Archiv für den Tag 3. Februar 2014

Amerikanisches Geld auf dem ukrainischen Blut

Meine Übersetzung eines Artikels des ukrainischen Internetmediums from – ua.com über die Euromajdan – Finanzierung und wer dahinter steckt.

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31.01.2014

Autor: Евгений Миколайчук / Ewgeni Mikolajtschuk

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Die radikale Gruppierungen und die Opposition in der Ukraine bekamen von der US Botschaft $20 Mio. pro Woche für die Finanzierung der Kämpfer und für die Lebenserhaltung des Majdans.

Die Rechtsschutzorgane der Ukraine haben die Auftraggeber des Mordes von Aktivisten des Euromajdans  festgestellt, sowie haben sie die Schemen und die Quellen der Finanzierung für die Eskalation der Straßenopposition, die auf den gewaltsamen Sturz der Macht gezielt ist, an den Tag gebracht. Darüber hat unter der Bedingung der Anonymität die informierte Quelle aus dem Sicherheitsdienst der Ukraine mitgeteilt.

Laut den Quelleangaben, haben die Sicherheitsbeamten seit dem ersten Tag des Kräftewiderstandes die  Organisation „Правый сектор“ (lese: „Prawyj Sektor“; z.Dt. „Rechte Sektor“; Anm.RML) unter die Lupe genommen. Diese Organisation hat sich infolge des inneren Konfliktes zwischen der Sozial-Nationalen-Versammlung und der radikaleingestellten Всеукраинским ОбъединениемТризуб(z.Dt. Allukrainische Vereinigung Trisub“; z.Dt. „Dreizahn“ – Anhänger von Stepan Bandera; Anm.RML) gebildet. Im Laufe der Untersuchung wurde festgestellt, dass die gegebenen Organisationen von einer Reihe vielfältiger  westlichen „proukrainischen Organisationen“, die noch in der Zeiten der UdSSR von NATO – Geheimdiensten geschafft wurden, finanziert werden.

Die Quelle teilt mit, dass die gegebenen „wohltätigen“ Organisationen seit dem Anfang von „Euromajdan“ begonnen haben ein geschlossenes Koordinationszentrum zu schaffen und erfahrene westliche Analytiker heranzuziehen, die sich auf die Entwicklung der Strategien der „farbigen Revolutionen“ spezialisiert haben. Vor ihnen war die Aufgabe gestellt, die Strategiehandlungen der Kampfgruppen aufzufassen. Im Verlauf der Untersuchungsverfahrens wurde festgestellt, dass gerade dieses Zentrum das Kommando auf die Aktivistenermordung im Verlauf der Kräftewiderstandes auf der Gruschewski Strasse erteilt hat. Der Tod dieser Menschen sollte die Eskalation des Konfliktes provozieren und die wütende Menge auf die Miliz („Berkut“ gemeint; Anm.RML) hetzen.

Vom ersten Tag des „Euromajdans“ an bekam jeder Gruppenleiter des aktiven Widerstands eine finanzielle Belohnung. Für jeden aktiven Kämpfer – $200 pro Tag und zusätzlich – $500, wenn eine Gruppe mehr als 10 Personen zusammenbildete. Die Koordinatoren bekamen wärend der Massenunruhen $2000 pro Tag, aber unter der Bedingung, dass das von ihnen kontrolliertes Kämpferteam direkte Angriffhandlungen auf Sicherheitsbeamte erfüllt.

Die Untersuchung hat auch festgestellt, dass die Geldmitteln durch einen diplomatischen Kanal in die Botschaft der USA in Kiew gelangen. Seinerseits beförderte die US Botschaft das Geld in die Bürozentralen von „Свобода“ (lese: Swoboda; z.Dt. „Freiheit“ von Oleg Tjagnibok; Anm.RML) und „Batkiwschtschina“ (Julia Timoschenkos und Arsenij JazenjuksVaterland„). Die Summe betrug etwa $20 Mio. pro Woche. Von dort verteilten sich diese Mitteln für die Unterstützung des „Euromajdans“ (das Funktionieren der Lebensbedingungen (für Majdaner etc.; Anm.RML), das Schmiergeld und die Bestechung der einzelnen Beamten, Sicherheitsbeamten, Bezahlung der Massenmedien, Agitation- bzw. Anwerbekosten usw.), sowie die täglichen Auszahlungen an aktive Kämpfer. Seinerseits bekamen die Anführer der Oppositionskräfte und der radikalen Gruppierungen das bargeldlose Geld auf ihre persönliche  Bankkonten.

Davon zeugt die Durchsuchung, die СБУ (SBU) in den Räumen des Zentralstabes vonBatkiwschtschinadurchgeführt hat. Wie bereits bekannt, haben dort die Gesetzeshüter während der operativen Durchsuchung aus dem Kabinett von Alexander Turtschinow $17 Mio. Bargeld eingezogen. Außerdem befanden sich auf den von den Mitarbeitern der SBU eingezogenen Servern der Partei Informationen bezüglich der Verteilung der Geldmitteln für die Bezahlung der lebenserhaltenden Funktionen des Majdan aber auch die Durchführung der Abrechnungen mit den Kämpfern desRechten Sektorsund anderen radikalen Gruppierungen.

Es ist ebenso eine Tatsache, dass die USA den Führern der rechtsradikalen Strukturen ihre Hilfe bei der Extraevakuierung aus dem ukrainischen Territorium im Falle eines Revolutionmisserfolges, die Organisation der Wohnmöglichkeiten und finanziellen Mitteln in einem beliebigen EU-Land ihrer Wahl garantierten. Diese Garantien hat schon der Anführer einer politischen Gruppe von Provokateuren, die sogenannten „Automajdaner“ (also, Euromajdaner, die mit Autos unterwegs sind; Anm.RML) Sergej Koba ausgenutzt. Zur Zeit eruieren die ukrainische Gesetzeshüter sein genauer Aufenthaltsort, bemerkt die Quelle der SBU.

Laut der Information, die in den offenen Quellen aufgestellt ist, verwirklichte sich die Mobilisierung der radikal eingestellten Personen für die Teilnahme an den Massenunruhen durch das soziale Netzwerk „Im Kontakt„, auf der Seite des „Rechten Sektors“ am 19. Januar.

Für die Glaubwürdigkeit und die Bildung des Images „des ideologischen Volksprotestes“ baten die Radikalen bei der Bevölkerung, ihnen die Finanzhilfe zu leisten.

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PS. Weiter im Artikel werden die Namen und andere Daten über die Organisatoren aufgelistet, die ich hier nicht extra übersetze. Die Name Dmitrij Jarosch, Spitzname „Habicht“, rechtsradikaler Extremist, der Vorsitzende der Ukrainischen politischen Organisation „Trisub“ (z.Dt.“Dreizahn“), Jahrgang 30.09.1971, wäre da noch ernennenswert, da seine Stunde gewittert hat um seine radikale ultranationalistische Bandera – Ideologie in der Ukraine umzusetzen. Hält nichts von der Opposition (Dreigespann Klitschko – Jazenjuk – Tjagnibok). Er hält grundsätzlich von keinem Etwas – vielleich wird man von ihm irgendwann mal hören.

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Unterstützt persönliche Beziehungen zu Naliwajtschenko (Klitschkos Partei „UDAR“, z.Dt.“der Schlag“); Turtschinow, Parubij (Timoschenkos „Batkiwschtschina“, z.Dt. „Vaterland“); Mochnik, Sirotjuk (Tjagniboks „Swoboda“, z.Dt. „Freiheit“); Tschubarow (Medschlis КТН)- hinter dieser Organisation stehen mehrere „Sponsoren“, hier im Rechercheartikel auf Englisch zu sehen; Karpjuk (UNA-UNSO).

Ein Horror ist das. Hoffentlich kommen die Ukraine und ihr Volk da ohne weitere Opfer heil raus…

LG.RML

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