Archiv für den Tag 2. Februar 2014

Dylan Farrow. Woody Allen: Adoptivtochter wirft ihm Missbrauch vor

Dylan Farrow ist mit Missbrauchsvorwürfen gegen ihren Stiefvater Woody Allen an die Öffentlichkeit gegangen. Hollywood habe ihre Qualen verstärkt, schreibt sie. Vor kurzem war Allen bei der Golden-Globe-Verleihung für sein Lebenswerk geehrt worden.

Nachdem „To Rome with Love„-Regisseur Woody Allen bei den Golden Globes für sein Lebenswerk geehrt worden war, gab es bereits heftige Debatten. Nicht alle applaudierten dem weltbekannten Filmemacher. Seine Ex-Frau Mia Farrow soll außer sich gewesen sein – schließlich werde hier jemand geehrt, dem bereits Kindesmissbrauch vorgeworfen worden war. Jetzt geht auch die Person an die Öffentlichkeit, um die es bei besagten Vorwürfen geht: Dylan Farrow, Allen und Farrows Adoptivtochter, hat ihre Sicht der Dinge in einem offenen Brief in der „New York Times“ dargelegt.

Weiterlesen:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.dylan-farrow-woody-allen-adoptivtochter-wirft-ihm-missbrauch-vor.502363cd-e96f-487d-88cc-d922fc659882.html

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Nichts ist in Ordnung im Hause Allen/Farrow: Woody Allen heiratete einst die Adoptivschwester seines Sohnes. Daher hatte Ronan Farrow am US-Vatertag nur einen bösen Kommentar für ihn übrig …

http://www.bunte.de/stars/woody-allen-so-boese-laestert-sein-sohn-ueber-ihn-30362.html

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PS. Dazu sind in meinem Lexikon nur die Worte übrig, die ich hier nicht wiedergeben kann…

LG.RML

Demo in Stuttgart. Bildungsplan-Gegner ausgebremst

Stuttgart – Es ist eine Frage der Zeit gewesen, bis sich die beiden Demogruppen am Samstag in der Innenstadt begegnen würden. Auf dem Schlossplatz kamen Unterstützer der Petition gegen das Thema sexuelle Vielfalt im Bildungsplan zur Kundgebung zusammen. Auf dem Schillerplatz trafen sich deren Antipoden: Menschen, die für Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierungen, für mehr Toleranz und Akzeptanz einstehen wollten. Als die Bildungsplan-Gegner vom Schlossplatz zum Staatstheater ziehen wollten – so die angemeldete Strecke – kamen sie nicht weit, Gegendemonstranten verstellten den Weg. Mehrfach kam es zu Rangeleien. Die Polizei trennte die Gruppen. Gegen 16 Uhr löste sich der Demostau auf, weit waren die Protestierenden nicht gekommen: Beim Gebäude des Kunstvereins war Schluss.

Weiterlesen:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.demo-in-stuttgart-bildungsplan-gegner-ausgebremst.df5fb98d-dadd-413b-8cf7-c1c93eb64830.html

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PS. „Eure Kinder werden so wie wir!“, singen die Heterophoben frech.

Versteht Ihr, liebe Eltern, welchen Ausmaß es mittlerweile annimmt? Mir fehlen einfach die Worte…

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Schützt Eure Kinder!

LG.RML

Familienkino am Sonntag: Heute – Die neuen Maerchen von Scheherezade

Nach Motiven der Märchen aus „1001 Nacht“.

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LG.RML

Die Schweden, die Olympiade und die russische Staatshymne

Am 6. Oktober 2013 haben Tausende Schweden im Olympiastadion in Stockholm die Hymne Russlands aus Protest gegen die Annahme in diesem Land homophober Gesetze gesungen. Der Werbefilm wurde jetzt eine Woche vor der Eröffnung der Olympiade in Sotschi fertig montiert und verbreitet, um die Aufmerksamkeit zum Problem der Menschenrechte für LGBT heranzuziehen.

Das Projekt heißt „Lebe und gestatte den Anderen zu lieben“ (Live And Let Love). Die Hymne Russlands war auf schwedische und englische Sprachen übersetzt. Und die Regisseure haben ein rührendes Szenario ausgedacht – ein  Mädchen und ein Junge kommen auf das leere Stadion, auf dem in 1912 die Olympischen Spiele stattgefunden haben. Sie heben die regenbogenfarbigen Fahnen und beginnen etwas scheu zu singen…

Ich beginne gleich zu weinen…

Das Projekt beabsichtigt, so die Macher, den russischen LGBT’s zu helfen, „die Enttäuschung und die Verzweiflung“ zu überwinden, welche in Russland wegen dem Gesetz (gegen die Homopropaganda unter den Minderjährigen!!!) herrscht.

Schon früher haben die Anhänger der Boykottidee weltweit die Olympiade in Sotschi mit den Olympischen Spiele in Hitler Berlin 1936 verglichen.

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Lieber Gott, lass bitte Hirn regnen!

LG. RML

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Kurz notiert.

„Mehr als 80 Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik stellen sich in einem offenen Brief an die Seite der Protestbewegung in der Ukraine. Der Aufruf hat es in sich. „Europa muss dem Land im Kampf gegen den russischen Imperialismus beistehen“, heißt es in dem unter anderen von Bernard Kouchner und André Glucksmann unterzeichneten Appell, der in europäischen Medien veröffentlicht worden ist.

Die beiden gehören zu den Befürwortern der völkerrechtswidrigen Kriege gegen Jugoslawien und Irak. Zu den Faschisten auf dem „Maidan“ in Kiew verlieren die „Ukraine-Helfer“ kein Wort.“

Bedenklich ist, dass die beiden Persönlichkeiten aus dem liberalen und linken Lager unterstützt werden. Zu den weiteren Unterzeichnern gehören der polnisch-britische Soziologe und Philosoph Zygmunt Bauman, der britische Historiker Timothy Garton Ash, der Präsident der US-Stiftung „National Endowment for Democracy”Carl Gershman, der frühere polnische Außenminister Andrzej Olechowski, die US-Soziologin Saskia Sassen und ihr Kollege Richard Sennett, die US-Historiker Timothy Snyder und Fritz Stern sowie der slowenische Tausendsassa-Philosoph Slavoj Žižek.

Aus Deutschland machen der emeritierte Politikwissenschaftler Claus Offe, der CDU-Politiker Ruprecht Polenz und Gesine Schwan von der SPD mobil gegen den Kreml. Letztere war 2004 und 2009 Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin. Heute ist Schwan Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin, die „gute Regierungsführung“ in ihrem Lehrprogramm hat.“

Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2014_02_01/Kosovo-Krieger-machen-mobil-gegen-den-Kreml-9397/

PS. Sehr interessante Leutchen haben sich da versammelt…. Jetzt fühlen sie sich in ihrer Russland-Phobie-Idee vereint, wie eine zusammengeschweißte HetzerGruppe, und klopfen sich genüsslich auf die Oberschenkel.

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Das Pentagon hat einen ersten Zerstörer nach Europa geschickt, der mit Aegis-Raketen ausgerüstet ist und Teil des US-Raketenschildes werden soll, berichtete der US-Verteidigungsminister Chuck Hagel bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag.

„Am Mittag schickten wir den ZerstörerDonald Cooknach Rota (Spanien)“, so Hagel. Ihm zufolge schließen sich diesem Schiff noch drei US-Zerstörer an, um Europa abzuschirmen. Hagel unterstrich, dass dieser Schritt eine Antwort auf die iranische Langstreckenraketen-Drohung sei.

http://german.ruvr.ru/news/2014_02_01/USA-entfalten-Raketenabwehrsystem-in-Europa-5576/

PS. Da frage ich mich, ob sie überhaupt noch schlafen können, so wie sie sich permanent bedroht fühlen.

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„Befremden rufen in Moskau die Äußerungen über eine „Gefahr aus dem Osten“ hervor, die in manchen Nato-Ländern wieder zu hören sind, so der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Während eine militärische Konfrontation auf dem europäischen Kontinent undenkbar geworden sei, „ruft das Gerede von einer ‚Gefahr aus dem Osten‘ zumindest Befremden hervor“, hieß es. „Dies umso mehr, als es sich nicht auf Worte beschränkt: Die Erweiterung der militärischen Infrastruktur an den östlichen Grenzen der Nordatlantischen Allianz wird fortgesetzt, und Übungen nach dem Szenario des Artikels 5 des Washingtoner Abkommens werden abgehalten.“

Weiterlesen:

http://de.ria.ru/politics/20140201/267750411.html

PS. Die Paranoia wird immer heftiger.

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„Die Ukraine will laut dem kommissarischen Außenminister Leonid Koschara keine Wechselmünze für geopolitische Spiele sein.

„Dies erniedrigt uns und beleidigt das ukrainische Volk“, sagte Koschara am Samstag beim Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Wir möchten, dass niemand unserer strategischen Partnerschaft mit Russland im Wege steht, aber auch die Europäische Union zieht uns an“, betonte er.“

Weiterlesen:

http://de.ria.ru/politics/20140201/267750924.html

PS. Aber eine Cathrin Ashton und Konsorten kapieren es nicht, Herr Koschara, und, kaum aus ihrem Land zurück, eilen die Rastlosen am kommenden Mittwoch schon wieder nach Ukraine um das dortiges Volk mit ihrer Anwesenheit zu „beglücken“. Ich freue mich schon auf die dortige Internetkommentare.

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Moskau kann es nicht fassen, warum europäische Spitzenpolitiker die Besetzung von Amtsgebäuden in der Ukraine nicht verurteilen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

„Warum sind keine rügenden Stimmen an die Adresse derjenigen zu hören, die Verwaltungsgebäude besetzen, Polizisten angreifen sowie rassistische und antisemitische Parolen verbreiten?“, fragte Lawrow. Warum würden bedeutende europäische Politiker solche Aktivitäten faktisch fördern, obwohl sie „bei sich zu Hause“ jeden Angriff auf den Buchstaben des Gesetzes sofort und hart unterbinden würden?“

Weiterlesen:

http://de.ria.ru/politics/20140201/267750199.html

PS. Am 28 Januar geschah ein Wunder in der ukrainischen Hauptstadt Kiew.

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Nach einem Telefongespräch zwischen dem Innenminister der Ukraine Witalij Sachartschenko und dem  US-Botschafter in der Ukraine Jeffrey Payette wurden die gefangengenommene Räumlichkeiten des Justizministeriums befreit. Die ultranationalistische Bewegung Spilna sprava , von Alexander Daniljuk geleitet, hat das Justizministerium wieder verlassen. Die Strafverfolger waren dankbar, dass Jeffrey Payette für eine effektive Vermittlung bei der Lösung von schwierigen Situationen beihilflich war und erwarten weitere Unterstützung vom Diplomat.

So diplomatisch trocken hat das Pressedienst des Innenministeriums es der Öffentlichkeit damals auf ihrer Internetseite mitgeteilt – die Ukrainer, laut deren Kommentaren im ukrainischen Netz, haben die vermittelte  Botschaft genau verstanden und wundern sich seitdem über nichts mehr.

LG.RML

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