Archiv für den Tag 9. März 2015

Ukraine, Russland und die anderen. Teil 3

Holt Putin zurück!

PS. Danke an gradischnik für den Tipp!

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22:20 Uhr

Nachdem der Rest der Ukrobataillone aus Debalzewo-Kessel weg waren….. (das Dorf Logwinowo, Februar)

PS. Antwort auf die Anfrage: Die Musik kann man leise stellen, mir ging’s nur um die Bilder.

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22:04 Uhr

Die Landwehrmänner „trollen“ angeblich die ukrainische Militärs, indem sie ihnen SMS’s auf ihre Handys schicken. Das hat heute im Fernsehen im ukrainischen 5 Kanal der stellvertretender Vorgesetzte des Departaments für Informationstechnologien des Verteidigungsministeriums der Ukraine Sergej Galuschko erzählt.

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Seinen Worten nach, geschieht dies meistens in Mariupoler Richtung, im Raum der Ortschaften Peski und Stschastje.

„Innerhalb der letzten Tage kommen auf Handys der Ortsbewohner und auch der Militärs die SMS’s darüber (mit dem Text; Anm. RML), dass „wir bereiten den Angriff vor, die Führung hat Sie aufgegeben, laufen Sie schnell fort, sonst wird es genau so, wie in anderen Städten auch“. Es wird ein zielstrebiger informativer und psychologischer Druck auf die Menschen ausgeübt,“ hat Galuschko mitgeteilt.

PS. Und ich sage nur eines: Wenn das ukrainisches „Wahrheitsministerium“ derartige eigene Pläne Märchen öffentlich kundtut, dann bleibt nichts anderes übrig, als für die Menschen rund um Mariupol (und evtl, anderen von ihm genannten Ortschaften) anfangen zu beten. Merkt Euch meine Worte…. 

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20:12 Uhr

Wladimir Putin. In Russland obenauf, in Deutschland unten durch

PS. Meint Der Tagesspiegel und sein Autor Christoph von Marschall (der, ich wette, niemals in Russland war – von den Sprachkenntnissen ganz zu schweigen).

Ob sein Artikel ein Teil des neuen „Marschall – Planes“ ist ? 32

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19:32 Uhr

The ‚Dying Russian Nation‘ Is Not Unique

This has nothing whatsoever to do with “justifying” Putin’s actions or “defending” the Russian government, it’s simply a recognition of the objective reality that lots of other countries that are much more liberal than Russia have suffered much more serious declines in population. Liberal reform is all well and good, but it has no positive impact on a country’s long-term demographic trajectory. Proponents of liberal reform in Russia should keep that in mind.

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http://countrymeters.info/ru/Russian_Federation#population_clock

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17:46 Uhr

Im Schwarzen Meer in Bulgarien sind heute die NATO-Übungen gestartet. Die an den Übungen teilnehmende Länder sind: USA, Kanada, Türkei, Deutschland, Italien, Bulgarien und Rumänien.

Währenddessen fand in der bulgarischen Hauptstadt ein Protest gegen die NATO-Übungen im Schwarzen Meer statt. Im Zentrum von Sofia versammelten sich die Menschen gegen die aggressive Politik der Nordatlantischen Allianz in der Region und gegen die Korruption in der bulgarischen Regierung. Sie forderten die Behörden auf, einen unabhängigen politischen Kurs zu wählen und die Beziehungen zu Russland aufzubauen.

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17:22 Uhr

Der Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR Eduard Basurin hat die Erklärungen der ukrainischen Massenmedien über die Vollendung der Ableitung der schweren Ausrüstungen seitens ВСУ (Ukrainische Streitkräfte; Anm.) widerlegt, berichtet Donezker Nachrichtenagentur.

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„Die Erklärungen der ukrainischen Massenmedien über die Vollendung der Ableitung der schweren Ausrüstung am 7. März seitens des Militärs von der Linie der Berührung entsprechen nicht der Wirklichkeit, da sich fast die ganze herausgeführte Technik in 20-30 km von der tatsächlichen Linie der Berührung befindet und ist in der Lage im Laufe von ein Paar Stunden auf die vorigen Positionen zurückzukehren,“ hat Basurin erklärt.

Das Verteidigungsministerium der DVR hat die Konzentration der Truppen und der technischen Kampfmittel Kiews im Raum Artjomowsk geortet.

„Im Raum dieses Ortes, unter Verletzung aller erreichten Vereinbarungen, sind jetzt mehr als zweihundert Einheiten der Panzertechnik, neun Komplexe РСЗО „Uragan“ und sechs Artilleriewerkzeuge der Kaliber 122 und 152 Millimeter konzentriert,“ teilt Basurin mit.

Seit dem Morgen des 8. Märzes bis 17 Uhr des 9. Märzes hat das Verteidigungsministerium der DVR insgesamt 34 Verstöße gegen die Waffenruhe seitens der ukrainischen Militärs zusammengezählt.

„Im Laufe des Tages und der vergangenen Nacht waren es 22 Verstöße gegen die Waffenruhe seitens der ukrainischen Militärs, einschließlich elf Beschüsse aus der schweren 120-millimeter Granatwerfern, sowie je einem aus der Panzer- und Artilleriewerkzeugen. Die meiste Zahl der Beschüsse unserer Positionen von der ukrainischen Seite aus – zwölf insgesamt – erfolgte im Raum des Donezker Flughafens,“ so Basurin.

Alle Informationen über die Waffenruhe – Verstöße sind ins Gemeinsame Zentrum der Kontrolle und der Koordination der Feuereinstellung übergeben worden und die OSZE Vertreter wurden darüber ebenfalls in Kenntnis gesetzt.

Alle Streitkräfte – Gliederungen der DVR führen den Befehl der Feuereinstellung streng aus und reagieren nicht auf  Provokationen,“ berichtete Basurin weiter.

Weiter teilt man in DVR mit, dass Kiew die letzten drei Tage die vier Gruppen der OSCE Beobachter vorsetzlich auf sein Territorium nicht gelassen hat.

Laut Eduard Basurin, konzentrieren sich in Artjomowsk mehr als zweitausend Soldaten der 54. separaten motorisierten Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte.

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„Wir rufen deshalb (den Oberbefehlshaber der vereinigten NATO Streitkräfte in Europa) General Breedlove auf, der angeblich „nur von der östlichen Seite die Ableitung der schweren Ausrüstungen von der Linie der Berührung nicht sieht“, diese Daten zu widerlegen oder den Grund seines Schweigens in diesem Zusammenhang zu erklären,“ sagte  Basurin.

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14:50 Uhr

Kommissionschef Juncker fordert eine EU-Armee

Jean-Claude Juncker will Russland zeigen, dass die EU ihre Werte verteidigt: Mit einer eigenen Armee könne Europa glaubwürdig auf Bedrohungen reagieren, glaubt er. Seine Idee erntet viel Zustimmung.

PS. Paranoia im großen Stil.

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14:44 Uhr

Britischer Forscher: EU-Politik in der Ukraine war „Dummheit im großen Stil“

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14:28 Uhr

Rigas Bürgermeister Nil Uschakow hat sich auf dem Hintergrund des amerikanischen Panzers M1A2 Abrams im Seehafen der lettischen Hauptstadt fotografiert.

„Der nicht traditionelle Anfang der Woche. Schnappschuss mit dem amerikanischen Panzer im Hafen Rigas,“ hat Uschakow in seinem Mikroblog bei Twitter geschrieben.

Laut der Angaben des Lettischen Verteidigungsministeriums, wurden ins Land aus den USA die Panzer M1A2 Abrams und die Panzerspähwagen M2A3 Bradley, sowie die Versorgungstechnik, insgesamt mehr als 120 Einheiten, geliefert.

PS. Man ist scheinbar sehr bemüht um den Frieden….

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