Hallo! Bin wieder zurück! :)

Meine lieben Leserinnen und Leser,

ich war am vergangenen Sonntag aus dem Urlaub aus Moskau wieder zurück, musste erstmal zuhause alles Nötige, was liegengeblieben war, erledigen, inklusive den Chaos beseitigen (besonders in der Küche), welches meine Männer in meiner Abwesenheit fleissig eingerichtet haben    😀

Bevor ich mit den Berichten anfange, möchte ich mich zuerst bei Euch entschuldigen, dass ich mich nicht früher, wie von mir vorgesehen bzw. angekündigt war, gemeldet habe. Es hat sich so ergeben, denn u.a. habe ich in meiner Heimat und im Kreise meiner Lieben dort erst so richtig wahrgenommen, wie ausgebrannt ich doch tatsächlich war. Zu „guter Letzt“ kam kurz vor meiner Abreise nach Deutschland mein Ehemann ins Krankenhaus (Anm. : ihm geht es wieder besser, wird morgen von mir nach Hause abgeholt).

Jetzt habe ich viel neue Kraft getankt unter den sehr fröhlichen (trotz allen dummen Sanktionen seitens des Westens) Menschen, bei denen es vor Lebensfreude und noch mehr Zusammenhalt (ob Klein, oder Alt) in diesen schweren Zeiten nur so sprudelt! Das hat sehr gut getan, allein schon den knallblauen Himmel mal über den Kopf tagtäglich zu beobachten, außer einigen Tagen intensiver Regen, nachdem dann etwas später zuerst überwiegend die Steinpilze, dann Pfifferlinge massenweise aus dem Boden durchschossen! Hmmm… lecker!   😀

Es hat auch sehr gut getan zu erfahren, dass die Russen kein einziges böses Wort über die Völker Europas und auch andere Volksgruppen verlieren (Regierungen verständlicherweise ausgeschlossen), insbesondere von den Deutschen nicht, zu denen sie, meiner jetzigen Erfahrung nach, irgendeine – wenn Ihr so wollt – Art geistige Verbindung verspüren. Zumindest ist dieser Eindruck bei mir in meiner Umfeld von Verwandten, Freunden und Bekannten entstanden. Ein Bekannter sagte zu mir: „Weißt Du, Swetlana, die Deutschen sind doch unsere Brüder – nur haben sie das wahrscheinlich vergessen.“

Das war seine Meinung. Ich persönlich hoffe, dass er Unrecht hatte, und freue mich wieder da, unter Euch zu sein.

Lieben herzlichen Grüß. Swetlana

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 12. September 2014, in Allgemein. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 25 Kommentare.

  1. Hei Swetlana, schön daß Du wieder da bist. Ob du es glaubst oder nicht, noch gestern habe ich gedacht, was Du wohl machst und wollte spätestens Montag mal reinschauen, ob Du wieder da bist. War eine ganz schön lange Zeit, das stimmt. Aber ich habe Dir die Treue gehalten 🙂
    Es ist leider diese ganz ganz häßliche Anti-Rußland Propaganda der Mainstreammedien, die die meisten Menschen auch noch glauben. Es ist nicht zu fassen. Schade eigentlich, aber so lange ARD und ZDF den „Goebbels“ machen, wird sich das bis zum großen Knall auch nicht ändern. Schau mal in DWN, gerade heute ein sehr guter Artikel, wessen Geistes Kind Angela Merkel ist. „Angela Merkel übt Verrat am deutschen Volk“. Und genau so sehe ich das. Aber die Schlafmichel natürlich nicht. Bin ganz gespannt auf Deine weiteren Berichte.
    Viele liebe Grüße aus Norddeutschland

    • Hallo 🙂

      Freut mich auch, Dich „wiederzusehen“ 🙂
      Ob Du glaubst oder nicht, den Russen ist es absolut egal diese ganzen Sanktionen!

      Es ist andersrum: „Her damit!“, sagen sie, weil es dem Land einen gewaltigen Anstoss gibt um die eigene Wirtschaft auf die Beine zu stellen um sich von anderen möglichst unabhängiger zu machen.

      Die Bauern freuen sich, dass sie endlich ihre ökologisch saubere Topprodukte verkaufen können, wo ihnen das früher durch ausländische Lebensmitteln erschwert war! Übrigens, die Ernten in Russland sind dieses Jahr sehr gut (und nicht nur Pilze 🙂 ), das Land hat alles an Ressourcen, was man sich nur vorstellen kann, in den Läden gibt es alles, vieles bezieht man zudem aus den eigenen Gärten (Datschas usw.).

      Wer sich Sorgen machen muss, dann sind wir, Europäer…. man wird es noch voller Kante erleben.

      Lieben Grüß!

  2. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Willkommen zurück. Ohne dich war die Anti-Propaganda etwas schwierig. Wir werden geradezu mit anti-russischer Propaganda überflutet. Das Wort Sintflut ist passend. Und so ist dein Blog eine Arche.

  3. Schön das Du wieder da bist ,hatte mir schon Gedanken gemacht .
    Liebe Grüße aus Bottrop

  4. Hallo RML,

    ich freue mich, daß Du einen schönen Urlaub hattest und auch hier auf diesen Seiten wieder weiter Informationen einstellst. Ich habe fast täglich hier nachgeschaut, Ich hatte schon echt Sorge, daß evtl. schon was passiert ist…..Also, herzlch willkommen wieder im Lande!!!

    Ja, das mit dem Ausgebranntsein kann schnell passieren, nicht nur der tägliche Stress mit der Arbeit, sondern auch die ständig negativen Nachrichten, daß beeinflusst einen schon sehr stark, mir geht es jedenfalls so.

    Ich wünsche Dir sehr, daß Deine Erholung noch lange anhält und auch alles Gute an Deinen Mann

    Alles Liebe
    sonnenpeso

  5. Ich hab dich vermist! (du weißt, wie ich das meine)

    Schön dass du wieder da bist – hoffentlich gut erholt!

  6. @jauhuchanam

    Dann komm auch mal hier hin: http://globaldiscussion.net/

  7. Hallo Svetlana,

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Schön, dass du wieder da bist!

    Alles Gute!
    Nulli

  8. Klasse das Du wieder zurück bist. 🙂
    Ich habe auch noch etwas anzumerkeln.
    Zitat: „Ein Bekannter sagte zu mir: Weißt Du, Swetlana, die Deutschen sind doch unsere Brüder – nur haben sie das wahrscheinlich vergessen.”
    Nein, das haben wir nicht vergessen! Wir sind in Gedanken bei Euch und im Moment besonders im Osten der Ukraine.
    Und tatsächlich sind die Sanktionen auch eine Chance.die eigenen Fähigkeiten, die zweifelsfrei in Hülle und Fülle vorhanden sind zu nutzen 😉

  9. Schön, dass Du wieder da bist! 🙂

    Eine Video-Empfehlung mit deutschen Untertiteln:
    http://de.ukraine-human-rights.org/das-pogrom-von-korsun/

  10. Ich bin sooooo neidisch-wie gerne hätte ich mit Dir zusammen Pilze (und Pelmeni, und Borschtsch, und Smetana, und Kwas, und…) gegessen und getrunken 😉 . Herzlich willkommen zurück 🙂

    • Hallo, liebe Ruth! Da hast Du wat verpasst, he, he 😀 Und alles pure Natur! Das schmeckt auch ganz anders, als man es gewöhnnt ist. Fahre doch selber mal dorthin, es gibt außer superteuren Moskau und St. Petersburg viele viele andere interessante Städte, auch kleinere, mit reichlich Sehenswürdigkeiten und kulturellem Hintergrund. 😉

  11. ich kenne noch die Long an den Eisenbahnen im dritten Reich: Räder sollen rollen für den Sieg. Wir setzten hinzu – und Kinderwagen für den nächsten Krieg .
    Eigentlich sollte man meinen – Menschen hatten nach dem vergangenen Krieg die Nase voll – aber nein. Unsere Regierenden müssen ein Rauschmittel eingenommen haben. Die Hetze in vielen Zeitungen, im Fersehen ist kaum zu überbieten.Die US Regierung wünscht sich in
    Europa einen Krieg um wieder Nutznießer zu sein und viele spielen sich als Handlanger auf
    Einschließlich die SPD. Ich wünsche den Russen mit ihrem Putin ,dass sie sich nicht aus der bekannten Ruhe bringen lassen.Das russische Volk hat in der Vergangenheit vieles bewältigt. In der heutigen Zeit zeigt sich wo Freund und Feind ist. Ich glaube an die Kraft des russischen Volkes und verurteile die Handlungen meiner Regierung.
    Euer Veteran der als Jugentlicher im Alter von 15 Jahren für Hitler-Deutschland noch in den
    Krieg ziehen sollte – aber rechtzeitig noch die Kurve gekriegt hat. Mein Freund damals
    16 verlor sein Leben am Bunker Humboldthein in Berlin.
    Ich rufe Euch insbesondere aufzustehen und nicht zuzulassen,dass jemals wieder in Europa die Kriegsfackel entzündet wird.

    Jochen

    • Ich danke Ihnen! Ich habe in meiner Heimat sehr viel über die Menschen hier, die Deutschen, erzählt, Gespräche geführt, noch mehr aufgeklärt, auch wenn die Russen gut informiert sind. Kein einziger von ihnen will noch einen Krieg, das lässt viel hoffen. LG

  12. Hallo Svetlana,

    schön, daß Du wieder da bist. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, daß du in Lugansk bei Hunger und Durst im Kugelhagel eingeschlossen wärest. Quasi ein „Urlaub in der Hölle“.

    Jetzt bist Du zum Glück wohlbehalten wieder zurück und warst im schönen Moskau 😉

  13. Friedemann Wentz

    Liebe Russian Moscow Lady,

    schön dass Du wieder schreibst. Wir können in dieser Zeit auf keine Stimme verzichten, die den Schrecken unserer Tage so mutig benennt und dennoch so positiv, mitfühlend und humorvoll auf den Menschen in seiner jetzigen Entwicklungsstufe blickt, wie Du.

    Besonders wenn Du sagst: “Weißt Du, Swetlana, die Deutschen sind doch unsere Brüder – nur haben sie das wahrscheinlich vergessen.” berührt es mich tief in meinem Deutschen Herz, dass es im Osten Menschen gibt die zwischen unsern Völkern eine Bruderschaft sehen, obwohl wir Deutschen gerade dabei sind es innerhalb von 100 Jahren zum dritten Mal zu verderben.

    Ich bin Jahrgang 1962 und geprägt von der allgemeinen Haltung, dass Krieg etwas ist, das „man“ hinter sich hat. Meine Eltern und Großeltern haben den zweiten Weltkrieg erlebt und so war meine Kindheit davon berührt ihren Erinnerungen in Form von Erzählungen laufend zu begegnen.

    Später, in den 1980 Jahren, als dann doch ein „Kalter Krieg“ durch das Wettrüsten in vollem Gange war, erinnere ich mich, dass viele von uns als Schüler der Gymnasien es als komplett folgerichtig zu ihrer Erziehung und Bildung betrachteten, gegen dieses Wettrüsten tatkräftig zu protestieren. Die kleine Stadt Bonn am Rhein, die der Regierungssitz des noch geteilten Deutschlands war, war damals das Ziel der deutschen Friedensbewegung. Mehrfach fanden dort hunderttausende Menschen aus allen Teilen Deutschlands zusammen, um ein Ende des Wettrüstens auch dann zu fordern, wenn „der Westen“ dadurch „den Russen“ militärisch unterlegen sein würde, wie uns damals viele unserer Politiker Angst machen wollten. Doch ich hoffe sagen zu können, in diesen Tagen ist durch die Willenskundgebung so vieler Menschen zum Frieden vielleicht doch das Fundament einer Menschenbruderschaft über Grenzen hinweg gelegt worden auf das wir heute noch werden bauen können. Man bedenke, dass die meisten damals gesagt haben, egal, auch wenn die Sowjetunion uns überlegen ist, der Teufelskreis der gegenseitigen Bedrohung muss durchbrochen werden. Auch darf man nicht vergessen, dass seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute wohl schon Millionen Deutsche einen sogenannten Zivildienst als Pfleger im Krankenhaus oder Altenheim dem Dienst mit der Waffe bei der Bundeswehr vorgezogen haben, ganz einfach weil sie es sich nicht vorstellen können, heute noch oder wieder auf Menschen zu schießen.

    Noch etwas Gutes aus den 1980 Jahren ist mir bekannt. In den Schulen wurde in jeder Klasse genau untersucht, wie es dazu kommen konnte, dass in Deutschland die Nazis 1933 die Macht übernehmen und das Land in den Krieg führen konnten. Das Ergebnis lässt sich stets in diesem geflügelten Satz zusammenfassen:

    Die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges.

    Deshalb weiß ich, dass es heute so ernst ist.

    Denn niemals zuvor, seit Hitler, haben die Massenmedien in Deutschland in Zeitung, Rundfunk und Fernsehen so gezielt gelogen wie heute.

    Wer als Deutscher schon wach ist, sieht deshalb etwas so Ungeheuerliches, etwas so Undenkbares vor sich, dass er sich zunächst nur die Augen reiben kann:

    Die Deutsche Regierung zusammen mit der EU bereitet im Auftrag der US-Amerikanischen Regierung offensichtlich einen Angriffskrieg gegen Russland vor; mindestens soll aber nach dem alten Prinzip „Teile und Herrsche“ das Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland so weit zerstört werden, dass ein Streit zwischen diesen Ländern von den Amerikanern genutzt werden kann.

    Es ist mir sehr wichtig dies so offen auszusprechen, denn ein Teil dieser verbrecherischen Politik ist es die Menschen in Europa vorbereitend an das Wort „Krieg“ zu gewöhnen und zwar möglichst ohne dass die Menschen die Hintergründe groß analysieren.

    Die Gewöhnung ist aber eine teuflische Vorstufe von lethargischer Duldung oder gar Akzeptanz. Genau so wie man es vor über 100 Jahren geschafft hat uns an ein ebenso teuflisches Geldsystem zu gewöhnen, welches Staaten (inkl. der USA!) dazu zwingt bei privaten Banken gegen Zins und Zinseszins Geld zu leihen, obwohl diese Banken dieses Geld überhaupt nicht besitzen sondern es aus dünner Luft erschaffen! Staaten haben also das Monopol der Geldschöpfung privaten Banken überlassen und ihre eigene Bevölkerung „verpfändet“. Seit dem läuft diese gigantische Umverteilungsmaschine.

    Ein Grund mehr, dass wir nun über alle Grenzen hinweg brüderlich zusammenarbeiten um diese Probleme zu lösen. Dazu könnte es nicht schaden, wenn mein Volk allmählich aufwacht und beginnt Verantwortung zu übernehmen.

    Ja wir Deutschen… Wir sind ja oft grüblerisch und mürrisch und haben dann am liebsten unsere Ruhe. In Zeiten des Materialismus fühlen wir uns nicht wirklich wohl, weil dann nur eine Seite unseres Wesens gefragt ist, z.B. die Tüchtigkeit irgendwelche hochwertigen Waren zu erschaffen („Made in Germany“). Dabei wollen wir in unserem Grüblerisch-Sein in Wirklichkeit oft nur ergründen, wie das Innere, das Seelenleben mit dem Äußeren, der Welt der Dinge zusammenhängt. Irgendwie sind wir der Ansicht, dass diese beiden Aspekte unseres Daseins in Wirklichkeit zusammengehören, das Innere und das Äußere.
    Mit den östlichen Weltanschauungen können wir uns nicht zufrieden geben. Der Deutsche ist nämlich NICHT der Ansicht, dass das Äußere nur Maya, also Illusion ist, wie es z.B. im Buddhismus gesehen wird. Andererseits können wir auch nicht zustimmen den Philosophien des Westens, die den schöpferisch seelischen Geist, der hinter den materiellen Dingen wirkt, verneint. In Wahrheit stehen wir also – genau wie es auf der Landkarte angezeigt ist – zwischen dem Osten und dem Westen und sollten daher – na was wohl? – Brücken bauen, Freund sein, Vermittler sein zwischen den Mentalitäten des Ostens und des Westens.

    Und was tun wir stattdessen?

    Schlafen – und zwar tief und fest. Wir wiegen uns dabei in die falsche Sicherheit, dass, wenn wir von einer Frau regiert werden, es da irgendwie „mütterlich“, fürsorglich und gerecht zugeht. Wie bei Mama eben. Außerdem wird eine Frau von vorne herein für irgendwie harmlos gehalten. So lange es keine Mann ist, kann es kein Hitler sein, denken die Deutschen (noch).

    Wie man sich täuschen kann!

    Frau Merkel schützt ihre sieben Geislein nicht vor dem bösen Wolf! Nein, Frau Merkel geht selbst zum bösen Wolf und sagt: „Ich bin jetzt fort, Du kannst sie fressen!“
    Und mit dem bösen Wolf aus dem deutschen Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ meine ich einen gewissen Präsidenten der mit O anfängt und nicht mit P.
    Um weiter im Bilde dieses Volksmärchens zu bleiben: P. ist eher der gute Jäger, der die sieben Geißlein wieder aus dem Bauch des bösen Wolfs befreit.

    Wer jetzt sagt, das sei zu romantisch gedacht, dem entgegne ich:

    Wer hat denn den Deutschen die Wiedervereinigung hauptsächlich ermöglicht?

    Wer ist denn mit hunderttausenden Soldaten, ohne einen Schuss abzugeben, wieder nach Osten in den Morast abgezogen, damit die Deutschen ihre Mauer niederreißen können?

    Wer hat denn – selbst in den schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges – NICHT am Gashahn gedreht und stattdessen zuverlässig alle Verträge eingehalten.

    Wer hat denn im Deutschen Bundestag in Deutscher Sprache Worte gefunden mit denen man neue Brücken über alte Gräben bauen kann?

    Ich weiß es, und täglich werden es mehr. Mein innigster Wunsch ist es – jeden Tag – dass es so viele werden, dass man uns nicht mehr ignorieren kann.

    (Bild leider nicht verfügbar im Kommentar-Format)

    1980 habe ich dieses Plakat entworfen. Zusammen mit einem Freund habe ich es Drucken lassen (das war damals noch ziemlich aufwändig!) und in unserem Ort mit ca. 100 Exemplaren an Straßenlaternen aufgehängt. Wir mussten uns dazu beim Rathaus erst eine Genehmigung einholen! Der Bürgermeister hat es als Bauvorhaben (!) eingestuft. Aber weil uns die Botschaft so wichtig war und wir in den turbulenten Zeiten der Friedensbewegung lebten, haben wir das durchgezogen. Jetzt bin ich froh darüber, dass ich Dir das heute zeigen kann: Sich einzusetzen für Frieden, für eine Deutsch-Russische Freundschaft gibt es auch schon länger hier in Deutschland.

    In unserer Familie ist in den letzten Monaten sehr oft ein kleiner Junge zur Betreuung über jeweils mehrere Tage. Er ist das Kind einer Freundin meiner Frau. Seine Großmutter stammt aus der Ostukraine. Nach ihrem letzten Besuch hier konnte sie nicht mehr in ihre Heimat zurück, da der Flughafen von Lugansk bereits zerstört war. Sie musste dann über Moskau direkt in ein Flüchtlingslager, das von Russischer Seite in Grenznähe zur Ukraine eingerichtet worden war.

    So wird man plötzlich zum unmittelbaren Zeuge der Weltpolitik, die den Völkern aufgezwängt wird.

    Aber dass es eine Russich-Deutsch-Ukrainische Freundschaft geben kann, das wird man diesem Jungen nicht erklären müssen.

    So soll es sein.

    Gott schütze Dich, Swetlana.

    P.S.

    Wer so ähnlich denkt kann hier einen Offenen Brief an Präsident Putin unterzeichnen, worin sich die Unterzeichner von ihren Regierungen, der NATO und sonstiger derzeitiger Positionen des Westens gegenüber Russland distanzieren…

    Bis heute, 15.09.2014 haben schon rund 27.000 Menschen unterzeichnet. Tendenz steigend.

    Hier gehts zum unterzeichnen.

    (http://dearputin.com/)

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