Ukraine – dein Schicksal. Nachrichten und Meinungen. Teil 143

A.V & Wlad – Wo der Frieden lebt 

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23:59 Uhr

DE FACTO. Was passiert wirklich in Mariupol?

Noch dazu:

Interview mit der politischen Publizistin Evelin Piètza

Donbass. Kinder erzählen über Bombardierung

Einе Frau aus Lugansk versuchte in Kiew über die dortige Zustände zu erzählen – und wurde sоfort als Lügnerin bezeichnet.

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23:52 Uhr

Die Marionetten der fremden Interessen in Russland geben nicht auf, nachdem die bisherige mehrere Aufrufe zum russischen Majdan kläglich gescheitert sind. Jetzt legt man sich erstmal auf den 1 März dieses Jahres fest, man hat ja dann noch genügend Zeit für die Vorbereitung des Aufmarsches gegen die Finanzkrise. Wird mich nicht wundern, wenn diese Neobolschewiken das Ganze dann als „Roter Frühling“ taufen werden.

Allesamt – alte bekannte Unruhestifter, unter ihnen Илья Яшин (Ilja Jaschin), der Lebeensgefährter von Oberpussi Tolokonnikowa (Ihr wisst ja, das ist die, die hochschwanger im Museum mit ihrem Ilja……). Und allesamt waschechte „Russen“ (wenn Ihr versteht, was ich meine), die für das Land und das russisches Volk natürlich nur „das Beste“ wollen für ihre 30 Schekel. Wer’s glaubt. (zur Originalmeldung hier entlang)

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23:14 Uhr

Die Neonazis von Azow Bataillon beim Training (?) oder was weiss ich (kann man nicht so genau definieren). Ohne die Ausrufe „white power“ и „white pride“ etc. wäre das, was immer es ist, scheinbar nur halb so „beeindrückend“  16

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19:44 Uhr

Manchmal kann man in den ukrainischen Medien wirklich interessante Sachen finden. Obwohl hier das Wort „interessant“ eigentlich fehl am Platz bzw. nicht ganz korrekt ist. Eher – besorgniserregend.

Denn, da es die männliche Teil der Ukrainer, wie ich es schon geschrieben habe, keine Lust haben auf andere Ukrainer im Osten und Südosten des Landes zu schießen und dabei mit höchster Sicherheit selber ums Leben zu kommen, beginnt die Kiewer Fascho-Junta die Kinder zu rekrutieren!

Mittlerweile kommt es wieder zur Bewegung an der russisch-ukrainischen Grenze: viele junge Männer suchen den Schutz auf der russischen Seite. Russland erwägt momentan die Möglichkeit ihnen so schnell wie möglich die russische Staatsangehörigkeit zu geben.

So bleibt es der Kiewer Junta nicht viel übrig, als die Kinder zu  töten rekrutieren oder den ausländischen Neonazi-Söldnern in deren letzten „heiligen Krieg“ ziehen zu lassen.

Bleibt abzuwarten, ob die internationale Kinderschutz-Organisationen etwas dazu sagen werden….oder eben nicht.

Teenage warriors prepare for battle as part of Right Sector’s Ukrainian Volunteer Corps

LG.RML

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 27. Januar 2015 in Aggression, Bevölkerung, Christenverfolgung, Drohung, EU, Europa, Faschismus, Geschichte, Gesetzverletzung, Gewalt, Horrorkiste, Informationskrieg, Katastrophen, Kinder, Kindesmißbrauch, Konflikt, Korruption, Krieg, Kriminalität, Massaker, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Militär, Mord, Nationalsozialismus, NATO, Parteien, Politik, Postsowijetischer Raum, Provokation, Regierung, Russland, Skandal, Staat, Staatsterror, Terror, UKRAINE, USA, Völkergenozid, Völkerhetze, Völkermord, Welt, Westen und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 34 Kommentare.

  1. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Gott sei Danke wurde Poroschenko bereits vom Westen fallen gelassen … noch ein wenig, dann zaubert der Westen den nächsten Präsidenten der Ukraine aus der Tasche – alles schon oft von den Amis in anderen Ländern mit „Erfolg“ ausprobiert … im Moment rudert der Westen zum Schein ein wenig zurück und versucht sein Gesicht zu wahren … mit allen Kämpfern und Kriegerinnen für die Gerechtigkeit wird es ihnen aber diesmal nicht gelingen, uns wieder an der Nase herum zu führen …

    https://seidenmacher.wordpress.com/2015/01/27/schweigen-statt-schwafeln-hatte-ihnen-besser-angestanden-herr-gauck/

  2. Iwan I. Iwanow

    Liebe Swetlana,
    den folgende Absatz solltest du noch einmal überdenken.

    Ich gebe dir recht diese Leute als „Marionetten der fremden Interessen“ zu bezeichnen. Aber, sie im gleichen Atemzug als „Neobolschewiken“ zu bezeichnen halte ich, na, sagen wir es einmal ganz neutral, sehr gewagt.

    Man kann zur Bolschewiki stehen wie man will, aber dieser Vergleich hinkt gewaltig. Ich bin auch ein „Bolschewik“, Kommunist und stehe an der Seite Russland. Bin ich jetzt, im Umkehrschluss, eine „Marionetten der fremden Interessen“? (Im gewissen Sinne ja, denn ich bin Deutscher.)

    Tut mir leid, aber solche Vergleiche halte ich für dümmlich, geschichtsvergessen und der Sache nicht dienlich.

    Diesen Abschnitt meine ich.
    „Die Marionetten der fremden Interessen in Russland geben nicht auf, nachdem die bisherige mehrere Aufrufe zum russischen Majdan kläglich gescheitert sind. Jetzt legt man sich erst mal auf den 1 März dieses Jahres fest, man hat ja dann noch genügend Zeit für die Vorbereitung des Aufmarsches gegen die Finanzkrise. Wird mich nicht wundern, wenn diese Neobolschewiken das Ganze dann als “Roter Frühling” taufen werden.“

    Ich hoffe, du nimmst mir ein offenes Wort nicht übel.
    Trotzdem, liebe Grüße

    • Ein Bolschewik ist nicht gleich Kommunist, es sind zwei Paar verschiedene Schuhe. Ich kenne die Geschichte meines Landes ganz gut, und eben deshalb nichts zu korregieren brauche. Grüß.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Bolschewiki

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      Worte und Begriffe – vor allem das Gemeinte und der eigentliche Sinn, werden durch Ereignisse in der Geschichte zum „Guten“, wie zum „Bösen“ geformt und damit von Menschen unterschiedlich wahrgenommen.

      Im eigentlichen Sinne des Wortes bin ich tatsächlich ein Christ, aber für andere Menschen aus anderen Kulturen ist das der Inbegriff aller Schrecken der Menschheit …

      Im eigentlichen Sinne des Wortes bin ich tatsächlich ein Muslim, aber für andere Menschen aus anderen Kulturen ist das der Inbegriff aller Schrecken der Menschheit …

      und so ist „Bolschewik“ wohl in Russland zu einem Synonym [???] des bösen Menschen geworden [???] – vermute ich mal, wie ja in Deutschland der eigentlich positive Begriff Nationalsozialist einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt …

      und so könnte ich fortfahren, aber mit diesen Versuchen der Deutung von Begriffen, gelingt es den Gewalten des Todes uns, die Mächte des Lebens, in immer kleinere Einheiten zu spalten … bis am Schluss jeder für sich auf verlorenem Posten steht … die Metapher dazu ist „die verstreuten Schafe in den Bergen Israels, die ohne Hirten sind“ … und dann werden wir überrannt … und einer nach der anderen erjagt, gefangen genommen, vermarktet und verwurstet werden –

      die westliche Kultur ist eine „geheimnisvoll“ böse Welt, sie mordet die Menschen nicht mehr in der Art und Weise von Auschwitz, aber viel effizienter, subtiler, hinterhältiger, von der „Öffentlichkeit“ unbemerkbarer – obwohl es direkt vor unseren Augen geschieht und wir es doch nicht wahrnehmen, weil vom Blick auf das Ungeheuerliche in der Vergangenheit verstellt, aber sie ist nach wie vor die Welt des Kapitalismus, denn der Grund und die Ursache von Auschwitz ist der Kapitalismus, der eine wirkliche religöse Ideologie ist – auch wenn das gar nicht wahrgenommen wird (werden kann). In Auschwitz wurden konzentriert an einem Ort jeden Tag bis zu 6.000 Menschen ermordet, heute werden – und nur das ist der Unterschied – verteilt auf tausende von Orten jeden Tag bis zu 60.000 Menschen ermordet. Damit meine ich nicht den gemeinen kriminellen Mord, sondern den systematischen, geplanten und vom System durchgeführten Mord.

      In Nazi-Deutschland waren daran 500.000 Menschen beteiligt, was sie mit Ihrer Einzelaufgabe damit erfüllten, war denen so verborgen, wie den heute weltweit 5.000.000 daran beteiligten, weil wohl geahnt wird, was läuft, aber dies für so unglaublich ungeheuerlich gehalten wird, dass es einfach nicht sein kann …

      … und man bekommt es ja auch meistens gar nicht mit und wenn doch – tja dann endet der Mensch, wie die 27 Zeugen im Falle des Kinderschänders in Belgien, dessen Ehefrau übrigens wieder auf freiem Fuß ist … oder die 300 französischen Manager in einem Flugzeug, das vor ein paar Jahren über dem Atlantik abgeschossen wurde, oder die 100 Manager, die in der Schweiz sich jedes Jahr angeblich das Leben nehmen oder die Banker in London … oder vor kurzen der Schneeflug Unfall bei dem der Chef der Total umkam und und und dazu all die vielen Kriege und Ebola hier und Massenflucht dort und Masseneinwanderung hier … und alles nicht ein Zufall, alles von Menschen geplant und gemacht — aber „sie wissen nicht, was sie tun“ das bezog sich nicht nur auf die Hinrichtung eines römischen Slaven vor 1985 Jahren …

      • Zudem ist mein Blog grundsätzlich kein Platz für die Versammlung einer bestimmten Gruppe/Partei etc.! Wer Menschen, Kinder, Natur, Tiere, Gott und das Leben liebt und jegliche Gewalt und sonstige perfide Sachen verabscheut, der ist bei mir immer herzlich willkommen! LG

  3. Iwan I. Iwanow

    Hier habe ich noch etwas Interessantes entdeckt.

    UN-Petition: Wir fordern die Anerkennung des Präsidenten der Ukraine P. Poroschenko als Kriegsverbrecher

    Hier geht zu Pedition
    https://voicedonbass.wordpress.com/2015/01/27/un-petition-wir-fordern-die-anerkennung-des-prasidenten-der-ukraine-p-poroschenko-als-kriegsverbrecher/

    Ich habe schon unterschrieben. Tut alle das gleiche!

    • viele Menschen

      dort antworte „Elisabeth schreibt:
      27. Januar 2015 um 22:54

      Bloß nicht Avaaz! Da steckt mitunter auch Soros dahinter! Lest Euch das bitte durch:

      https://staseve.wordpress.com/2011/11/04/wer-und-was-steckt-hinter-avaaz/

      Ihr findet noch mehr Hinweise, wenn Ihr googelt. Die sammeln nur Eure Namen und Adressen,
      wollen Euer Geld durch Spenden, passt bitte auf, wem Ihr Eure Stimme gebt.“

      Eine schweizer (schwedische?) – neutrale – Stelle der UNO müsste eine Plattform für solche online-Petitionen einrichten!
      Selbst der EU und dem EGMR ist leider nicht zu trauen, da dieses von der Lobby und willigen der CDU/CSU/SPD/FDP/Grünen etc.. aufgebaut wurde.

      • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

        … der UNO trauen? Die Amis führen für die UNO die Kriege.
        … ich bin ganz baff … was nur los?

  4. Iwan I. Iwanow

    „Zudem ist mein Blog grundsätzlich kein Platz für die Versammlung einer bestimmten Gruppe/Partei etc.!“

    Ach, und darum dürfen einzelne Gruppen diffamiert werden. Du glaubst, du kennst die Geschichte deines Landes? Du meinst, die einseitige Geschichte deines Landes.

    Ja, dann habe ich, als Kommunist, hier nicht mehr zu suchen.
    Denn ich habe mit Gott nichts am Hut, und ja, ich befürworte Gewalt, revolutionäre Gewalt – wie die Bolschewiki und wie sie heute im Donbass statfindet.
    Ich dachte, du wärst toleranter. Aber, wie konnte ich das nur annehmen?

    • Ich bin durchaus tolerant und erfahre es auch von anderen, vor allem dann, wenn ich etwas einseitig berichte (das ist nicht neu und längst bekannt) und vor allem dann, wenn ich mir große Sorgen mache um meine alte Heimat (inklusive Ukraine und Weißrussland) und um meine jetzige – Deutschland (das ist auch nicht neu und ebenfalls vielen bekannt), aber – und das außen vor! – wenn ich mir jetzt beginne noch größere Sorgen zu machen um meine Lieben (Mama und Bruder samt Familie mit einem Baby), weil sie unter Westen – Sanktionen zu leiden beginnen !!! Schon in den 90-gern mussten sie Hunde- und Katzenfutter essen, wie damals viele Menschen in Russland auch, aberviele von ihnen sind vor Hunger gestorben, man geht von über eine Million Menschen aus, aber bis jetzt weiß immer noch keiner genau! Darüber wurde hier im Westen kein einziges Wörtchen verloren, niemals! Und da werfen Sie mir die Einseitigkeit und mangelnde Geschichtskenntnisse vor, in dem Sie mir auch noch u.a. vorwerfen, dass ich Sie als Bolschewik (oder Kommunist? bin verwirrt…) toleriere ??? Die Bolschewiken haben fast alle meine Ahnen samt Kleinkinder nach langen Quälereien zum Schluss erschossen. Was wollen Sie also von mir?

      Zitat: „Ja, dann habe ich, als Kommunist, hier nicht mehr zu suchen. Denn ich habe mit Gott nichts am Hut, und ja, ich befürworte Gewalt, revolutionäre Gewalt – wie die Bolschewiki und wie sie heute im Donbass statfindet.“

      Ich habe keine Lust dieses Venigret weiter zu kommentieren. Im Donbass findet KEINE Revolution statt, das ist ein Kampf um nacktes Überleben auf dem EIGENEN Land und gezwungener verzweifelter Abwehr gegen barbarische Neonazihorden auch aus dem Westen!

      Wenn es Ihnen hier einseitig ist und nicht gewaltig genug, halte ich Sie nicht auf. Sie können die Seite ruhig wechseln, jeder wählt sein eigener Weg. Ich habe meins nicht wählen müssen, dieser verläuft immer mit Gott an meiner Seite. Das müssen Sie auch tolerieren.

      Übrigens, mein Opa war Kommunist, der abends nach Hause kam und eine von Oma versteckte, in ein Stoff gewickelte Ikone (Maria mit Jesus auf dem Arm) herausnahm und sich bekreuzigte und die Ikone erneut versteckte – und so jeden Tag, heimlich um bloß es keiner sieht! Heute gehen die Kommunisten in Russland ganz offen und regelmässig in die Kirche, da sie aus den Fehlern den anderen Gottlosen gelernt haben.

      Lieben Grüß und alles Gute füe Sie.

      .

      • Iwan I. Iwanow

        Ein paar Worte zu deinem Kommentar, Swetlana.
        (Meinetwegen kannst du den Kommentar auch löschen wenn es in deine Augen Vinaigrette ist.)

        Ich kenne die Situation der 90ziger Jahre und ich kenne die heutige Situation in Russland. Ich gehe normaler Weise damit nicht hausieren (aber, weil du und @jauhuchanam mich attackiert hast) tue ich es mal.
        Ich unterstütze schon seit Jahren Menschen (Freunde und Bekannte, die ich schon seit Anfang der 70-ziger Jahre kenne) in Piter. In den 90-ziger Jahren mit meinem zurückgelegten Altersgroschen und heute mit meiner Rente und Zuwendungen, die mir hier in Deutschland leben Freunde (viele Russlanddeutsche) zustecken, da sie wissen was ich tue. (das soll kein Prahlen sein)
        Ich weiß nicht, ob du (außer das du dir über deine Verwandten Sorgen machst) oder dieser jauhuchanam, der mich bezichtigt, ein völkisch-rassistischer Vollidiot zu sein, FREMDEN Menschen, Freunde zwar, seine Altervorsorge bis auf den letzten Cent gegeben hast (90ziger Jahre) und heute dein Leben soweit „zurückgefahren“ hast, dass du von einer Rente von knapp 900€ (Miete 420€) jeden Monat 80 – 100€ überweist. Ich kenne das Problem mit dem Katzen und Hundefutter bei Rentnern und Kindern.

        Das, was „deinen Ahnen“ geschehen ist bedaure ich sehr. Mehr kann ich dazu erst einmal nicht schreiben, da ich nicht weiß, wann deine Verwandten umgebracht wurden.

        Warum ich mich gegen die „pauschale Verdammung der Bolschewiken“ wende und dir Einseitigkeit vorhalte, ist Folgendes:
        Ich habe bei vielen Menschen, nicht bei allen, festgestellt, dass sie keinen Unterschied machen, oder nicht machen wollen, dass zwischen Bolschewismus, besser Leninismus und Stalinismus eine gewaltiger Unterschied besteht. (europaweit)
        Die einen werfen Bolschewismus/Leninismus und Stalinismus in einen Topf, umrühren, Deckel drauf, und gut ist. Alle Bolschewisten – alles Mörder und Verbrecher. (Gottlose eben)
        Die anderen Glorifizieren den Stalinismus (obwohl er mit Marxismus nichts mehr zu tun hatte. Alle, die andere Meinung sind Antikommunisten – alles Verbrecher.
        Und dann gibt es da noch Menschen, Marxisten/Kommunisten wie ich, die sich bemühen, die ganze Geschichte objektiv zusehen, um eine wahrheitsgemäße Aufarbeitung, der Geschichte zu erreichen. Nur so nebenbei.

        Bolschewismus und die Beseitigung der feudalen Zustände der Zarenzeit in Russland, ist eine Sache. (erinnere dich wie die Menschen vor 1917 gelebt haben, vor allen Dingen, die Landbevölkerung und die Reichen, erinnere dich, dass es den Herrschenden völlig egal war viele „Bauern“ verreckt sind, Hauptsache sie konnten im Luxus leben, erinnere dich an die Interventionskrieg der kapitalistischen Staaten, die Gewalt kam immer von der Seite der Herrschenden, Blutsonntag in Piter), eine andere Sache ist der Stalinismus. Ich bezeichne mich auch deshalb als Marxist/Kommunist weil ich die Verbrechen des Stalinismus aufs schärfste verurteile, (auch, trotz des Siege im 2. Weltkrieges), die Oktoberrevolution aber niemals.
        Noch eine andere Sache ist Vergleiche zu ziehen wie du es hier getan hast.

        Als Hinweis. Erst durch die Beseitigung der Bolschewiken 1937/38 (Stichwort: Moskauer Schauprozesse) wurden die Verbrechen der Stalinisten erst möglich. Also ist für mich der Begriff Bolewismus/Bolschewik gleich zu setzen mit Kommunismus und somit positiv besetzt. Weiterhin glaube ich, erst wenn man eine Differenzierung macht, kann man die Oktoberrevolution und die nachfolgende Geschichte der Sowjetunion und Russlands (auch des heutigen Russland) richtig verstehen.

        Kommen wir zum Donbass.
        Du schreibst: „Wer … und das Leben liebt und jegliche Gewalt … verabscheut, …“
        Nach dieser verallgemeinernden Aussage musstest du jegliche Gewalt im Donbass ablehnen. Wirst du auch tun. Pauschal, jegliche Gewalt, im allgemeinen.
        Etwas später schreibst du: „Im Donbass findet KEINE Revolution statt, das ist ein Kampf um nacktes Überleben … gegen barbarische Neonazihorden auch aus dem Westen!“

        Richtig, es ist Kampf um nacktes Überleben gegen barbarische Neonazihorden. Ich habe aber nirgends geschrieben, dass im Donbass eine Revolution stattfindet. Was aus DVR und LVR, gesellschaftspolitisch, wird steht auf einem ganz anderem Blatt. (eines weiß ich schon heute schon, Oligarchen wird es im Donbass nie mehr geben) Ich habe lediglich geschrieben, dass ich „revolutionäre Gewalt“ befürworte. Warum?

        Wir Marxisten teilen „die Welt“ in Herrschende und Unterdrückte ein. Auf heute bezogen: Kapitalisten und Lohnabhängige. Die Entwicklung des Kapitalismus, geht so, Imperialismus, Faschismus/Nazismus, als höchste Stufe des Kapitalismus und der herrscht heute in der Ukraine, wobei viele „Demokratien“ schon längst faschistoide Staaten sind, auch Deutschland. (zeigt sich in der Unterstützung der Ukraine)
        Im Zusammenschluss, ist für mich jegliche Gewalt, die sich gegen den Kap./Imp./Fasch,/Nazismus richtet, revolutionäre Gewalt und ein gerechter Krieg. Und die werde ich immer befürworten, Je suis Donbass, um es einmal so auszudrücken.

        „… immer mit Gott an meiner Seite. Das müssen Sie auch tolerieren.“

        Natürlich toleriere ich das! Dann solltest du aber auch tolerieren, dass ich eine andere Sicht auf die Bolschewiken habe und sie nicht mit dem Satz: „Ich kenne die Geschichte meines Landes ganz gut, und eben deshalb nichts zu korregieren brauche.“ abzubügeln.

        Ich habe darauf geantwortet: „Ich bin auch ein “Bolschewik”, Kommunist (gibt kein Unterschied da bei auf dem Marxismus aufbauen) und stehe an der Seite Russland. Bin ich jetzt, im Umkehrschluss, eine „Marionetten der fremden Interessen“? (Im gewissen Sinne ja, denn ich bin Deutscher.)“ und habe versucht dir eine Brücke zu bauen, über die du aber nicht gegangen bist, sondern, du bist bei deiner kategorischen Ansicht gebliben.

        Etwas später habe ich in deinen letzen Abschnitt die Antwort gefunden.

        Du schreibst: … mein Opa war Kommunist, … .

        Warum schreibst du hier nicht Bolschewik. Wenn er in Russland gelebt hat, (hat er sicherlich, wegen der Ikone) war er Bolschewik.

        Weiter schreibst du: „Heute gehen die Kommunisten in Russland ganz offen und regelmäßig in die Kirche, da sie aus den Fehlern den anderen Gottlosen gelernt haben.“

        Das ist interessant! Diese Leute sind sonst was (nicht abwertend gemeint, „sonst was“, weil ich nicht weiß, was sie sind), aber keine Kommunisten, da Kommunismus, s.o. atheistisch.

        „Aus den Fehlern der anderen Gottlosen“ (da spricht der undifferenzierte HASS), sagt mir schon alles. Ich will jetzt nicht noch eine Diskussion darüber vom Zaun brechen, das Gotthabende, immer an der Seite der Herrschenden standen, stehen und dafür sorgten, das die kleinen Leute unterjocht und ausgebeutet werden konnten, und, dass sie, damals wie heute, Waffen segneten, mit denen Angriffs- und Eroberungs- sogar Vernichtungskriege (2.WK) geführt wurden.

        Was du, was auf dem Koppelschloss der dt. Naziwehrmacht stand: GOTT MIT UNS! Sicher wirst du jetzt sagen, die Nazis haben Gott missbraucht. Und die Kirchen und Christen in Nazi-Deutschland und ganz Europa? Waren sie nicht alle stolz?

        So das wars – Punkt!

        • Ich will auch keine weitere Diskussion über dieses Thema, Sie sind nicht der erster, der mir verschiedene Stempeln, was meine Person betrifft, aufzusetzen versucht ohne mich nur annähernd zu kennen. Zuerst waren es die Russen-Hasser u.a. Neonazi-Sympatisanten oder selber solche, die sich über die Ermordung von Ostukrainer sehr gefreut und mir gedroht haben (habe einige Hasskommentare bei mir im Blog sogar als offener Beitrag veröffentlicht, da es mir das Ganze zu weit ging – danach hatten diejenigen nichts mehr zu lachen). Jetzt versuchen Sie als Kommunist/Bolschewik/Marxist mich auch abzustempeln. Mir ist es aber mittlerweile völlig wurscht, müssen Sie wissen.

          Ob ich jemandem helfe oder nicht, steht hier für mich nicht zur Diskussion. Die Hilfe, die vom Herzen kommt, bedarf keine ausführliche Reklame, sie geschieht einfach.

          Nochmals: mein Opa war kein Bolschewik! „Weil er in Russland gelebt hat“, wie Sie schreiben, soll er einer gewesen sein? Ich komme auch aus Russland, und ??

          Da Sie angeblich so gut Russland kennen, aber als Kommunist/Bolschewik/Marxist, oder wer auch immer, nichts über jetzigen Kommunisten dort wissen und sich wundern, dass diese schon lange regelmässig die Kirche besuchen, verlinke ich hier für Sie die Bilder dazu (als Kommunist und „Russlandkenner“ müssen Sie dann eigentlich wissen, wer dort abgebildet ist).

          Seien Sie mir nicht böse (ich will ja Ihnen auch nichts Böses), aber es gibt scheinbar sehr vieles, was Sie über meine Heimat nicht wissen.

          „So das wars – Punkt!“, schreiben Sie zum Schluss. Dieses „Punkt!“…. ach, ich lasse es lieber.

          Alles Gute und ein schönes Wochenende!

          http://com-stol.ru/?p=3608

        • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

          Lieber Herr Iwan I. Iwanow!

          Jetzt gibt es noch ein wenig Popo-Klatsch, wie meine kleinen Kinder und mein Enkel zu sagen pflegen, von mir.

          Jeder Mensch ist ein sehr gutes Gutes-Sein von Natur aus – das bedeutet alle Menschen -Das heißt, der Mensch wird als gutes Sein gezeugt, empfangen, geboren und stirbt auch als ein Gutes-Sein. Daran ändert auch nichts das Dogma vom Todeskult und seinen Lehren, die seit 1400 Jahren das Gegenteil der Wahrheit Gottes und seinem Evangelium der Liebe verbreiten.

          Sie sind ein Gutes-Sein, ein sehr guter Mensch. Von dieser Wahrheit kann ich nicht lassen und es ist unmöglich, dass ich vom Gegenteil dieser Wahrheit überzeugt werden kann. Sie fühlen sich von mir also vollkommen ohne Grund als Mensch und in Ihrem Mensch-Sein angegriffen. Was ich tatsächlich angegriffen habe, sind ihre falschen und verkehrten Gedanken und Schlussfolgerungen!

          Denn Sie folgen – vielleicht hat es Ihnen nur noch niemand gesagt – ganz unbewusst (oder doch mit Absicht?) dem Dogma und der Lehre des Todeskultes mit seiner abendländischen Schuldkultur, Schuld-Religion, seinem Schuld-Recht und seiner Schuld-Sprache, in der die Menschen in gut und böse und schuldig eingeteilt werden. Die völkisch-rassistisch indoktrinierten Menschen halten eine bestimmt Menschen-Gruppe pauschal für minderwertig, schlecht, böse und gottlos. Der ideologisch-rassistisch indoktrinierte Mensch muss alle Nazis und Zionisten für minderwertig, schlecht, böse und gottlos halten und der religiös-rassistisch verblendete Mensch kann nur alle anderen Menschen, die seiner Religion nicht angehören, als minderwertig, schlecht, böse und gottlos halten. Zugegeben, ein einfaches Weltbild, aber eben nichts weiter als eine Gedanken-Halluzination in der sich eine Welt und die Menschen in ihr nach eigenem Gustow fabriziert werden.

          Weil aber alle Menschen – ohne jede Ausnahme – sehr gute Menschen sind, widersprechen eben alle gegenteiligen Aussagen der Wahrheit. Denn nicht, was ein Mensch ist oder zu sein scheint, macht ihn minderwertig, schlecht, böse und gottlos als solchen, sondern das eigene Tun und Handeln, dass ihn verdirbt, wenn er falsche oder „böse“ Handlungen begeht oder gar die „guten“ Taten unterlässt, die er tun könnte. Sie vermindern also sein Gutes-Sein, während auf der anderen Seite seine richtigen Handlungen, die er ausführt, und seine „guten“ Taten, die er begeht, sein Gutes-Sein erblühen lassen, so dass er die guten Früchte der Liebe, der Wahrheit, der Freiheit und damit des Lebens selbst hervorbringt und folglich sein Gutes-Sein vermehren.

          Auf der einen Seite „bemühen Sie sich, die Geschichte objektiv zu sehen und wenden sich gegen die „pauschale Verdammung der Bolschewiken“ und halten Swetlana Einseitigkeit vor“, stilisieren aber auf der anderen Seite vermeintliche, vermutete, angenommene und tatsächliche Verbrechen unter der Regierung Stalins und von der Feind-Propaganda verbreitete Lügen über Stalin zum „Stalinismus“ hoch, den sie im gleichen Atemzug als verderblich, schlecht und böse verdammen und damit pauschal alle Menschen gleich welcher Natur oder „Rasse“ schuldig sprechen, die unter diesem schrecklich bösen „Stalinismus“ zu leiden hatten.

          Und das ist exakt das gleiche, dass der Todeskult hier in Europa seit über 1400 Jahren betreibt. Und wenn Sie sich doch schon bemühen, die Geschichte objektiv zu sehen, dürften Sie doch gar nicht von einem derartigen Humbug ausgehen, dass es jemals einen „Stalinismus“ gegeben habe, dessen Begriff allein, wie ihr „gottlos“ einzig und allein dazu von der Propaganda der Lüge ersonnen wurde, um damit den Marxismus-Leninismus/ Kommunismus/“Bolschewismus“ als solchen zu diffamieren und alle Menschen, die in den Sozialistischen Sowjet Republiken gelebt haben, pauschal als schlecht, als „Untermenschen“, als böse und gottlos verdammen zu können!

          Und damit sind Sie – oder machen Sie sich zu einem – Trotzkisten und Konterrevolutionär, wie es sich Chruschtschow und Gorbatschow nicht mal haben träumen lassen! Sie bedienen sich derselben Methoden, wie die Nazis und Zionisten, die nämlich gar nichts anderes tun, als sich irgendwas herauszupicken, das jedem Menschen verdammungswürdig sein muss und wenden es pauschal gegen eine spezielle Ethnie, religöse oder ideologischen Gruppe von Menschen an.

          Das ist von Ihnen dann entweder als intellektuell unredlich, als dumm oder eben wirklich als verderblich, schlecht und böse zu verdammen, womit ich Sie keinesfalls als einen sehr guten Menschen, der Sie sind, angreife, sondern ihre hinter solchen Handlung stehenden Gedankenabläufen und die daraus abgeleiteten Handlungen, die Sie uns hier zum Schlechten geben und damit zur Spaltung – ob nun bewusst oder unbewusst, sei dahin gestellt – beitragen und nicht zum Aufbau.

          Mit dem „Darauf-Herum-Reiten“, dass der Kommunismus „gottlos“ ist und es den „Stalinismus“ gegeben hätte, spielen Sie den drei großen Feinden der deutschen Völker, aber auch der gesamten Menschheit in ihre Hände:

          Der völkisch-rassistischen Ideologie, auf denen das Weltbild der Nazis und Zionisten beruht, die ihren Ursprung im Dogma des Todeskultes hat, der sich ja nicht nur irgendeine „Rasse“ von Menschen herausgepickt hat, sondern ALLE Menschen, da diese von Natur aus – also biologisch – nicht nur minderwertig, sondern ohne jeglichen Wert sind, weil es sich bei diesen biologischen Lebewesen von Natur aus – also biologisch – um BÖSES-SEIN handelt, und welches deshalb in Schuld gezeugt, empfangen und geboren wird und davon Erlösung bräuchte, die ihm nur der Kult des Todes gewähren könne!

          Obwohl Sie sich zu recht „gegen eine pauschale Verdammung wenden„, „versuchent“ Sie dennoch, eine Schuld – die es ja gar nicht gibt – dadurch „in die Welt zu bringen“, indem Sie die geschehene Tat, die zu einer Schuld in unserer vorliegenden Schuld-Religion, Schuldkultur und das für sie relevanten Schuld-Recht führt, postulieren. Weder bringt aber damit irgendjemand das Dogma der Matrix vom Bösen-Sein des Menschen, noch das aus ihr geborene Paradigma der Schuld des Menschen zu Fall! Im Gegenteil, die Matrix erhält dadurch Nahrung und kann weiter ihre Schulden gebären.

          Ich kritisiere Ihre ganze Art der Argumentation, da sie auf einer falschen Logik beruht, was zu einem „Cum hoc ergo propter hoc“, also einem Fehlschluss – und zwar einem für das Denken fatalen Fehlschluss – führen muss und dies, obwohl Ihr Ansatz der vollkommen richtige ist! Denn es ja nun einmal richtig „sich gegen eine pauschale Verdammung zu wenden„, die etwas von Menschen „erdachtes“ und „konstruiertes“ ist, was er sich in seiner Phantasie fabriziert hat. Es sind Gedanken-Halluzinationen, die nicht existent sind, obwohl sie „da sind“ und zwar da, wo sie sich befinden, als Phantasmen in unseren Gedanken.

          Auf diese werden wir vom Todeskult und seinem Dogma vom „Bösen-Sein des Menschen“ und seiner Lehre vom „Schuldig-Sein des Menschen“ von einer Gesellschaft abgerichtet, dressiert, konditioniert und programmiert, die selbst vollkommen der Schuldkultur, ihrer Schuld-Religion, ihrem Schuld-Recht und ihrer Schuld-Sprachen – also dem Mittel der Menschen, mit denen sie das, was in ihnen ist, mitzuteilen versuchen – unterworfen ist!

          Vereinfacht steht am Anfang Ihres Kommentars folgende richtige Feststellung: „der Mensch ist nicht schuldig“, aber sofort folgt – der „innere“ Fehler, der Irrtum, die Falle – nämlich das unausgesprochen [„weil„] “man doch nicht einfach etwas pauschal verdammen darf”. Darauf kommt es aber überhaupt nicht an! Aber Sie sind damit geradewegs in die Falle gegangen, von dem sich unsere Feinde so sehr wünschen, dass wir sie ahnungslos betreten, um uns anschließend in unserem eigenen Käfig der phantastischen Welt von Gedanken-Halluzinationen gefangen zu nehmen und dort eingesperrt zu halten! Mit dem unausgesprochenen [„weil„] „begründen“ Sie, warum der Mensch nicht schuldig ist (sein kann) und etwas nicht als pauschal verdammt werden darf.

          Eine gemeine Falle! Sie beruht darauf, dass wir angeblich unsere Unschuld zu beweisen hätten. Aber es ist vollkommen unmöglich etwas zu beweisen oder zu widerlegen, was gar nicht existiert, aber in unseren Gedanken „da ist“ – aber eben auch nur dort und nirgendwo sonst anzutreffen ist!

          Tja, lieber Iwan I. Iwanow, und da hat sie zugeschnappt – die Falle – und promt sind Sie auch voll auf die Fresse gefallen, denn sone Denk-Fallen sind ganz schön schwer und liegen an einer sehr kurzen Kette, dass der Mensch unversehens beim nächsten Schritt, den er tut, unweigerlich stürzen muss.

          Kabumm! [„weil„] „der Stalinismus eine andere Sache sei dessen Verbrechen Sie aufs schärfste verurteilen, die Oktoberrevolution aber niemals.“
          Ja, und warum gerade die nicht? Haben denn Menschen, die an dieser teilgenommen hatten, keine Verbrechen begangen, die ich dann so ganz frei nach Nazi-Art pauschal auf die Revolution, den Kommunismus und die „gottlosen“ Bolschewisten und Russen übertrage, um damit die Sache als solche verdammen zu können?

          Also noch ein „Cum hoc ergo propter hoc“, also ein Fehlschluss, diesmal aber ein ganz dicker! Denn selbst wenn es den „Stalinismus“ gegeben hätte – was ich vehement bestreite – kann doch mein Opa dennoch ein grausamer und primitiver Mörder gewesen sein. Das eine schließt das andere nicht notwendiger Weise aus, wie es ja auch nicht un-be-dingt einschließt, dass mein Opa, weil er als aktiver Offizier in Russland gekämpft hat, deshalb auch ein Mörder, gar ein grausam-primitiver, gewesen sein muss!

          Aber, und dies ist das alles entscheidende und große, ewige Argument der Wahrheit!

          Es kommt überhaupt nicht darauf an, was mein Opa, Stalin oder sonst irgendein Mensch getan oder gelassen hat! Alle Taten, alles Tun anderer Menschen kann mir weder von anderen noch von mir selber angerechnet werden. Schon gar nicht auf „mein gutes Sein, mein gutes Sein, mein außerordentlich großartiges gutes Sein! Nur ich ganz alleine kann mein eigenes sehr gutes Gutes-Sein durch mein eigenes Tun verderben! Niemand sonst!

          Und die Verführungen, die Lügen, die Zweifel, der Zwang, das Versagen, die Angst, die Grausamkeit und Bestialität, die Erpressungen oder irgendeine Folter, die Irrtümer und Leiden im Leben oder das Leiden am Dasein als Mensch, obwohl er doch sehr gut ist, die mögen alle als Grund und Ursache dafür herhalten, dass ich selber eine Handlung begehe, ein Tun vornehme oder eine Tat unterlasse, die mein sehr gutes Gutes-Sein verderben – aber es ist immer mein Tun, mein eigenes Handeln, welches entweder mein sehr gutes Gutes-Sein verdirbt und es dadurch geringer werden lässt oder mein sehr gutes Gutes-Sein zum Erblühen bringt und dadurch vermehrt, indem es die Früchte der Liebe, der Wahrheit und der Freiheit und damit des Lebens selbst hervorbringt!

          Der Liebe müssen wir unser Vertrauen schenken und in ihr allein verharren, damit wir wahrhaftig die Schüler des Menschensohnes sind und so die Wahrheit erkennen können, die uns frei macht. Und das bedeutet eben der Lüge, dass „alle Menschen Böses-Sein und schuldig wären und davon Erlösung benötigen würden“ nicht mehr das Ohr leihen, sondern Gott unser Ohr schenken, der einmal gesprochen hat: „Und siehe da, der Mensch ist ein sehr gutes Gutes-Sein“ und es von dem guten Pilatus verkündigen lässt: „Seht, welch ein Mensch!„, bevor er den Menschensohn den Menschen zur Hinrichtung auslieferte, die sich von der Lüge hatten verderben lassen.

          Jeder Mensch ist ein sehr gutes Gutes-Sein. Unveränderlich ist er nicht.
          Er kann vom „bösen“ verdorben oder vom „guten“ zum erblühen gebracht werden.

          Und die Weisheit der Völker besagt, dass über Verstorbene nicht schlecht geredet wird, sondern dass der Mensch zu schweigen hat, wenn er über einen Verstorbenen nicht gutes zu sagen hat. Wie viel mehr gilt das für einen Menschen, der heimtückisch ermordet wurde und der durch sein Tun die Nazi-Diktatur über Europa zerstört hat und die letzte Überlebenden im Massenvernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreien lies, was doch nach „militärischen“ Ermessen unnötig war und 267 gottlosen kommunistischen russischen Söhnen und Vätern das Leben gekostet hat, die damit ihre eigenen Ehefrauen, Mütter, Opas, Omas, Väter, Kinder, Säuglinge und Enkel der Gnade Gottes anheim fallen ließen oder doch der Willkür der „gottlosen“ Kommunisten übergaben?!

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      Nun Karl Marx hätte Sie jetzt übers Knie gelegt und Lenin sie als Anarchisten verdammt. Der „Marxismus“ ist – wie etwa die Physik, die Mathematik oder Geometrie auch – „atheistisch“, das bedeutet jedoch nicht, dass der Kommunismus „gottlos“ ist oder ein Kommunist „nichts mit Gott am Hut hat“. Sie verwechseln Äpfel mit Birnen.

      Wenn Sie tatsächlich Kommunist wären, würden Sie ihn nicht dadurch verunglimpfen, dass Sie hier das Weltbild, das die Nazis über den Kommunismus verbreiten, zum Schlechten geben. Ganz offen: Sie sind ein völkisch-rassistischer Vollidiot. Ihre Sprache hat Sie wieder einmal verraten. Sie haben hier nichts zu suchen, „weil Sie Kommunist“ wären, sondern, weil Sie hier Ihr Gift der völkisch-rassistischen Ideologie verbreiten wollten.

      • Iwan I. Iwanow

        „Nun Karl Marx hätte Sie jetzt übers Knie gelegt und Lenin sie als Anarchisten verdammt. Der “Marxismus” ist – wie etwa die Physik, die Mathematik oder Geometrie auch – “atheistisch”, das bedeutet jedoch nicht, dass der Kommunismus “gottlos” ist oder ein Kommunist “nichts mit Gott am Hut hat”. Sie verwechseln Äpfel mit Birnen.“

        Nicht ich verwechsele Apfel mit Birnen, (dass das eine Unterstellung ist merken sie noch nicht einmal), sondern sie haben keine Ahnung von dem, über das Sie hier schreiben. Natürlich ist der Kommunismus gottlos (in dem Sinne, das es die Vorstellung, es gäbe einen Gott im Marxismus/Kommunismus nicht gibt und wenn man dies nicht als moralisch „Keule“ betrachte, um den Marxismus zu diffamieren) denn:

        „Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt. Zum Atheismus im weiteren Sinn werden bisweilen auch andere Abgrenzungen von einem Glauben an Gott gezählt, beispielsweise Ansichten, dass zur Existenz eines Gottes und von Göttern allgemein nichts gewusst werden kann (Agnostizismus).“ (Wikipedia)

        Darauf hättest Sie, ohne den Begriff „atheistisch“ umzudeuten, von ganz alleine kommen können. Deshalb ist meine Aussage, dass ich, als Kommunist, “nichts mit Gott am Hut“ habe völlig richtig und nicht zu wiederlegen.

        Sie scheinen die Aussagen von Marx, dass „Religion ist Opium für das Volk“ nicht zu kennen, oder, wenn Sie sie kennen, haben Sie die Bedeutung dieser Aussagen und die Tragweite, nicht begriffen. Dass Marx mich übers Knie gelegt und Lenin mich als Anarchisten verdammt hätte, ist 1. wieder nur eine Behauptung (die Sie nicht beweisen) und 2. zeugt diese Behauptung davon, dass Sie Marx und Lenin nicht kennen und verstanden haben.

        Weiterhin schreiben Sie (und deshalb habe ich mich entschlossen hier noch einmal zu schreiben): „Wenn Sie tatsächlich Kommunist wären, würden Sie ihn nicht dadurch verunglimpfen, dass Sie hier das Weltbild, das die Nazis über den Kommunismus verbreiten, zum Schlechten geben.“

        Sie sollten mein Posting noch einmal lesen! Ich habe nirgends und in keinster Weise den Marxismus/Kommunismus verunglimpft (wieder Behauptung), noch „rede ich Nazis nach dem Munde“ denn die falschen Schlussfolgerungen (Behauptungen) habe ich schon oben wiederlegt.

        Wie man aus meinem Postring MEIN WELTBILD ableiten kann, scheint sich nur Ihnen verständlich und nachvollziehbar zu erschließen. (Ich würde ja auch nicht aus ihren Postrings ableiten, dass sie ein Dummkopf sind) Ich glaube mein Weltbild ist das Weltbild eines Marxisten/Kommunisten.

        Ich habe oben geschrieben „wenn man dies nicht als moralisch „Keule“ betrachte, um den Marxismus zu diffamieren“ (genau das tun nämlich Nazi und sogenannte „braune Demokraten“, und SIE, indem Sie sich (durch Behauptungen, mir etwas unterstellend), sich also eine „moralische Keule“ basteln, die noch dazu falsch ist, und dann versuchen, mich damit zu „erschlagen“. (Immer bezogen auf die Falschbehauptung: „das bedeutet jedoch nicht, dass der Kommunismus “gottlos” ist oder ein Kommunist “nichts mit Gott am Hut hat” Deshalb noch einmal zusammengefasst: Der Kommunismus ist gottlos (ohne Gott) und Kommunisten haben mit Gott nicht am Hut“, – atheistisch eben)

        Und dann kommt eine Textstelle, wo ich mich sehr zusammen nehmen musste, um nicht in gleicher, unverschämter Weise, zu antworten.

        Sie schreiben: „Ganz offen: Sie sind ein völkisch-rassistischer Vollidiot. Ihre Sprache hat Sie wieder einmal verraten. Sie haben hier nichts zu suchen, “weil Sie Kommunist” wären, sondern, weil Sie hier Ihr Gift der völkisch-rassistischen Ideologie verbreiten wollten.“

        Jetzt werde ich Ihnen GANZ OFFEN antworten. Ich kenne folgendes dt. Sprichwort: „Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau runter und schlägt dich dann dort mit seiner Erfahrung.“ Mit der Aussage: „Sie sind ein völkisch-rassistischer Vollidiot“ und „weil Sie hier Ihr Gift der völkisch-rassistischen Ideologie verbreiten wollten“, haben Sie das Niveau eines Idioten erreicht, eines Vollidioten – und nicht ich. Wie krank sind sie eigentlich in ihrem Kopf?

        Wo bitteschön erkenne sie in meinem Postring (in allen meiner Postrings bei Swetlana) eine völkisch-rassistischen Ideologie, (und da es sie nicht gibt), wo verbreite ich sie überhaupt. Wissen sie, was ich glaube? Sie haben keinen blassen Schimmer vom Marxismus/Kommunismus und noch wenige Ahnung von den Begriffen, mit dem Sie hier rumschmeißen. Sie verdrehen, unterstellen, behaupten, lügen, beleidigen und geben das wieder, was sich in ihrem kranken Kopf, verselbständigt hat. (der eigentlich positive Begriff Nationalsozialist, sagt alles)

        Wieder ehrlich. Ich halte Sie für einen Dummschwätzer, einen Wichtigtuer, den seine Sicherungen durchgebrannt sind, weil das hier die Site einer Frau ist. (Beschützrolle) (nun habe ich mich doch noch esshofiert)

        • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

          Tja, Iwan, von wem Sie das nun wieder wissen, dass „ich keine Ahnung habe“, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

          Das Adjektiv „gottlos“ hat nicht den „Sinn“, den Sie ihm zu geben wünschen, denn dann wäre die Wissenschaft als solche „gottlos“, dies ist sie aber nicht, sondern sie ist nur atheistisch.

          Die Wissenschaft bedarf ebenso wenig eines „Gottes“, wie der Marxismus/Kommunismus.
          Damit ist aber weder das Eine noch das Andere „gottlos“ und deshalb wird und kann das Adjektiv „gottlos“ auch immer nur als moralische „Keule“ dienen, um etwa den Marxismus, aber auch andere Wissenschaften zu diffamieren, wie es ja auch seit Jahrhunderten vom Todeskult aus Rom betrieben wird.

          Die mathematische Wahrheit „1 + 1 = 2“ ist atheistisch, aber nicht „gottlos“.

          Die Propaganda von Wikipedia ist langweilig und voller Konjunktive und reicht nicht mal an BILD Dung heran.

          „Ihre Aussage, dass Sie, als Kommunist, “nichts mit Gott am Hut“ haben, ist falsch und leicht zu wiederlegen. Es handelt sich damit nämlich um ein „Post hoc ergo propter hoc“

          Aber manchmal ist Wikipedia eine feine Sache, denn mir liegt ja immer noch nicht die gesamte Bibliothek der Weltliteratur online vor und als PDF nicht abgespeichert:

          „Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat.

          Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen.

          Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät.

          Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind.

          Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

          Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist.
          Sie ist das Opium des Volks.

          Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“ – Karl Marx: „Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, Seite 71 folgende, zitiert nach Marx Engels Werke Band. 1, Seiten 378-379

          Tja, und wenn Sie nun den Kommunismus als „gottlos“ bezeichnen und nicht als atheistisch, dann produzieren Sie eine Ideologie, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil das eine verkehrte Welt ist … und erheben diese Ideologie zu einem illusorischen UNGLÜCK des Volkes!!!
          und fügen wegen diesem einem Adjektiv gottlos“ der Philosophie schweren Schaden zu, weil damit jeder Deppen doof gehaltene Mensch, den Kommunismus nun – „zu recht“ – moralisch als „gottlos“ diffamieren kann!

          Wenn Sie etwas behaupten, was nicht richtig ist, wie können Sie mir da vorwerfen, dass ich meine Behauptungen nicht beweise, die richtig sind?
          Ich behaupte, dass „1 + 1 = 2“ nicht „Eins und Eins ist Zwei“ ist. Diese Behauptung ist richtig und ist von mir nicht zu beweisen, noch zu begründen, weil es sich dabei um eine logischen Selbstverständlichkeit handelt.

          Nichts haben Sie widerlegt. Sie verunglimpfen eben dadurch den Kommunismus, dass Sie wie die Nazis behaupten, dass „der Kommunismus gottlos ist„. Es spielt nämlich gar keine Rolle, wie Sie dieses Adjektiv „verstehen“ wollen, sondern allein „was alle Welt darunter versteht“! Und die versteht halt darunter etwas vollkommen böses und abscheuliches und backt sich getrost auf ihre „Meinung“ ein Ei! „Wie Sie das verstehen“ – als ob Sie der Nabel der Welt seien!

          Und da können Sie sich in ihrem Orwell Neusprech Plapper soviel zurecht rechtfertigen, wie Sie wollen. Der Kommunismus kann nicht „gottlos“ sein, weil er es nicht ist! Wir haben uns nicht von Menschen, wie Ihnen Vorschriften machen zu lassen, dass wir uns der Definition der Nazis beugen und den „Kommunismus“ als „gottlos“ anerkennen.

          Der Kommunismus ist etwas sehr gutes und Gott Wohlgefällig, weil er wissenschaftlich atheistisch und nicht religös „gottlos“ ist!

          Ich werde ihn mir weder schlecht reden noch schlecht machen lassen, die wie Sie und die Nazis, ihn als „gottlos“ und damit als schlecht und böse verdammen! Und das ist das Gift der völkisch-rassistischen Ideologie verbreiten, die aus dem sehr gutem GUTEN-SEIN des Menschen, sich das Dogma des Todeskultes vom angeblichen BÖSE-SEIN des Menschen fabriziert, weil er einer „minderwertigen Rasse“ oder den „gottlosen“ Kommunisten angehöre!

          So, Herr Iwan I. Iwanow,

          nun nehmen Sie sich mal ein paar Stunden Zeit und lernen ein wenig Logik vom Meister der Logik Wladimir Lenin, sonst werden Sie nicht nur von Karl Marx übers Knie gelegt, sondern bekommen von ihm auch noch ihren Popo mit dem Stock verdroschen!

  5. wilhelm haustein

    Ich staune über diese Streitereien. „Alles ist eitel und haschen nach Wind“ (aus der Bibel). „Es gibt nichts, das nicht bestreitbar wäre“ (aus „Die Logik“ von Antoine Arnauld).

    • Das passiert manchmal, wenn auch selten. LG

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      Sehr geehrter Herr Haustein,

      von welchen Streitereien sprechen Sie? Ich konnte keine entdecken. Der Mensch kann nicht einen „Spruch“ aus der Bibel, der zudem von einem Menschen, der sich in einer schweren Krise befand, herauspicken und ihn zum „Leitsatz“ erheben.

      “Es gibt nichts, das nicht bestreitbar wäre” (aus “Die Logik” von Antoine Arnauld)“ ist ein “Cum hoc ergo propter hoc”, also ein Fehlschluss; und zwar ein Fehlschluss, den bereits der Berber aus Nordafrika – Augustinus – vor über 1600 als einen solchen aufgedeckt hat!

      • wilhelm haustein

        Aus Eitelkeit hatte ich mich geäußert und aus purer Eitelkeit fahre ich damit fort. Glauben Sie einem Greis: Das Leben ist ein „Jahrmarkt der Eitelkeiten“. Sie und ich, wir sind „ein armer Komödiant, der auf der Bühne sich spreizt ein Stündchen und dann nicht mehr ver-nommen wird“ (Macbeth). Beachten Sie, bitte, das Wort „spreizt“. Deshalb fand ich auch das Motto „.. ist der Mensch in seinem Wahn“ ganz köstlich. Wohlgemerkt: Ich will nicht rechthaben. Mir macht es nur Spaß, ein bißchen anzugeben in meiner Einsiedelei. Sie sind gewiß sehr belesen, überhaupt hochgebildet, aber, verzeihen Sie mir, noch kein alter Mensch oder Sie sind es doch und Hypertoniker, also nicht verklärt. Ihre Auseinandersetzung mit Iwanow hat mich amüsiert. Wie kann man sich nur über so nichtige
        Dinge wie „atheistisch“ oder „gottlos“ so heftig streiten? Können Sie keinen Weg aus diesem Jammertal zeigen oder wenigstens helfen es zu verstehen. Was man versteht, kann man ertragen. Es hat mich gefreut, mich etwas zu „spreizen“. Hoffentlich habe ich Sie dabei nicht gestoßen.
        Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster Diener

        Wilhelm Haustein

  6. Lieber Greis wilhelm haustein,

    ich kann und werde Ihnen nicht glauben, dass „Das Leben ein “Jahrmarkt der Eitelkeiten ist”. Sie und ich, wir sind “ein armer Komödiant, der auf der Bühne sich spreizt ein Stündchen und dann nicht mehr ver-nommen wird”, weil ich weiß, dass der „Philosoph“ Salomon nicht recht sprach, als er sagte: „Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch“, denn ich weiß, wer ich bin.

    Es kommt wohl darauf an, was unter einem alten Menschen verstanden wird. In Uganda, wo ich die letzten 21 Jahre große Zeitabschnitte meines Lebens verbringe, gelte ich bereits als Mzee – als alter Mann – das hat wohl viel damit zu tun, dass 60% aller dort lebenden Menschen unter 15 Jahre alt sind (etwa 23 Millionen von 38 Millionen) und nur sehr wenige Menschen ihr vierzigstes Lebensjahr erleben, geschweige denn überhaupt fünfzig Jahre alt werden.

    Sie haben sicher mit Ihrer Annahme recht, dass ich sehr belesen bin, aber ob das empirisch belegt werden kann? Was ist belesen? Viele Bücher, viele dicke Bücher, Geschichten ohne Inhalt, kurze Aufsätzen mit nahrhafter Kost, das regelmäßige Studium eines, einzelner oder mehrer komplexer Werke, gilt das als Belesen? Bin ich dadurch hochgebildet, doch nur verbildet oder gar eingebildet, weil ich viele Bücher gelesen habe? Was besagt das schon? Kommt es nicht darauf an, welche ich gelesen habe? Und sagte nicht schon Johannes vor etwa 1970 Jahren „des vielen Bücher machen, hat kein Ende“ oder nahm er damit nicht nur Bezug auf Kohelt, der vielleicht 900 Jahre, aber möglicherweise auch nur 300 oder 500 Jahre vor ihm gelebt hat?

    Ich wurde als Sanguiniker „klassifiziert“, der Arzt meinte: „Lebenskünstler“, die Menschen in West-Uganda gaben mir den Namen „Kamerabjona“ – der mit den Problemen tanzt – also „Problem-Löser“. Mein Blutdruck war schon mein Leben lang „zu niedrig“, sagten die „Ärzte“, aber das sind ja keine Medizinmänner mehr, kann ich da überhaupt ein Hypertoniker – Gott, ich musste extra googlen tun gehen – werden, jemals einer sein?

    Gut, ich denke ich darf auch mal ein wenig angeben. Auch mir macht das wirklichen Spaß.

    Das Personal der BRD raubte mich nach meiner Geburt von meiner Mutter weg. Nach 21 Tagen hatte ein Richter das Einsehen, mich ihr zurückzugeben. Sie wissen sicherlich, dass dass seit Jahrtausenden ungezählten Millionen Neugeborenen, vor allem Menschen mit männlichem Geschlecht, so ergangen ist?
    Ich hatte insofern Glück, dass das nur drei Wochen dauerte, aber weniger Glück als Mose, denn der wurde ja drei Monate lang gestillt, bevor er im Körbchen den Fluten des Wasser übergeben wurde, wo ihn die Prinzessin des Pharaos zu sich aufnahm und seine Mutter ihn dann als Amme weiter aufziehen konnte. Sie wissen sicherlich auch, dass dies auch organisiert vorgenommen wird, um solche Menschen männlichen Geschlechts zu bestimmten Aufgaben zu erziehen, üblicherweise als Krieger?

    Prahle ich weiter mit dem Schaden, der mir dadurch widerfahren ist? Da ist etwas zerstört worden, was ich niemals kennen lernen kann. Vielleicht besitzen Sie und andere Menschen das ja, und können Menschen, wie mich und meines gleichen überhaupt nie verstehen lernen? Bis zu meinem 21. Lebensjahr war ich dauernd krank, zwischen dem 12. und 22. Lebensjahr wurde ich immer kranker, dass ich in jahrelangen täglichen Schmerzen von vielen Stunden, schrie und jammerte und jaulte – nicht öffentlich – ins Kopfkissen, „schließlich bist du ein Junge“.
    Dafür gibt es nur einen Begriff im Deutschen, in der Finsternis leben – doch – warum nicht, ich denke es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich nicht nur wahnsinnig im Kopf, sondern irre war. Allerdings habe ich es ganz gut hinbekommen, so dass es mir nicht wirklich, sondern nur ahnend, angesehen wurde.
    Oh, ja! In jenen Jahren habe ich viel gelesen, bin belesen geworden, hunderte Bücher habe ich verschlungen Trost waren sie in meiner Finsternis. Wissenschaft habe ich mir an-gelesen. Wissen angehäuft, wie Sand am Meer. Alles wollte ich gerne werden, aber nichts gelang mir wirklich.

    Oh, ich will Sie nicht langweilen. Mache eine Abkürzung. Am 26. Dezember 1983 war ich in einem Weihnachtsgottesdienst in der Hauptkirche St. Petri zu Hamburg. Das war eine Einladung. Nicht das Sie noch denken, ich wäre einer jener Menschen, die regelmäßig zur Kirche gerannt wären. Die Veranstaltung war am Späten Abend. Im Grunde ein typischer Gottesdienst, mit ein paar erstaunlichen Besonderheiten für eine Lutherische Kirche.

    Nach der eigentlichen Veranstaltung, konnte man noch in den Altarraum kommen. Ich wußte zwar nicht, was das sollte, habe mich bei den Gedanken „da“ hinzugehen auch sehr unwohl gefühlt, es aber dann doch gemacht. Ich wurde gefragt, wie ich hieße, und ob es etwas gäbe, für das man beten könne. Da ich auf eine solch sonderbare Frage keine Antwort hatte, sagte ich, dass ich das nicht wüßte. Ich nahm auf einem Stuhl platz, der mir von dem Ehepaar (wie ich viel später erfuhr) angeboten wurde. Ich wurde gefragt, ob ich etwas dagegen hätte, wenn ich gesegnet werden würde und sie dazu ihre Hände auf meinen Kopf legen dürften. Dagegen hatte ich nichts.

    Was die beiden Menschen beteten, weiß ich nicht, ich habe es ja auch nie gehört, bis auf diesen einen Satz: „Georg, im Namen von Jesus Christus spreche ich dich von dem Gedanken frei, dass der Satan dich vor Gott anklagt. Das kann er nicht mehr, denn er wurde aus dem Himmel hinausgeworfen und hat keinen Zugang mehr zu Gott.“
    Das ist alles, was ich mitbekommen habe. Den Rest habe ich nicht mehr gehört, sondern ein Epiphanie – das Ereignis „einer überwältigenden, die Transzendenz eröffnenden Erscheinung“ – erlebt, in der ich alles sah und noch viel mehr, vor allem aber, dass es Licht in mir, in der Finsternis, wurde und ich körperlich geheilt wurde, dass ich nie jemals wieder wegen jener Schmerzen schreien, jammern und heulen musste.

    Es ist spät. Fortsetzung folgt. Prahlen macht Spaß. Die beiden Fragen werde ich Ihnen natürlich beantworten. Es gibt ja nun wirklich nichts leichteres als so etwas. Aber als alter Mann, als Greis, haben Sie ja eh unendlich viel Zeit zu verlieren. Die paar Minuten.

    „Ihre Auseinandersetzung mit Iwanow hat mich amüsiert. Wie kann man sich nur über so nichtige Dinge wie “atheistisch” oder “gottlos” so heftig streiten?

    Können Sie keinen Weg aus diesem Jammertal zeigen oder wenigstens helfen es zu verstehen.[?]“

    • wilhelm haustein

      Sehr angerührt, danke ich aus tiefstem Herzen für Ihre außerordentlich ergreifenden Zeilen erst einmal.
      Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster Diener Wilhelm Haustein

      • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

        “Ihre Auseinandersetzung mit Iwanow hat mich amüsiert. Wie kann man sich nur über so nichtige Dinge wie “atheistisch” oder “gottlos” so heftig streiten?

        Können Sie keinen Weg aus diesem Jammertal zeigen oder wenigstens helfen es zu verstehen.[?]”
        #1
        Ich empfand das nicht als Streit. Und es ist für mich kein nichtig Ding, ob das Böse gut und das Gute böse genannt wird, weil das erstens falsch ist, zweitens von mangelnder Bildung zeugt, drittens von der Verweigerung zeugt, an sich selbst zu arbeiten und viertens zum Indifferentismus führen muss, was zur Verwirrung und zum nicht (mehr) unter-ein-ander(e) Ver-steh-en führt, dass dabei das große EGAL herauskommt, der den Menschen schließlich im Nihilismus enden lässt.

        #2
        Ich muss da vorausschicken, dass „die Welt für mich kein Jammertal ist“, sondern „Kosmos“ in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes: „ein (schönes) Schmuckstück“,
        in dem ich feststellen musste und erfahren habe, dass „wohl nicht alles eitel Sonnenschein ist“ und es darüber hinaus viele „Jammertäler“ zu geben scheint, von denen ich einige durchzogen und hinter mir gelassen habe und ich grundsätzlich nicht weiß, wann das nächste erreicht wird, ob überhaupt noch eines vor mir liegt – und wenn, ob ich es heile überstehen werde. Ich befinde mich also sowohl innerlich in meinen Gedanken und meinem Bewusstsein als auch äußerlich auf einer Wanderschaft oder, um ein veraltetes Wort zu benutzen, auf einer Pilgerschaft.

        Ich habe hier einmal das Wort des Propheten David aus dem 23 Psalm etwas abgeändert:
        „… und obschon ich jammerte in finsteren Tälern, fürchtete ich mich nicht, denn du, das Leben warst immer bei mir und hast mir Halt in deiner Kraft, Trost in meinem Unvermögen und Schutz in allen Widrigkeiten geschenkt … an vielem hatte ich Mangel, aber es fehlte mir nie am Lebens notwendigen. Wissend das Gefahren und Tod nicht das Ende meines Guten-Seins sind, kann ich unverdrossen den Weg gehen, den ich nicht kenne, weil das Leben Sinn macht und nur das Leben selbst zum Ziel haben kann, weshalb ich mich nicht wegen eines Pseudo-Finalen Endes verrückt lassen machen muss.“

        Sofern es sich also um ein „indifferentes“ Jammertal handelt, kann ich weder einen Weg heraus zeigen noch helfen, es wenigstens zu verstehen. Ist es aber bloß, dass innere Jammertal, dass der Mensch empfindet – ob nun tatsächlich vorhanden oder nur eine Einbildung, die sich zur „Wahrheit“ verfestigt hat, kenne ich nur einen einzigen Weg, den niemand verstehen kann, der ihn nicht geht, selbst wenn ich ihn mit tausend schönen Worten beschreiben würde und mit Logik und allem Können meiner Sprache versuchen würde zu erklären, um ihn verständlich machen zu können.

        Dieser Weg ist die Wahrheit selbst. Und zwar die Wahrheit, wer und was ich als ein biologisches Lebewesen mit der Bezeichnung Mensch wirklich bin.

        Jeder Mensch ist ein absolut sehr gutes und heiliges Gutes-Sein.
        Dieses Gute-Sein ist ewig und unveränderlich.

        Dies ist nach der Lehre der Bibel (und anderer heiliger Schriften) und des Menschensohnes Jesus das Wesen und die Essenz jeden Menschen und wird in der Redefigur von Gleichnis und Metapher in der Bibel als von Gott-Gezeugtes und von Gott-Selbst-Geborenes ewig gutes Sein mit den Begriffen Sohn, Tochter oder Kind Gottes bezeichnet.

        Das Wesen und die Essenz jeden Menschen bewohnt ein „irdisches Zelt“, eine rein materiell-biologische Behausung (ähnlich einer Schnecke, nur die weiß halt auch nichts davon, dass sie das ganze Universum in Kleinformat mit sich trägt) – also diesen tierischen Körper, der eben in der Bibel als geschöpft, gemacht, hergestellt als Schöpfung „Gottes“ bezeichnet wird.

        Dass in unserem Kulturkreis alles beherrschende Dogma ist aber, dass der Mensch von Natur aus ein Böses-Sein wäre, das obendrein noch in Schuld gezeugt, empfangen und geboren wäre, und davon Erlösung bräuchte und diese auch nur von denjenigen empfangen werden könnte, die auch noch einen derartigen Unsinn in der Welt verbreitet haben, um sich die Menschen zu unterwerfen. Davon ist das „christliche“ Abendland vollkommen durchdrungen: Schuld-Kultur, Schuld-Religion, Schuld-Recht und Schuld-Sprache -alles und jedes ist grundsätzlich schuld, weil ja eben von einem Bösen-Sein herrührend, dass der Mensch selbst wäre. Das macht den Menschen irre, krank und wahnsinnig.

        “…aber dann braucht es auch die Information, die sagt, WIE man das tun kann.” klingt ähnlich, wie Ihre Frage und die habe ich so beantwortet:

        Und das habe ich ja getan. Ich habe die Information gegeben, WIE man das tun kann:

        Der Mensch hält un-be-ding-t an der Wahrheit fest. Das kann ja nun nicht sooooo schwer sein, oder?

        Der Mensch hält doch auch un-be-ding-t an der Lüge fest. Das fällt ihm doch auch sooooo leicht, oder?

        Die un-be-ding-te Wahrheit an der un/be/ding/t fest-ge-halt-en werden muss, ist, dass der Mensch ein SEHR-GUTES-SEIN selber ist.

        … und – wegen der hier herrschenden Lüge – daran unter allen und in allem Um-stand fest-halt-en muss – was natürlich viel Arbeit an sich selbst nach-sich-zieht, müssen doch auch viele Dinge der Löge ab-ge-legt werden, aber das ist dann keine “Frage der Moral” mehr sondern der un-be-ding-ten Liebe, die der Mensch in allem seinen GUT-SEIN auf allen Ebenen und in allen Schichten er-fahren tut und praktisch-materiell er-lebt. Nur deshalb konnte ja Joshua überhaupt mit-teilen, dass die er-kann-te Wahrheit, wirklich frei macht. Und ich in diesem Sinne ja auch sage, dass es sich deshalb um die reine Form der Selbsterlösung handelt..

        Das schließt aber überhaupt gar nicht aus, dass “Gott” nicht doch “auf der materiellen Ebene direkt eingreift”, denn ein solches “universelles Gesetz, [das] besagt, daß “Gott” auf der materiellen Ebene NICHT direkt eingreift”, gibt es nicht! Das Gegenteil ist vielmehr richtig – außer, dass die meisten Menschen es eben nie gelernt haben wahrzunehmen.

        Und für mein Leben kann ich sagen, dass ich “Gott” so materiell haben eingreifen gesehen und erfahren, dass das sicher “menschlich” heute (noch) nicht erklärbar ist, aber der überzeugte “Atheist” in den Lobgesang einstimmt und der größte “Gottes-Hasser” sich in den Staub wirft, wenn ihn ein solches die Transzendenz eröffnendes Ereignis trifft – und davon habe ich einige Menschen kennen gelernt und ja auch die diversen Erfahrungen mit gehabt. Mein Bischof, er lebt in Uganda, ein echter Neger 😉 war vor siebzig Jahren auch so eine Mensch, er ist jetzt 110 Jahre alt geworden. (natürlich ist “Bischof” nicht im “westlichen” Sinne misszuverstehen)

        Ich kann ja nur für mich – und damit auch ein wenig für unsere Kultur – sprechen, denn in diese wurde ich geboren und bin mit Haut und Haar darin aufgewachsen und erzogen worden. Und es ist ja nicht so, dass die Lüge dieser Kultur nun mental oder emotional oder körperlich an mir, ohne dass ich sie empfinden würde, einfach abperlt und mich nicht belasten würde.

        Aber hält der Mensch un-be-ding-t an der Wahrheit fest, platz ja als erstes dieses ganze hohle Lügengebäude, wie eine Seifenblase, und er nimmt dann ja zum ersten Mal wirklich bewusst wahr, dass sein ganzes Denken auf absurden Illusionen, falscher Annahmen und Vermutungen beruhte, er in einer wirklichen Scheinwelt – und zwar in seinem Kopf – gelebt hat. Das ist – nach meiner Erfahrung und meinen Beobachtungen – meist sehr verwirrend, weil man dann von seiner Umwelt als “sonderbar” wahrgenommen wird, da diese dieses Bewusstsein ja nicht kennt, weil sie in einem falschen “Welt-Bewusstsein” lebt – nämlich wirklich in gar keinem, denn das wird ja ständig betäubt und von den Denk-Halluzinationen überlagert.

        “Die “Erlösung” von der “(Erb-)Sünde” muß – wie schon eingeräumt – vom einzelnen Menschen angestrebt / intendiert / gewollt / begonnen werden – mit dem VERTRAUEN darauf, daß es MÖGLICH ist, daß es gelingen kann.“

        Dies ist eben das Dogma und die Lehre des Todeskultes, dem die meisten Menschen des Abendlandes der Schuldkultur immer noch auf den Leim gegangen sind – quasi noch drin stecken.

        Es ist das Phantasma schlecht hin. Es hängt in der Luft, es ist ein Hirngespinst, eine Phantasie, eine Gedanken-Halluzination.

        Joshua – die ganze Bibel – spricht davon überhaupt gar nicht, auch keiner der Propheten oder Apostel, sondern nur diejenigen, die das Gelesene so “gedeutet” und “umgedeutet” hatten – und sogar schamlos und verdorben, wie dieser Abschaum nun einmal wurde, haben sie selbst die Bibel so umgeschrieben, dass damit ihr irrer Wahn bestätigt wird!

        Denn niemand kann von etwas erlöst werde, was es nicht gibt! Strebt der Mensch aber an, freilich vom Todeskult darauf abgerichtet, davon loszukommen, kann es ja kein Ende finde, und der Mensch darin gefangen, sucht und sucht, wie er davon loskommen soll, erlöst werde, – aber er sucht vergeblich.

        Von der falsche Suche nach was falschem, was es nicht geben kann, auch davon muss er loskommen.

        Und er kommt davon los, wenn er un/be/ding/t an der Wahrheit, dass er Selber ein GUTES/SEIN ist, fest/halt/en tut –

        und es kann dabei gerne vom Todeskult übernommen werden:
        “in Gedanken, Worten und Werken!“ aber eben mit der Wahrheit:
        durch mein Gut/Sein, durch mein Gut-Sein, durch mein sehr großes Gutes-Sein!“

        Der Friede Ihnen und allen, die hier mitgelesen haben

        georg löding

    • wilhelm haustein

      Hochgeehrter gnädiger Herr, mit Verlaub möchte ich, weil es mich treibt, mich wieder aufzuplustern, noch etwas auf Ihre Zeilen eingehen. Was die Belesenheit angeht, können wir wohl dem alten Goethe rechtgeben: „Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben: das muß die rechte Form des Geistes geben“. Auf gutem Fuße stehe ich mit der These: „Die Praxis ist der Grundstein und der Prüfstein der Erkenntnis“. Nun zu dem „mit dem, also wegen dem“, das sie dem armen Iwanow und mir um die Ohren gehauen haben. Nebenbei grüble ich noch, was in „nichts ist unbestreitbar“ mit wem ist. Sie sind freundlicherweise anscheinend formallogisch an den Stein des Anstoßes herangegangen. Wollen wir an ihn nicht einmal von der dialektischen Logik her heranschleichen? Sehen wir uns da nicht wieder der Praxis gegenüber? Strotzen wir nicht naturgemäß vor Eigenliebe? Das wäre doch gelacht, wenn ich im Disput nichts fände,das meine Eigenliebe unbeschadet ließ, ich eitler Narr, der ich auch eben jetzt bin.
      Außerdem mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung
      Ihr ergebenster Diener

      • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

        Lieber wilhelm haustein,

        „Strotzen wir nicht naturgemäß vor Eigenliebe? Das wäre doch gelacht, wenn ich im Disput nichts fände,das meine Eigenliebe unbeschadet ließ, ich eitler Narr, der ich auch eben jetzt bin.“

        An dieser setzt der KULT an. Das un-be/ding-te Ja zum Leben, muss er zerstören um seine Gewalt über die Sklaven – von ihm irre, Deppen doof gemacht – aufrechterhalten zu können; und geschickt und wissend – wahrlich das ist er – macht er durch Korruption aus Gut das Böse, aus dem Ja zum Leben eine Eitelkeit.

        Nein. wilhelm Sie sind weder ein eitler Narr, noch ein alter eitler Narr – das Große Ja zum Leben hat man Ihnen fast gebrochen … klingt es in meinem Sein – ich mag mich irren … so sehen Sie es meiner Jugend nach.

        • wilhelm haustein

          Hochgeehrter gnädiger Herr, verzeihen Sie mir meine unvollkommene Ausdrucksweise. Mein seliger Vater sagte mir vor seinem Tod, er mache sich um mich keine Sorgen, ich sei ein „unverbesserlicher Optimist“. Das bin ich auch geblieben. Auch erachte ich die aus der Eigenliebe herrührende Eitelkeit durchaus nicht als böse, eher von der weisen Mutter Natur, wenn Sie wollen gottgegeben, als äußerst nützlich hervorgebracht für den Fortschritt. Wie gesagt, entschuldigen Sie, bitte, meine mangelhafte Ausdrucksweise.
          Ich bleibe mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung Ihr ergebenster Diener
          P.S. 1. ist Swetlana tatsächlich eine Frau?
          2. darf man das Wort an sie richten?
          3. kann sie uns ein Bild von sich zeigen?

          • Lieber Wilhelm Haustein!

            Ich bin eine Frau, sehr glücklich verheiratet und Mutter dreier erwachsenen Kindern. Und weil ich das bin und manchmal bedroht werde, dann ist es ganz legitim, dass ich Ihrem Wunsch nicht nachgehen kann (hättet ihr alle wohl sehr gerne!!!).

            Mich kennen einige meine treue Leser und manche Blogger persönlich, das sind alle vertrauenswürdige Menschen für mich.

            So, und jetzt würde ich mal vorschlagen mit dem ganzen unnötigen Auseinandersetzung hier endlich aufzuhören !!! Wenn Sie etwas zu Georg persönlich sagen wollen, können Sie auf sein Blog gehen und euch dort weiter unterhalten bzw. auseinandersetzen. Dafür ist hier nicht die richtige Plattform, gerade jetzt, wo die Menschen in der Ukraine, und nicht nur dort, massakiert werden !

            https://russianmoscowladynews.com/2013/08/05/willkommen/

            Alles Gute!

  7. wilhelm haustein

    Liebe Swetlana, was die Menschen im Donbas unverdient erleiden, ist entsetztlich. Wir können uns noch so sehr darüber echauffieren, für entsprechend hohen Profit stampft das Kapital alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß. Ebenfalls alles Gute

    • Das ist leider so, Wilhelm. Dennoch und auch wenn es sehr schwierig ist, muss man auf diese Ereignisse aufmerksam machen. Aufzugeben ist natürlich das Leichteste. Ich aber gehöre nicht dazu, ich kann die Menschen, denen jetzt ein entsätzliches Unrecht geschieht, nicht im Stich lassen. Auch wenn sie über meine Existenz nicht wissen, das ist aber unwichtig für mich – vielleicht kommt es ihnen trotzdem zugute. Hoffe ich jedenfalls. LG

  8. wilhelm haustein

    Swetlana, Sie haben also etwas gegen das Streben der amerikanischen Kapitalisten nach Weltmacht. Das ist gar nicht gut. Dabei können Sie sich mehr als die Finger verbrennen. Und Sie sind doch eine so kluge Frau. Auch könnte das dortige Elend Ihnen schließlich das Herz brechen. Und Sie besitzen doch ein so liebes Herz. Wilhelm

    • Ich bin für die Wahrheit, Wilhelm. Ich danke Ihnen natürlich, aber Sie brauchen um mich keine Sorgen zu machen, zumal ich von vielen liebevollen Menschen umgeben bin. Den Leuten in der Ukraine geht es viel schlimmer, darüber berichte ich. Jeden Russen verbindet sehr viel mit diesem Land, in schweren Zeiten lässt man bei uns die Menschen nicht im Stich, auch nicht wegen „böse Onkelz“, die, ganz gewiss, sehr mächtig sind. LG

  9. wilhelm haustein

    Swetlana, Russen hin Russen her, die Macht haben die russischen Kapitalisten, und deren Unterstützung für den Donbas erscheint mir halbherzig. Dort vermute ich Arbeiter an der Macht, Bergarbeiter vor allem. „Volksrepublik“ war doch schon mal irgendwo da! Daß Putin den Gebietsverlust des Donbas zugelassen und nicht den Landzugang zur Krim freigehauen hat ! Russen sind eben nicht Russen, Swetlana, es gibt auch solche, die andere in schweren Zeiten in Stich lassen. Die Ukraine wird totsicher, mit oder ohne Donbas in die NATO eintreten. Sieh Dir die Landkarte an, dann können sie Handgranaten nach Moskau werfen.
    Gute Nacht.

    • Das ist Ihre eigene Meinung, Wilhelm. Solange die Menschen aus Donbass und die Ofiziellen dort dem Russland offen danken (vor der Kamera, im Fernsehen, in den Sozialnetzwerken usw.), ist alles in Ordnung. Donbass hat keiner verloren, wenn Sie gut informiert sind. Ob Ukraine zu Nato eintreten wird, weiss noch kein Mensch. Wenn ja, dann wird es ohne Donbass geschehen. Sollen sie doch. Granaten richtung Russland zu werfen hat man schon öfters versucht, das Resultat ist bekannt.

    • jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

      Guten Morgen Herr Haustein,

      es sieht so aus, als ob Russland wieder ein kapitalistisches Land sei und die Kapitalisten dort nun wieder die Macht hätten, aber schon der „Unfall“ des Total-Chefs in Moskau, der Abschuss der MH17 durch den US-Geheimdienst, die Umzingelung Russlands mit amerikanischen Basen und Regime, der Versuch die Bündnis-Partner Syrien und Iran in Chaos zu stürzen, bewiesen doch, dass es um ganz andere Interessen geht, als um die „Macht der Kapitalisten“, denn wenn die sie in Russland hätten, was hindert die denn Russland an den Westen zu verschachern? „Wir“ Westler werden wohl erst in 500 oder 1000 Jahren begreifen, was wirklich in der Welt läuft. Auch die Kapitalisten sind nur Figuren, die benutzt werden, auch die Banker nur Diener und müssen machen, was Ihnen gesagt wurde.

      … aber ansonsten klingt mir in Ihren beiden Kommentaren durch: „Wir kleinen Leute, können eh nichts machen – lassen wir doch einfach zu, das das Böse uns weiter unterdrückt hält: dieses religöse Gift: „Gib dich zufrieden“ … du änderst eh nichts. Das ist ein Irrtum, manchmal genügt ein Wort, und eine ganze verdorbene Welt bricht in sich zusammen: „Sprich nur ein Wort, dann wird meine Seele gesund“ – es scheint, vor 2000 Jahre waren selbst die Bettler weiser als der Mensch von Erkenntnis los und in seinem Bewusstsein betäubte von heute.

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