Archiv für den Tag 16. Dezember 2013

Euromajdan hat Janukowitsch verboten, die bevorstehenden Abkommen mit der Russischen Föderation zu unterschreiben

Im Zentrum Kiews haben die Anhänger der Eurointegration eine Volksversammlung durchgeführt, auf der sie Resolution verabschiedet haben, die dem Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowitsch irgendwelche Abkommen im Namen des Volkes zu unterschreiben verbietet. Außerdem haben die Oppositionellen „das Moratorium auf die Integration ins Zollbündnis“ eingeführt. Als Gegengewicht sind Tausende Gegner der Opposition im Kiewer Mariinsky Park in eine fristlose Kundgebung zur Unterstützung der Behörden gegangen.

Am Wochenende sind auf Majdan Platz und auf dem Kreschtschatik (liegt direkt neben Majdan) 20 großen Armeezelten erschienen, in welchen die aus den Regionen ankommenden Vertreter lokaler „Stäbe des nationalen Widerstands” leben werden, die nach dem Aufruf der Oppositionsparlamentsparteien “Батькивщинa” (TimoschenkosVaterland„, vertreten durch Arsenij Jazenjuk), „УДАР“ (KlitschkosSchlag„) und der „Свободa“ („Freiheit“ – Oleg Tjagnibok) entstanden sind.

Im Endeffekt haben die Anhänger der Eurointegration auf dem Platz der Unabhängigkeit (Majdan) die Resolution verabschiedet, in der dem Präsidenten Wiktor Janukowitsch verboten (!) wird irgendwelche Abkommen im Namen des ukrainischen Volkes in Moskau am 17. Dezember während der Zwischenstaatlichen russisch-ukrainischen Kommission zu unterschreiben.

Außerdem haben die Oppositionellen auf der „Volksversammlung“ die unveränderliche europäische Auswahl der Ukraine bezeichnet. Die Teilnehmer der Kundgebung haben über die Befreiung aller politischen Häftlinge, in erster Linie natürlich Julia Timoschenko, sowie anderer Kampfgenossen, die sich hinter dem Gitter befinden, abgestimmt.

Nach vier Stunden ist die „Volksversammlung“ beendet worden. Nach offiziellen Angaben des Innenministeriums der Ukraine haben sich auf der Fläche 18 Tausend Menschen, die Opposition unterstützen,  versammelt. Ungeachtet der ruhigen Lage unter den Oppositionellen, ist es ohne Vorfälle nicht ausgegangen: auf der Kundgebung – vermutlich vom Infarkt – ist einer der Teilnehmer gestorben.

Gleichzeitig haben sich am Sonntag Tausende Anhänger des Präsidenten der Ukraine Wiktor Janukowitsch und der ukrainischen Regierung versammelt.

Für die Teilnahme daran sind etwa Zehntausende Menschen – hauptsächlich aus den östlichen und Südgebieten des Landes – nach Kiew angekommen. Wie der erste Stellvertretende Vorsitzende der parlamentarischen Fraktion der Partei der Regionen Michail Tschetschetow sagt, „wird die friedliche Kundgebung fristlos andauern, bis sich die Situation im Land wieder stabilisiert hat.“

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Dass das „Euromajdan“ (eine überwiegend ultranationalistische und Hitler verehrende Minderheit aus dem Westen des Landes, die jetzt so nebenbei den gesamten historischen Zentrum des Hauptstadtes Kiew zerstört und volluriniert, die uralte Bäume, z.B. die berühmten uralten Kiewer Kastanien, für Feuer abgesägt hat), von EU und USA Beamten moralisch und finanziell unterstützt wird, weiss inzwischen jeder und insbesondere in der Ukraine selbst.

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Das sie es dort in der Ukraine ganz offen tun und solchen Leuten beim Staatsputch zur Seite stehen und hierzulande den Deutschen ihre nationalsozialistische Vergangenheit bei jeder noch so passender Angelegenheit, beim Jung oder Alt, vor die Nase schieben, ja, da muss jetzt auch dem letzten Depp doch verständlich sein, was hier in Europa über die Köpfe der europäischen Völker gerade wiederbelebt wird. Im Osten haben es die Menschen verstanden und bereiten sich gründlich vor.

Das die überwiegende Masse an Ukrainern hinter der jetzigen Regierung steht, bedeutet nicht, dass sie direkt hinter dem Präsidenten Janukowitsch stehen, denn jeder weiß dort, wie korrupt die Regierung selber ist und dass der Sohn von Janukowitsch bestimmt nicht mit Gottes Hilfe innerhalb nur eines Jahres zur sogenannten Oligarchen aufstieg. Sie sind nur an erster Stelle dankbar dafür, dass die Ukraine dem Westen nicht schutzlos wie ein paar Pantoffeln abgegeben wurde. Jetzt liegt es an Janukowitsch und seiner  Regierung, ob Ukraine als selbständiger souveräner Staat bleiben wird oder dass das Ganze in einem Blutbad endet. Dafür muss Janukowitsch erst bei sich selber schleunigst anfangen auszumisten.

LG.RML

otlihie-maydan-bolot-02-12-2013

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