Kurz notiert.

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Oleg Tjagnibok (links auf dem Bild), der Chef der ultranationalistischen Partei „Swoboda“ (z.Dt. „Freiheit„) fühlt sich zusammen mit seinen Kollegen Klitschko und Jazenjuk gekränkt, weil Präsident Wiktor Janukowitsch wärend der Verhandlungen am Freitag mit ihnen wie mit Terroristen gesprochen hat, so die Ukrainische Nationale Nachrichten.

Tjagnibok & Co. sind unzufrieden, weil Janukowitsch bereit ist nur die Inhaftierten von Euromajdan ( u.a.die von den ersten Unruhen Ende November – Anfang Dezember letzten Jahres; Anm.) freizulassen. Auf andere Kompromisse gehe der Präsident nicht ein, so Tjagnibok, somit zeige er keine Bereitschaft zur Regulierung der politischen Kriese in der Ukraine.

PS. Aha. Da versucht Einer sich und seine Kumpanen völlig aus der Verantwortung um die desaströse Geschehnisse im Land herauszuziehen. So auf dem Motto: Meine Bude steht ganz am Rande des Dorfes, ich habe von Nichts eine Ahnung. Von einem Dialog kann da keine Rede sein, da man nur Forderungen im Gepäck hat, die wichtigste davon ist nähmlich immer wieder: Janukowitsch muss weg, sonst…(das sieht man ja jeden Tag). So haben das Tjagnibok, Klitschko, Jazenjuk und einige Tausende ihrer Anhänger von insgesamt über 45 Millionen Ukrainern entschieden. Dass Janukowitsch nicht fehlerfrei ist (ist in der Ukraine keiner, der von irgendwelchen „Rang“ ist, auch dieses Opposition – Trio nicht!!!), weiß jeder, besonders die Ukrainer selber, da muss er gründlich – auch selbstverständlich an erster Stelle bei sich selbst – aufräumen und dem Volk endlich ein besseres Leben ermöglichen, auch finanzielles.

Ein User Kommentierte zu dieser Tjagnibok – Meldung (zuerst Original):

Роман Павелко 25.01.2014, 01:07

чувствую что скоро придут в Украину „миротворческие“ войска нато . они *** замутили редкую поганку но они ещё не знают насколько порядочные люди живут в этой стране.а так хотелось жить в мире и с семьёй а придётся идти сражаться за родину вместо политиков которые переживают за заблокированные счета за бугром

Übersetzung:

Roman Pawelko

Ich spüre, dass bald Nato – „Friedenstruppen“ nach Ukraine kommen. Diese ***** haben eine seltene Sch*** eingerichtet, aber sie wissen noch nicht, was für anständige Menschen in diesem Land leben. Man wollte so sehr in Frieden und mit seiner Familie leben, aber man muss wohl dann gehen um für sein Land zu kämpfen an der Stelle von Politikern, die sich Sorgen über ihre Sperrkonten über den Hügel (im Ausland; Anm.) machen.

*

Das muss auch noch sehr wurmen, hat sich kaum Etwas seitdem geändert:

http://german.ruvr.ru/2010/06/01/8870192/

http://german.ruvr.ru/2013_02_22/Ukraine-Nato-Beitritt-nicht-in-Sicht/

Ukrainische Opposition will Kurs auf Nato-Beitritt durchsetzen

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Wie der Pressedienst des Innenministeriums in Kiew mitteilt, wurde in der Nähe der Herberge, wo „Berkut„-Sicherheitsleute untergebracht sind, ein Polizist getötet. Der Körper des Gesetzeshüters mit einer Schusswunde im Kopf wurde in Goloseewskij Bezirk des Hauptstadtes gestern Abend am 24.01.14 gefunden.

Dem Getöteten hatte die Wache, die auf dem Bau in der Nähe des Tatortes arbeitet, entdeckt. Männer hörten die Schüsse und liefen in die Richtung, aus welcher diese kamen. Zeugen sahen zwei unbekannte Männer, die vom Tatort flohen.

Es ist bereits festgestellt, dass das Opfer 27- jährige Oberfeldwebel des Staatssicherheitsdienstes des  Goloseewskij Bezirksregierung der Polizei war. Der junge Polizist ging vom Büro ohne Waffe nach Hause.

Originalmeldung

PS. Jeden Tag bringen die immer mehr Menschen um. Seit Euromajdan ist es Schluss mit Lustig.

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„Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch will nach eigenen Angaben ranghohen Amtsträgern kündigen, die das Abkommen über die Assoziierung der Ukraine mit der EU vorbereitet haben.

„In nächster Zeit werden wir diese ranghohen Amtsträger loswerden… Sie werden nicht mehr arbeiten, weil sie das Vertrauen verloren haben. Bildlich gesagt, hatten sie für uns ein Grab vorbereitet“, sagte der Staatschef am Freitag in Kiew bei einem Treffen mit geistlichen Würdenträgern und leitenden Mitarbeitern religiöser Organisationen.“

http://de.ria.ru/society/20140124/267706735.html

PS. Würde mich nicht wundern, wenn man demnächst von Repressalien und grausamen Regime quasseln wird… 

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„An den Unruhen in Kiew beteiligen sich Ausländer mit Kampferfahrung, sagte heute der Präsident der Ukraine Viktor Janukowitsch während eines Treffens mit den Leitern der Kirchen und Religionsgemeinschaften des Landes.

Laut dem Präsidenten stehen einige von diesen Ausländern auf der internationalen Fahndungsliste. „Sie alle verstecken sich in besetzten Gebäuden. Wir wissen, dass es dort Schusswaffen gibt„, betonte der Präsident.

Dessen ungeachtet gab Janukowitsch das Engagement der ukrainischen Behörden zur Suche nach einem Kompromiss mit der Opposition bekannt, um einen Ausweg aus der politischen Krise zu finden. „Ich werde alles tun, um die Gewalt zu beenden„, fügte er hinzu.“

Weiterlesen:

http://german.ruvr.ru/news/2014_01_24/Janukowitsch-Bewaffnete-Auslander-machen-Kiew-unsicher-4994/

PS. Am Rande der gestrigen großen Antimajdan Demoveranstaltung haben die Opposition – sympatisierende Journalisten die Menschen dort gefragt, warum sie sich denn versammelt haben. U.a. erzälte eine Frau (in weißer Daunjacke mit Fellkaputze), dass sie auch dort auf Majdan waren und gesehen haben, welche Typen dort rumlaufen. Sie sagt, dort seien die Militanten aus Afghanistan, Tschetschenien, Shahid – Frauen (Shahid, Schahid oder auch Shaheed ist arabisch und bedeutet „Märtyrer“, bzw. „Zeuge“; es kann, was sie sagt, stimmen, denn ich habe bei der Liveübertragung deren Sprache auch paar mal gehört, wenn sie mit Kamera unter der  Menschenmenge gehen, es gibt auch genug Bilder dazu; Anm.). Dann erzält sie noch, dass ein Junger Mann von Majdan zum Antimajdan überging und in ukrainischen Fernsehen das Interview gegeben hat, wo er berichtete, was für Sachen dort abgehen (harte Trainings, Drogen und dass man die Neulinge, die sich den Radikalen auf Majdan anschließen, einer Schlägerei unterziehen müssen – eine Art Prüfung – und dann selber die nächsten Neulinge schlagen müssen, so seien sie miteinander durch Blut verbunden (Ich versuche demnächst dieses Interview zu finden; Anm.). So ein Einstiegsritual ist z.B. bei Mara Salvatrucha Gäng sehr bekannt.

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„Laut einer Mitteilung des Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit wird in Russland vom 4. bis zum 9. August die Weltmeisterschaft im Panzer-Biathlon ausgetragen.

„Vom 4. bis zum 9. August 2014 wird auf dem Übungsgelände des russischen Verteidigungsministeriums in der Siedlung Alabino im Gebiet Moskau die Weltmeisterschaft „Panzer-Biathlon 2014“ stattfinden. Momentan bekundeten 22 Länder ihre Bereitschaft, an den Wettkämpfen teilzunehmen“, heißt es in der Mitteilung.

Wie außerdem mitgeteilt wird, nehmen von russischer Seite T-72B3M-Panzer teil.

 http://german.ruvr.ru/news/2014_01_24/An-Panzer-Biathlon-in-Russland-nehmen-22-Lander-teil-7454/

PS. Letztes Jahr war die Erstausstrahlung des Biathlons. (man kämpfte noch unter sich ). Seitdem ist unsere Familie danach süchtig, sehr unterhaltsam und mal was anderes. Meinetwegen sollten sie lieber Biathlon spielen, statt sich gegenseitig in echt zu bekämpfen    😉

Verlinkt von: http://www.youtube.com

Livekameras Kiew

Liveübertragung Kanal 112 ua

LG.RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 25. Januar 2014 in Aggression, Bevölkerung, Demos, Drohung, EU, Europa, Gesetzverletzung, Gewalt, Horrorkiste, Interessantes, Katastrophen, Konflikt, Kriminalität, Menschen, Mord, NATO, Parteien, Politik, Polizei, Postsowijetischer Raum, Proteste, Provokation, Regierung, Russland, Skandal, Staat, Terror, UKRAINE, Völkerhetze, Welt, Westen und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Hervorragende Zusammenfassung des Geschehens. Ich reblogge das heute abend bei mir.

    LG

  2. viele Menschen

    „Putsch in Westukraine
    Faschisten stürmen Behörden und zwingen Gouverneure zum Rücktritt. Fernsehsender ruft Demonstranten zur Bewaffnung auf
    In der Ukraine haben faschistische Aktivisten mehrere Gebietsverwaltungen unter ihre Kontrolle gebracht. In den westlichen Regionen Lwow, Ternopol, Rovno, Luzk und Iwano-Frankowsk stürmten Gruppen von mehreren hundert Leuten die Behördengebäude und nötigten die von Präsident Wiktor Janukowitsch eingesetzten Gouverneure, Rücktrittsschreiben zu verfassen. Auch in Tschernowcy im Südwesten des Landes wurde die Verwaltung besetzt; in Tscherkassy südlich von Kiew schlug die Polizei einen ähnlichen Angriff zurück und nahm 58 Personen fest. Auch in Zhitomir scheiterte der Sturm auf das Verwaltungsgebäude. …“
    http://www.jungewelt.de/2014/01-25/017.php

    Das alles kann doch nicht an US-Marionette Merkel und ihren Marionetten der Medien von ARD – ZDF etc. vorbei gegangen sein!
    Einseitiges Schweigen zu der Gewalt ist eine Zustimmung dessen, auch wenn die nicht zugeben werden das die selbst dieses gefördert und gefordert hatten.

    Ausbeutung, siehe auch:
    http://www.griechenland-blog.gr/2014/01/das-deutsche-raetsel/90252/
    Nicht umsonst wird die hörige Marionette von der NSA abgehört, das die Fäden der Macht und der Gier dem US Interesse dienen.
    Tote sind den US-Oligarchen egal, Hauptsache der Gewinn der US-Konzerne – und ein wenig Steuern für den US-Pleite-Staat – halten das System unter aller Gewalt zusammen, die zugleich die ganze Welt versuchen zu Versklaven.

    „Nein zum Global-Faschismus“
    http://juergenelsaesser.wordpress.com/2014/01/25/nein-zum-global-faschismus/

    US-Regierung nur noch einige Wochen zahlungsfähig
    http://german.irib.ir/nachrichten/wirtschaft/item/252944-us-regierung-nur-noch-einige-wochen-zahlungsf%C3%A4hig-%E2%80%93-finanzminister-lew-fordert-anhebung-der-schuldengrenze

    Interessant ist die heutige Entwicklung, und dazu in Vergleich das folgende:
    „Wie die Ukraine vor einem Bürgerkrieg gerettet werden kann

    Die Internetplattform Kominform Ukraine veröffentlichte am 22. Januar 2014 unter dieser Überschrift eine Erklärung des Ersten Sekretärs des ZK der KPU, Pjotr Simonenko, zu den dramatischen Ereignissen in der Ukraine und den Vorschlägen seiner Partei zur Lösung der politischen Krise. Wir geben sie nachfolgend in einer inoffiziellen Übersetzung aus dem Russischen von Willi Gerns wieder.

    Hier die Erklärung von Pjotr Simonenko, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine und Leiter der Fraktion der Kommunisten in der Obersten Rada :“
    http://news.dkp.de/2014/01/wie-die-ukraine-vor-einem-buergerkrieg-gerettet-werden-kann/

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