Eine Entführungsgeschichte

Euromajdan, Ukraine

Für 500 Griwna erzählte das Mädchen, dass es von Spezialeinheit „Berkut“ missbraucht wurde.

Eine junge Majdan – Aktivistin hat früher für die versprochene 500 Griwna (1 Euro ca. 11,6 Gr.) ukrainischen Reportern erzählt, dass sie von Mitarbeitern der Spezialeinheit „Berkut“ entführt wurde, welche sie misshandelt und anschließend im Wald in die Kälte geworfen hat.

Wie man beim Pressedienst des ukrainischen Innenministeriums sagte, haben die Medien früher Informationen verbreitet, nach denen am Bahnhof in Kiew nach der Überprüfung der Dokumente Alexandra Hajlak (war im freiwilligen medizinischen Dienst von Majdan tätig) von „Berkut“ entführt wurde .

Nach der Überprüfung dieser Information seitens der Polizei stellte diese allerdings fest, dass die 19 -jährige junge Frau wärend der angeblichen „Entführung“ auf Euromajdan war und nicht am Bahnhof.

Die Aktivistin gab zu, dass sie im Auftrag eines unbekannten Mannes gegenüber den Reportern gelogen hatte. Der Unbekannter hat ihr dafür 500 Griwna versprochen, doch auf das Geld wartete die junge Frau vergebens.

Die Geschichte ihrer „Entführung“ erzählte sie damals dem ukrainischen Sender „hromadske.tv.“ Nach Angaben der Polizei, war das Mädchen schon zweimal für Diebstal strafrechtlich haftbar gewesen.

Ofiziell gelten noch ca. 60 Majdan – Aktivisten als verschwunden. Bei diejenigen, die wieder „auftauchen“, stellen sich viele Ungereimtheiten bei deren „Entführungen“ fest. So wie in diesem Fall , wie von anderen Fällen danach und davor. Über die Butalows angebliche „Entführung“ lacht fast schon jeder in der Ukraine, aber auch hierzulande wollen sich die Menschen nicht für dumm halten.

Origalvideo, wo Alexandra Hajlak ihre Entführungslüge gesteht. Am Anfang des Videos sagt sie, dass der unbekannter Mann damals auf sie zukam und gefragt hat, ob sie fürs Geld auf Kamera die Aussage gegen „Berkut“ machen konnte. Sie war damit einverstanden.

Und das ist noch ein angeblicher „Entführter“, den die „Berkut“ Einheit ebenso angeblich „gefoltert“ hat (Warum sehen die alle danach nur so frisch aus? Rätsel, Rätsel…). Seine herzzerreißende Geschichte hört sich wie auswendig gelernt an, voll monoton, emotionslos, blass eben. Was mir auffällt, erzählen die „Entführten“ oft, genauso wie oben erwähnte Klitschko – Freund Butalow, die „Berkut“ hätte sie gekreuzigt      🙄

Ein Teufelstheater mit schlechten Schauspielern ist das und ich glaube denen kein einziges Wort!

Beide Videos verlinkt von: http://www.youtube.com

LG.RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 5. Februar 2014 in Demos, Informationskrieg, Interessantes, Konflikt, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Polizei, Postsowijetischer Raum, Proteste, Provokation, Skandal, UKRAINE und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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