Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen. Teil 99

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23:57 Uhr

In der Ukraine beginnt es langsam zu brodeln, weil die Menschen dadurch, dass ihr Geld, die Griwna, immer mehr und schneller an Wert verliert, ihre Kredite nicht mehr bezahlen können, wie eine alleinerziehende Frau mit kurzem Haarschnitt für ihre Wohnung (Min. 00:36). Manche haben schon 3 Arbeitsstellen, wie z.B. der Mann ab der Min. 00:50. Die Abgeordneten, damit konfrontiert, ergreifen lieber von der wütenden Menschenmenge die Flucht. Bald (spätestens im Herbst) wird es knallen, glaube ich.

PS. Später protestierte die alleinerziehende Frau vor Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), sie meint, dass man sie aus der Wohnung rausschmeißen will.

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23:42 Uhr

Es wird gemeldet, dass Russland ihre Militärkräfte näher zu ukrainischen Grenze zurückschickt.

Dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Letzte Zeit wiederholte Verletzungen der Staatsgrenze der Russischen Föderation seitens der ukrainischen militärischen Formationen.

2. Ukraine hat vor eine einseitige Demarkation der Grenze zu Russland und dem Bau von Schutzstrukturen an der Grenze zu starten. Wenn das einseitig von der ukrainischen Seite getan werden sollte, dann ist die Einnahme der Teile des russischen Territoriums zu erwarten.

3. Der Nationale Sicherheitsrat der Ukraine (SNBU) hat das Übereinkommen über die offene See von 1958 und die UN-Konvention von 1982 (Seerecht) grob verletzt bzw. gebrochen und den Besuch der russischen Schiffe in mehreren Häfen des Asowschen Meeres verboten.

4. Durchführung von Manövern verbunden mit einer erhöhten Aktivität der NATO-Streitkräfte in der Region.

5. Symmetrische Reaktion auf die Zunahme der Anzahl der militärischen Technik/Ausrüstung seitens der Ukraine an der angrenzen Platzdarms (eine militärische Aufmarschbasis; Anm.).

6. Bildung in den Lugansker und Donezker Gebieten der Sanitärkordonen (Seuchenschutz – Sperrgürtel; Anm.) und der Linien der Abgrenzung, die für die Sicherung der Bevölkerung der Grenzgebiete der Russischen Föderation notwendig sind.

7. Für die wahrscheinliche Einführung einer Flugverbotszone über dem Südosten der Ukraine.

8. In Zusammenhang mit der Nichterfüllung seitens Kiewer Regime des Versprechens über die Feuereinstellung.

9. In Zusammenhang mit dem Angriff auf die russische diplomatische Institutionen in den ukrainischen Städten.

Und der Junta – Genozid an Ostukrainern hört nicht auf, wie z.B. am 17.06.2014 nach dem Abschuss der Stadt Kramatorsk und was danach von Zivilisten übriggeblieben ist (18+; das Kurzvideo versucht man immer wieder zu löschen!)

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http://de.ria.ru/security_and_military/20140620/268810583.html

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22:30 Uhr

Der Volkswehr in Lugansk hat junge Soldaten aus „Nationalguarde“ am 17 Juni gefangengenommen. Man hat ihnen erlaubt nach Hause anzurufen, damit ihre Familienangehörigen sie abholen kommen. Am Anfang des Gespräches sagt der junge Mann seiner Mutter am Telefon, dass sie sich erst hinsetzen sollte, bevor sie hört, was er ihr mitzuteilen hat. Erst dann sagt er ihr (danach noch eine Frau, die sich im Raum befindet), dass man ihn zum Kämpfen nach Lugansk geschickt hat, wo man ihn aber gefangennahm. Die Mutter weint am Telefon, denn die Kiewer Junta lügt ständig, verspricht den Eltern stets was anderes und schickt dann aber die junge Männer quasi zum Sterben, als Kanonenfutter. Die haben keine Chance und keine Wahl, denn wenn sie nicht mitmachen, gelten die junge Männer als Deserteure und können für bis zu 15 Jahren in Gefängnis landen. Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass Soldaten sehr oft unter Drogen stehen, jetzt will die Junta diese ab heute für Soldaten legalisieren. Der ganze Massaker, der dort stattfindet, kann man eben nur in einem „zugedröhnten“ Zustand aushalten, kann ich mir sehr gut vorstellen. Es ist eine große Tragödie, was die Geldgeilen in der Ukraine veranstalten….    😦

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21:37 Uhr

Ein Bewohner der russischen Stadt Troizk in Tscheljabinsk Region (dort, wo letztens ein Meteorit gefallen ist; Anm.) hat davon erfahren, dass eine humanitäre Hilfe für die Ostukraine gesammelt wird. Er hat beschlossen ebenso zu helfen und hat für die Volkswehrmänner drei Paar spezielle Schuhe/Stiefeletten gekauft. Bevor er diese an einem der Einnahmepunkten abgab, ließ er in jedem Schuh drinnen die Rasierklingen einbauen. Da er so „super schlau“ ist, ließ er das Ganze in einem Sozialnetzwerk beschreiben.

„Lebe in RF (Russische Föderation; Anm.). Von der Nationalität her bin ich Ukrainer. Unterstütze Ukraine und ATO (Anti Terror Operation, die ukr. „Nationalguarde“ im Osten des Landes durchführt; Anm.). Aber das ist nicht der Punkt…

Ich spiele Airsoft; so kam es, dass unsere regionalen Gemeinschaft sich überlegte, humanitäre Hilfe für Terroristen in Donezk zu sammeln. Rumerzählt, dass man dieses und jenes benötigt, Schutzwesten, Stiefeletten und so weiter. Habe mich auch für die Teilnahme entschieden. Aber auf eine besondere Art…. habe 3 Paar Stiefeletten auf dem Markt gekauft und innen, im Bereich der Fußverengung (wo die Zehen sind; Anm.RML), habe je ein Paar von Rasierklingen auf beiden Seiten eingebaut. Äußerlich bemerkt man sie gar nicht. Jetzt, wenn ein Kämpfer beschließt, sie anzuziehen, dann wird er sein Fuß bis zu Sehnen aufschneiden. Ruhm der Ukraine!“

Der „Schlaufuchs“ hat sein Posting mit „Michail Storasch“ unterschrieben, aber sein echter Namen „Michail Maslak“ hat man schnell herausgefunden – man hat ihn an seinem Foto erkannt.

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Nachtrag: Das Foto unter diesem Artikel habe ich entfernt, da es scheinbar nicht aus Ukraine stammte, sondern aus Tschetschenien. Ich bitte um Entschuldigung, es war selbstverständlich keine Absicht von mir, sondern ein Versehen! Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr bei Leser(in) Bronco, dass er/sie mich darauf aufmerksam gemacht hat.

LG.RML

 

Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 19. Juni 2014 in Aggression, Amerika, Bevölkerung, Christenverfolgung, Drohung, EU, Europa, Faschismus, Geheimdienste, Gesetzverletzung, Gewalt, Horrorkiste, Informationskrieg, Interessantes, Katastrophen, Konflikt, Krieg, Kriminalität, Massaker, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Militär, Mord, NATO, Politik, Postsowijetischer Raum, Provokation, Regierung, Russland, Skandal, Staat, Terror, UKRAINE, USA, Völkerhetze, Völkermord, Welt, Westen und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Das Photo, daß Sie gepostet haben stammt nicht aus Ukraine, sondern aus Russland, aus dem Jahr 1995. Wenn das ein Fehler, und keine Absicht war, wäre nun eine Richtigstellung und Entschuldigung angebracht.

    http://peterturnley.tumblr.com/post/30660544795/war-in-chechnya-grozny-chechnya-1995-this
    http://fotojournalismus.tumblr.com/post/28258734254/war-in-chechnya-grozny-1995-peter-turnley

    • Vielen lieben Dank, Bronco! Habe ich sofort entfernt, sobald ich Ihr Kommentar gelesen habe! Es war natürlich keine Absicht von mir, wurde selber irregeführt. Ich finde es sehr wichtig, dass man mich darauf aufmerksam macht, denn man hat schon genug manipulierte Bilder, Videos etc. in den Medien, ich will mich auf gar keinen Fall auch noch dazu zählen! Nochmals vielen vielen Dank! Swetlana

      • Danke für die Korrektur. Leider diskreditiert sich auch die prorussiche Bewegung in der Ostukraine immer wieder mit solchen Provokationen. In der Situation ist sehr angebracht ALLE Quellen zu prüfen, bevor man diese verbreitet, sonst kann es schnell passieren, dass man sich an der Hetze beteiligt und sich damit auch dem Hass und der Gewalt zwischen Russen und Ukrainern schuldig macht.

        Hier ein Beispiel wie der berühmte Babaj sich an Verbreitung einer sochen Falschinformation beteiligt:

        https://vk.com/wall-34285057_78384

        Babaj behaupetet, dass auf dem Photo ein Opfer der ukrainischen Truppen dargestellt ist.
        Das ist flasch. Hier ist das Original, das Photo ist aus dem Jahr 2010, und zeigt einen von einem psychopatischen Isamisten auf der Krim:

        http://svpressa.ru/society/article/26742/

        • Ja, kann mich noch erinnern, der Radikalislamist hat diesen Jungen damals als eine Art Opfergabe dargebracht.

          Babaj hat, ohne es gut zu überprüfen, das Bild übernommen. Sie haben absolut Recht, ich glaub, je schwieriger die Situation, umso mehr muss man aufpassen. Danke Ihnen!

          • Im wahren Leben ist es häufig so, dass die nahliegendste Möglichkeit auch der Wahrheit entspricht.

            Da der Rückhalt in der Bevölkerung für die prorussischen Kräfte in Donbass im Moment scheinbar rückläufig ist (so deute ich jedenfalls die letzten Aussagen von Girkin), sind Leute wie Babaj durchaus an einer erneuten Eskallation interessiert, sonst stehen sie bald alleine da. Und da kommt so ein Bild natürlich gelegen, egal, ob es nun echt ist, oder nicht.

            Daher glaube ich nicht, dass Babaj es nicht gewusst hat, am ehesten war ihm wohl die Echtheit des Bildes egal.

          • Der Girkin….

            ….und die andere Sicht der Dinge, 21.06.2014


            Verlinkt von: http://www.youtube.com

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