Archiv für den Tag 28. März 2014

Von dem Landwirt Stefan Dürr könnten die deutschen Politiker viel über Russland lernen

„Es wurde schon sehr viel geschrieben über Stefan Dürr, den seit zwanzig Jahren in Russland tätigen „Wunderbauern aus dem Odenwald“. Dieser Tage war er wieder einmal in Kostroma, auch um an einer Tagung des Kuratoriums der Stiftung für den Wiederaufbau des Kremls der Wolgastadt teilzunehmen.

Dürrs Großunternehmen hat in Kostroma eine Handelsfiliale für Landmaschinen. Das Hauptthema seines diesmaligen Besuches war jedoch der Wiederaufbau des 1934 in der Stalinzeit abgerissenen Kremls der Stadt. Auch dafür hat der Deutsche sein Herz entdeckt.“……

…..“Und weiter sagt Dürr: „Was das Thema betrifft, welchen Wunsch ich an die deutsche Politik haben könnte, das ist einmal, dass Russland realistisch und nicht immer nur schlecht dargestellt wird. Und zweitens, dass sich nicht in russische Angelegenheiten eingemischt wird, wo man als deutscher Politiker eigentlich nichts drin zu suchen hat, weil man keine Ahnung hat und sich von irgendwelchen Meinungen leiten lässt und dann zum Papagei wird. Und als deutscher Politiker wird man unglaubwürdig, wenn man sich für irgendetwas einsetzt, ohne die Zusammenhänge im Detail zu kennen und auf die Situation im Lande einzugehen.

Zum Beispiel Pussy Riot. Ich schäme mich einfach für die deutsche Bundeskanzlerin, dass die sich für so etwas einsetzt, was eine rein russische politische Sache ist, was um keinen Cent etwas verbessert hier in Russland. Was ich nur für den eigenen Wahlkampf mache. Denn den politischen Kandidaten sind die Pussy Riot doch eigentlich völlig egal. Und man verschlechtert damit nur das Verhältnis zwischen den Ländern. Dann entstehen Schwierigkeiten im Wirtschaftsbereich wie zum Beispiel Handelsbeschränkungen. Ich schäme mich für die Bundeskanzlerin und für manche Bundespolitiker.“ (Weiterlesen)

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PS. Dieser Artikel ist zwar vom Sommer letzten Jahres, aber gerade zu heutigen Zeiten, wo herzlose Politiker mit mangelhaften Hintergrundwissen über die Köpfe der vieler Völker entscheiden, ganz besonders aktuell ist.

Noch mehr über Stefan Dürr:

Auf Russisch (ganz am Anfang des Videos könnt Ihr Gorbatschows Hinterlassenschaften – Ruinen auf dem Land – sehen, war überall so ein Bildnis)

Videos verlinkt von: http://www.youtube.com

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LG und ein schönes Wochenende Euch allen! Swetlana

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen – Teil 31

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23:59 Uhr

Arsenij Jazenjuk hat in der Show „Schuster Live“ den Ukrainern empfolen die russische Fernsehkanäle nicht anzuschauen, so die ukrainische Nationalnachrichten. „Ich bitte Euch diese Kanäle einfach nicht einzuschalten. Schont eure Nerven,“ sagte Jazenjuk.

Dabei weiß er ganz genau und kann tagtäglich in Übertausenden Kommentaren nachlesen, dass die Ukrainer von der massiven Propaganda der ukrainischen unterwanderten Medien ihre Nase gestrichen voll haben.

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04:20 Uhr

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Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat heute Nacht auf seinem facebook mitgeteilt, dass in ein paar Tagen werden alle Dokumente, Audioaufnahmen, Videos und andere Sachverhalte bzw. Fakten bezüglich der Sache um Musitschko veröffentlicht. „Es wird der Gesellschaft mehr Informationen geben über die Tätigkeit der Figuranten dieser Sache. Jeder kann selbst entscheiden, wer ein Held und wer ein vulgäre Bandit ist.“

Der geltende Innenminister der Ukraine Arsen Awakow hat etwas früher erklärt, dass die Vertreter des „Rechten Sektors“ ihm mit Abrechnung drohen. Das Innenministerium des Landes hat beliebige bewaffnete Gruppen für  gesetzwidrig erklärt und versprach gegen ähnliche Gruppierungen hart anzukämpfen. Ihrerseits haben die radikalen Nationalisten des „Rechten Sektors“ den unverzüglichen Rücktritt des Chefs des ukrainischen Innenministeriums Awakow und die Verhaftung aller operativen Arbeiter, die am Tod von Musitschko beteiligt waren, gefordert. (Original)

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02:25 Uhr

KenFM am Set: Montagsdemo am Brandenburger Tor, 24.3.2014

Verlinkt von: http://www.youtube.com

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https://www.openpetition.de/petition/online/russia-today-auf-deutsch-petition

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00:30 Uhr

Der „Rechte Sektor“ hat den Sturm auf Werchowna Rada verschoben. Die Bedingungen, welche sie der Rada gegenüber gestellt hatten, wurden vorerst erfüllt. Man wird eine Sonderkomission zur Untersuchung des Todes von Musitschko zusammenstellen, in welcher die Mitglieder des „Rechten Sektors“ mit involviert werden.

Heute Morgen wird man sich wieder vor Werchowna Rada versammeln um über diese weiterhin die Kontrolle zu bewahren.

Wie ich schon sagte, es wird spannend, dabei ist es bei Weitem nicht die Höhe, das Beste steht noch bevor……

LG.RML

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