Archiv für den Tag 7. März 2014

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen – Teil 12.

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21:50 Uhr

Die EU wird die Beziehungen mit Russland aus wirtschaftlichen Gründen nicht trennen. Das sagte der ehemalige  NATO-Generalsekretär und Ex-Außenminister Belgiens Willy Claes, berichten ukr. Nationalnachrichten.

„Ich denke, dass die 28 EU -Mitgliedstaaten andere Prioritäten haben. Wirtschaftliche Handel mit Russland ist bezeichnend. Ich kann mir die Industrie – Lobby, vor allem in Deutschland, vorstellen. Große Geld sind wichtig, deshalb muss man den Dialog und die Zusammenarbeit mit Moskau zumindest aus rein wirtschaftlichen und finanziellen Gründen aufrecht halten,“ sagte er im TV-Sender RTBF.

Die NATO- Militärintervention bezüglich der Situation in der Ukraine sei unmöglich, meinte Claes.

„Ich schließe die Möglichkeit einer militärischen Intervention völlig aus. Europa ist ohne Amerikaner in diesem Sinne zu schwach sich militärisch zu wagen. Die Amerikaner wollen sich in eine neue militärische Abenteuer nicht einlassen. Ich glaube nicht, dass das Szenario der militärischen Maßnahmen der NATO realistisch sein konnte,“ sagte er.

Laut dem ehemaligen Generalsekretär der NATO, werden sich die Parteien „früher oder später hiter dem Verhandlungstisch setzen.“

PS. Das mag alles sein….. Man wird sehen, wie es mit dem „Rechten Sektor“, deren Anführer Jarosch seit Neulich Präsident der Ukraine sein will, weitergeht. Ohne Unterstützung wird er seine Pläne Russland bezüglich kaum verwirklichen können, und ich hoffe sehr, dass er diese auch nicht bekommt.

Dieser da , der Aleksandr Muzitschko, wird jetzt genauso wie Jarosch international gesucht, weil die beiden an der seite von tschetschenischen Extremisten gekämpft haben. Ramsan Kadyrow, Präsident Tschetscheniens, freut sich schon auf eine Begegnung mit ihnen, die tschetschenische Spezialeinheiten sowieso…

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20:45 Uhr

Moskau bezeichnet die Lage in und um die Ukraine nach Worten von Kremlsprecher Dmitri Peskow als „Triumph der Willkür und doppelter Standards“. Das sei ein Triumph des Zynismus, das sei ein Zusammenbruch des Völkerrechts, sagte Peskow am Freitag im russischen Fernsehen.

„Trotz tiefster Gegensätze mit dem Westen wegen der Ukraine gibt es doch Hoffnung darauf, dass es gelingt, Berührungspunkte zu finden und einen neuen Kalten Krieg zu verhindern.“ Er möchte glauben, dass ein neuer Kalter Krieg nicht beginnen werde, sagte Peskow.

Die Opfer vom Maidan kommen nach Deutschland

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19:05 Uhr

Julia Timoschenko sagte vor kurzem wie ein Unschuldslamm im ukr. Fernseher: „In unserer Revolution war nichts antirussisches.“

Das sind nur wenige von mir gesammelten Beispiele, einfach zum Protokoll (wegen Platzsparen ohne http’s und www’s vorne)

youtube.com/watch?v=EOVnsd6e4_Y
youtube.com/watch?v=3qPthOZ0v-8
youtube.com/watch?v=mGIBaCWiN50
youtube.com/watch?v=KX_ja9OezuE
youtube.com/watch?v=t9ctrhH4A54
youtube.com/watch?v=Z-loKUEEMSc
youtube.com/watch?v=aB-XF8aWgXk
youtube.com/watch?v=uhYv5N0smc4
youtube.com/watch?v=yCCH1BTLFro
youtube.com/watch?v=g3M1vw4qHyw
youtube.com/watch?v=lSGqlV65TwI
youtube.com/watch?v=EWVRnwgk3C8
youtube.com/watch?v=69AUAmIdlMc
youtube.com/watch?v=y6jEYWgS0XI

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18:48 Uhr

In der ukrainischen Krise hat Putin keine Schuld, sagt Historiker Stephen Cohen (New York und Princeton University). In einem Interview mit CNN sagte er, dass der russische Präsident in dieser Situation  keine Wahl hatte. Darüber hinaus würde der US-Präsident an seiner Stellewürde genau so vorgehen, wenn nicht härter.

Interview (Englisch):

http://russian.rt.com/inotv/2014-03-03/CNN-Amerikanskie-SMI-iskazhayut-obraz

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18:25 Uhr

Die Gouverneure der russischen Städte Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch und auch anderen Regionen bekommen die letzten 24 Stunden Drohungen gegen sie persönlich und ihre Familienangehörigen im Bezug auf die Ereignisse in der Ukraine.

Insbesondere dem Gouverneur der Region Woronesch wurden von nicht identifizierten Personen per E-Mail im Namen einer rechten ukrainischen Organisation Forderung gestellt, indem er „öffentlich bekanntgeben muss, dass er den Kurs vom Präsidenten der Russischen Föderation um die Situation in der Ukraine zu stabilisieren nicht unterstützt, sofort zurücktritt, der Wunsch der Region Woronesch zum Ukraine – Beitritt verkündet oder sich umbringt.“ Im Falle der Nichterfüllung der Forderungen drohte man dem Gouverneur mit der Liquidation. Ähnliche Anforderungen und Bedrohungen sind an die Gouverneurs von Kursk, Belgorod und Brjansk und einigen anderen Regionen eingegangen. Das Untersuchungsverfahren wurde eingeleitet.

Original, Inform. Agentur Interfaxhttp://www.interfax.ru/russia/363365

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06:30 Uhr

Die politischen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind beendet, weil Moskau die Legitimität der aktuellen ukrainischen Regierung nicht anerkennt. Das wurde von Russlands ständigen Vertreter bei den Vereinten Nationen Witali Tschurkin bekanntgegeben.

Er hofft, dass die Ukraine eine unabhängige Untersuchung der von Scharfschützen ermordeten Demonstranten und Polizeibeamten durchführen werden.

„Ich hoffe, dass die Besuche des stellvertretenden Generalsekretärs der Vereinten Nationen Jan Eliasson und stellvertretenden UN Generalsekretärs für Menschenrechte Ivan Šimonović Kiew werden die ukrainischen Behörden auffordern, eine rasche und unabhängige Untersuchung der Menschenrechtsverletzungen durchzuführen,“ betonte Tschurkin.

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00:45 Uhr

In der Stadt Donezk sind zurzeit starke Unruhen, dazu gibt es aber noch keine Videos. Viele Russen waren von der Miliz verhaftet, ca. 70 Mann, dabei schriehen die Menschen zu ihnen „Ihr seid Verräter!“ (das habe ich aus Kommentaren der ukrainer erfahren).

Im Video (unten) erzählt eine Frau, wie die Ukraine von Oligarchen eingenommen wird. Zum Schluss zeigt man einem Journalisten, der Sergej Ruljow heißt, und deren Reportagen von Majdan und anderen Orten wärend der Unruhen ich damals angeschaut habe. Er hat auch Spenden für „Berkut„-Beamte gesammelt und für sie das Essen, warme Handschuhe und Schuheinlagen gekauft und ihnen, wärend sie die Extremisten zurückhielten, vorbei gebracht hat.

Darum wurde er von Neonazis unbeliebt. Jetzt haben sie ihn auf Majdan geschnappt und weggebracht in ein Haus, wo ihn vier Männer immer wieder zusammenschlugen und die Frau, welche mitdabei war, hat ihm versucht mit einer Flachzange die Nägel rauszureißen. Da stellen sie ihren Vorfahren in Nichts nach, diese waren auch ziemlich erfinderisch und wenn es um die Folter ging, haben sie sich als sehr nützlich erwiesen.

Der Donezker Gouverneur Pawel Gubarew, der vom Volk gewählt wurde und den das Regime mit einem Oligarchen ersetzte, hat man gestern verhaftet und nach Kiew gebracht. Gut, dass er seine Frau und kleine Kinder zu einem sicheren Ort bringen konnte, so, als ob er das voraus ahnte, was kommen wird. Deshalb noch sind die Russen in Donezk sehr wütend. Dass er es dort in Kiew überlebt, besteht sehr geringe Hoffnung. Das Regime mordet weiter und dem Westen ist es egal, wie immer.

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG und ein schönes Wochenende Euch allen. RML

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