Archiv für den Tag 23. Juni 2014

Montagsdoku. Heute: War Made Easy – wie Amerikas Präsidenten lügen

Diese Doku wurde am 18.05.2014 um 01:55 Uhr nachts auf ZDFinfo gesendet

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LG.RML

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen. Teil 103

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23: 35 Uhr

Geopolitische Hintergründe zu Ukraine-Krise

(Video Interview mit dem Oberstleutnant a. D. Jochen Scholz)

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22:57 Uhr

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Laut der Angaben des russischen Föderalen Migrationsdienstes, sind seit Anfang der politische Krise in der Ukraine  mehr als 400 Tausend Menschen nach Russland geflohen. Die Sprecherin des US Außenministeriums Marie Harf sagte, dass die Nachricht von der russischen Seite über die vielen Flüchtlinge aus der Ukraine nach Russland nicht der Realität entsprechen.

„Das ist falsch,“ antwortete Harf am Montag auf einem Briefing auf die Frage über die zahlreichen Flüchtlinge.

Laut ihr, schätzt Washington die Waffenruhe zwischen den gegnerischen Parteien im Osten der Ukraine, erwartet aber eine Bestätigung der Aussagen in der Praxis. (aus der Originalquelle)

PS. Was auch immer das bedeuten mag. Am sonsten fehlen mir einfach keine weiteren Worte auf so viel Herzlosigkeit.

Ukrainisch-Russischer Grenzübergang (Lugansker Region, Iswarino) – Tausende ukr. Flüchtlinge strömen nach Russland PRO TAG!

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14:27 Uhr

LUXEMBURG, 23. Juni. / ITAR-TASS /. Der EU Rat billigte eine Polizeimission in die Ukraine für zwei Jahre im Rahmen der Europäischen Sicherheits-und Verteidigungspolitik.

Das hat den russischen Journalisten Außenminister Litauens Linas Linkevičius am Rande eines Treffens der Außenminister der 28 EU-Staaten in Luxemburg erklärt.

„Heute fiel eine politische Entscheidung, dass die Mission für zwei Jahre hingeschikt wird. Die Formierung der  Mission wird sofort beginnen, sie kann jederzeit starten. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, die Reform des Systems der inneren Angelegenheiten und Sicherheitsdienste in der Ukraine zu fördern,“ sagte er.

Anzahl der Mitglieder der Mission wird nicht angegeben.

Bereits im April hat der Europäische Rat die Möglichkeit der Schaffung einer Instruktoren Mission für die ukrainischen Sicherheitsdienste in Erwägung gezogen. Die Initiative einer Missionbildung haben damals das Vereinigte Königreich, Schweden und Polen aufgegriffen. (Übersetzt aus dem Original)

PS. So, so……

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13:52 Uhr

Ukrainer und Russen in Paris zusammen gegen den Krieg

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13:47 Uhr

Ostukrainische Flüchtlinge, in der Nähe von Iswarino, fliehen Richtung Russland. So sieht es jeden Tag aus. Die Politiker, die über ein Haufen an Informationen besitzen, haben ausgerechnet von dieser traurigen Tatsache angeblich keine Ahnung.

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13:35 Uhr

Donezk, 21.06.2014

Volkswehr: Eid auf Treue für Donezker Republik, diese zu schützen und zu verteidigen.

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13:03 Uhr

Poroschenkos Berater: „Plan B“ sieht militärische Antwort an Donbass vor

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12:23 Uhr

Zu meinem Eintrag von gestern (Teil 102, 23:59 Uhr) – was vorher in der ukrainischen Stadt Charkow geschah.

Die Menschen, die an diesem Tag, dem 20 Juni, im Stadtpark – viele mit Kindern – spazieren gingen, sahen plötzlich mehrere uniformierte und bewaffnete Militärs ankommen. Deren Erscheinen brach die Menschen außer sich, sie haben die Militärs dann auch zu Rede gestellt und wollten von ihnen wissen, was diese bewaffnet im Park zu suchen haben.

Besonders die Frauen waren aufgeregt, weil ihre Kinder es mit Angst zu tun bekamen, sagten sie. Sie forderten die Militärs deshalb auf aus dem Park und überhaupt aus ihrer Stadt zu verschwinden, meinten, sie haben hier nichts zu suchen, man braucht sie nicht in der Stadt.

Im Laufe des Gespräches kam es dann raus, dass die Militärs dem Bataillon „Sloboschanschtschina“ angehöreneine neue X-te Formation also von bezahlten Söldnern des Oligarchen Kolomojski.

Die Menschen forderten von den Söldnern, die behaupteten, sie gehörten zu der Miliz, sich auszuweisen, aber diese konnten es nicht, nur einer von ihnen zeigte einen Dienstausweis, keiner aber die Erlaubnis für Waffenbesitz oder andere gewichtigeren Nachweise. Die Söldner sagten, dass sie hier deshalb sind, weil sie Präsidenten Poroschenko, der in der Stadt ist, schützen müssen, die Charkower meinten daraufhin aber, dass er nicht ihr Präsident sei und dass die Militärs ihm in Kiew schützen sollten. Ein älterer Mann wollte zudem wissen, warum die Söldner eine amerikanische Uniform tragen, die Antwort bekam er nicht.

Irgendwann tauchte im Video ein anderer Söldner (dickerer, mit Bauch, ab der Min. 04:30) auf, die Frauen sprachen mit ihm, machten auf ihre verängstigte Kinder aufmerksam. Etwas später stellte dann eine der Frauen zudem fest (Min. 07:00), dass dieser stark nach Alkohol riecht, und ist voll empört, dass so einer noch die Waffen besitzen darf. „Dieser Fetter, der ist doch betrunken,“ sagt sie, damit die Miliz (in blauer Uniform) es auch mitbekommt. Der Miliz ist es vollkommen egal, zusammen mit Söldnern verschwindet man.

Kharkovites Not Intimidated By Men With Guns. 20 June 2014

PS. Da musste wohl den Charkower gestern durch Randalen etc. bewusst gemacht werden, denke ich, wer in ihrer Stadt zu sagen hat.  

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03:04 Uhr

No comment. Majdan, Kiew

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02:39 Uhr

(18:45) Leserzuschrift zur Lage in der Westukraine:

Ich bin gebürtige West- Ukrainerin aus einer Stadt nahe der ungarischen Grenze, lebe aber seit Jahren mit meinen Mann und Kind in der Karibik. Ich Skype aktuell fast jeden Tag mit meiner Familie und bin fassungslos mit welcher Gehirnwäsche die Menschen in der Westukraine zu blutdürstenden Fanatikern gemacht wurden. Ich erkenne meine Freunde und Verwandten kaum wieder. Ich mache mir Sorgen um meinen jüngeren Bruder (20 Jahre), da derzeit das Militär mit Lastwagen durch die Stadt fährt und meist nachts und ohne Vorankündigung junge Männer aus dem Bett holt und gleich mit nimmt um sie an die Front zu schicken. Erstaunlicher Weise regt sich kein Widerstand dagegen, obwohl sich jeder Sorgen macht, das der eigene Mann oder Sohn auch bald abgeholt wird. Die Menschen haben sich selber in eine moralische Zwickmühle treiben lassen. Jede Aussage oder Nachricht, die nicht die „neue Regierung“ lobt, wird reflexartig als „Putin Propaganda“ verteufelt und ich ernte entsetztes Unverständnis, wie ich nicht hinter der „neuen Regierung“ stehen und fest hoffen und glauben kann, dass Porpschenko uns im Südosten die endgültige Freiheit vor den bösen Russen erkämpft. Andererseits hofft aber jeder, dass nicht sein eigener Sohn oder Mann auch abgeholt wird. Eine Verweigerung gilt als Fahnenflucht und man würde standrechtlich erschossen. Was mich am meisten ankotzt, die Pfaffen (katholisch) sind selber immun, können nicht eingezogen werden, hetzen aber schon wieder am aller lautesten nach dem Krieg. Die Menschen dort sind sehr religiös und das Wort eines Pfaffen hat schweres Gewicht. Ich habe selber so einen Pfaffen in der Verwandtschaft, mit dem ich im Facebook so aneinander geraten bin, dass wir nie wieder miteinander reden werden. Die Ukraine ist heute ein von US Amerika okkupiertes Land und ich habe das starke Gefühl und hoffe darauf, dass Putin nicht mehr lange zuschauen wird und meine Heimat von diesen kriminellen Geschmeiß in Kiew befreien wird. (Quelle)

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Im Westen der Ukraine protestieren immer mehr Menschen (Mütter, Ehefrauen usw.) gegen die Teilnahme der Soldaten an den Kämpfen im Osten des Landes. Sie halten Plakate mit der Aufschrift „Soldaten sind kein Kanonenfutter“.

Tja, die Kiewer „Elite“ & Friends sind da scheinbar ganz anderer Meinung…

LG.RML

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