Reden verboten!

Dem russischen Botschafter wurde nicht erlaubt, einen Vortrag an der polnischen Universität zu halten

Jagiellonen-Universität in Krakau (Polen) hat dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Russischen Föderation Sergej Andreew die Vorträge und Treffen mit Studenten wegen der Befürchtung der möglichen „Störung der öffentlichen Ordnung“ untersagt.

Laut RIA Nowosti, sollte der russische Diplomat vor den Studierenden auftreten. Sergej Andreews Besuch in Krakau wurde für den 31. März geplant.

Nach Angaben der polnischen Portal onet.pl, nachdem es über das Treffen des russischen Botschafters mit den polnischen Studenten bekannt wurde, bei denen der Diplomat „wahrscheinlich die Propaganda Thesen vorgestellt hätte“, begann im Internet eine Gemeinschaft von Menschen den Vortrag zu sabotieren. Senator der Regierungspartei „Bürgerplattform“ hat die Initiative der Universität scharf kritisiert.

Die russische Botschaft in Warschau berichtet, dass „der Rektor der Jagiellonen-Universität in Krakau Professor Wojciech Nowak hat den russischen Botschafter in Polen einen Brief geschickt, in dem er die Aufhebung der am 31. März geplanten 31. März Leistungen angekündigt und ihm eine Entschuldigung im Zusammenhang mit dieser „sehr unangenehme Situation“ gebracht hat.“

Die Krakauer Universität führt seit einigen Jahren eine Reihe von Treffen mit den Botschaftern aus verschiedenen Ländern, welche den Studierenden Gelegenheit bitten, sich an öffentlichen Debatten Teil zu nehmen. Doch „im Falle des russischen Botschafters konnte sich ein solcher Austausch zu einer „politischen Debatte“ entwickeln, die sich nicht dem Format dieses Treffens entspricht und die öffentliche Ordnung stört,“ schreibt onet.pl.

„Die Entschuldigung des Herrn Rektors wurden mit Verständnis akzeptiert. Die Botschaft äußert ihr Mitgefühl mit der Führung der Jagiellonen-Universität in Verbindung mit einer sehr unbequemen Situation, in der sie sich eingefunden hat,“ antwortete die russische Botschaft in Warschau. (Originalartikel)

PS. Ordnung muss sein, ganz klar, insbesondere in der Zeiten der „Demokratie“. Dabei muss sich der Botschafter Sergej Andreew für sehr glücklich schätzen, da er noch ganz glimpflich davon ging.

Denn Mitte März ging man mit einem polnischen Journalisten einer Radiosendung in Polen (übrigens, auch in einer Uni in Rzeszów) nicht grad zimperlich um, als dieser sich wagte, dem polnischen Präsidenten Komorowski unangenehme Fragen zu stellen. Da wurde nicht lang rumdiskutiert und der arme Mann wurde mithilfe eines Klebebands buchstäblich mundtot gemacht. Später behauptete man in Polen, er sei gar kein Journalist gewesen, und die Schutzmänner dachten, er würde dem Präsidenten etwas antun wollen. Ach ja, und dass die Zuschauer sich geirrt haben, indem sie die Klebeband mit der Hand des Security-Mannes verwechselten. Na ja, wie auch immer…

LG. RML

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Über Russian Moscow Lady

So "kuschelig" bin ich nun auch wieder nicht ;) :) Wer aber meine russische Seele berührt, der wird einen treuen Freund gewinnen. Für immer.

Veröffentlicht am 28. März 2015 in Aggression, Überwachung, Bevölkerung, Bildung, Drohung, EU, Europa, Gesetzverletzung, Gewalt, Informationskrieg, Interessantes, Konflikt, Medien, Medienmanipulation, Menschen, Politik, Provokation, Regierung, Skandal, Staat, Staatsterror und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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