Was war gestern bei uns in Münster los??

Die häufigste Frage, die ich gestern von meinen Patienten bekommen habe war „Lana, hast du es mitgekrirgt?

Ja, natürlich habe ich es mitgekriegt. Denn als ich unterwegs gewesen bin, berichtete man in unserem Lokalradio die ganze Zeit, dass wir bei uns in Münster ein schönes sonniges Wetter hätten mit Temperaturen um die 8° – plus, versteht sich. Man sagte auch frohlockend, dass man dieses Wetter so richtig genießen sollte.

Pustekuchen, man konnte es nicht.

Denn in Wirklichkeit herrschte in unserer Stadt seit sehr frühen Stunden schon bis tief abends so ein dickes Nebel, dass man in einer Reichweite von 100 Metern nichts erblicken konnte. Alles dicht, wie eine Milchschleier – und kein Ende in Sicht. Man musste richtig aufpassen unterwegs beim Fahren und es war ein schäbiges Wetter mit Höchstwerten um die 3 Grad Celsius. (Ich weiß nicht mehr, wieviele Tassen heißer Tee ich später nach der Arbeit zu Hause ausgetrunken habe, mir war permanent kalt in sehr warmen Raum, man spürte immer noch den dicken Nebel an sich „kleben“, erkältet bin ich aber nicht 😉 )

Das Radio berichtete derzeit unterwegs, wie gehabt, über das schönes sonniges Wetter und seine Vorzüge, und auch am späten Nachmittag noch. (Es war vom Wetterdienst vorgegeben; Anm.) Manche Patienten haben darüber im Radio mitbekommen und verstanden, genauso wie ich, nur noch Bahnhof.

Um ca. 10 Uhr morgens habe ich noch mit meiner Kollegin vom Handy aus telefoniert, ab ungefähr 10:30 war nichts mehr mit dem Gerät anzufangen – jeglicher Anruf wurde sofort abgeblockt.

Ich habe mein Privathandy aus meiner Tasche herausgeholt um es damit auszuprobieren (ich habe ganz anderen Anbieter, als unsere Diensthandys; Anm.) – nichts da, keine Chance.

Später im Büro versuchten auch meine anderen Kolleginnen ihre Handys zu betätigen um jetzt aus reinem Interesse jemandem anzurufen, aber das Resultat war das gleiche. Das alle unterschiedliche Anbieter haben, ist auch klar.

Nach Hause angekommen, probierten mein Mann und unsere Kinder, die zu Besuch waren, das auch, mit dem gleichen Ergebnis. Insgesamt dauerte es ca. 2 Stunden, man konnte mit Mobiltelefonen nichts anfangen, bis es dann wieder ging. Alle anderen Dienste funktionierten, auch Navigationsgeräte!

Um Münster herum inklusive sehr nahliegenden Ortschaften, wie z.B. Rinkerode (ca. 2 km entfernt), konnten die Menschen tatsächlich viel Sonnenschein genießen. Auch hatten sie durchgehend keine Probleme mit ihren Mobiltelefonen gehabt.

Was war also los bei uns gestern? Ich habe keine Ahnung….

LG und bis später. RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 13. Januar 2014 in Allgemein, Deutschland, Interessantes, Kuriöses und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Ziemlich mysteriös- Ein Experiment – örtliche Betäubung?

    • Zuerstmal, tut mir sehr Leid, dass ich so spät die Kommentare freigeschaltet habe – hatte einen Notfall an der Arbeit.

      Ich weiß es nicht, Hilde, was es war. Mysteriös ist es und bleibt vorerst auch, schätze ich. Es kann doch unmöglich sein, dass ausgerechnet nur unser Stadt sich unter dieser milchigen Nebelglocke befand, wobei sich alle anderen um uns herum die Sonne genießen konnten, oder?

      Bin immer noch perplex 😯

      • Weißt Du, es passieren so viele unglaubliche Dinge, daß sich der Verstand weigert, sie zur Kenntnis zu nehmen. Das eigenartige daran ist, daß der Funkverkehr lahmgelegt war. Normal ist es nicht. Und wenn die Presse etwas wüßte, schreiben wird sie nichts, und wenn sie die Bewohner eine ganzen
        Stadt für Spinner erklären müßte. Mit Chemtrails ist doch schon genug Unheil angerichtet worden, nur reden darf man nicht darüber. Aber selbst die Bürger
        wollen es nicht zur Kenntnis nehmen und erklären einen gerne für Verschwörungstheoretiker.

        • Hilde, in meinem Artikel habe ich als Beispiel den Münstersche Vorort Rinkerode genannt.

          Dort wohnt Mitarbeiterin unseres Radiosenders, mit der ich gestern telefoniert habe. Unter vielen Leuten, die in der Nähe unseres Stadtes leben, war sie diejenige, die in Rinkerode lebt und mir erzählte, dass sie dort die ganze Zeit viel Sonne hatten! Sie hat am Telefon den gleichen „Shoking“ – Zustand bekommen. Ich wollte einfach wissen, was bei denen im Sender am Sonntag schiefgelaufen war mit dem Wetter. Sie meinte nur, dass dort keiner 24 St. am Tag sitzt, hab verstanden, dass am Sonntag die Aufzeichnung lief?

          Ist auch komisch, denn viele Dinge, die auf dem Sender laufen, kann man unmöglich vorab aufnehmen, wenn schon, es muss dann live gesendet werden!

          Nach wie vor verstehe ich Bahnhof. Was mir noch auffiel – viele klagten gestern über mittlere bis starke Kopfschmerzen. Das noch dazu, hab vergessen zu erwähnen.

  2. Hallo Russian Lady,

    ich weise mal gern auf diesen Artikel hin, denn es könnte bereits einer dieser Tests gewesen sein…

    Deutschland zerstört syrische Chemiewaffen – [in Münster !!]
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/09/deutschland-zerstoert-syrische-chemiewaffen/comment-page-1/#comment-389496

    Kommentar von Dreistein dort:
    „Da keiner so ein Gifft in seinem Land haben möchte ,darf dann der Blöde Deutsch den Mist hier verbrennen, wer zahlt denn den Mist und wer darf den Mist anschließend einatmen? Wenn ein Großteil der Bevölkerung um Munster in 15-20 Jahre Krebs hat wird sich keiner mehr an die C-Waffenetsorgung erinnern.“

    Vielleicht hängt es ja damit zusammen? – Achtet mal bitte alle auf Euch, auch gesundheitlich…

    Gruss
    Banana

    • Hallo und danke sehr, Banana!

      Allerdings geht es im DWN-Artikel um Stadt MUnster, ich wohne aber in MÜnster (NRW), hast Dich a bisserl vertan 😉 🙂 Es muss etwas anderes bei uns gewesen sein, wenn ich das nur wüsste!

      Niedersächsiche Munster zum Vernichtung von syrischen Chemiewaffen ist DER Standort, dort wird ständig irgendetwas „vernichtet“, oft die Blindgänger aus dem 2 und 1 Weltkriegen.

      Es wird in Deutschland nur in Munster gemacht. Der Standort ist für sowas nicht zufällig gewählt worden: Im 1 Weltkrieg standen in Munster Produktionsanlagen für chemische Kampfstoffe.

      1919 zerstörte dort eine Explosion mehr als eine Million Granaten und verseuchte das Gebiet im Umkreis von 3 Kilometern.

      Vielleicht ist es dort immer noch verseucht, je nach Chemiestoff kann es über Jahrzehnte und sogar auch Jahrhunderte dauern, bis sich alles regeneriert hat.

      Danke Dir nochmals, Banana, und pass auch auf Dich auf 🙂

      LG. Swetlana

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