Archiv für den Tag 15. Januar 2014

Kein Russland-Visum für amerikanischen Journalisten: USA äußern Enttäuschung

Die USA sind laut US-Außenamtssprecherin Marie Harf enttäuscht darüber, dass die russischen Behörden den US-Journalisten David Satter nicht auf dem Territorium des Landes sehen wollen.

„Wir sind darüber enttäuscht, dass die russischen Behörden dem Berater von Radio Liberty/Free Europe, David Satter, die Einreise verweigert haben.
Die US-Botschaft in Moskau sprach den russischen Behörden ihre Beunruhigung über diesen Fall und über den Umgang mit Journalisten und Medienorganisationen im Ganzen aus“, so Harf.

Die USA würden für die Sicherung freier Debatten in der Gesellschaft und gegen jegliche Einschränkung der Arbeit der Medien auftreten, betonte die Sprecherin.

„Wir werden diesen Fall weiter verfolgen“, hieß es.

Weiterlesen:

http://german.ruvr.ru/news/2014_01_15/Kein-Russland-Visum-fur-amerikanischen-Journalisten-USA-au-ern-Enttauschung-0895/

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PS.  Frage: Wie soll man mit Leuten umgehen, die in ein fremdes Land kommen und dabei meinen den benötigten Respekt gegenüber den Gesetzten dieses Landes nicht unbedingt folgen zu müssen?

Nichts anderes ist es auch in diesem Vorfall mit David Satter. Er hat sämtliche Termine für die Pflichtmeldung bei der zuständigen Behörde schlichtweg versäumt (dies wäre die Verwaltung des Föderalen Einwanderungsbehörde), weil er das scheinbar für nicht so wichtig hielt. Er versuchte sogar alles auf die Bürokratie der Behörden abzuwälzen, woraufhin er deshalb nicht rechtzeitig bei der Einwanderungsbehörde vorstellig werden konnte.

Alles Quatsch, wie es sich herausstellte! Das entsprechendes Papierstück, wo man ihm unverzüglich darüber schriftlich(!) in Kentniss gesetzt hatte und was er nun genau nach seiner Anreise nach Russland ab dem 21.11.2013 tun sollte, belegt das:

http://ria.ru/world/20140115/989326808.html

Aber Marie Harf muss sich natürlich auch diesmal dazu melden, wie denn sonst.

Selbstverständlich sind solche Ereignisse ein gefundenes Fressen für die Presse, wo dann Tag ein, Tag aus darüber schwadroniert wird, was für ein grausames Regime doch in Russland herrscht, wo kein einziger Journalist unseres gesamten Planeten etwas frei zu melden darf und kann. Wenn ich dort in russischen zahlreichen Medien allerdings lese, worüber und über wen und vor allem wie so alles berichtet wird… Kurz rum: Bei einer Zensur sähe es ganz anderes aus – Friede, Freude, Eierkuchen nähmlich.

Wenn es aber Irgendetwas dreist behauptet wird ohne feste Beweise vorzulegen und fast nur auf Hörensagen basiert ist, was für Destabilisation des Landes, Verleumdung einer Person, weil sie jemandem gerade nicht passt, oder gar zur ethnischen Konflikten führen kann, dann müssen solche „Journalisten“, für die leider in letzter Zeit Ethik und Moral Fremdwörter geworden sind, in ihre Schranken eingewiesen werden. Das ist aber meine eigene Meinung und so ein Nebenbeigedanke dazu.

Hier wird zu diesem Vorfall auch berichtet. Der dort erwähnte Guardian Journalist ist dem Satter allerdings um die ganze Nasenlänge voraus – er hat damals das zu dem Zeitpunkt gültigen Einwanderungs-und Migrationsgesetz mehrfach gebrochen, bis man ihn aus dem Land rausschmieß. Zudem besuchte er damals oft unerlaubt Orte, für die er zuerst eine Erlaubnis besorgen sollte (das hat damals der Außenminister Sergej Lawrow erzählt). Es gilt für alle Ausländer und nicht, weil man ein Journalist oder sonst wer ist. Diese Details werden in dem Artikel natürlich mit keinem Wort erwähnt…

Die Erklärung des russischen Außenministeriums zu dem David Satter Vorfall (benutzen Sie bitte für die Übersetzung dieses Programm, habe bis jetzt (noch?) gute Erfahrungen damit gemacht, war gute nicht manipulative Hilfestellung).

http://www.mid.ru/brp_4.nsf/newsline/668E208B52A658DC44257C600038B5B5

In der Zeit ist David Satter nicht mehr zu stoppen und schrieb heute in The Wall Street Journal u.a.:

„Der Versuch Putins, Russland als eine moralische Alternative, die auf Orthodoxie und Homophobie gegründet ist, gegenüber dem Westen zu betrachten, wird kaum gelingen.“ (Woher nimmt er, das er das überhaupt versucht?)

Die Russen sollen den Zugang zu den wahren Informationen haben, welche, in Anbetracht der Zensur in den  russischen Massenmedien, nur die ausländischen Quellen besser als russische gewährleisten können. Gerade deshalb ist die Vertreibung des USA Korrespondenten ein schlechtes Zeichen. Es ist ein Versuch den Sauerstoff für die Hoffnung auf das freie Leben zuzudrehen und ist eine Handlung gegen die Zukunft der Russen.

Die Russen werden bestimmt sehr „berührt“ sein für so viel Anteilnahme an ihrem Schicksal. Die 90ger lassen grüssen – die „guten Onkels“, die sich um Russen viele Sorgen gemacht haben, durften sich damals nach Lust und Laune austoben, was man immer noch dort deutlich zu spüren bekommt.

Sehr passend dazu, wie bestellt quasi   😉

http://german.ruvr.ru/2014_01_15/Reporter-ohne-Grenzen-nutzen-Sotschi-fur-Vorwurfe-gegen-Russland-0838/

PS. Wegen Timoschenko Artikels werde ich heute besonders gerne wiedermal englischsprachig verspamt (passiert ständig, wenn ich mich hier mit einigen bestimmten Themen beschäftige, passiert nur ausschließlich auf Englisch). Die versuchen es immer wieder, wer auch immer sich dahinter versteckt. Fazit bis jetzt ( 22:00  Uhr), seit ich mit meinem Blog im August angefangen habe – 592 Spamkommentare.

Vor fünf Minuten dieses hier (die alle landen automatisch ins Spamkorb, egal, ob sie auch nur ein paar Zeile schreiben; im Kommentartexten sind keine verlinkte Seiten enthalten, deren Adresse selber ist Spam oder gar Virus)

Jordan Heels Cheap
nikeheelscheap.tvblog.com/post/227828/the_actual_… x
mulweguwep@gmail.com
216.244.86.26

Nachtrag: habe gerade über diese IP Adresse ein Link gefunden

http://stopforumspam.com/ipcheck/216.244.86.26

LG.RML

Kein Sonderbonus für Timoschenko.

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Die Führung des Katschanowski Gefängnisses sieht weder Gründe noch hat man die Möglichkeit die Anfrage der verurteilten Exministerpräsidentin der Ukraine Julia Timoschenko um den Zutritt zu ihr der Vertreter der Massenmedien zu befriedigen, erklärte man gestern im Staatlichen Strafvollzugsdienst der Ukraine (ГПтС; lese: GPtS).

Alle Anfragen der verurteilten Julia Timoschenko über den Zutritt zu ihr der Vertreter der Massenmedien werden von der Führung des Gefängnisses zur Kentniss genommen. Für die Befriedigung solcher Anfragen sehen wir weder einen Grund noch haben wir die Möglichkeit,“ heißt es weiter in der Mitteilung des ГПтС – Presseamtes.

Man hat im Presseamt erklärt, dass Timoschenko eine verurteilte Person ist, die eine Strafe in Form vom Freiheitsentzug wegen eines schweren Verbrechens absitzt. Außerdem befindet sie sich nicht auf dem Gefängnisterritorium, sondern ist auf Wunsch im Krankenhaus. „Auf dem Territorium des Krankenhauses ist ein  spezielles bewachtes Raumblock für sie eingerichtet worden, der die Möglichkeit der Durchführung einer  Pressekonferenz oder des Briefings auf keine Weise vorsieht,“ wird in der Mitteilung noch betont.

Das Amt hat daran erinnert, dass die mit dem Gericht bestimmte Strafe, die eine verurteilte Person unter den Bedingungen des Freiheitsentzuges absitzt, ist in erster Linie darauf gerichtet, dass „die Verurteilte sich zu bessern versucht statt sich in einer Strafvollzugsanstalt mit der Popularisierung der eigenen Person beschäftigt“.

Zuvor ist auf der Webseite der Exministerpräsidentin eine Mitteilung erschienen, dass sich Timoschenko an die Verwaltung des Katschanowski Gefängnisses gewandt hat mit der Anfrage auf die ihr überlassene Möglichkeit sich mit den Vertretern der Massenmedien zu treffen. Dort hat Timoschenko die Vertreter von 12 Massenmedien genannt, welche sie durch ihre Verteidiger um ein Interview bitten.

(Übersetzung basiert auf einer Mitteilung des Interfax; russ. Informationsagentur)

LG.RML

NASA Teleskop fotografiert „Hand Gottes“.

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© Foto: NASA

Das Raumteleskop NuStar hat einen Nebel fotografiert, dessen Form einer 150 Lichtjahre langen menschlichen Hand ähnelt. Forscher nannten sie die „Hand Gottes“. Die Abbildung des Objektes, das im Sternbild Zirkel liegt, wurde auf der NASA-Webseite veröffentlicht.

Der Nebel, der 17.000 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, wurde vom Pulsar PSR B1509-58 gebildet. Der PSR B1509-58 ist ein Neutronenstern, der sich siebenmal pro Sekunde um seine eigene Achse dreht und Strahlung in einem breiten Wellenlängenbereich emittiert.

Der Sensor von NuSTAR ermöglichte erstmals eine Aufnahme des 1982 entdeckten Nebels im harten Röntgenbereich (mit Photonenergien von 5 bis 80 Kiloelektronvolt).

http://german.ruvr.ru/news/2014_01_13/NASA-Teleskop-fotografiert-Hand-Gottes-2710/

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PS. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der lieber Gott es in nahe Zuckunft von dem ganzem Getreibsel hier auf der Erde endgültig satt haben wird – dann gibt es mächtig Ärger. Ausgeholt hat Er anscheinend schon…

LG.RML

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