Ein guter mutiger Beispiel für ZDF – Hetzer

483216

A. Schtschetinin

Die gesamte Journalistenredaktion von RIA „Neue Region“ (Krim, Ukraine) ist vorgestern vollständig zurückgetreten aufgrund der Unterschiede in redaktionelle Politik mit dem Chef der Zeitung, Alexander Schtschetinin. In einem sozialen Netzwerk hat der ehemaliger Journalist der Neuen RegionMaxim Nikolaenko darüber erzählt. Später wurde diese Information von anderen Journalisten, die zuvor in der Neuen Regiongearbeitet haben, bestätigt.

Hier sind die wichtigsten Auszüge des offenen Briefes von Maxim Nikolaenko, von mir getreu dem Originaltext dieses Artikels übersetzt.

***************

….Heute erlauben uns, der Krim– Journalisten von RIA „Neue Region“, die gleichen Faktoren nicht weiter (er meint damit  Professionalität und u.a. Fähigkeit des Teams öffentliche Interesse über die persönliche Ansichten und Überzeugungen zu setzen, was zum großen Erfolg der RIA „Neue Region“ unter den Lesern führte; Anm. RML) in einer neuen Realität zu arbeiten (gemeint sind die politische Veränderungen in der Ukraine; Anm. RML). Heute stehen wir unter den Bedingungen, wo wir gezwungen sind eine ideologisch – propagandistische Arbeit zu Lasten der Bereitstellung wahrheitsgemäßen Informationen zu leisten. All das Gute, was über die Jahre erarbeitet und perfektioniert wurde, wurde zugunsten einer einzigen Ziel umgeleitet. Und trotz der Tatsache, dass wir den demokratischen Wandel in der Ukraine sehr unterstützen, erinnern wir uns an die Gesetze des (Journalisten)Berufes, erkennen diese als erstrangig und gehorchen ihnen. Und das erste Gesetz besagt, dass der Journalist ein Beobachter ist. Ein Beobachter, der den Menschen die Fakten zukommen lässt und ihnen die eigene Position zu formulieren erlaubt .

Leider haben die Ereignisse in Kiew nicht nur die Bürger des Landes auf „Unsere“ und „Fremde“ aufgeteilt. Das gleiche Verfahren wird in den Medien beobachtet. Es ist auch nicht an der „Neue Region“ vorbeigezogen. Bis jetzt hat die Krim – Ausgabe, genauso wie die Republik Krim, autonom gearbeitet in einem einzigartigen Projekt namens „Neue Region„, welches scheinbar unverbundene Regionen kombinierte – Jekaterinburg und Kiew , Moskau und Tscheljabinsk, Republik Moldau und Transnistrien. Und doch war diese Struktur in der Lage organisch zu bestehen, nicht zuletzt dank der Professionalität der Mitarbeiter und der mutigen und klischeefreien  Versorgung mit Informationen .

Allerdings hat der Arbeitgeber in einem Handelsunternehmen, zu welchem in der Tat auch alle Medien ohne Ausnahme gehören, das Recht, seine Bedingungen zu diktieren und die Erfüllung der Aufgaben zu fordern. Wenn zuvor in der „Neue Region“ gerade von diesem Prinzip bei der Anwendung der umfassendsten Informationen Gebrauch gemacht wurde, so haben es die Mitarbeiter der Krimer Agentur die Fähigkeit verloren, der Öffentlichkeit das gesamte Meinungsspektrum zur Verfügung zu stellen. Mehr noch – wir müssen das zeigen, was wir selbst nicht sehen. Zu unserem großen Bedauern hat der Trend einen unumkehrbaren Charakter eingenommen.

Wir danken unseren Lesern für das Vertrauen, welches sie uns in den letzten zehn Jahren geschenkt haben. Wir wollen nicht weiterhin eine Tätigkeit ausführen, die sich nur formell dem Journalismus ähnelt, und dabei der Rest von diesem Vertrauen, die wahre Freunde und auch nicht weniger wahre Feinde verloren gehen.“

„Ab heute wird unser Team in der Nachrichtenagentur „RosUkrInform“ arbeiten und damit die Kontinuität der Redaktionspolitik, die Stärkung der ukrainisch-russischen Freundschaft, die Grundlagen demonstrieren, von denen nicht mit kurzfristigen Entscheidungen der einzelnen Politikern manipuliert werden soll.“

*********************

Zuvor hat der Chefredakteur von Neue RegionAlexander Schtschetinin offen seine Sympathie für Euromajdan, einschließlich für seine radikale ultrarechte Elemente, ausgesprochen. Vor ein paar Tagen sagte er, dass er angeblich ein „erhöhter Druck von der Führung der Russischen Föderation“ bekommen hatte     🙄      und nach Litauen floh. Später flog er nach Thailand

Seine ofizielle Erklährung über die Situation mit seinem Journalistenstab beendete er den Medien gegenüber sinngemäß mit dem Satz, den die Radikalen bei jeder Gelegenheit ausrufen : „Cлава Украине – героям слава!“ (lese: „Slawa Ukraine – gerojam slawa!“ z.Dt. „Ruhm der Ukraine – Ehre sei den Helden!“ wobei hier solche „Helden“, wie Stepan Banderaauf dem  Bild in der Mitte – gemeint sind; in deutscher Wikipedia ist sehr magere Information über ihn und kein Wort über 30 Tsd. durch ihn und durch Seinesgleichen grausam massakierten Ukrainern(!) – einfachen Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. Selbst die deutsche Wehrmacht nannte ihn damals als ein  „Karrierebesessener, Fanatiker und Bandit“; Anm. RML)

Alexander Schtschetinin ist bekannt dafür, dass er unverhohlene Sympathien für orangene politische Kräfte in der Ukraine empfindet. Dazu gehören u.a. Julia Timoschenkound Arsenij Jazenjuk.

Apropos die Beiden. Gestern hat Jazenjuk die inhaftierte Timoschenko im Gefängniskrankenhaus besucht, danach sah er ganz anders aus, denn direkt nach dem Besuch hat ihm einer sein Gesicht mit Brillantgrün bespritzt      😯      Muss jetzt wohl paar Tage „Ferien“ machen, bis er das Zeug vollständig abgeschrubbt hat, und am Ende wird an Allem sowieso  Janukowitsch schuld sein     🙂

Verlinkt von: http://www.youtube.com

**************************

Falls jemand unterstützen möchte. Danke!

https://www.change.org/de/Petitionen/wladimir-putin-und-das-gesamte-russische-volk-wir-entschuldigen-uns-im-namen-aller-aufrichtigen-deutschen-und-europ%C3%A4ischen-menschen-f%C3%BCr-die-mediale-hetze-und-missachtung-des-olympischen-gedankens-durch-unsere-regierenden?recruiter=36603132&utm_campaign=mailto_link&utm_medium=email&utm_source=share_petition

LG. RML

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 13. Februar 2014 in Informationskrieg, Konflikt, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Opposition, Politik, Postsowijetischer Raum, Skandal, UKRAINE und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. So ein Beispiel sollte schon Schule machen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: