Archiv für den Tag 27. Februar 2014

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen – Teil 3.

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21:46 Uhr

Parteichef (LDPR) Wladimir Schirinowski sagte, dass die ukrainische Künstler, die nach Russland zum Geld verdienen kommen und in der Ukraine antirussische Parolen ausschreien, geht gar nicht.

„Das ist nicht akzeptabel. Dort auf Majdan schreien sie, dass wir die Schlechtesten sind, aber das Geld wollen sie bei uns machen. Das ist einfach eine Schande.“

Ab heute wird das in Russland auch schon umgesetzt und die Auftritte der SängerIinnen abgesagt. Schiri hat Recht: Das konnten viele Menschen, genauso wie ich, per Livekameras auf Majdaner Bühne mitverfolgen. Ich fand es nur noch unverschämt.

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21:05 Uhr

Sergej Aksenow, der von Obersten Rat der Krim heute am Donnerstagabend zum Leiter der Regierung gewählt wurde, sagte, dass er Wiktor Janukowitsch für als einzig rechtmäßigen Präsidenten hält und wird nur ihm  gehorchen.

„Wir halten Wiktor Janukowitsch für einzig legitimen Präsidenten und werden seine Befehle ausführen,“ sagte Aksenow den Reportern gegenüber. (RiaNowosti)

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20:37 Uhr

Die Pressekonferenz von Wiktor Janukowitsch, der seine Legitimität als Präsident der Ukraine erklärt hat, wird am Freitag, dem 28. Februar, um 17.00 Uhr MSK (Moskauerzeit, bei uns in Deutschland 14 Uhr) in Rostow am Don gehalten werden, meldete eine Quelle aus seiner Nähe.

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19:50 Uhr

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Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili traf sich mit ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko, berichten ukrainische nationalnachrichten in bezug auf georgische Medien.

Bei dem Treffen, das drei Stunden dauerte, erörterten die beiden Seiten die Situation in der Ukraine und auch die Möglichkeit die Situation auf der Krim mit politischen Mitteln zu lösen.

Gerade die beiden….

Oder hat er Julia womöglich beigebracht, wie man Kravatten effektiv verputzt ?     😆

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19:38 Uhr

Ich wiederhole: Wir sind von kompletten Psychopathen umzingelt!

Jacek Protasiewicz (46) am Flughafen abgeführt. Nazi-Skandal um EU-Vizepräsident

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15:05 Uhr

Das Krimer Parlament hat vor eine Durchführung des Referendums über den Status der Autonomie einzuleiten.

In der Ansprache zum Volk steht es u.a, dass

„Aufgrund des verfassungswidrigenr Machtergreifung mithilfe von Radikalnationalisten mit der Unterstützung der ausgerüsteten Banden aus der ganzen Welt, wird Frieden und die Ruhe in Krim gefährdet. Der gestrige Zusammenstoß vor dem Gebäude des Krimparlaments, der zum Blutvergießen und den Menschenopfern führte, ist ein Ergebnis des Wütens des politischen Extremismus und der Gewalt, die das Land überflutete. Die Ukraine rollt zum vollsten Chaos, der Anarchie und der Wirtschaftskatastrophe. Unter diesen Bedingungen wird die Werchowna Rada (Parlament) der Autonomen Republik Krim als höchste repräsentative Organ der Macht, sich auf die Willensäußerung der Krim Bewohner stützend, die ganze Verantwortung für das Schicksal des Krims übernehmen,“ heißt es in der Mitteilung.

„Den grundlegenden Kanons der Demokratie folgend, hält das Präsidium des Krimparlaments für den einzigen möglichen Weg des Ausgangs aus der vorhandenen Lage die Anwendung der Prinzipien der geraden Volksherrschaft. Wir sind überzeugt, dass nur die Durchführung des Referendums in den ganzen Krimregion für die Verbesserung des Status der Autonomie und der Erweiterung ihrer Vollmachten, erlaubt den Krim Bewohner ohne äußerlichen Druck und Diktat die Zukunft der Autonomie selbst zu bestimmen.“

Wie Eurofaschisten unbewaffnete Einwohner der Krim ermordet haben

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14:10 Uhr

Gerade vor Kutzem sind die Abteilungen der Selbstverteidigung Simferopols angekommen, die von vor Krimer Parlament demonstrierenden Menschen mit begeisterten Rufen empfangen wurden. Man skandierte „Sewastopol!“ und „Rossija!“

Auch wenn das Wetter etwas kühl und regnerisch ist, kommen trotzdem immer mehr Menschen zum Krimer Parlament und schließen sich den Demonstranten an.

Die Selbstverteidigungsabteilungen tragen die Fahne von Krim und die Fahne der Luftlandetruppen.

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Die Inlandstruppen und die Polizei sind wegen Besetzung des Parlaments und der Regierung der Krim in Alarmbereitschaft versetzt worden, schrieb der ukrainische Übergangsinnenminister Arsen Awakow am Donnerstag auf seinem Facebook-Account.

Die Besetzer seien seinen Worten zufolge mit automatischen Waffen und Maschinengewehren bewaffnet.

Der Premierminister der Autonomen Republik Krim Anatolij Mogiljow versuchte, mit den Personen, die den Ministerrat und den Obersten Rat der Krim besetzten, zu verhandeln. Aber die Verhandlungen scheiterten.

Die ukrainische Staatsanwaltschaft leitete ein Strafrechtsverfahren nach dem Artikel „Terroranschlag“ wegen der Besetzung des Obersten Rates und des Ministerrates der Krim ein.

http://german.ruvr.ru/2014_02_27/Krim-Militar-und-Polizei-in-Alarmbereitschaft-versetzt-7371/

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13:15 Uhr

Die Bewohner Sewastopols demonstrieren frirdlich vor den Truppenteilen der Streitkräfte der Ukraine, die in ihrer Stadt disloziert sind. Die Hauptforderung der Stadtbewohner — keine militärische Kraft gegen das eigene Volk zu verwenden, selbst wenn es um die Befehle aus Kiew handeln wird, berichtet Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

Wie schon bekannt, hat Krim die neue „Regierung“ in Kiew nicht anerkannt und am 23 Februar haben ca. 20 Tausend Sewastopoler selber den Bürgermeister ihres Stadtes gewählt – Alexej Tschalij, einen in der Stadt sehr Bekannten Mäzen. Seitdem halten die Stadtbewohner jeden Tag Demos ab um ihren demokratisch gewählten Bürgermeister zu unterstützen.

Heute, nachdem die neue selbsternannte Kiewer „Regierung“ Inlandstruppen und die Polizei in Alarmbereitschaft versetz hatte, flehen die Sewastopoler die Militärs und die Miliz  buchstäblich an, keine Kraft gegen sie einzusetzen.

Der Korrespondent von Ria Nowosti, der vor Ort ist, berichtet, dass Militär und die Miliz scheinbar eine neutrale Position eingenommen haben und werden höchstwahrscheinlich nicht gegen das Volk vorgehen.

Der vorübergehende Bevollmächtigte der Russischen Föderation in der Ukraine Andrej Worobjew ist ins Außenministerium der Ukraine herbeigerufen worden, wo man ihm eine Note über die zwingende beidseitige Konsultationen überreichte. Noch eine Note enthielt eine Aufforderung die russische Militärs auf Krim nur innerhalb des Territoriums ihrer Dislokation zu halten.

Wo sich der ukrainische Präsident genau befindet, darüber wird immer noch heftig spekuliert. Seine Ansprache, die auch Teile einer Anordnung enthalten, halten die Leute aus seiner Umgebung, die sich seit Neulich plötzlich  bestens mit der neuen Kiewer „Regierung“ verstehen, als eine Fälschung. Das ist aber auch nur eine Spekulation, sobald man dann evtl. vor einer Tatsache gestellt wird.

LG. RML

Ukraine: ARD verharmlost die braune „Revolution“

Im Farbspektrum der CIA-Umstürze sind wir über Dunkel-Orange jetzt bei Braun angekommen. In der Ukraine wird geputscht. Die Menschen leben in Angst. Es regiert die Gewalt. Menschen werden gejagt und verschwinden spurlos. Der braune Mob marschiert. Faschistische Bandera-Banden besetzten öffentliche Gebäude, Sender, Behörden, „Minister“-Posten. Nazi-Symbole allerorts. Unterbelichtete Heiopeis machen sich wichtig und pumpen sich zu Herrenmenschen auf.

Politiker und Medien des imperialistischen Einflussbereiches – besonders in Deutschland – spielen die braune Gefahr herunter; Warnungen vor den Faschisten werden ins Lächerliche gezogen mit der Floskel: „Ja, ja, alles Faschisten!“ Natürlich sind das auf den Straßen der Ukraine nicht alles Faschisten. Müssen auch gar nicht, wenn es genügend Anstifter und Mitläufer gibt. Der Kern ist faschistisch, das reicht. Die Deutschen müssten es doch wissen. Was würde passieren, wenn jemand auf einer Kundgebung von Merkels CDU, Steinmeiers SPD oder Göring-Eckardts Grünen den Hitler-Gruß zeigen würde? Aha. In der Ukraine nennen die gleichen Politiker das Freiheitskampf und zivilen Ungehorsam.

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Weiterlesen:

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/ukraine-ard-verharmlost-die-braune.html

LG. RML

Die Sprache, die ausradiert werden muss.

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„Ich, Witalij Klitschko,erkläre mit Verantwortung, dass keine mythischen Radikalnationalisten, mit welchen man Sie erschreckt, fahren zu Ihnen und sind nicht im Begriff, sich ins Leben und die Bräuche auf der Halbinsel und in Sewastopol einzumischen. Niemand wird sich an der Sprache, der Kultur, des Rechtes der Autonomie vergreifen. Und ich verspreche, dass ich hiermit als persönliches Garant dafür auftrete,“ teilte Klitschko gestern den Bewohnern der Autonomen Republik Krim mit.

Er weiß nicht, wovon er redet, ganz zu schweigen davon, dass ihm oder sonst jemandem aus der neuen „Regierung“ schon lange keiner mehr glaubt. Die Radikalen haben ihre eigene Pläne! Aber in dieser Frage geht es nicht um glauben oder nicht glauben, es geht um Fakten, die man nicht einfach so wegwischen kann und welche einer radikalen Natur sind, sodass sogar gerade im Westen des Landes in Lwiw (!) auf Gegenstimmen z.B. unter den Schriftstellern stieß, welche sogar angekündigt haben aus Protest auch auf russischer Sprache Bücher herauszugeben.

Ausserdem hat die Lwiwer Intelligenz ein offenes Aufruf gestartet, in welchem sie das Parlament (Werchowna Rada) und die Regierenden auffordert eine ausgewogene kulturelle und sprachliche Politik zu betreiben. Unter unterzeichnern sind Schriftsteller, Künstler, Journalisten usw. wie Juri Schuchewitsch, Igor Kalinez, Iwan Wakartschuk und viele andere.

Mehr noch: Die einfachen Stadtbewohner in Lwiw haben sogar gestern den ganzen Tag auf Russisch gesprochen und keine Aggressivität seitens anderer Bewohner erfahren, sondern miteinander auf Russisch geplaudert!

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Was für eine Schelte jetzt für Tjagnibok & Co., der auf Majdan – Bühne wie ein Besessnener über die gründliche Entrussifizierung des gesamten Landes schrie.

Seine Verbündete, Irina Farion, die auch Mitglied in seiner Partei „Swoboda“ und bekannte Russlandhasserin ist, wurde als Bildungsministerin vorgeschlagen. Eine Journalistin der „Galizkaja Prawda“ (z.dt. „Galiziens Wahrheit„; Anm.) wollte sie gestern am Telefon interviewen und ihre Meinung zu der Initiative der Lwiwer Bewohner zur Unterstützung der Russischen Sprache hören. Die Journalistin begann ihr die Fragen auf Russisch zu stellen.

Frau Farion hat zuerst gesagt, das sie nicht hört, später – dass sie es nicht versteht, und noch etwas später hat Irina Dmitrijewna Farion mehrmals wiederholt: „Тranslate please“.

LG. RML

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