands weiter.

Inzwischen haben die oberen muslimischen Geistlichen alle Menschen verschiedener Glaubensrichtungen aufgerufen sich zusammen zu tun im Kampf gegen den Terror und baten die Attentate nicht mit traditionellen Islam zu verknüpfen. Sie sagten, dass man nur zusammen den Terroristen widerstehen kann, die mit allen Mitteln versuchen die Menschen in Russland gegeneinander auszuspielen.

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Der Präsident von Nordossetien Tajmuras Mamsurow hat verkündet, dass er erreichen will, dass das Moratorium für die Todesstrafe für Terroristen in Russland annuliert wird.

„Mir scheint es, man muss darüber beharrlich die Frage stellen, dass in unserem Land die Todesstrafe eine einzige unabwendbare rechtmäßige gesetzliche Strafe für den Terrorismus ist. Meine Position in dieser Frage wird von einem Fall zu anderem gefestigt,“ sagte er heute gegenüber dem russischen Nachrichtendienst ITAR-TASS.

Zur Erinnerung:

https://russianmoscowladynews.com/2013/09/03/saudi-arabien-droht-russland-mit-intensivierung-von-radikalen-tschetschenischen-gruppierungen-warend-der-winterolympiade-2014-in-sotschi/

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Wolgograd, am 30. Dezember / Korrespondent ITAR-TASS Igor Kalenitsch berichtet vor Ort

08:43 Moskauer Zeit

Fünfzehn Menschen sind umgekommen (es kann sich vielleicht noch ändern; Anm. RML) und ebensoviel haben infolge der Explosion in einem Trolleybus in Wolgograd verletzt. Wie der Korrespondent berichtet, ist vom Trolleybus nur ein metallisches Skelett übriggeblieben, ringsherum liegen die Körper der Opfer.

Am Attentatort sind schon alle operativen Dienste ebenso der Gouverneur des Wolgorader Gebietes Sergej Boschenow und die Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa anwesend.

Wie die Quellen in den Rechtsschutzorganen der Region mitgeteilt haben, war die Explosion sehr stark und ereignete sich nicht weit von einem der städtischen Märkte Wolgograds, höchstwahrscheinlich durchgeführt von einem Selbstmordattentäter.

PS. Wie pervers ist das denn?? Dort steht alles Kopf, bin auch zutiefst erschüttert… werde evtl. darüber noch berichten, da es noch ganz frische Information ist.

Fotos vom Attentatort.

LG. RML

Montagsdoku: Kriegsverbrechen (Teil I + II)

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG. RML

Der Wahnsinn verbreitet sich weiter… und man macht es auch noch mit

Deutsche Sklaven auf dem Übungs-Schlachtfeld der USA in Bayern

Verlinkt von: http://www.youtube.com

PS. Was sagt unsere Kanzlerin denn diesmal dazu?

LG. RML

Kurz notiert.

STIMME RUSSLANDS 15 Menschen, die bei der Explosion im Bahnhof in Wolgograd verletzt worden sind, befinden sich in schwerem Zustand, heißt es auf der offiziellen Webseite des Gouverneurs und der Regierung des Gebiets Wolgograd.

33 Menschen, darunter auch ein neunjähriges Mädchen, wurden insgesamt nach dem Terroranschlag in Krankenhäuser von Wolgograd eingewiesen. Die meisten Menschen erlitten Minenverletzungen, Schädel-Hirn-Traumen, traumatischen Schock und Verletzungen der Glieder.

Nach verschiedenen Angaben kamen 13 bis 18 Menschen ums Leben. Vom 1. Bis zum 3. Januar werden drei Tage Trauer in der Region angeordnet.

 http://german.ruvr.ru/news/2013_12_29/Bombenanschlag-in-Wolgograd-15-Verletzte-sind-in-schwerem-Zustand-9629/

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PS. Auffällig ist, dass vor der Olympischen Spielen die Intensität der Attentate durch radikalislamische Selbsttöter sich erhöht hat. Mein herzliches Beileid für alle Opfer und Hinterbliebenen, die kurz vor dem Jahreswechsel dieser Wahnsinn erleben müssen.

Ein Video, wo auch der Explosionsmoment, aufgezeichnet von Überwachungskameras außerhalb des Bahnhofs, zu sehen ist.

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STIMME RUSSLANDS Die Demonstranten, die am Sonntag eine Kundgebung nahe der Residenz des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch nahe Kiew durchführen, haben einen Sarg mitgebracht.

Mehrere Männer brachten einen mit einem dunkelblauen Gewebe verzierten Sarg zum Kordon, der die Straße zur Residenz des Präsidenten absperrt, teilt die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN mit. Er symbolisiert den politischen Tod der ukrainischen Behörden, sagen die Demonstranten.

Kundgebungen in Kiew und in anderen ukrainischen Regionen hören nicht auf, nachdem die Regierung am 21. November beschlossen hat, auf eine EU-Integration zu verzichten.

 http://german.ruvr.ru/news/2013_12_29/Demonstranten-bringen-Sarg-zur-Residenz-des-ukrainischen-Prasidenten-2076/

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PS. Die ukrainische Opposition hat derweil fast ihr ganzes Respekt bei den Menschen in der Ukraine verloren. Bei „Vorbildehemann“ Witali Klitschko wurde sein Account gecknakt, wo er mit anderen Frauen zu sehen ist, mit einer küsst er sich. Seine Partei wird momentan von homosexuellen Skandalen erschüttert. Die Journalisten, die  in der Ukraine darüber berichtet haben, werden mit „zuckünftigen neuen Regierung“ bedroht. Der ukrainische ursprüngliche Originallink von Journalisten, die darüber berichteten und daraufhin bedroht wurden, kann ich hier leider nicht reinstellen, da dort das Homo-Sexvideo im Artikel drinnen ist.

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Seine zwei andere Opposition -„Kumpels“ Arsenij Jazenjuk (auf dem Bild rechts) und NS-Mann O.Tjagnibok nimmt langsam auch keiner mehr ernst außer eingefleischten Fans auf Majdan Platz in Kiew.

Apropo Euromajdan: Die Tage flog ein Puff auf, wo die Prostituierten die Majdan-Teilnehmer bedienten.

Somit befinden sich die Ukrainer in der Klemme: Auf einer Seite die vollkorrupte Regierung, die ihre Geldeinlagen im Ausland hat und somit erpressbar ist, auf der anderen Seite die Möchtegernpolitiker mit ihrer bunten lustigen Zuckunftsvorstellung.

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Kann momentan leider nur begrenzt schreiben, da mein Auge wegen der Zugluft entzündet ist, geht’s aber schon besser.     🙂

LG.RML.

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 21 – Blinis (Pfannkuchen) gefüllt mit Champignons

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Hallo, meine lieben Leser und Leserinen!

Nach Weihnachten steht nun Silvester vor die Tür und es wird gefeiert, getanzt und getrunken. Damit man länger auf den Beinen bleibt und nicht so schnell beschwipst wird, muss man nicht vergessen zwischendurch mal irgendetwas zu essen, was dieses Prozess verzögert und nicht in einem Alkohol – Desaster enden lässt.     😀

Dazu empfehle ich Ihnen Blinis mit Champignons gefüllt.

Warum ausgerechnet dieses Rezept? Weil Champignons, wie anderen Pilze auch, dem Körper wärend des Trinkens gerade die Inhaltsstoffe liefern, welche vom Alkohol entzogen werden (Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente).

Ausserdem sättigen die Pilze hervorragend, gehören aber zu einem Diätprodukt. Die in Pilzen enthaltenen Ballaststoffe enthalten Cellulose und Chitin, die zwar etwas schwer verdaulich dadurch sind, fördern aber die Darmtätigkeit und sättigen eben ganz effezient. Mit Blinis schmecken die Pilze zudem sehr gut und das Ganze ist ruck-zuck schnell gemacht!     😀

Den Teiggrundrezept für Blinis nehmen Sie bitte aus meinem Rezept Nr. 8

Für die Pilzfüllung werdet Ihr brauchen:

500g          frische braune Champignons (braune sind viel aromatischer als weiße!)

1 St.           mittlere Zwiebel

Schwarzer Pfeffer (gemahlen) und Salz zum Abschmecken, frische Petersilie, Sonnenblumenöl zum Anbraten.

Vorbereitung:

Als Erstes müsst Ihr Blinis braten und diese dann zur Seite stellen.

Danach Champignons ganz kurz unter kaltem Wasser waschen (die Pilze selber haben sehr hohes Wasseranteil, darum ganz kurz, sonst werden sie sehr matschig!), einzeln gut mit Küchentüchern abtrocknen, anschließend in kleinere Würfeln schneiden und in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl leicht goldig anbraten, bis keine Flüssigkeit übriggeblieben ist.

Auf einer anderen Pfanne die kleingewürfelte Zwiebel im Sonnenblumenöl genauso anbraten, bis die Zwiebel eine goldene Farbe angenommen hat. Erst dann die Zwiebel mit Champignons vermischen (sonst bleibt die Zwiebel stets matschig, wenn man diese zusammen mit Pilzen brät), nach Geschmack pfeffern und salzen und ca. 1 Min. nochmals alles zusammen anbraten und danach in eine Schale legen, etwas kleingehackte Petersilie dazugeben und das Ganze gut miteinander vermischen .

Wenn sich die Champignons etwas abgekühlt haben, können Sie damit beginnen die Blinis mit diesen, wie unten abgebildet, zu befüllen.

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Danach jeder Pfannkuchen beidseitig bis zur leichtgoldener Kruste anbraten.

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Mit Schmand servieren, man kann aber natürlich auch pur essen und genießen.

Guten Appetit!     😀

LG.RML

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Für Ihre Kinder zu Weihnachten: Zeichentrickfilm „Anja und die vier Jahreszeiten“

Basiert auf dem russischen Märchen „Die zwölf Monate“.

Anja lebt zusammen mit ihrer Stiefmutter und deren Tochter in einer kleinen Hütte nahe dem Walde. Ende Dezember schickt die Stiefmutter Anja zur Strafe dafür, dass sie wieder einmal die hungrigen Tiere gefüttert hat, in den Wald, um Holz zu sammeln. Dort begegnet sie einem Soldaten, der ihr dabei hilft. Zum Dank führt Anja ihn zu einer schönen Tanne, die er für die Zarin suchen sollte. Die Zarin ist kaum älter als Anja und ebenfalls eine Vollwaise. Diese setzt es sich bei einer Lehrstunde in den Kopf, Schneeglöckchen haben zu wollen. Jedem, der ihr einen Korb voller Schneeglöckchen bringt, wird sie diesen mit Gold füllen.

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Die russische Originalversion „Die zwölf Monate“ von 1956

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG. RML

Es weihnachtet sehr :))

Meine lieben Leser und Leserinen!

Viel zu selten blicken wir im Leben auf die Dinge, die wirklich zählen. Die besinnliche und friedsame Weihnachtszeit ist der richtige Anlass, dies zu tun. Lasst uns nicht an unbedeutenden Kleinigkeiten des Alltags aufhalten, sondern vielmehr die Dinge und Menschen im Blick haben, die uns wirklich etwas bedeuten. Eine stressige Arbeitswoche ist im Nu vergessen, wenn man in liebende und dankbare Augen blickt. Lasst uns an den wesentlichen Kleinigkeiten des Lebens wachsen und sie nicht aus den Augen verlieren. Ein frohes Weihnachtsfest wünsche ich Euch und euren Familien!

LG. Swetlana

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Die Pussy Riots und andere „Märtyrer“ sind los

Es ist völlig egal, was er, der russischer Präsident, tut oder noch tun wird – alles ist gleich schlecht oder, was die große Amnestie in Russland betrifft, laut manchen Massenmedien, gleich auf seine Schwäche hindeutet. Der Eindruck entsteht, wenn man sich hierzulande durch die Berichte zu diesem Thema zu durchkämpfen versucht. Sogar von „Putins Gägner“ ist die Rede, dabei völlig aus der Acht lassend, dass man es mit Menschen zu tun hat, die des Geldes oder sonstigen Vergütungen wegen (und auch weit darüber hinaus) ganz bewußt die Grenze des Vernunftes überschritten haben.

Man hat jetzt das Gefühl, dass eine der gewaltigsten Lavinen allerzeiten ausgebrochen ist, so gewaltig, dass sie einem kaum Luft zum Atmen übriglässt und man dadurch zum Ersticken verdammt ist. Was sind das schon dagegen die täglichen blutigen und kaltschnauzigen Massakern an syrischen überwiegend christlichen Zivilbevölkerung, an Tausenden Frauen und Kindern unter ihnen? Pha! Völlig uninteressant, weil sie längst zu einer grausamen Norm geworden sind, darum kein vergleichbarer Aufschrei jemals, wie über die frischentlassenen „Martyrer“ und zwar angeblich „politischen“ obendrauf. Was ich nicht lache und fast alle Menschen in Russland sowieso!

Ich habe die Arbeitsstimmung nach der Haftentlassung. Mit meiner Entlassung fängt alles erst gerade an, da die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit in Russland sehr eng ist, in diesem autoritären Staat,“ verkündete die Teilnehmerin der Punkgruppe Pussy Riot Nadeschda Tolokonnikowa direkt, nachdem sie den Gefängnis verlassen hat. Wie im Unisono, tat ihr die Ex-Mitinsassin Aljochina mit der Aussage auch nach. Jetzt kann sie zusammen mit Tolokno (Spitzname von Tolokonnikowa; Anm. RML) ab sofort neue, noch krassere Pläne schmieden. Natürlich gegen Putin, diesen Barbar in Person – klare Sache.

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Aber das stimmt. Die Grenze ist immer schmal und zwar in jedem Staat der Welt. Man muss selber und sonst kein anderer entscheiden, ob man diese Grenze überschreiten will oder eben nicht. Das jetzt die Gesetze in Russland nach Jahrzehnten langen Usurpation durch die westlichen Fremdmächte in der Verfassung neu verarbeitet und geändert und die „Schlüpflöcher“ für die „Grenzüberschreiter“ endgültig geschlossen werden, das mögen Tolokonnikowa & Co. so nennen, wie sie wollen. Hinterher rumzuheulen, dass man sich aus angeblich „politischen Gründen“ hinter „schwedischen Gardinen“ plötzlich wiederfindet, brauchen sie dann nicht mehr, mit der Unterstützung seitens der großen Mehrheit des russischen Volkes ist zuckünftig, wie auch früher schon, ebenso nicht zu rechnen.

Auch die russische Medien, obwohl nicht so heftig, sind voll mit den Berichten über die Frischentlassenen. Dass sich die Berichterstattungen aber von denen im Westen grundliegend unterscheiden, versteht sich von selbst, weil auch unter den Journalisten sich nicht wenige befinden, die die harten 90-gern in Russland hautnah miterlebt und Familienangehörige, Freunde, Bekannte und auch viele Arbeitskollegen verloren haben. Das war die berühmmt-berüchtigte Oligarchen – Periode, wo diese knallhart um den besten Platz unter der Sonne mit allen Mitteln gekämpft haben, komme und koste es, was es wolle, ohne jeglichen Mitleid und Rücksicht.

Das deren Weg zu dem vom russischen Volk geklautem Reichtum, ob Öl oder sonst was, tagtäglich mit unzähligen Leichen gepflastert war, davon können die Menschen in Russland ein Lied singen. Auch mein Klassenkamerad, Gennadij Nikolaew, damals Vater von zweier kleinen süßen Kindern, ein Vorzeigeehemann und treuer Freund, der vom Null an (!) selbständig sein wollte und es nur durch sein Fleiß und Disziplin geschafft hat, aber den Oligarchen nicht in deren Kram passte, wurde kaltschnauzig in seinem Auto erschossen. Vergeblich warteten seine Frau und die Kinder an dem Tag auf ihn…

Aber nicht nur sie damals ist Witwe und die gemeinsamen Kinder Weisen geworden.

Gerade Chodorkowski war ein Ideologe der physischen Liquidation meines Mannes, aber jetzt ist er frei, mir tut es weh darüber zu sprechen, meinen Ehemann kann man nicht zurückholen, wie auch fünf anderer Menschen aus den elf vor Gericht bewiesenen Fakten der Anschläge auf diese in Sachen YUKOS„, hat Farida Petuchowa gestern gegenüber der russischen Informationsagentur ITAR-TASS erklärt. (Originalartikel)

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Nach Meinung von Farida Petuchowa, „soll die Weltöffentlichkeit über diese Tatsachen wissen„. „Wir werden uns unbedingt vereinigen und wir werden uns mit der öffentlich-informativen Tätigkeiten beschäftigen,“ sagte sie.

Ich verstehe die Handlung unseres Präsidenten Wladimir Putin, es ist die Geste der Barmherzigkeit. Aber Chodorkowski soll seine Verbrechen auch bereuen und nicht die Rolle des Opfers spielen,“ so Petuchowa.

Ihr Ehemann war nicht weit vom Gebäude der lokalen Verwaltung von Killern am Morgen 26. Juni 1998 erschossen, als er sich zu Fuß zu der Arbeit begab. Die unmittelbaren Vollzieher – Mitglieder einer lokalen  kriminellen Gruppierung – waren nachher selbst getötet.

Dem Mord des Bürgermeisters Wladimir Petuchow ging ein Konflikt mit dem Unternehmen YUKOS voran. In 1997 hat YUKOS mit Massenentlassungen der Arbeiter begonnen, hat Schemen der Besteuerungsoptimierung verwendet.

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Daraufhin hat Petuchow den Hungerstreik erklärt und der Anspruch erhoben: eine Strafsache in Zusammenhang mit der Nichtbezahlung seitens YUKOS der Steuern in grossen Umfängen innerhalb 1996–1998 Jahren anzuregen, die  eingenommenen Ämtern des Vorgesetzten der Steuerinspektion Neftejugansk und des Vorgesetzten der Steuerinspektion des Bezirks Hanty-Mansijsk zu entfernen, den angesammelten Rückstand in Höhe von 1,2 Trillionen Rubel zu tilgen, die Einmischung in die Tätigkeiten der Gemeindeorganen des Stadtes Neftejugansk seitens YUKOS einzustellen.

Der Hungerstreik von Wladimir Petuchow hörte auf, als der Gouverneur des autonomen Bezirkes von Hanty – Mansijsk versprochen hat all die Informationen zu überprüfen und die Maßnahmen zu ergreifen. Jedoch wurde der Petuchow wenige Tage später erschossen. Der Mord geschah damals an dem Geburtstag von Michail Chodorkowski – am 26. Juni. Von vielen wurde er als „das Geschenk an das Geburtstagskind“ bewertet.

Ein Kommentator schrieb unter einem der vielen russischen Artikeln über Chodorkowski:

„Сколько можно трындеть об уголовнике?! Выпустили вора, пусть скажет спасибо и исчезнет из СМИ.“

Übersetzung:

„Wie lange noch muss man über diesen Verbrecher quasseln?! Man hat den Dieb freigelassen, der soll  Dankeschön sagen und aus den Massenmedien verschwinden.“

Der Mann hat recht – die ganze Hysterie ist einfach nur zum Kotzen.

LG.RML

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