Archiv für den Tag 2. März 2014

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen – Teil 7.

Livekameras aus der Ukraine

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23:01 Uhr

Der Oberhaupt von Madschlis Refat Tschubarow (auch auf Englisch) hat heute im Krimer Sender ATP gesagt, dass vermummte und voll aufgerüstete Unbekannte für heute Nacht Provokationen gegen Bewohner des Halbinsels planen. Er betonte, dass man die letzte Stunden ständig Informationen darüber bekommt. Er hat alle Bewohner des Krim gewarnt sich von möglichen Provokationen nicht zu einem Konflikt verleiten zu lassen.

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21:27 Uhr

Ich habe immer schon vermutet, dass die selbsternannte ukrainische „Regierung“ keine Kompetenz besitzt dieses wunderschönes und mittlerweile von ihr kaputtgemachtes Land zu regieren. Und nun ist der Beweis.

ZuerstBefehlshaber ukrainischer Marine leistet Treueid auf Krim

Als Video ab. min 02:18

Und wie macht man es richtig in einem Demokratiestaat ?

„Die Generalstaatsanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren gegen Befehlshaber der Streitkräfte der Ukraine Denis Berezowskij.

Laut der Staatsanwaltschaft wird er nach Artikel 111 des Staatsverrates beschuldigt.

Frage: Gehört bei ihnen Krim, Stadt Sewastopol und die Menschen, die dort leben, nicht mehr zu Ukraine? Seit wann ? Nicht, dass ich wusste, somit hat er nichts verbrochen und wollte einfach nicht den Befehlen der Pseudoregierung folgen.

Diese hat es wahrlich nicht leicht: Kein Geld, Mehrheit der Bevölkerung hält von ihr nichts, mit Reservisten (Freiwilligen gegen angebliche Aggression der Russen)  ist auch ein Desaster. Dann ist es auch verständlich, dass man langsam durchdreht und der Übergangspräsident Turtschinow z.B.  am heutigen Tag 18 (!!!) Vorsitzenden der Kreisadministrationen des Amtes entzogen hat. Kaum einer hält mit diesen Menschen aus. Traurig für die Ukraine und die Menschen, es ist ei Desaster!

Inzwischen haben diese „Regenten“ scheinbar bei Russland nach dem Geld gefragt.

Walentina Matwijenko, Vorsitzende des Föderationsrates Russlands sagte, dass Russland über die Gewährung von Darlehen an die Ukraine erst dann sprechen kann, wenn dort eine legitime Regierung gebildet wird.

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16:57 Uhr

Habe heute auf einer ukrainischen Seite im Kommentarbereich einen Eintrag gefunden (es lohnt sich immer in Diskussionen reinzuschauen    😉    )

Original:

гость 02.03.2014, 15:54

„СЕЙЧАС ИДЁТ ИНТЕРВЬЮ ДИРЕКТОРА РАСПОРЯДИТЕЛЯ МВФ ПАУЛО НОГЕЙРА БАТИСТА
И ЧЁТКО СКАЗАНО ЧТО КРЕДИТА УКРАИНЕ НЕ ВИДАТЬ В БЛИЖАЙШИЕ ПОЛ ГОДА
НОВАЯ ВЛАСТЬ ПОЛНЫЙ БАНКРОТ И ДЕНЕГ НЕ БУДЕТ
БУДЕТ ТОЛЬКО ПОВЫШЕНИЕ ТАРИФОВ И ПОЛНОЕ ОБНИЩАНИЕ
ВОТ И ВСЁ ЧЕГО ДОБИЛИСЬ ЗАПАДЛЯНЦЫ

САМОЕ ИНТЕРЕСНОЕ ЧТО ЭТОТ БАТИСТА ПРЕДЛАГАЕТ УКРАИНЕ ОБРАТИТЬСЯ К РОССИИ

СЕНЬКА ГДЕ 35 ЛЯРДОВ КОТОРЫЕ БЫЛИ ОБЕЩАНЫ НА СЛЕДУЮЩИЙ ДЕНЬ ПОСЛЕ ФОРМИРОВАНИЯ ПРАВИТЕЛЬСТВА?“

Übersetzung:

Gast 2014.02.03, 15.54 Uhr

Gerade jetzt läuft ein Interview mit dem IWF Direktor Paulo Batista Nogueira und es wird ganz klar gesagt, dass im nächsten halben Jahr wird die Ukraine keine Kredite sehen. Die neue Regierung ist bankrott und das Geld wird es nicht geben. Es werden nur Tarife erhöht und dann – die komplette Verarmung.
Das war es auch schon, was diese ZAPADLJANTZY (vom russ. Wort „Zapad“ z.dt. Westen; hier Westlinge; Anm.RML) geschafft haben.

Interessant dabei ist, dass dieser Batista der Ukraine rät sich an Russland zu wenden (wegen Finanzen; Anm.RML)

Sjenka (Verniedlichung von Arsenij; Jazenjuk ist gemeint; Anm. RML), wo sind die 35 Milliarden, die am nächsten Tag nach der Regierungsbildung versprochen wurden?“

Ukrainische Medien, habe ich danach festgestellt, melden heute:

„Privatbank“ (Direktor – Kolomojski) hat  Abhebungen an Geldautomaten bis auf 1000 Griwna pro Tag limitiert, so der Pressezenter des Bankes. Darüber hinaus ist für natürliche und juristische Personen stehen vorübergehend keine Bar – und auch keine Bargeldlose Kredite zur Verfügung .

Karten von anderen Geldinstituten werden von Bankautomaten des „Privatbankes“ in allen Regionen der Ukraine, mit Ausnahme der Krim, bedient. Überweisungen und Transaktionen im Handelsnetz werden ohne Einschränkungen durchgeführt. (Aus den Kommentaren der Ukrainer erfuhr ich, dass das nicht stimmt und das man große Probleme hat; Anm. RML)

„Die zeitliche Einschränkung des Bargeldverkehrs ist notwendig um die Entgegennahme von Geldmitteln den Kräften in der Ukraine zu erschweren, die die Situation in der Ukraine zu destabilisieren versuchen,“ erklärte man in der Bank.“ (Macht nichts, Russland wird Menschen mit dem Geld direkt helfen, schon alles abgesprochen; Anm.RML)

Seit dem 20 Februar ist es besonders unruhig im ukrainischen Banksektor. Die neue „Regierung“ kann lange auf die Hilfe Russlands warten, da sie mit diesen Leuten niemals Geschäfte machen wird.

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14:55 Uhr

Die Cousine meiner Mutter und ihre Kinder samt Familien, die vom Westen der Ukraine aus der Lwiw Umkreis nach Donezk fliehen mussten (dort lebt ihr Bruder), hat sich soeben gemeldet und erzählt, dass heute ganz Osten und Südosten des Landes Kopf steht und sehr viele Menschen für Russland Demonstrieren und mit Plakaten Danke sagen und um Hilfe bitten.

Die selbsternannte „Regierung“ sucht dringend Freiwillige, die gegen Russland gerichtet sind, findet aber in diesen Landesteilen so gut wie keine, höchstens überwiegend im Westen des Landes, der ja schon seit Ewigkeiten krankhaft russophob ist, die grichisch – katholische Kirche dort spielt dabei eine sehr große Rolle.

Noch erzählte sie, dass in den Regionen, wo Russen leben, wurden die russische Fernsehsender abgeschaltet und dass die ukrainische lügen propagandamässig, wie gedrückt.

Desweiteren sagt sie, dass nachdem man jetzt in der Stadt Charkiw die Radikalen aus dem Haus der Stadtverwaltung rausgejagt hatte, fand man dort viele gebrauchte Spritzen und Aufpuschmedikamente.

Allgemein meint sie, dass sich der Widerstand gegen die usurpatorische kiewer „Regierung“ noch weiter im Land verbreiten wird, und dass dort nur Marionetten sitzen, die vom Westen und Neonazis gesteuert werden.

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03:55 Uhr

Der „Rechte Sektor“ rudert zurück und hat seine Anfrage zum gemeinsamen Kampf gegen imperialistisches Russland an Terroristen Doku Umarow dementiert und sagt, dass das Konto eines ihres Administratoren  „gehackt“ und für eine halbe Stunde blockiert wurde. So nach dem Motto: Nein, nein, nein! Das waren WIR doch nicht, die das geschrieben haben. Man hat dann das Konto des „Rechten Sektors“ im sozialen Netzwerk ganz gelöscht. (Screen des Originalpostings von Jarosch)

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Alles klar. Was war denn vorher geschehen? Vorher hat der Präsident der Tschetschenischen Republik Ramsan Kadyrow, als er den Wind davon bekam, angekündigt, den Anführer Dmitrij Jarosch höchstpersönlich zu liquidieren. Wenn er das sagt, dann haben die radikalen Opponenten früher oder später sehr schlechte Karten. Immer.

Auf der radikalislamistischen Internetseite „kavkazcenter.com“ kennt man den Jarosch bestens und hat auffällig sehr großen Respekt vor ihm, so wie es sich scheinbar für Brüder im Geiste auch gehört.

Dort gibt es auch ein sehr interessantes langes Interview mit ihm vom 25.08.2008 unter dem Titel „Interview with Colonel Dmitry Jarosh.“

Momentan wittert man auf dieser Seite (laut den Kommentaren) eine große Chance und hofft, dass man wegen  Unruhen in der AR Krim die russische Soldaten aus der Kaukasusregion teilweise nach Ukraine zur Unterstützung abziehen wird. Je größer die Unruhen in der Ukraine wären, desto besser, versteht sich.

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02:30 Uhr

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Julia Timoschenko muss natürlich nicht fehlen und ordentlich was beizutragen. Deshalb fordert sie die Werchowna Rada (ukr. Parlament) auf sich schleunigst an die EU zu wenden mit der Bitte um eine sofortige Assoziierung der Ukraine mit der EU.

Es läuft „demokratisch“ weiter: Eine nicht vom Volk gewählte Pseudoregierung will über die Köpfe des Volkes über ihr Schicksal entscheiden. Man will das Gehirn permanent nicht betätigen, sonst käme man dann drauf, dass es zu massiven Unruhen im Land führen würde. Aber vielleicht will man das ja gerade, wer weiß…

LG.RML

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