Archiv für den Tag 6. Dezember 2013

Russische Botschaft legt Beschwerde wegen Gewalt gegen COMPACT-Konferenz ein

„Nun sind wir gespannt auf die Reaktion der Bundesregierung. COMPACT ruft die Konferenzbesucher zu Strafanzeigen auf (Musterformular unten)

Gegen die COMPACT-Konferenz “Für die Zukunft der Familie” am 23.11. in Leipzig (Fotos von der Veranstaltung links; Fotograf J.G.) war es zu Ausschreitungen von Gegendemonstranten gekommen. Die Polizei blieb über weite Strecken passiv und duldete auch körperliche Angriffe auf Besucher unserer Konferenz. Besonders empörend war, dass die Demonstranten auch unsere ausländischen Referentinnen angriffen. Natalja Narotchnitskaya, Präsidentin des mitveranstaltenden Institut de la Démocratie et da la Coopération und langjährige Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Duma, wurde ebenso getreten wie Jelena Misulina, aktuell die Vorsitzende des familienpolitisches Ausschusses der Duma. Béatrice Bourges, eine der Sprecherinnen der französischen Volksbewegung gegen die Homosexuellen-Ehe, ging im Tumult zu Boden. Kann man sich vorstellen, welchen Aufruhr es in deutschen Staatsmedien gäbe, wenn deutschen Parlamentariern in Russland ähnliches geschehen würde – und die Polizei daneben steht und zuschaut? Aber wenn russische Abgeordnete in Deutschland angegriffen werden, berichtet kein einziges deutsches Mainstream-Medium!“

Weiterlesen:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/05/russische-botschaft-legt-beschwerde-wegen-gewalt-gegen-compact-konferenz-ein/

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PS. Ist auch richtig so. Irgendwann reicht es und man muss gegen solche dreiste Schweinereien entschieden vorgehen. Es wird sich also zeigen, ob die angepriesene Gerechtigkeit hierzulande noch existiert. Ehrlich gesagt, glaube ich immer weniger daran, da ich persönliche Gründe dafür habe. Aber, wie sagt man es doch so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Darum hoffe ich und wünsche Herrn Elsässer und allen Betroffenen viel Glück und alles nur erdenklich Gute!

LG.RML

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Über die Listen und einen Agent Provocateur

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Eine Liste der Feinde von Euromajdan, die von einigen politischen Kräften erstellt wird, trägt in sich, laut der aktueller ukrainischen Gesetzgebung, eine kriminelle Handlung, warnte der Minister für Innere Angelegenheiten der Ukraine Witali Zachartschenko.

„Es erscheinen heute in den Reden der Politiker die Aufforderungen zur Aufstellung von Listen der Feinde von Euromajdan, welche die Möglichkeit einer Bedrohunäußerung gegen sie oder ihre Verwandten nicht ausschließt. Dort sind die Richter, Mitarbeiter der „Berkut“ – Spezialeinheiten, Ermittler und andere aufgelistet,“ zitiert Informationsagentur „Interfax“ Zachartschenkos Worte. Der Minister sagte, dass solche Bedrohungen bereits eine kriminelle Handlung darstellen und eine strafrechtliche Verantwortung nach sich ziehen.

Die Webseite der politischen Partei „УДАР“ (UDAR, z.Dt. „Schlag“, W.Klitschkos Partei; Anm. RML) veröffentlichte eine Liste von ukrainischen Richtern, Mitarbeitern der Spezialeinheiten „Berkut“ und Ermittler, die, laut der Meinung der Partei, an der Zuwiderhandlung, Schlägen und ebenso der Verurteilung und Verfolgung von Euromajdan – Aktivisten beteiligt sind.

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Scheinbar exestiert noch eine zweite Liste, denn das Generalstaatsanwaltschaftamt der Ukraine hat heute mehrere Chefs der Opposition, darunter auch der Vorsitzender der „Батькивщинa“ Partei (z.Dt.„Vaterland“) Arsenij Jazenjuk, zum Verhör eingeladen.

Ausserdem hat das Generalstaatsanwaltschaftamt den Führer der oppositionellen Organisation „Братство“ (lese: Bratstvo, z.Dt. „Bruderschaft„; Anm. RML) Dmitri Kortschinski als gesucht gemeldet. Er wird der Organisation von Massenunruhen vor der Präsidialverwaltung in Kiew verdächtigt. Unter anderem wurde er mehrmals zusammen mit den „Vermummten“ gesichtet.

Im Jahre 1996 kämpfte er in Tschetschenien Krieg an der Seite der Radikalislamisten. Jetzt wirft man Russland vor, er sei ihr Agent und handelt zu ihren Gunsten. Das ist natürlich logisch. Was kann man denn sonst von der angeblichen „Achse des Bösen“ erwarten?     🙄

Momentan bezieht die Opposition rund um die Bürogebäuden in der ukrainischen Hauptstadt weiterhin die Protestposten. Behörden bieten alle innerhalb der nächsten 5 Tagen friedlich nach Hause zu gehen.

LG und ein schönes Wochenende Euch allen. RML

Kortschinski in der Mitte, vorne, in einer Jacke mit dem Dreieck; Foto: pic.com.ua

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Kortschinski vor dem berümmten gelben Bulldoser

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Schon seltsam, dass die EU dazu nichts sagt…

Denn einige Szenen sind jetzt in der Ukraine auf dem Maidan – Platz in Kiew großformatig an der Tagesordnung.

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Da gibt es eine „Dame“, die Diana Kamljuk heißt. Sie ist bei ihren Gleichgesinnten sehr beliebt, man begegnet sie mit einer spürbaren Portion vom großen Respekt. Es war aber nicht immer so. Erst seitdem sie 2008 zusammen mit anderen jungen adrenalinbeladenen Aggros einen Menschen aus rassistischen Gründen brutal ermordet und im Knast gesessen hat, ist sie eine Art Ikone geworden, da sie sich endgültig bewiesen hat und voll dazugehört. Zu jenen Brüdern und Schwestern, die ein besonderes Blut in ihren Adern zu fließen wissen. Alle anderen sind nur ein Dreck und kaum Anspruch auf die Existenz auf diesen Planeten haben.

Diese Tage ist die junge Frau besonders aktiv, weil gefragt, und die große Bühnenauftritte sind ihr sicher. Dann steht sie dort oben, stolz wie ein Bolle, und liest laut Gedichte vor, die die Bedeutung des besonderen Blutes nochmals verdeutlichen. Die „Untertanen“ wissen es genau das Arrangement der jungen Frau ordentlich zu würdigen, indem sie parallel zu den begeisterten Ausrufen fröhlich in die Hände klatschen. Besonders die Stelle, wo es um die Seife aus Juden geht, begeistert der unten stehendes Mob. Ist scheinbar keine schlechte Seifensorte.

Diana will endgültig und ganz zu Europa gehören, das ist ihr sehnlichster Wunsch, dafür wirbt sie auch auffällig eifrig, das muss sich schon sehr lohnen…..  Und bestimmt erhofft sie sich noch etwas Besonderes davon, aber vielleicht ist es nur noch ein Stückchen europäischer Seife.      😯

„Patrouillen“ auf Maidan, Kiew, Ukraine….

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29 November. Später werden diese „Heroes“ der Ukraine die Polizei „zu Brust nehmen“, etwas Anderes hatte man auch nicht vor. Im Hintergrund – polnische Flaggen. Die „Brüder“ aus der Nachbarschaft, sozusagen…

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30 November, Michajlowski Platz, Kiew. Man bereitet sich für den Kampf mit „Bullen“ ordentlich vor…

Bevor die ganzen Unruhen überhaupt angefangen haben, gab es in ukrainischen Netzen zahlreiche Anweisugen, wie man sich zum Kampf am 1 Dezember mit der polizeilichen „Berkut“-Einheiten vorbereiten soll.

Ein Auszug aus der unten abgebildeter Mitteilung:

Nimmt Farbdosen, egal welche… Besprüht ihre Helme nicht mit Gas, sondern mit Farbe. Sie werden Nichts sehen, werden gezwungen, sie abzunehmen… Messern; macht bei allem die Reifen kaputt, was sich nur bewegt, macht Probleme im Verkehr ( sollen uns alle vergeben, man hat nun mal diese Zeiten…). Gasballon (hier: Gassprays; Anm. RML); am Besten mehrere. Diese wünschenswert in geschlossenen Räumen benutzen. Vertreibt alle aus den Untergängen nach draußen…..

Die Gruppen sollen aus nicht mehr als 5 Mann bestehen! Wichtig ist, nicht die eigene Telefons mitnehmen, sondern die von Omas und Opas. Viel Erfolg, Brüdern und Schwestern, will auf euch hoffen.“

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Noch ein kurzer Auszug (Abbildung unten):

„Nimmt die Schals mit, dunkelfarbig. Nicht die beste Variante, aber geht noch – medizinische Mundmaske. Tragen Sie Fußball-Pads. Nehmen sie Armaturen, Hämmer für den Bau der weißen Zukunft… Ziele auf Orks Helme (hier: auf Polizeihelme; Anm. RML) Sag niemals, dass wir für Gewalt sind. Wir verteidigen die DEMOKRATIE…

Masken nicht abnehmen, Kaputzen anziehen…“.

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Nachdem die Instruktionen verteilt und von Empfängern penibel studiert wurden, musste man es natürlich nur noch umsetzten, oder? Kein Problem beim Sturm des Administrationsgebäude!

Und hier ist die direkte unikale Aufnahme von dem mittlerweile berühmmten gelben Bulldoser, begleitet mit dem Aufruf „Einer für alle – alle für einen!“, so wie es sich halt bei „Bruderschaften“ auch gehört.

All die schriftlichen Vorbereitungen bzw. Mitteilungen sind absolut offen verlaufen, man scheute sich auch nicht unter echten Namen zu kommunizieren ( scheinbar muss die „schützende Hand“ im Hintergrund ziemlich mächtig sein, wenn man sich Derartiges bedenkenlos erlaubt!).  Es wurden auch die Größe, Länge etc. von Armaturen besprochen und welche am besten dafür geeignet sind um den Polizisten die Knochen zu brechen:

ImRomik: Petka, es ist besser Rohre zu nehmen, ist besser in der Hand zu halten und es biegt sich nicht.

Petka Nenayu: Im, nimm 16 Armatur, wird auch nicht biegen) Und von einer 28ger wird sich Berkut krümmen))

ImRomik:. Petka, 2,4-Zoll-Rohr wird auch nicht im Stich lassen) Die optimale Länge von 0,9 bis 1,1 m“

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Petka Nenayu: Armatur in die Hand nehmen, und Rippen mit Beinen brechen diesen Unmenschen.

Stepan Guoliang: Würde auch Zeit.

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Und hier schreibt ein dämlicher Sohn, der öffentlich seinen Vater verrät (wenn der Vatti das nur wüsste…):

Dmitro Kultschitskij: „SBU bereitet sich vor. Mein Vater wurde gerade herbeigerufen“

(SBU – Sicherheitsdienst der Ukraine; Anm. RML)

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So läuft das und es ist noch lange nicht das Ende, ist auch niemals gewesen….

Heute hat das „heilige Trio“ der ukrainischen Opposition vor eine neue von der legitimen Regierung unabhängige eigene lokale Regierung zu bilden, hat gestern einer von ihnen, der Tjagnibok, verlauten lassen.

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Gott, steh uns allen bei!

LG.RML

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