Archiv für den Tag 21. April 2014

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen. Teil 47

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23: 55 Uhr

Der von Kiewer „Regierung“ eingesetzter Gouverneur der Donezker Region, der Oligarch und Milliardär Igor Kolomojski kann erste Erfolge beim Schnappen der angeblichen „Separatisten“ – prorussischen Ostukrainern – verbuchen. Jeder ist es ihm und der Kiewer Junta 10 000 $ Wert (habe darüber im Teil 44 um 22:23 Uhr berichtet).

Billanz über das Wochenende bis jetzt – 11 geschnappte Menschen, davon 6 aus Donezker Umkreis, 4 aus Lugansk und 1 aus Charkiw. Alles, wie versprochen, anonym mit sofortigen Dollar – Auszahlung. Für die „Separatisten“ ging es weiter an die zuständige Junta – Behörden, mit unbekannten Folgen….

Scheinbar haben manche sehr schöne Ostern mit reichlich Geldsegen gehabt. Die Jagt ist also voll am laufen und macht wahrscheinlich so richtig irre Spass.

Zu Kolomojski:

https://russianmoscowladynews.com/?s=Igor+Kolomojski

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23:24 Uhr

Ukraine-Berichte: „Kleine Betrüger“ beim ZDF

von Eva Herman

Über Namen soll man bekanntlich keine Scherze machen. Und doch: Beim ZDF-Anchorman Claus Kleber muss mal eine Ausnahme gemacht werden. Denn obwohl spätestens seit seinem indoktrinierenden Interview mit Siemens-Chef Kaeser über dessen Russland-Besuch die recht einseitige ZDF-Berichterstattung über die Ukraine-Krise bekannt ist, haftet der prominente Moderator offenbar weiter fest an seiner Meinung: Westen gut, Russland schlecht. In der Live-Sendung des heute-Journals am Mittwoch wurde es allerdings richtig peinlich.

Weiterlesen:

http://german.ruvr.ru/2014_04_16/Ukraine-Berichte-Kleine-Betruger-beim-ZDF-4301/

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20:58 Uhr

Der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukr. Parlament) Oleg Ljaschko, der auch Vorsitzender der „Radikaler Partei von Oleg Ljaschko“ ist, hat aufgerufen die Raketen oder die Flugzeuge für den Kampf mit der „antiukrainischen Propaganda“ zu verwenden. Darüber hat er in seinem Facebook geschrieben. „In Kramatorsk und Slowjansk haben die Terroristen die Fernsehtürme besetzt und die russische  Fernsehsender eingeschaltet, die ein Instrument der antiukrainischen Propaganda sind,“ schrieb Ljaschko.

„Wenn unsere Militärs schon einige Tage diese Türme nicht zurückerkämpfen können, muss man sie einfach per Avia (mithilfe der Flugzeuge; Anm. RML) oder per Raketenschlag zerstören. Ebenso muss man mit den Punktschlägen aus der Luft die Netze der Terroristen zerstören,“ sagte der Abgeordnete, deren Partei früher „Ukrainische radikal-demokratische Partei“ hieß.

PS. So nennt er also die Ostukrainer, die es von krassen Propaganda der ukrainischen „Regierung“ satt haben. Russisch wird weiterhin verboten, obwohl öffentlich stets das Gegenteil behauptet wird.

https://russianmoscowladynews.com/?s=Oleg+Ljaschko    (ganz unten im Teil 14, 14:00 Uhr)

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http://www.suedostschweiz.ch/politik/us-vizepraesident-joe-biden-trifft-der-ukraine-ein

Nach solchen Besuchen in der Ukraine kommt meistens die Bewegung in die Bude….

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16:35 Uhr

Die ukrainische „Regierung“ hat die ehemalige „Berkut“-Beamte zum Ostern gratuliert und zur Versöhnung und  Zusammenarbeit aufgerufen.

Aleksej Lobarew, Leiter des Stabes, der für die Aufnahme und Unterbringung der Mitarbeiter von „Berkut“ (z.Dt. „Steinadler“) in Russland zuständig ist, meint, dass die Kämpfer der Sondereinheit, die nach dem Wechsel der Macht in der Ukraine entlassen worden waren, werden wegen des Misstrauens zur Macht kaum zurückkehren. Das sagte er heute gegenüber RiaNovosti.

Das Kollegium des ukrainischen Innenministeriums meinte, dass die „Selbstverteidiger“ auf Majdan und die „Berkut“  früher zwar auf verschiedenen Seiten der Barrikaden gestanden sind, jetzt sollten aber alle Bürger „alle gegenseitigen Kränkungen vergessen, alle persönlichen Ambitionen stillen“.

„Ich denke, die Rückkehr ist unmöglich, weil es den Mitarbeitern der „Berkut“sehr stark zugefallen ist. Man verhöhnte sie, löste sie auf, tötete, man tötete sogar die Mitglieder ihrer Familien. Deshalb fällt es ihnen heute sehr schwer an das Gegenteil zu glauben,“ sagte Aleksej Lobarew.

Seinen Worten nach, bietet die provisorische Regierung in der Ukraine zwar an, zurückzukehren, gleichzeitig aber  garantiert sie keine Sicherheit der Mitarbeiter. „Meiner Meinung nach, gibt es heute keinen Glauben, sie (die „Berkut“; Anm.) glauben Russland. Es kann sein, dass jemand (der ukr. „Regierung“; Anm.) glauben und zurückkehren wird, aber um die Sicherheit ist es hier schwer bestellt,“ so Lobarew und ergänzt, dass sich bei „Berkut“ noch keiner für all die Verhöhnungen entschuldigte und dass es in diesem Zusammenhang „noch keinen Zurück gibt“.

(So einfach ist das Ganze für diese „Regierung“ also…)

LG.RML

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