Archiv für den Tag 10. März 2015

Ukraine, Russland und die anderen. Teil 4

Polnisches Generalkonsulat in Petersburg soll vor die Tür gesetzt werden

PS. Polen will das seit 1993 nicht bezahlen, es wird aber langsam Zeit dafür. Kommt, auch wenn’s nicht viel ist, dem russischen Volk zugute, das unter den Sanktionseskapaden der untereinander alliierten sogenannten „Partnern“ Russlands wieder mal leidet.

Erfreulich ist nur, dass diesmal nicht zur unzähligen Hungerstoten kommen wird und ich mir keine Sorgen mehr um meine Mutter und mein Bruder samt Baby machen muss, wie damals in den 90-gern, Dank dem „bösen bösen“ Putin, der das Land von eben diesen „Partnern“ nicht mehr nach Lust und Laune ausplündern lässt.

Und nebenbei (nimmt langsam chronische Züge an):

Finnische Sozialbehörde nimmt Russin ihren Sohn weg

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23:30 Uhr

In der Ukraine geriet die Kolonne der britischen gepanzerten Fahrzeugen Saxon in einen Unfall, einer der Militärangehörigen ist dabei umgekommen. Auf der Autobahn Kiew-Charkow (laut ukr. Medien, fuhr man richtung Charkow; Anm.) hat einer der Fahrer die Gewalt über das Fahrzeug verloren, weshalb dieser in den Straßengraben umgeworfen wurde, und der ihm dahinter folgendes Fahrzeug ist in die Umzäunung hineingeflogen.

Die Panzerspähwagen Saxon hat Großbritannien in die Ukraine geliefert. Die erste Partie – 20 Stück – kam gerade vor kurzem an, so dass die Panzertechnik noch nicht im Kampf eingesetzt werden konnte. In Großbritannien wurden diese Fahrzeuge schon seit Jahren aus dem Betrieb herausgenommen.

Der ehemalige Chef der Britischen Landstreitkräfte General Sir Richard Dannatt bezeichnete die Entscheidung über die Lieferung von gepanzerten Mannschaftsfahrzeugen Saxon in die Ukraine als unmoralisch.

Das Video ist im Text drin: http://www.vesti.ru/doc.html?id=2415546#

!!!!!!!!!!

Davor hat man diese heute im Raum Saporoschje gesehen. Die Zeugen, die das unteres Beweisvideo aus dem Fenster ihrer Wohnung gedreht haben, sagen hörbar enttäuscht: „Und sowas nennt man Waffenstillstand.“

PS. Wie ich schon vorher sagte: Es wird eine Fortsetzung geben, verlasst Euch drauf….

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20:29 Uhr

Auf dem Lugansker Wärmekraftwerk der Stadt Stschastje geschah eine massive Panne. Darüber teilt das Ukrainische Nachrichtenportal УНН (eigentlich alle medien dort; Anm.) mit dem Verweis auf die Erklärung des Presseamtleiters der Lugansker OGA (Stadtadministration; Anm.) Jaroslaw Galas mit.

„Es gibt noch keine genauere Informationen über die Gründe. Aber es erfolgte eine Notabschaltung der Elektroenergie. Uns ist bekannt, dass in zwei Kilometern von Stschastje zwei Hochspannungslinien beschädigt wurden. Deshalb ist es zur Abschaltung der zwei Energieblöcke gekommen. Ab 15:30 ist ein Löwenanteil der sich unter ukrainischer Kontrolle befindlichen Verwaltung der Lugansker Verwaltung vom Strom abgeschaltet,“ hat Galas erklärt.

Dabei hat er betont, das es sich um den Nordteil des Lugansker Gebietes handelt. „Wegen der Notunterbrechung gibt es kein Strom in Sewerodonezk, in Rubeschny, Stschastje und in anderen Städten. Es ist offenbar, dass in der nächsten Stunden hier kein Strom geben wird. Jetzt können wir noch nicht genau sagen, wieviel Zeit man für die Wiederaufbauarbeiten benötigen würde,“ so Galas.

PS. Bitte mein gestriger Eintrag im Teil 3 um 22:04 Uhr zur Erinnerung lesen. Möglicherweise wird es eine Fortsetzung geben….

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18:48 Uhr

Warwarowka, eine Siedlung in der Ukraine und 2,5 km von der Stadt Guljaipole entfernt.

Ein Kontrollpunkt, von Kindern gebaut und mit den Fahnen der Ukraine, der EU und des Rechten Sektors geschmückt. Täuschend echt sieht er aus.

Scheinbar wird es um die Nachwuchs gut gesorgt (nicht nur in der Ukraine). Wenn dieser mal größer wird, könnte er andere Kinder töten gehen. Könnte….

Denn, wer die ganze Situation im Osten und dem Südosten des Landes gut verfolgt, weiß, welcher Gefahr diese Kinder ausgesetzt sind und werden! Seitens der Eltern ist sowas absolut unverantwortlich und für mich unverständlich!

Kurzum: Diejenigen, die unbedingt auf eine Fortsetzung des perfiden Krieges in der Ukraine aus sind, werden sich von keinem Opfer zurück schrecken lassen, auch von denen der Kinder nicht, wie es inzwischen reichlich bekannt ist…

Auch hier.

LG. RML

Ukr-18-08-14

 

 

 

Kleine Opfer der Ukraine – Kinder von Novorossia (Kinder in der ATO Zone). Doku

Beschreibung zum Film.

„Seit Ende Februar 2014 führt die selbsterklärte ultranationalistische Kiewer Regierung, die kurz davor durch den gewalttätigen Staatsstreich die Macht in der Ukraine eroberte, eine Militäroffensive gegen das Volk von Donezk und Lugansk-Gebieten (auch Donbass-Bezirk, Noworossia genannt). Die Donbass-Bevölkerung antwortete auf den Putsch in Kiew, die gesetzliche Einengung ihrer Rechte (z.B. ihr Recht, Russisch als Muttersprache offiziell zu benutzen) und die ukrainischen Strafzug mit einem legitimen Referendum, in dem das Volk sich für die Selbstständigkeit im Sinne des 1. Art. der UN-Satzung entschied. Dieser Krieg der Ukraine gegen Menschen, welche sie als eigene Staatsbürger ansieht, entlarvt sich als Genozid. Ende September betrug die Anzahl der durch ukrainische Angriffe getöteten Zivilisten über 4500, einschließlich über 200 Kinder. Über 1 Mio. Donbass-Menschen befinden sich in Russland als Flüchtlinge.
Diese Ausrottung der Bevölkerung wird finanziell und politisch durch die USA unterstützt, die in dem Gebiet geopolitische und wirtschaftliche Interessen verfolgen (Verwerfung Russlands, Schiefergas). EU und Deutschland machen leider mit, obwohl sie dadurch wirtschaftlich, politisch und sittlich verlieren.“

PS. Danke an Ruth für den Tipp!

LG. RML

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