Der ehemalige stellvertretende Leiter der Odessa Polizei: Man macht aus mir den Weichensteller, in der Tat stehen hinter der Odessa- Chatyn Jazenjuk, Turtschinow, Paruby und Nemirowski

Das Ukrainisches Innenministerium war schnell, um den Abschluss der Voruntersuchung von Odessa-Tragödie, die am 2. Mai geschah, bekannt zu geben.

Dabei folgte aus den Worten von Präsident Poroschenko, die er am 28. September bei der großen Pressekonferenz in Kiew sprach, dass der Hauptverdächtiger, ohne den es unmöglich ist weiter zu untersuchen, Dmitri Futschedschi sei, der zu der Zeit der Tragödie als stellvertretender Leiter der Odessa Polizei diente.

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Es war damals Futschedschi, der sagte, dass er es beweisen konnte: hinter dem Verbrechen standen der Leiter des Sicherheitsrats der Ukraine Paruby und der Gouverneur von Odessa Region Nemirowski.

Man versuchte Futschedschi zu verhaften, doch er entkam.

Russisches Erste Kanal hat es geschafft, seine Antworten auf die Fragen zu bekommen, die nach der Aussage Poroschenkos, dass der Futschedzhi einer der Organisatoren der Unruhen in Odessa am 2. Mai sei, entstanden sind. Der ehemaliger Polizeichef ist bereit das im Interview Gesagte zu wiederholen, aber nur vor einer internationalen Kommission, und verlangt im Gegenzug die Sicherheitsgarantien.

FRAGE (Erste Kanal): „In Kiew, laut dem Präsident Poroschenko, hält man Sie beinahe für den Hauptorganisatoren der Odessa-Tragödie. Haben Sie erwartet, dass man früher oder später so etwas Ähnliches zu hören bekommt? “

ANTWORT (Futschedschi): „Ich werde es Ihnen sagen. Es ist im Prinzip ein Bluff, ein großes Spiel. Und ich habe es erwartet. Am 6. Mai war ich in Bulgarien im „Moskau“-Hotel, habe morgens den Fernsehen eingeschaltet und sah dort mein Foto. Die ukrainischen Medien berichten, dass ich wegen dieses Phänomens festgehalten wurde und so weiter. Hier merkte ich dann, dass man tatsächlich auf der Suche nach einem Sündenbock ist. Irgendjemand muss es ja sein. In diesem Fall meine Kollegen und ich, obwohl es in Wirklichkeit nicht so ist.

Wissen Sie, der Gouverneur Nemirowski ist der Täter des Ganzen, er hat immer wieder an die Führung, zu meinem Chef wegen der Vertreibung des Kulikowo Feldes (die Zelte mit Protestierenden vor dem Gewerkschaftshaus in Odessa; Anm. RML) appelliert und bekam eine Antwort, dass es Odessa bedingt unmöglich ist, es ist unmöglich. Aber, als er diese Antwort erhielt, war er nicht zufrieden. Und dann fing er an, die Leute von Majdan zu holen. Er traf sich mit Paruby, holte die Menschen von Majdan, von 13. Kontrollpunkten – es sind um die 500-800 Menschen – und er begann sie zu füttern, hielt mit ihnen Sitzungen in der Verwaltung, auch mit den Teamleitern; fing an sie zu füttern, versorgte sie mit Treib-und Schmierstoffen, und so weiter .

Zuerst sagte er, es sei die Überwachung der Aktivitäten von Polizeibeamten. Aber nach der Ankunft von Paruby, und als man begann die Schutzwesten der 5. Klasse zu verteilen, die einem gegen AK schützen, da kam es bereits eine  andere Art von Gedanken, dass sie sich für etwas anderes vorbereiten. Aber wann es wird und wozu das ist, wussten wir nicht. Und dann wurden wir alle von der Führung versammelt – die Sitzung im Büro der Staatsanwaltschaft, um 12 Uhr. Man hat uns hingesetzt, schaltete die Telefone ab, und wir saßen drei Stunden lang in einem geschlossenen Modus. Man hat eine unsinnige Sitzung mit Beteiligung der Mitarbeitern des Büros des Generalstaatsanwalts durchgeführt.“

FRAGE: „Und was war das Thema dieser Sitzung?“

ANTWORT: „Das kann ich Ihnen jetzt auch nicht mehr so genau sagen. Es (das Thema; Anm. RML) ist leer, leer, ein reines Gerede, leeres Gerede. Es war notwendig, uns aufzuhalten. Ich erkannte, dass man uns von den Ereignissen, die sich auf der Straße abgespielt haben, fernhalten musste. Als es dann um 15. Uhr Pause war, gingen wir aus, haben die Verbindung (Mobiltelefone etc. Anm. RML) eingeschaltet, aber dort draußen hat man sich bereits versammelt. Zunächst versammelten sich etwa 800 Menschen von Maidan und ca. 200-300 Menschen von Kulikowo Feld versammelten sich in der Nähe eines Denkmals für die toten Soldaten. Es war notwendig, dorthin zu gehen.

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Ich ging dorthin, das Personal ist auch angekommen. Es begann die erste Provokation in der ersten Hof an der Bebel 2 oder Bebel 4 (Name der Strasse; Anm. RML). Im Hof ​​begann der „Rechte Sektor“ aus traumatischen Waffen zu schießen. Hier begann sich die Menge hineinzudrängen, wurde abgeschnitten, man zog noch mehr Polizei hinzu. Aber die größere Menge zog sich bereits Richtung Griechisches Platz. Ich bin vorne, an der Front, an der Front ist auch Dolschenkow, sein Spitzname – „Hauptmann Kakao“.

Das ist Dolschenkow Sergei, ein ehemaliger Polizist, der gefeuert wurde, er hatte eine Sturmhaube auf, eine Maske, und er trieb die Menge nach vorne. So bin ich noch zu ihm gegangen, lief neben ihm und sagte: das ist umsonst, du kannst die Menge nicht aufhalten. Er sagte, es ist zu spät. Wir sind eine Kette von Polizisten passiert, und Polizisten sind demoralisiert, verstehen Sie. Das geschah nach Majdan, die ukrainische Gesetze funktionierten nicht, es galt ein  revolutionäres Recht. Das ist in Namem der Revolution, diejenigen, die auf Majdan waren, hatten Recht.

Die Taktik unseres Handelns auf dem Griechischen Platz war, zwei Ketten zu bilden und versuchen, die Konfliktparteien auseinander zu treiben. In der Anfangsphase – 35-40 Minuten, (aber) innerhalb einer Stunde gab es keine Reserven mehr. Die Hauptreserve (an Beamten; Anm. RML) war im Stadion und zusätzliche Reserven waren in der Militäreinheit. Als wir (die Menge) an der ersten Stelle zurückgeschoben haben, dann auf der zweiten Stelle zurückgedrängt, und die dritte – das ist direkt Deribassowskaja Strasse, rundes Haus; hier, auf dieser Seite, als sie sich den Feuerwehr-LKW schnappten und begonnen haben die Kette durchzubrechen, in dieser Zeit wurde ich in den rechten Arm verwundet, eine perforierte Wunde. Ich habe noch ca. 20 Minuten mit ihnen hantiert und so weiter. Danach hat mich der Krankenwagen abgeholt. Danach bin ich wieder zurück, aber der Kulikowo Feld brannte schon, und wir warteten auf die Feuerwehrfahrzeuge. Es war kein Feuerwehrwagen da, um die Leiter in die Höhe rauszufahren.“

FRAGE: „In dem Moment, als Sie im Krankenhaus waren, haben Sie mal angerufen und versucht irgendwie zu führen?“

ANTWORT: „Die Sache ist so, dass in der Anfangsphase habe ich den Prozess verwaltet. Dann, als der „Plan Chwylja“ eintrat, es gibt so ein „Plan Chwylja“, ziehe ich mich auf den zweiten Plan zurück. Es gibt der erste Leiter, es gibt Leiter, der sich der Organisation widmet. Ich wollte nicht ins Krankenhaus gehen. Mich hat der Krankenwagen mitgenommen, weil das Blut nicht gestoppt werden konnte. Der Ärmel war ganz durchblutet, man konnte die Vene sehen, die Sehne war kaputt, weil die Kugel durchging. Ich bin weggefahren, ich habe nicht mehr geleitet.“

FRAGE: „Wer hat geleitet?“

ANTWORT: „Lutsjuk Pjotr Sergeewitsch.“

FRAGE: „Das heißt, ab diesem Punkt, als es das „Plan Chwylja“ eingeführt wurde – die Massenunruhen, koordinierte bereits Lutsjuk die Arbeit?“

ANTWORT: „So ist es.“

FRAGE: „Viele Leute sagen, und das wohl zu Recht, dass das eine Provokation gewesen war. Und was ist die Essenz dieser Provokation? “

ANTWORT: „Wissen Sie, das (die Essenz; Anm. RML), dass es geplant war, und als Paruby nach Odessa kam, hat er mehrere Sitzungen durchgeführt. Eine hatte er mit den Sicherheitskräften, die zweite mit diesen „Hunderten“ (Himmlische Hundertschaft; Anm. RML), die dritte mit der Selbstverteidigung, und so weiter. Er hat einfach diese Fragen detailliert – Verhalten und so weiter.

Dort kam es, wie mir scheint, zum Exzess der Ausführenden. Sie haben so eine Menge nicht erwartet. Sie dachten, es wäre eine kleine Menge, und das war’s. Sie haben damit nicht gerechnet. Sie sind unverantwortlich. Und es kam zum Exzess der Ausführenden. Sie waren bereits mit Molotow-Cocktails, sie haben auch an den Kontrollpunkten (auf Majdan; Anm. RML) noch drei oder vier Kisten mit Molotow-Cocktails gehabt. Aber ich sage Ihnen, dass am Griechischen Platz, als das Massaker stattfand, als das alles geschah, war dort der erste stellvertretende Gouverneur anwesend. Und am nächsten Tag sagt er zu mir: Ich habe Sie dort nicht gesehen. Die konnten es jederzeit abbrechen, die haben diese Leute (die wütende Masse; Anm. RML) gesteuert, sie verwaltet. Sie konnten jederzeit abbrechen.“

FRAGE: „Erinnern Sie uns an den Nachnamen des stellvertretenden Gouverneurs.“

ANTWORT: „Er ist vor kurzem dort, ich weiß nicht, eine Woche, er kam aus Kiew, ein neuer Mensch.“

FRAGE: „Der Gouverneur Nemirowski, den Sie für den Hauptschuldigen halten, hat, Ihrer Meinung nach, seine Handlungen mit jemanden koordiniert?“

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ANTWORT: „Er ist als Gouverneur – ein Nichts, möge er mir verzeihen. Die Odessiter wissen das. Er ist als Gouverneur ein Nichts. Seine Rolle in Odessa während der Dauer seiner Tätigkeit – gleich Null. Das (die Stelle; Anm. RML) hat ihm Jazenjuk versprochen, er ist der Schützling von Jazenjuk. Jazenjuk hat ihm eine Position im Ministerkabinett versprochen. Im Kabinett war Jazenjuk und Turtschinow als Sprecher. Turchinow hat damals die Pflichten des Präsidenten ausgeführt. Und ich denke, dass ohne die Zustimmung von Turtschinow auch Paruby nicht nach Odessa kommen konnte, um diese Aktion (Massenunruhen; Anm. RML) durchführen zu können und diese im Fernsehen zu zeigen. Es wurde alles im Fernsehen gezeigt. So haben Sie „den Bericht“ erstattet. Sie haben ihre Handlungen dokumentiert. Sie suchen jetzt die Schuldigen, aber sie haben mit ihren Aktionen selbst „den Bericht“ erstattet. Nimmt die Reportagen, nimmt sie, und so weiter, und hier sind die Schuldigen, dort sind sie, auf der Stelle; man braucht sie nicht zu suchen (Futschedschi meint dabei, so nach dem Motto; Anm. RML).“

In den sechs Monaten, die seit diesem schrecklichen Tag vergangen sind, gibt es in der Untersuchung der Tragödie von Odessa immer noch mehr Fragen als Antworten. Genauer gesagt, die letzten fehlen überhaupt in der offiziellen Untersuchung. Nur Aussagen, dass die Sache sich langsam fortbewegt, dass es nicht möglich sei eine vollständige Untersuchung durchzuführen, weil man angeblich nicht über die richtige Ausrüstung verfügt. Der ehemalige ukrainische Polizist Dmitri Futschedschi ist sich sicher, dass die jetzige ukrainische Behörden in dieser Untersuchung kein Punkt am Ende stellen werden.

„Ich glaube nicht, dass es eine objektive Untersuchung durchgeführt wird, kann ich mir nicht denken. Warum, weil man vielleich die Sündenböcke findet, Sündenböcke, die Ausführenden sind, aber die Organisatoren wird man niemals finden. Warum, weil es niemand genau sagen will, dass die Organisatoren der Massenunruhen dieser und dieser und dieser war. Verstehen Sie? Warum, weil wenn man Nemirowski nennt, dann (wird klar), wessen Mensch das ist (laut Futschedschi, Schützling von Jazenjuk; Anm. RML), dann ist es aus. Im Großen und Ganzen, wenn wir über die Ergebnisse sprechen, gibt es eine kausale Beziehung. Woher kam das und was wollte man? Sie haben es entwickelt, sie wollten ihre Ideologie in Odessa. Odessa aber hat den Majdan abgelehnt, es wurde nicht angenommen. Und sie wollten Odessa mit Angst (erobern), nach Odessa kommen und Odessa besiegen,“ sagt Futschedschi.

FRAGE: „Sie – wer ist das?“

ANTWORT: „Es sind Nemirowski, Paruby, Turtschinow und Jazenjuk.“

FRAGE: „Sind Sie bereit, eine offizielle Zeugenaussage abzugeben?“

ANTWORT: „Ich habe den Leiter des Ausschusses, der die Untersuchung der Odessa-Tragödie leitet, angeschrieben.  Ich habe es abgeschickt, habe vollständig meine Urteile, wie sie heute sind, dargelegt. Ich habe abgeschickt. Und ich bin im Prinzip bereit, das Gleiche, wie es in der Wirklichkeit war, zu sagen. Dort (in der Ukraine; Anm. RML) ist heute alles verbrecherisch. Dorthin? Dort gelten keine Gesetze. Dort gilt das Recht der revolutionären Periode.“

FRAGE: „Aber es gibt, zum Beispiel, das Internationale Tribunal in Den Haag.“

ANTWORT: „Ich bin für mein Personal, für die Handlungen meiner Mitarbeiter und meine eigenen Handlungen, das, was stattfand, und wie sich die Ereignisse entfalteten, das, worüber wir gesprochen haben, ich bin bereit das alles zu präsentieren, im Prinzip auf jeder Ebene. Ich verstelle mich nicht, ich erzähle keine unobjektiven Sachen. Ich sage alles, wie es tatsächlich geschah.“

FRAGE: „Warum sind Sie jetzt nicht bereit zurück in die Ukraine zu gehen?“

ANTWORT: „Sagen wir mal so: wegen der persönlichen Sicherheit. Ich glaube nicht, dass mir jemand zuhören und für meine Sicherheit sorgen wird. Ich bin bereit, aber es ist heute unmöglich. Ich war noch in der Anfangsphase bereit. Aber das ist unmöglich. Ich werde mich nicht erschießen, ich werde mir nichts antun. Sie verstehen. Aber eine solche Situation schließe ich nicht aus. Ich schließe es nicht aus, weil Tatsache ist, dass als sie damals auf mich geschossen haben, denke ich, haben sie erhofft, dass sie mich treffen werden. Sie haben von hinten geschossen, der Taille aufwärts. Sie haben damit gerechnet. Ich habe mich entweder umgedreht, oder ich fuhr herum, oder ich weiß nicht, aber der Geschoss hat mein Arm getroffen. Er konnte mich in die Brust treffen.“

FRAGE: „Wollen Sie damit sagen, dass das Ähnliches jetzt passieren könnte? Irgendein Schuss aus der Ecke?“

ANTWORT: „Es kann alles passieren. Alles, und auch ein Schuss aus der Ecke. Und der ganze Rest.“

***

Das Originalvideo wurde von mir wortgetreu übersetzt.

http://khatyn.by/de/tragedy/

Video dazu: Massaker von Odessa. Bericht eines Überlebenden. (Danke an Ruth für den Tipp!)

LG. RML

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 1. Oktober 2014 in Aggression, Bevölkerung, Demos, Drohung, Faschismus, Geschichte, Gesetzverletzung, Gewalt, Horrorkiste, Interessantes, Katastrophen, Konflikt, Krieg, Kriminalität, Massaker, Medien, Menschen, Mord, Politik, Polizei, Postsowijetischer Raum, Proteste, Provokation, Regierung, Skandal, Staat, Staatsterror, UKRAINE, Völkergenozid, Völkermord und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 22 Kommentare.

  1. Daß das Massaker von oben gesteuert wurde, war eigentlich klar. Gut ist auch, daß er aussagt und Namen nennt. Aber so ganz unschuldig, wie er sich gibt. ist er (und die Polizei ansich) auch nicht. Ich habe genügend Material (Videos, Bilder) gesehen und weggelegt, die ihn deutlich im Kontakt mit dem Rechten Sektor (rote Armbinde) zeigen. Ebenso Aufnahmen, wie er unbeteiligt dasteht, während der Mob tobt.

    • Ruth, die Ratten sollen sich ruhig gegenseitig zerfleischen. Wenn sich die zwei streiten, freut sich der dritte. Dieses massaker darf nicht ungesündigt bleiben. Grüße Dich 🙂

      • Da ist richtig. Trotzdem wollte ich nicht, daß dieser armselige Mensch sich auch noch als Held präsentiert.

        Zum verschwundenen Beitrag dieses Revanchisten vom „Freistaat Danzig“-dem wollte ich gerade den Unterschied von Chatyn und Katyn erklären. Und daß es sich bei Odessa um „Chatyn“ handelt. Leute springen hier manchmal rum.. kopfschüttel

        • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

          Der ist kein Revanchist / der weiß, nachdem, was ich an Texten von ihm gelesen habe, nicht einmal, was das überhaupt ist. Er ist ein alter, kranker Mann, der seine Heimat durch den faschistischen Kapitalismus, der durch die von ihm gegründete und finanzierte Nazi-Diktatur – dieser Chimäre aus Faschismus plus Rassismus – verloren hat

          und dem erzählt wurde – und so hat er es wohl erlebt – dass der Russe, der Bolschewismus ihm seine Heimat nahm. Er wird von und bei allen faschistischen Online-Seiten als Opfer der Russen, des Sozialismus benutzt, ohne es zu merken.

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      Mir ist es wichtig noch einmal darauf hinzuweisen:

      BEVOR der nazi-rassistische Mob beim Gewerkschaftshaus eintraf, sind im Gebäude über 300 Menschen von einem aus Kiew entsandten Todesschwadron ermordet worden. Die Leichen, die nicht fortgeschafft wurden, sind im Gesicht entflammt worden.

      Die von außen gelegten Feuer des Mobs kamen nach dem Massenmord und dienten lediglich der Ablenkung, um die nicht im Gebäude gefundenen Leichen wegzutransportieren. Es mussten die gefundenen Leichen der Ermordeten zurückgelassen werden, um so die Spur vom Todesschwadron aus Kiew zu verwischen, damit es so aussieht, dass ein wild gewordener Mob diesen Massenmord, dieses Massaker angerichtet hätte. Das Verbrechen des Mobs war es, Feuer zu legen, das Massaker jedoch wurde nicht von ihnen begangen. Sie waren direkt „nur“ an der Tat der Verwischung von Spuren beteiligt. „Die berüchtigten nützlichen Idioten“.

  2. “ USA und EU unterstützen Umsturz in Ukraine
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow sprach in der UN-Generalversammlung in New York. Ein Auszug aus seiner Rede [mehr…]
    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/UNO1/69gv-lawrow.html

    dazu passt auch:

    “ Ein Land als Beute
    Der Euromaidan und sein Pferdefuß – Mathias Bröckers und Paul Schreyer über die Drahtzieher des ukrainischen Bürgerkriegs

    Von Reinhard Lauterbach *

    Mathias Bröckers ist bisher nicht als Osteuropa-Spezialist hervorgetreten, auch sein Koautor Paul Schreyer hat zuletzt einen »Faktencheck 11. September« vorgelegt. Wenn zwei verdiente Enthüller von der offiziellen Darstellung abweichender Tatsachen und Zusammenhänge zum 11. September 2001 nun über die Ukraine schreiben, muß man damit rechnen, daß ein großer Teil des Buches doch nicht in Kiew oder Donezk spielt, sondern in Washington. Und so ist es auch. Das ist die starke Seite dieses offenbar in wenigen Wochen entstandenen Buches: die Ereignisse der Ukraine einzuordnen in eine amerikanische Geopolitik, die seit dem Ende der Sowjetunion versucht, in Kiew einen Fuß in die Tür zu bekommen. Der Blick geht zurück bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts und den britischen Geographen Halford Mackinder, der den Begriff des »Heartland« entwickelte: jener eurasischen Landmasse, deren Kontrolle er zur Überlebensfrage des britischen Empire erklärte. Bröckers und Schreyer streifen die deutsche Geopolitik der Zeit um den Ersten Weltkrieg, als deutsche Intellektuelle parallel zu den Angelsachsen eine »Apfelsinentheorie« über die Zerlegung Rußlands in seine ethnischen Segmente entwickelten, und schlagen den Bogen zu Zbigniew Brzezinskis »Großem Schachbrett« und den Neocon-Ideologen der Bush-Ära. All diesen Politikberatern ist gemein, Rußland schwächen und territorial verkleinern zu wollen – um ihm die Kontrolle über die Rohstoffvorräte Zentralasiens zu entreißen und es dadurch zu einem Öl- und Gaslieferanten unter anderen zu machen. Die Schaffung einer nicht nur unabhängigen, sondern auch antirussisch positionierten Ukraine spielt in diesen Strategien eine zentrale Rolle. Bröckers und Schreyer würdigen die Rolle der CIA in der Ukraine, sie liefern einen Überblick über den typischen Ablauf von »Farbrevolutionen« und führen uns in die Kabinette des »New Atlantic Council«, einer jener Lobbyorganisationen in Washington, die geostrategische Imperative an internationale Medienschaffende zur Umsetzung in den Heimatländern weitergeben.
    ….[u.s.w.]“
    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Ukraine1/buch2.html

    traue keinem westlichen Politiker und seine Globalplayer. Es sind Struktuen von kriminellen organisierten Verbrechern – die sich ihre Gesetze nach eigener Willkür auslegen.

  3. Besser konnte das Lawrow in seiner Rede nicht ausdrücken. Ich genieße immer wieder die Geradlinigkeit Putins und Lawrows. Es ist jedesmal eine Ohrfeige für den arroganten und verlogenen Westen.
    Aufklärung und guter Journalismus ist heute notwendiger denn je. Deshalb bitte den Link zur „Operation Sputnik“ so oft wie möglich teilen. Danke!
    http://www.jungewelt.de/aktion/

  4. Hallo Swet

    ich hoffe dir geht es gut. Ich habe noch etwas für dich, – aber auch für alle dir Gleichgesinnten, gefunden. Du kannst es nachlesen und zwar hier :

    http://www.contra-magazin.com/2014/10/nutzt-die-ukrainische-armee-verstrahltes-geraet-aus-tschernobyl/

    Ciao

    Christian

  5. Ach so Swet, …

    in Sachen ukrainische Waffen habe ich noch etwas gefunden.
    Lese bitte :

    http://www.voltairenet.org/article185502.html

    Du solltest /kannst diesen interessanten Artikel ganz lesen, oder eben nur einen kleinen Teil, der sich auch auf die Ukraine bezieht. Er beginnt mit … Im Mai 2014…. .
    Swet, diese beiden Kriege gehören – auch wenn es zunächst nicht so scheint – zusammen. Erinnerst du dich noch an die Giftgaseinsätze in Syrien. Damals wurde der syrische Präsident Assad dafür (in der westlichen Presse) verantwortlich gemacht. Tatsächlich kam dieses Giftgas jedoch über die Türkei in die Hände der „syrischen Rebellen /Oposition“ – die heute zu der ISIS gehören. ISIS, Al Nursa, Boko Haram …usw… sind nur verschiedene Namen für die von den USA gegründeten, finanzierten (auch zusätzlich von Saudi Arabien [das Königshaus Saud hat israelische Wurzeln] , Katar, Israel und verschiedenen NATO Staaten finanziert) ausgebildeten und bewaffneten Terrororganisation Al Qaida. An den Giftgaseinsätzen gegen das syrische Volk waren auch „Leute“ aus der Ukraine beteiligt (es exestieren abgehörte/ gehackte Telefonmitschnitte von beteiligten führenden türkischen Politikern und Geheimdienstlern).
    Swet – ich sagte dir, dass sich diese ISIS zum Schluß gegen China und gegen Russland wenden wird – ich glaube, in China beginnt man gerade damit, das Land zu destabilisieren – Hongkong ! (vergleiche zu Venezuela und Ukraine !!!)
    Doch das „Endziel“ soll die Zerstörung, Aufteilung und Unterwerfung Russlands sein. Seit Jahrzehnten versucht man Russland zu destabilisieren, und/ oder es in einem finalen Krieg zu verwickeln bzw. hereinzuziehen. Ich hoffe, dass Russland weiterhin so besonnen, weitsichtig und klug handelt, wie es es bisher tat !!!!

  6. Uuuund von diesen Hund von Igor Kolomoiski hast du sicherlich auch schon gehört.

    http://de.ria.ru/politics/20141003/269708171.html

    Den zypriotischen Pass benötigt man, wenn man in Cypern sein (schmutziges) Geld wäscht und man Steuern in seinem Heimatland hinterzieht !!!
    Er ist doch Gouverneur des Gebietes Dnjepropetrowsk – ich denke, wenn das an die (speziell dortige) Öffendlichkeit kommt, wird es ihm das Genick brechen oder die ukrainische Bevölkerung wird ihm das Genick brechen !!!

  7. Ruth, erinnerst du dich noch, dass ich etwas angehangen habe, was du (und auch sonst niemand) öffnen konnte. Nun hier ist die Berichtigung, bzw. das Bild was ich eigendlich schon zuvor anhängen wollte – ich finde es lustig und trotzdem sehr sehr zutreffend – aber siehe selbst :

    Selbstverständlich können sich auch alle anderen das Bild ansehen !

    Ciao

    Christian

  8. Liebe Swetlana, hier ist ein Bericht eines Überlebenden des Massakers von Odessa. Vielleicht kannst Du das oben mit in den Bericht einbauen (oder beim nächsten Bericht), damit es in den Kommentaren nicht untergeht.
    Ein schönes Wochenende für Dich und Deine Familie!

  9. Hallo Swet

    Sie haben vergessen, dass sie einst wie Brüder waren :

  10. Schocktherapie [ bis Terrorismus, nicht nur ] für die DDR
    „… Jakowlew stimmte am 16. Januar 1989 Kissinger auf das Gespräch mit Gorbatschow ein. Er ließ dabei »durchblicken, dass Gorbatschow und die anderen Wortführer der Reformen auf westliche Anerkennung, Ermutigung und wechselseitige Zugeständnisse angewiesen seien, um im Land Unterstützung für ihr Programm zu finden«.
    Kissinger schlug Jakowlew und zwei Tage später Gorbatschow vor, USA und UdSSR sollten ein Bündel von offiziellen und informellen Übereinkünften verabschieden, die »den Handlungsspielraum der Sowjetunion bei der Sicherung ihrer Interessen in Osteuropa begrenzen und den Westen im Gegenzug verpflichten, den Umbruch im Osten« dann nicht zu beschleunigen, »wenn Moskau seine Sicherheit bedroht sähe«. …“
    http://www.jungewelt.de/thema/schocktherapie-f%C3%BCr-ddr

    Was sagen die „offiziellen“ Dokumente in Russland zur NATO in Ost-Europa (Ukraine etc..)?

    • liebe Swetlana und andere Leser,
      ist etwas über die „offziellen Dokumente“ von 1989 bekannt?

      Sicher ist es irreleevant, da die USA (Globalplayer mit ihren gekauften Politikern) alles ignorieren, aber die Welt mit ihren vielen Menschen möchten gerne Wissen wie und wo die USA – vertragsbrüchig – gewesen ist.

      • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

        Ach, maxi!

        Das ist doch irrelevant und Schnee von gestern.

        Der Skandal ist, dass fast überall darüber geschwiegen wird, dass Menschen die Volksrepubliken Donezk und Luhansk gegründet haben und sie anschließend von einem Nazi-Regime, einer Faschisten-Junta ohne Kriegserklärung überfallen und mit Krieg überzogen wurden, in dessen Verlauf bisher über 7000 Freiheitskämpfer und 30.000 ukrainische junge Männer, die dazu gezwungen wurden, Krieg gegen die eigene Ethnie zu führen, umgekommen sind.

        Ganz “nebenbei” wurden über 4000 Zivilisten entführt und ermordet, um sie auszuweiden und ihre frischen Organe als Lebend-Spende zu verkaufen.
        Ganz “nebenbei” mussten über eine Millionen Kinder, Frauen und Männer aus ihrer Heimat fliehen und dabei oft ihre “Alten” – vor allem Witwen – zurücklassen.

        • „Der Skandal ist, dass fast überall darüber geschwiegen wird, …“
          Darum fragte ich nach Fakten von Anfang 1989. Ich denke mal und bin mir ziemlich sicher das die RF ein rechtsgültiger Nachfolgestaat von der alten UDSSR ist.
          – Die RF hat wohl einige (K-Sitten) nicht übernommen, aber die Verträge, siehe Link zuvor, haben weiterhin Gültigkeit.
          – Somit solle die Welt doch erfahren, wie die USA und ihre NATO-EU Schergen oder Untrdrückte / Erpresste sich nach und nach die Welt zur Sklaven Anstalt macht. UNO ?
          Menschenrechte ?

          Siehe hier:
          „Muslim-Markt interviewt
          Ernst Wolff – Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“
          12.10.2014

          Wolff: Der IWF hat nie der Stärkung eines gesunden Weltwährungssystems gedient. Sein Ziel bestand von Anfang an in der Durchsetzung der wirtschaftlichen und finanziellen Interessen der USA.

          Ukraine … Russland … Syrien“
          u.s.w.
          „Wolff: Schuld ist vor allem die ultrareiche globale Finanzelite, die die wichtigsten Finanzinstitutionen unserer Zeit – weltweit operierende Hedgefonds, Großbanken und Versicherungskonzerne – beherrscht. Schuld sind ebenso alle Politiker, die diese Finanzelite unterstützen, und die Medien, die die Menschen tagein tagaus entweder falsch informieren oder von den wirklichen Problemen ablenken. …“
          http://www.muslim-markt.de/interview/2014/wolff.htm
          – Da gehe ich aus Erfahrung sogar noch weiter, Schuld sind auch Richter und Staatsanwälte, bis zum Bundes Verfassungsgericht und willige Lakaien im ÖD, die der christlichen Gier der Globalplayer mehr dienen als dem GG und dem Volk welches diese bezahlt.

          „Ein Ende der Transplantationsskandale in Deutschland?
          Nun also auch das Herzzentrum in Berlin, ….“
          http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/ein-ende-der-transplantationsskandale-in-deutschland/
          Wird da nur an den Wartelisten gefuscht? Die Gier macht fast alles möglich.

  11. Hallo maxi, ich habe hier lediglich das Video mit Genscher und Baker bzgl. der Nichtausweitung der Nato nach Osten, falls Sie das noch nicht kennen.

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      „Wir waren uns darüber einig, dass NICHT die Absicht besteht, dass Nato-Verteidigungsgebiet auszudehnen. Das gilt nicht nur in Bezug auf die DDR, die wir da nicht einverleiben wollen, sondern das gilt ganz generell.“

      „dass NICHT die Absicht besteht“

      IST die bewusst sprachlich eingebaute Floskel!!!

      in die „Nicht-Absicht“ wollen wir die DDR nicht einverleiben

      LOL LOL Lola

      … und schriftlich ist eh etwas ganz anderes vertraglich festgelegt worden, denn

      15. März 1991 Illegales in Kraft treten des Vertrages

      “Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland”,

      einem Statusvertrag FÜR territoriale Sonder-REGIME,

      was uns als “Wiedervereinigung”, Friedensvertrag und Souveränität Deutschlands verkauft wird und mit der die absurde Behauptung verbreitet wird, dass das GG FÜR die BRD nun die Verfassung Deutschlands sei, obwohl doch gerade dieses “Vertragswerk” ganz etwas anderes festschreibt und etabliert zu haben glaubt, was den Leuten als Wirklichkeit, ja als Wahrheit vermarktet wird!.

  12. “Wir waren uns darüber einig, dass NICHT die Absicht besteht, …“
    Eine Absicht kann man von heute auf Morgen – einseitig – ändern. Ein Vertrag nicht.

    Ein Vertrag, wenn er nicht Laufzeit gebunden ist, kann man kündigen. International wäre es für die USA-D mit ihren Machenschaften ein Skandal. EU-NATO Ost-Erweiterung für die USA.
    Darum fragte ich nach den Daten die nach dem 16.01.1989 („Kissinger schlug Jakowlew und zwei Tage später Gorbatschow vor, USA und UdSSR sollten ein Bündel von offiziellen und informellen Übereinkünften verabschieden,…) offiziell vereinbart wurden.
    Die informellen Übereinkünfte haben keine Bedeutung.

    Nicht nur die Politiker, sondern auch ihre Globalplayer und dieses Rechtssystem machen sich nach und nach Unglaubwürdig.

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