Archiv für den Tag 12. Dezember 2013

Eine kleine Geschichte über das liebe Geld

Zufälliger, aber umso interessanter Fund.  

Die israelische Internetseite „ISRAland“ berichtet heute:

Die Europäische Union hat eine Revision der Geldeingänge nach Gaza für die Zeit von 2008 bis das Jahr 2012 durchgeführt. In den Sektor war Eine Milliarde Euro (!!!) für Bezahlung der Gehälter für die Mitarbeiter der kommunalen Dienste überwiesen. Die EU gewährleistet 20 % der Gehälter für 170 Tausend Angestellter, aber es hat sich herausgestellt, dass das Gehalt auch diejenigen bekommen hatten, die seine Arbeit schon seit Langem einstellten.

Die Prüfung hat ergeben, dass 61 Tausend Mitarbeiter, die den Lohn bekommen hatten, erst gar nicht zur Arbeit erscheinen. Den Entschluss, das Gehalt für die Mitarbeiter fortzusetzen, hat Abu-Masen gefasst, nachdem in Gaza die Hamas die Macht übernommen hatten. Bei einer der Überprüfungen fehlten an den Arbeitsplätzen 90 125 Angestellten.

PS. Und hierzulande dürfen die alten Menschen weiter die Pfandflaschen aus dem Mülleimer herausfischen….

LG.RML 

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Die rigorose Schlacht um die Ukraine ist ab sofort eröffnet (Teil 5)

12.12.2013

LIVEKAMERAS

Diese(n) Rubrik/Reiter könnt Ihr auf meinem Blog unter denTHEMEN” – Bezeichnung/Wort  “UKRAINE” –  jederzeit aufrufen.

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16:25 Uhr

Das europäische Parlament hat die Eurokommission aufgerufen, die möglichen Maßnahmen im Falle des Wirtschaftsdrucks seitens Russlands auf die Ukraine in Betracht zu ziehen, heißt es darüber in der Resolution des Europäischen Parlaments „Über die Ergebnisse des Vilnius Gipfels und der Zukunft der Östlichen Partnerschaft, insbesondere der Ukraine“, die im Europaparlament heute abgestimmt war.

Das Europarlament hat  „die kategorische Missbilligung des unannehmbaren politischen und wirtschaftlichen Drucks in der Kombination mit den Drohungen der Handelssanktionen, die Russland auf die Ukraine ausübt„, verurteilt.

In diesem Zusammenhang hat Europaparlament die EU aufgerufen“ mit Russland mittels einheitlicher Stimme zu reden“ und rief die EU auf eine Politik der adäquaten Reaktion auf die Instrumente und die Maßnahmen einzuführen, die Russland gegen die östlichen Partner verwendet„.

Außerdem hat Еuropaparlament die EU Kommission aufgerufen, die möglichen Maßnahmen zu erarbeiten, welche die EU im Falle des Verstoßes der WTO Regeln seitens Russland einführen kann.

PS. Die Meister der umgedrehten Tatsachen haben sich heute zum millionsten Mal gemeldet… Die genaue Antwort der russischen Seite darauf höre ich jetzt schon in meinen zarten Ohren klingeln.

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09:44 Uhr

Das Präsidium der Werchowna Rada ARK (Oberste Rat der Autonomen Republik Krim; Anm. RML) meint, dass die letzten Ereignisse in der Ukraine Bedrohung des Autonomiestatuses der Republik in sich tragen, heißt es in der Erklärung WR АРК.

„Die Technologien der „farbigen“ Revolutionen verwendend, streben die Organisatoren der Straßenunruhen in Kiew um jeden Preis, die Macht im Land zu ergreifen. Sie haben die Schlüsselposten in den staatlichen Strukturen schon geteilt, wovon die bekanntgemachten Dokumente zeugen, und, benebelt vom Durst der Macht, werden sie vor Nichts stehenbleiben. Die Anstifter und die Sponsoren(!) dieses verbrecherischen Drehbuches gut wissend, können wir mit der vollen Überzeugung behaupten, dass die zerstörende Prozesse in erster Linie den unabhängigen Status des Krims betreffen werden,“ heißt es im Dokument.

Die Autoren behaupten, dass im Falle des Machtwechsels, die Bewohner des Krim riskieren über die Jahre bestehende Existenz der Autonomie zu verlieren.

Uns wird man aberkennen zu sagen, zu schreiben, die Bildung auf dem für die Mehrheit der Krimer verwandten Russisch zu bekommen. Heute steht Krim vor der Auswahl: Entweder gewaltsam die „Maidanisation“ zu ertragen, oder einen entschlossenen Widerstand den staats- und antikrimfeindlichen Kräften zu geben. Deshalb wenden wir uns an jeden von Ihnen, unabhängig von der nationalen Zugehörigkeit, der Konfession, der politischen Ansichten, mit dem Aufruf, unsere allgemeine Position zu demonstrieren. Niemand in Kiew soll Illusionen haben, dass Krim mit dem fremden uns aufgedrängten Willen gehorsam gebändigt werden wird. Die Autonomie ist in Gefahr. Seien Sie bereit aufzustehen um sie zu beschützen!„, wird es in der Erklärung des Krimparlaments bemerkt.

PS. Mein Bauchgefühl sagt mir gerade, dass die „Euromaidaner“ langsam anfangen sollen kräftig zu beten.

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07:47 Uhr

Die Menschen, die auf dem Kreschtschatik direkt neben dem Maidan Platzes leben, beklagen sich, dass sie wegen der Aktionen auf Maidan nachts nicht schlafen können. Der Abgeordnete der Partei der Regionen Michail Tschetschetow hat es in einer Sendung des Fernsehkanals „ТВi“ erklärt, berichten die Ukrainische Nationale Nachrichten.

Ja, es gibt das legitime Recht auf eine Demonstration; auf eine Demonstration, auf die Protestaktion im Rahmen der Verfassung. Aber auf dem Kreschtschatik leben Menschen: kleine Kinder, die Alten. Ob sie das Recht haben nachts zu schlafen? Hunderte, Tausende Beschwerden! Die Menschen beunruhigt, das die Krankenwagen nicht durchkommen können, man kann nicht zur Arbeit kommen, die Kinder zum Kindergarten bringen,“ so  Tschetschetow dem Sender gegenüber.

PS. Herr Tschetschetow, es kommt mitten in der Woche womöglich noch krasser für die Menschen dort.

Denn nach Informationen der Vertreter der Zelle „Наступление“ (lese: Nastuplenije, z.Dt. Vormarsch bzw. Offensive, Angriff) sind die Bewohner der Weststädten Lwiw, Ternopol und Iwano-Frankowsk heute zu einer maximalen Mobilisierung bereit sind, berichten ukr. Medien.

Es wird erwartet, dass nur aus Lwiw und Ternopol 70 Tausend Protestierende ankommen werden„, heißt es in der Mitteilung der Zelle.

Der Vorsitzende der Organisation Ruslan Sekela hat zu den Kiewern aufgerufen, die Initiative der Bewohner der westlichen Gebiete zu unterstützen und am Donnerstag auf Majdan hinauszugehen. Unter anderem hat er bemerkt, dass „wenn heute die Kiewer auf die Straßen der Hauptstadt in solcher Anzahl hinausgehen, so werden wir eine großzügige Protestaktion bekommen, die fähig wird, den Lauf der Ereignisse zu brechen„.

PS. O ja, die Kiewer rennen jetzt schon los, Mr. Sekela, und stolpern über die Schlaglöcher der von euch brutal-akribisch  demolierten Strassen.     🙄     Träumen ist aber grundsätzlich nicht verboten….

….oder muss man eben die Menschen für heute dringend (was auch scheinbar gerade schon wieder geschieht) kaufen anwerben

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06:00 Uhr

Die ukrainische Regierung hat vor dem Verteidigungsministerium die Aufgabe gestellt übers Wochenende am 14-15. Dezember die Ernährung ( Feldküchen, Tische etc.), die Unterbringung und die Versorgung mit dem Brennstoff (zum Feuerlegen für Aufwärmen des Körpers, weil es kalt ist; Anm. RML) für ca. 200 Tausend Menschen zu gewährleisten, die in Kiew für die Teilnahme an den alternativen Großveranstaltungen für die Unterstützung des Präsidenten Wiktor Janukowitsch ankommen sollen. Darüber hat die Quelle im Rat der Staatssicherheit und der Verteidigung mitgeteilt, schreibt ukr. Medienportal „Der Spiegel der Woche. Ukraine„.

PS. Die Tage haben die Menschen fleißig Unterschriften gesammelt für das Erlaubnis eines Gegen – die – (EU)Opposition  Demos (habe darüber in vielen Kommentaren der Ukrainer gelesen, wollte mal das Resultat abwarten) und haben das jetzt scheinbar tatsächlich umgesetzt. Das Problem konnte nur die Gewährleistung der Sicherheit für so eine Menge an Menschen darstellen, schätze ich.

Die Opposition und ihre faule Anhänger durfte diese Meldung überhaupt nicht gefreut zu haben, kann ich mir sehr gut vorstellen. Über die jetzigen „Maidaner“ macht man sich im ukrainischen Internet nur noch lustig und schreibt fast in jedem Kommentar: „die faule Schmarotzer“, was auch stimmen muss. Denn es kann sich kein Mensch leisten wochenlang ( jetzt sind es zwei Wochen bald um) abzutanzen, das wird von keinem Arbeitgeber geduldet – dann muss der Lohn von woanders gekommen sein     😉

Und wie ich schon früher erwähnt habe, ist der Westen des Landes von industriellen Süden und Osten finanziell  komplett abhängig.

Da bin ich jetzt gespannt, wie es weitergeht.

LG.RML

Lässt man uns bald nichts mehr Deutsches übrig? Oder: Wo bin ich denn gelandet?

Seit Ende 80ger Jahre begann mein Mann damals mich rumzunerven und immer wieder ist er mit seiner Idee bei mir gescheitert, denn ich persönlich sah keinen Grund diesen sehr gewagten Schritt zu machen. Uns ging es gut, man hatte gut bezahlte Arbeit zuhause in Moskau und schaffte es noch parallel zu studieren trotz unseren drei kleinen Kindern.

Aber mein Mann ließ die darauffolgende Jahre nicht locker, bis ich dann schließlich Anfang 90ger endgültig seinen Bitten nachgab und ihm nach Deutschland zu den Wurzeln seiner schwäbischen Uhrahnen und in seine historische Heimat folgte. Er war glücklich. Ich war glücklich, weil er glücklich war. Die Kinder waren noch viel zu klein um all das richtig zu verstehen, aber ich denke, dass sie auch glücklich waren in der glücklichen Umgebung ihrer Eltern.

Der erster Knaller kam, als wir erfahren haben, dass Deutschland immer noch kein Friedensvertrag mit Russland hat, obwohl dem scheinbar Nichts im Wege stand . Erst und besonders die letzten Jahre beginnen wir zu verstehen, warum das so ist und warum diese Feindlichkeit gegenüber meiner Ex-Heimat seitens der deutschen Regierung aufrecht erhalten werden musste und muss. Die jetzige den Ukrainern aufgezwungene „Fürsorge“ verstärkt diese Annahme nur noch.

Das einziger, wenn auch sehr trauriger Trost: Dem überwiegenden Teil des deutschen Volkes geht es scheinbar  nicht viel besser, da dem Volk seine Wurzeln gerade immer schneller gnadenlos ausgerodet werden. Umso absurder ist es, dass man die Menschen, die ihre deutsche Werte und Tugenden, ihre Wurzeln zurecht zu verteidigen versuchen, sofort als Nazis abstempelt werden (war gestern selber Zeugin, als meine Kollegin angepöbelt wurde und danach weinen musste; ich hab es auf russische Art und Weise geregelt mit dem „Angreifer“, kann sowat net  ertrage      😉      ). Er muss für etwas anderes herhalten, dieser niemals endenwollendes Stempel – man ahnt es aber schon….

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Denn wie soll es dann zusammenpassen, dass man gerade diese, die in der Ukraine absolut zurecht als Nazis  bezeichnet werden und als solche auch im ganzen Land Ukraine bekannt sind, da alle dafür benötigte Merkmale und Taten an den Tag legen (so wie einer der drei Oppositionellen – Tjagnibok),seitens westlicher Politikers auf Maidan Platz in Kiew besucht, angesprochen und somit unterstützt werden?

Auch in den baltischen Ländern kann es absolut getrost gedeihen parallel zum unermässlichen Hass seit  Kindesbeinen auf, auf alles, was sich östlicher befindet. Man weiss seit vielen Jahren schon davon Bescheid, jedoch darf es genauso weiterlaufen wie bis jetzt – unter der Flagge der EU. Nur wundern tut es nicht und über ein Friedensvertrag kann gar keine Rede sein. Leider.

LG.RML

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