Archiv für den Tag 29. Juni 2014

Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen. Teil 107

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23:59 Uhr

In Donbass Region gehen jetzt auch immer mehr junge Frauen (manche unter ihnen sind Mütter) ihr Land und ihre Familie und Kinder von Kiewer „Nationalgarden“ zu schützen – im Video die Frauen aus dem Bataillon „Rus“

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19:47 Uhr

Die Brüder Witali und Wladimir Klitschko haben es nicht mehr ausgehalten und einen Entschluss gefasst, aus dem persönlichen Budget 3 Million 200 Tausend Griwna (ca. 270 Tausend $; Anm.) für den Einkauf der Rüstung für das Bataillon „Kiew“ zu spenden, das im Osten der Ukraine kämpft. Wie der neugebackener Kiewer Bürgermeister auf seiner Seite geschrieben hat, haben ihn die Bataillonskommandeure um Hilfe gebeten.

„Haben uns mit Bruder Wladimir entschieden, das Bataillon„Kiew“, das die Ukraine heute in der Lugansker Region schützt, mit dem Nötigen zu versorgen. An mich als Bürgermeister der Stadt haben die Kommandeure des 12ten Bataillon der territorialen Verteidigung „Kiew“ gewendet, welches ein Paar Monate zurück gebildet wurde. Sie sagen, dass man sie ohne notwendige Ausrüstung in die ATO Zone für die Ausführung der Kampfziele hingeschickt hat (leider ist das aktuell nicht der einzige Fall)“, schreibt der Bürgermeister Klitschko.

„Gewiss gibt es im Budget der Stadt kein Geld. Wir haben mit Wolodja zugleich 3 Millionen 200 Tausend Griwna gespendet und heute alles gekauft, was für die Kämpfer notwendig ist,“ hat Klitschko versichert.

PS. Eine noble Tat, die Friedensnobelpreis – verdächtig ist. 32

Morgens in Slawjansk, 29.06.2014, Wochenmarkt, Ort Lesnoj

Ort Semjonowka in der Nähe von Slawjansk, 29.06.2014

Auch Slawjansk, heute

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18:26 Uhr

Die „Euromajdan“ – Aktivisten haben heute auf einer Volksversammlung in Kiew aufgetreten und haben erklärt, dass Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko das Schicksal seines Vorgängers Wiktor Janukowitsch wiederholen kann. Es wird geschehen, wenn der Präsident die Euromajdan – Forderung nicht erfüllen wird, teilte „Vesti.ua“ mit.

Die Aktivisten fordern Unterbrechung des Waffenstillstands im Osten des Landes, Einleitung des militärischen Notstandes auf Donbass, Ermäßigungen für die Kampfteilnehmer, vorgezogene Wahlen und unverzügliche Ratifizierung der Freihandelszone mit der Europäischen Union insbesondere.

Wie „Interfax“ mitteilt, haben die Teilnehmer der Volksversammlung auch gefordert, den Vorsitzenden der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Wahl“ Wiktor Medwedtschuk aus friedlichen Verhandlungen im Osten des Landes zu entfernen.

Um nach der Erfüllung der Forderungen anzustreben, sind „Euromajdan“ – Anhänger beabsichtigt, die täglichen Streikposten neben dem Gebäude der Werchowna Rada (Parlament; Anm.) durchzuführen.

Außer den Aktivisten haben an der Volksversammlung die Mitglieder der Bataillone „Dnepr“ und „Ajdar“ teilgenommen, die am Morgen des 28. Juni vor der Präsidialadministration der Ukraine demonstrierten. Auf der Bühne, die auf Majdan aufgebaut ist, ist der „Ajdar“ Kommandeur Semjon Sementschenko aufgetreten und hat  vermeldet, dass in der АТО Führung (antiterroristische Operation; Anm.), der Armee und besonders in den Grenztruppen“eine große Menge an Verrätern“ gibt’s.

„Europa wird uns nicht helfen. Wir können diesen Überfall (der Russen; Anm.RML) nur eigenhändig anhalten,“ zitiert  Sementschenkos Wörter ukr. Nachrichtenportal UNN. Außerdem hat der Bataillonskommandeur erklärt, dass jetzige Versammlung „die letzte friedliche Volksversammlung“ werden kann.

LG.RML

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