Die Sprache, die ausradiert werden muss.

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„Ich, Witalij Klitschko,erkläre mit Verantwortung, dass keine mythischen Radikalnationalisten, mit welchen man Sie erschreckt, fahren zu Ihnen und sind nicht im Begriff, sich ins Leben und die Bräuche auf der Halbinsel und in Sewastopol einzumischen. Niemand wird sich an der Sprache, der Kultur, des Rechtes der Autonomie vergreifen. Und ich verspreche, dass ich hiermit als persönliches Garant dafür auftrete,“ teilte Klitschko gestern den Bewohnern der Autonomen Republik Krim mit.

Er weiß nicht, wovon er redet, ganz zu schweigen davon, dass ihm oder sonst jemandem aus der neuen „Regierung“ schon lange keiner mehr glaubt. Die Radikalen haben ihre eigene Pläne! Aber in dieser Frage geht es nicht um glauben oder nicht glauben, es geht um Fakten, die man nicht einfach so wegwischen kann und welche einer radikalen Natur sind, sodass sogar gerade im Westen des Landes in Lwiw (!) auf Gegenstimmen z.B. unter den Schriftstellern stieß, welche sogar angekündigt haben aus Protest auch auf russischer Sprache Bücher herauszugeben.

Ausserdem hat die Lwiwer Intelligenz ein offenes Aufruf gestartet, in welchem sie das Parlament (Werchowna Rada) und die Regierenden auffordert eine ausgewogene kulturelle und sprachliche Politik zu betreiben. Unter unterzeichnern sind Schriftsteller, Künstler, Journalisten usw. wie Juri Schuchewitsch, Igor Kalinez, Iwan Wakartschuk und viele andere.

Mehr noch: Die einfachen Stadtbewohner in Lwiw haben sogar gestern den ganzen Tag auf Russisch gesprochen und keine Aggressivität seitens anderer Bewohner erfahren, sondern miteinander auf Russisch geplaudert!

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Was für eine Schelte jetzt für Tjagnibok & Co., der auf Majdan – Bühne wie ein Besessnener über die gründliche Entrussifizierung des gesamten Landes schrie.

Seine Verbündete, Irina Farion, die auch Mitglied in seiner Partei „Swoboda“ und bekannte Russlandhasserin ist, wurde als Bildungsministerin vorgeschlagen. Eine Journalistin der „Galizkaja Prawda“ (z.dt. „Galiziens Wahrheit„; Anm.) wollte sie gestern am Telefon interviewen und ihre Meinung zu der Initiative der Lwiwer Bewohner zur Unterstützung der Russischen Sprache hören. Die Journalistin begann ihr die Fragen auf Russisch zu stellen.

Frau Farion hat zuerst gesagt, das sie nicht hört, später – dass sie es nicht versteht, und noch etwas später hat Irina Dmitrijewna Farion mehrmals wiederholt: „Тranslate please“.

LG. RML

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 27. Februar 2014 in Bevölkerung, Bildung, Gesetzverletzung, Interessantes, Katastrophen, Konflikt, Menschen, Parteien, Politik, Postsowijetischer Raum, Proteste, Provokation, Regierung, Russland, Skandal, Staat, Terror, UKRAINE, Völkerhetze und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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