Archiv der Kategorie: Russische Rezepte

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 25 – Napoleon Torte

Bei der Napoleon Torte handelt es sich um ein traditionelles russisches Rezept, das in Russland sehr beliebt ist. Die Torte wurde erfunden, um den Sieg über Napoleon zu feiern. Die weiße Creme weist auf den russischen Winter hin, der zum Sieg beigetragen hat.

Unten das Video auf Deutsch zum nachmachen. Tipp: Damit sich auf dem Teig während des Backens keine Blasen bilden (sollen die auch nicht!), den Teig vorher mehrmals über die ganze Fläche mit einer Gabel durchstechen (im zweiten Video auf Russisch zu sehen).

Guten Appetit ! 42

Youtube Quelle: Roli backt

Youtube Quelle: Семейная кухня

LG. RML

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Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 24 – Salat „Koralle“

Hallo, meine lieben Leser und Leserinnen!

Heute präsentiere ich Euch ein leckeres Salat, der dem Groß und Klein viel Spass macht    🙂

Dafür braucht man:

Hühnerfilet                                        ca. 150 – 200 g (gekocht)

Surimi (Krabben-) Stäbchen             6-7 Stück

Eier (gekocht)                                   2-3 Stück

Rotes Paprika                                   1/2 Stück

Frische Tomate                                 1 Stück (mittlere, befreit von Haut und Samen)

 

Bisschen Salz, gemahlener weißer Pfeffer und Delikatess Mayonnaise

 

Zubereitung:

Gekochtes und gekühltes Hühnerfilet, gekochte Eier, Surimi Stäbchen, rotes Paprika und Tomatenfleisch in kleine Würfeln schneiden, in ein Schüssel geben, bisschen salzen und pfeffern, etwas Delikatess Mayonnaise rein tun und alles zusammen vermischen – das war’s auch schon   🙂   Wer mag, kann ein wenig frisches Dill oder Petersilie beigeben.

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Guten Appetit  und einen schönen Sonntag Euch allen! RML

 

 

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 23 – Torte „Schildkröte“

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Diese Torte ist sehr beliebt in Russland und ist leicht zu machen. Besonders zum Kindergeburtstag ist die Torte  immer eine gute Wahl und macht die Kleinen froh   😀

Aber auch die Erwachsenen, wenn die schon mal dabei sind, können ihre Finger davon kaum weglassen   😀

Ab und zu kann man sich ja ein Stückchen von der Kalorienbombe göhnen   😉

Für den Teig braucht man:

6 St. Eier

230 g Zucker

460 g Mehl

2 TL Kakaopulver

2 TL Backpulver

1 EL Speisestärke

Zutaten für die Creme:

230 g Creme Fraiche

230 g Zucker

200 g Butter

2 TL kakaopulver

Für die Glassur:

2 EL Creme Fraiche

3 EL Zucker

2 TL Kakaopulver

2 TL Butter

Teigzubereitung:

In eine Schüssel 6 Eier geben und gut mithilfe eines Schneebesens schaumig aufschlagen, danach Zucker, Kakaopulver, Backpulver und die Speisestärke beigeben und nochmal alles zusammen gut aufschlagen. Erst dann nach und nach durchgesiebtes Mehl beigeben und gut vermischen, bis eine ebenmäßige etwas flüssige Teigmasse entstanden ist.

Den Blech mit Backpapier abdecken und mithilfe eines Esslöffels den Teig verteilen (wie kleine Pfannküchlein) und im vorgeheiztem Ofen bei 180°C fertig backen, bis ganzes Teig aufgebracht ist. Die „Pfannküchlein“ abkühlen lassen.

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Cremezubereitung:

Bevor man Creme macht, muss man die Butter bei Zimmertemperatur stehenlassen, damit sie weicher wird. Danach in einer Schüssel Creme Fraiche, Zucker, Kakaopulver und die Butter (zum Schluss beigeben) gut miteinander vermischen, bis keine Butterkrümmel zu sehen sind. Wenn Ihr eine helle Creme wünscht, dann eben kein Kakaopulver beigeben. Genauso verfährt Ihr mit dem Teig, wenn er hell bleiben soll.

Torte machen:

Zuerst braucht man ein geeignetes Blech oder Platte, wo Ihr den „Fundament“ für „Schildkrötenkörper“ darauf legen könnt. Den Blech oder Platte könnt Ihr vorher mit Tortenspitzen abdecken, wenn Ihr wollt. Es sieht dann so aus:

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Danach müsst Ihr jedes „Pfannküchlein“ ganz in Creme eintauchen und auf „Fundament“ drauflegen und immer so weiter ein Schildkrötenpanzer bilden (nach oben hin stets weniger drauflegen, damit es eine rundere Form annimmt). Zum Schluss sieht es dann so aus:

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Jetzt Schockoglassur in einem Töpfchen kochen (alle dazu benötigte Zutaten beigeben, bei gemäßigter Hitze stets umrühren), bis diese etwas „dicker“ wird.

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Dann etwas abkühlen lassen (muss noch ein wenig warm sein, sonst verhärtet es sich) und den Schildkrötenpanzer damit abdecken.

Das war’s dann auch schon   😀

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Die Torte ins Kühlschrank für ca. 2 Stunden reinstellen und danach genießen   😀

Guten Appetit!

LG. RML

😀

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Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 22 – Tschebureki

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Tschebureki sind eine Art von Piroggen, deren Teig man ohne Hefe zubereitet. Als Füllung dient Hackfleisch mit viel Zwiebeln, damit der Teig von Tschebureki beim Braten nicht fest, sondern weich und Hackfleisch schön saftig wird.

Wenn das gelungen ist (und das wird garantiert 😉 ), dann gibt es kein Halten mehr – so lecker sind die! 😀

Für den Teig braucht man:

500g          Weizenmehl

1 St.           Ei

4 EL           Sonnenblumenöl

Wasser

Für die Füllung:

400g          gemischtes Hackfleisch ( bitte vom Metzger, da Discount Hackfleisch ist dazu ungeeignet – zu wässrig!)

200g          Zwiebel (normales, kein Salatzwiebel)

1 St.           Ei

Salz, schwarzer Pfeffer (gemahlen)

Zubereitung Hackfleisch:

Hackfleisch in eine Schüssel geben. Zwiebeln schälen, in kleine Würfeln schneiden und dem Hackfleisch beifügen. Dann noch Ei dazu, Salz und Pfeffer nach Ihr Geschmack. Alles zusammen gut vermischen und zur Seite stellen.

Zubereitung Teig:

Den Teig aus angegebenen Ingredienten wie gewöhnlich machen. Kaltes Wasser so viel nehmen, damit Teig am Ende elastisch, also nicht hart wird: Soll ungefähr so aussehen:

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Nachdem Teig ca. 15 Min. „ausgeruht“ hat, kann man damit beginnen von ihm Stückchen abzuschneiden und diese mithilfe eines Nudelholzes auszurollen. Dann den Hackfleisch auf eine Seite des Teigkreises platzieren und dieser etwas platter drücken, damit er beim Braten gut durch ist. Es sieht so aus:

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Danach mit einer anderen Hälfte den Hackfleisch bedecken und die Ränder mit einer Gabel miteinander verkleben. Bitte beachten: Die Ränder müssen frei vom Hackfleisch sein und nicht zu fest mit der Gabel drücken, damit keine Löcher entstehen!

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Von der Größe her müssen Tschebureki ungefähr so sein:

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Wenn Sie alle Tschebureki fertig geformt haben, können Sie eine Pfanne mit reichlich Sonnenblumenöl drinnen erhitzen und danach Tschebureki auf mittlerer Stufe (sonst verbrennen sie!) beidseitig bis zur goldenen Kruste anbraten.

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Sie können Tschebureki auf ein Küchenpapier platzieren, damit das Sonnenblumenöl etwas aufgesaugt wird:

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Jetzt steht Ihnen nichts mehr im Wege – zugreifen und genießen!

Guten Appetit wünsche ich!    😀

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So kann man Teig auch machen     😆

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LG.RML

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 21 – Blinis (Pfannkuchen) gefüllt mit Champignons

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Hallo, meine lieben Leser und Leserinen!

Nach Weihnachten steht nun Silvester vor die Tür und es wird gefeiert, getanzt und getrunken. Damit man länger auf den Beinen bleibt und nicht so schnell beschwipst wird, muss man nicht vergessen zwischendurch mal irgendetwas zu essen, was dieses Prozess verzögert und nicht in einem Alkohol – Desaster enden lässt.     😀

Dazu empfehle ich Ihnen Blinis mit Champignons gefüllt.

Warum ausgerechnet dieses Rezept? Weil Champignons, wie anderen Pilze auch, dem Körper wärend des Trinkens gerade die Inhaltsstoffe liefern, welche vom Alkohol entzogen werden (Mineralien, Ballaststoffe und Spurenelemente).

Ausserdem sättigen die Pilze hervorragend, gehören aber zu einem Diätprodukt. Die in Pilzen enthaltenen Ballaststoffe enthalten Cellulose und Chitin, die zwar etwas schwer verdaulich dadurch sind, fördern aber die Darmtätigkeit und sättigen eben ganz effezient. Mit Blinis schmecken die Pilze zudem sehr gut und das Ganze ist ruck-zuck schnell gemacht!     😀

Den Teiggrundrezept für Blinis nehmen Sie bitte aus meinem Rezept Nr. 8

Für die Pilzfüllung werdet Ihr brauchen:

500g          frische braune Champignons (braune sind viel aromatischer als weiße!)

1 St.           mittlere Zwiebel

Schwarzer Pfeffer (gemahlen) und Salz zum Abschmecken, frische Petersilie, Sonnenblumenöl zum Anbraten.

Vorbereitung:

Als Erstes müsst Ihr Blinis braten und diese dann zur Seite stellen.

Danach Champignons ganz kurz unter kaltem Wasser waschen (die Pilze selber haben sehr hohes Wasseranteil, darum ganz kurz, sonst werden sie sehr matschig!), einzeln gut mit Küchentüchern abtrocknen, anschließend in kleinere Würfeln schneiden und in einer Pfanne in etwas Sonnenblumenöl leicht goldig anbraten, bis keine Flüssigkeit übriggeblieben ist.

Auf einer anderen Pfanne die kleingewürfelte Zwiebel im Sonnenblumenöl genauso anbraten, bis die Zwiebel eine goldene Farbe angenommen hat. Erst dann die Zwiebel mit Champignons vermischen (sonst bleibt die Zwiebel stets matschig, wenn man diese zusammen mit Pilzen brät), nach Geschmack pfeffern und salzen und ca. 1 Min. nochmals alles zusammen anbraten und danach in eine Schale legen, etwas kleingehackte Petersilie dazugeben und das Ganze gut miteinander vermischen .

Wenn sich die Champignons etwas abgekühlt haben, können Sie damit beginnen die Blinis mit diesen, wie unten abgebildet, zu befüllen.

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Danach jeder Pfannkuchen beidseitig bis zur leichtgoldener Kruste anbraten.

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Mit Schmand servieren, man kann aber natürlich auch pur essen und genießen.

Guten Appetit!     😀

LG.RML

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Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 20 – Festtagstorte „Medowik“

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Das Wort „Medowik“ kommt ursprünglich von indogermanischen Stammbezeichnung für Honig „Medhu-„. Wir waren ja früher mal alle Brüdern und Schwestern     😀     Auf Russisch heisst Honig also „Мёд„, liest sich wie im Schwedischen „Mjød“ oder Norwegischen „Mjöd„.

Diese Torte oder Kuchen – wie man es möchte – macht man in Russland sehr oft zu Fest- oder Feiertagen, ist somit extrem beliebt     🙂     Er wird auch Euren Familien, Freunden oder Bekannten sehr gut gefallen, bin ich mir ziemlich sicher     😉

Für den Teig brauchen wir:

1 Glas (ca. 200 ml )          Zucker

4-5 EL                               Honig (Tipp:Je dunkler die Sorte, desto aromatischer wird der Teig!)

2 St.                                   Eier (ab Größe M)

1 EL                                   Butter

4 Gläser                             Weizenmehl (das gleiche Glas benutzen, wie für Zucker, insgesamt ca. 800 ml)

1/3 Packung                      Backpulver

Für die Creme :

500 ml                                Creme Fraiche

1 EL                                    Honig

1 EL                                    Puderzucker

Teigzubereitung:

Als Erstes, Zucker und Eier in eine Metall- oder Keramikschüssel geben und beides mit einem Schneebesen aufschlagen (die Faulpelzchen unter uns können dafür natürlich den Mixer benutzen     😉     ). Danach bei Zimmertemperatur aufgeweichtes Butter, Honig und Backpulver beigeben und alles zusammen erneut gut aufschlagen bzw. miteinander gut vermischen, bis sich eine ebenmäßige Masse gebildet hat.

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Schüssel auf ein Wasserbad stellen und bei ständigem Umrühren bei einer mäßigen Hitze die Ingredientenmasse ca. 15 Min. aufwärmen lassen ( warten Sie bitte ab, bis das Wasser zum Kochen beginnt, danach das Herd auf eine mäßige Hitze einstellen, erst dann die Schüssel darauf platzieren!).

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Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und zum Abkühlen (bis ca. 40°C) abstellen, danach das durchgesiebtes Mehl beigeben und alles zu einem Teig gut umrühren.

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Zum Schluss habt Ihr ein elastisches Teig bekommen, den Ihr auf 10 Stücke teilt und zu Kugeln bildet

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Mithilfe vom Nudelholz die Kugeln dünn (ca. 4-5 mm) ausrollen und jedes Fladen bei 180°C (vorheizen!) nicht mehr als 5 Min. im Backofen backen (Tipp: Vor dem Backen steche ich jeder Fladen – seine gesamte Fläche – mit einer Gabel, damit sich beim Backen keine großen Blasen auf den Fladen bilden!). Ihr müsst grundsätzlich aufpassen, dass die Fladen im Ofen nicht verbrennen!

Nachdem die Fladen fertiggebacken und noch nicht ganz abgekühlt (!) sind, schneiden Sie die unregelmässigen Ränder mithilfe eines Messers ab, damit alle Fladen ungefähr gleich rund sind. Die abgeschnittene Fladenstückchen mithilfe von Nudelholz  vorsichtig zu Krümmeln zerkleinern.

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Jetzt erstmal die Creme machen:

Creme Fraiche, Honig und Puderzucker in ein Schüssel geben und alles zusammen zu einer ebenmäßigen Masse   gut aufschlagen. Die Creme ist fertig     😀

Jetzt damit jeder Fladen gut beschmieren, aufeinander stappeln. Auch die Seiten nicht vergessen

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Danach die ganze Torte mit Krümmeln bestreuen, ca. 2 Stunden in einem kühleren Raum stehen lassen, damit die Creme sich in den Fladen einziehen kann und dann über die Nacht für mind. 5 -6 Stunden ins Kühlschrank stellen.

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Und am nächsten Tag…… mmmmh, einfach göttlich!     😀     😀

Guten Appetit!

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Winni-Puh will Honig holen, dafür nimmt er seinen Freund, den Schweinchen Pjatatschok, mit. Er maskiert sich als eine dunkle Wolke, die Bienchen erkennen ihn trotzdem, auch wenn Pjatatschok es versucht diese mit allen Mitteln abzulenken. (Aus einer alten Serienreihe über Winni-Puh, hab noch als Kind damals geschaut und mitgesungen  🙂  )

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LG. RML

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 19 – Scharlotka (Apfelkuchen)

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Dieser Apfelkuchen kennt in Russland jedes Kind. Das Rezept ist schon sehr alt, meine Mutter hat es oft für mich und meinem Bruder gebacken, und auch ihre Mutter, meine Oma also, hat ihn schon für sie, als sie selber noch ein Kind war, gebacken usw.     😀

Man braucht dafür nur wenige Zutaten, das Resultat ist aber ziemlich groß     😉

Ihr braucht:

3-4 St.                              mittlere Äpfel (keine süße Sorten!)

4 St.                                  Eier (Größe M)

1 Glas (ca. 250 ml)         Zucker und genauso viel Mehl

1/3 Päkchen                    Backpulver

2-3 EL                              Speisestärke

Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Äpfel schälen, den Kern entfernen und in mittlere Stückchen schneiden.

In einer Schüssel Eier und Zucker cremig rühren, danach Mehl, Backpulver und Speisestärke dazu geben und alles zusammen sehr gut nochmals vermischen bzw. verrühren, bis ein ebenmäßiger Flüssigteig entsteht.

Backform einfetten, mit Mehl bestreuen, sodass es den ganzen Fett nur eben abdeckt (Rest ausschütteln). So wird sich das Kuchen nach dem Backen leichter von der Form ablösen. Noch besser, wenn Ihr statt Mehl feiner Grieß dafür nimmt.

Nachdem Ihr das gemacht habt, die Backform mit dem Teig füllen, mit geschnittenen Apfelstückchen belegen und im sehr kurz vorgeheitzten Ofen bei 180°C backen, bis es durch ist (benutzt dafür ein Holzspieß bzw. Zahnstocher und schaut, ob der Teig an diesen noch haften bleibt oder nicht, nachdem Ihr den Kuchen an einigen Stellen durchsticht). Keine Beluftungsstufe, da das Kuchen wegen der vielen Eiern oben schnell verbrennen und drinnen noch flüssig bleiben wird!

Den fertiggebackenen Kuchen müsst Ihr etwas abkühlen lassen und erst dann mit Puderzucker bestreuen.

Tipp: Statt Äpfel kann man selbstverständlich auch eine andere Obstsorte benutzen, nur keine süße, sonst ist es genug des Guten     😀

Lasst es Euch schmecken!

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Das Kätzchen und die Horror – Äpfel       😆

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LG.RML

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 18 – Gebratene Auberginenscheiben mit Tomaten und Knoblauch

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Heute möchte ich Euch ein Rezept vorstellen, der in Russland genauso beliebt ist und an keinem Tisch fehlen darf. Er ist außerdem schnell und leicht zu machen, wenn die Zeit wieder mal knapp ist     😉      🙂

Dafür brauchen wir:

2 St.          Auberginen (keine dicken, damit die Scheiben nicht zu groß werden)

3-4 St.      Tomaten (mittlere Größe)

2-3 St.       Knoblauchzehen

2 St.          Eier (Größe M)

Mayonaise, etwas Weizenmehl, Milch, Prise Salz und Sonnenblumenöl zum braten

Zubereitung:

Als Erstes muss man die Auberginen in Scheiben schneiden (nicht zu dick)

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Danach genau so die Tomaten

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In eine Schale die 2 Eier aufschlagen, etwas Mehl und Milch, Prise Salz dazu und alles sehr gut mithilfe eines Schneebesens zusammenvermischen, damit daraus ein flüssiges Teig entsteht (die Menge an Mehl und Milch kann ich nicht sagen, Hauptsache, dass der Teig, wie gesagt, flüssig wird)

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Im Teig jede Auberginenscheibe abwälzen und in einer Pfanne im Sonnenblumenöl bei mittlerer Hitze beidseitig anbraten. Danach die Scheiben auf Küchentücher ablegen damit sich das Öl etwas aufsaugen kann:

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Jetzt müsst ihr die Knoblauchzehen schälen und sie in eine kleinere Schale rausdrücken. Danach gebt ihr die Mayonaise bei, vermischt alles gut miteinander und lässt jede Auberginenscheibe (immer nur eine Seite) damit beschmieren. Auch hier kann man schwer sagen, wieviel man Mayo dazu braucht – ihr müsst selber gucken, damit es für alle Auberginenscheiben ausreicht.

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Nachdem es gemacht ist, legt ihr die Tomatenscheiben obendrauf und das war’s auch schon     🙂

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Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch die Tomaten mit Mayo beschmieren und den geriebenen Käse darüber streuen.

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Manche tun dann das Ganze im Backofen kurz anbraten, damit der Käse geschmolzen ist. Wir zu Hause mögen lieber die „frischere“ Wariante, wenn die Tomaten noch richtig knackig sind     😀

Jedenfalls sieht es nach dem Aufbacken dann ungefähr so aus:

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Also, ihr dürft selber entscheiden – schmecken tut sowieso Beides      😉     😀

Guten Appetit!

LG und einen schönen Sonntag wünsche ich Euch allen! RML

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Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 17 – Süße Kartoffeln

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Die Weihnachten stehen vor die Tür, deshalb möchte ich Euch ein dafür passendes Rezept von süßen Kartoffeln  vorstellen, welche ich, als ich noch ein kleines Kind war, mit meiner Mutter zusammen gemacht habe. Das Vorteil  – man braucht sie nicht backen. Nur Teig machen, der Kühlschrank erledigt dann den Rest    😀

Dafür braucht man: 

500 g             Paniermehl ( am besten fein gemahlen von der Bäckerei, geht aber natürlich ein ganz normales )

1 Dose          Mädchenmilch

150 g             Butter

3 EL               reines Kakaopulver (für den Teig) und noch etwas für Kartoffeln bestreuen

1 EL              Rum (für die Kinder dann natürlich weglassen!)

Ein Wenig gehackte Wahlnüsse für Dekoration.

Zubereitung:

In eine geräumige Schüssel Mädchenmilch geben

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Danach bei Zimmertemperatur aufgeweichtes Butter dazu (frühzeitig aus dem Kühlschrank herausnehmen und stehen lassen) und alles zusammen zu einer einheitlichen Masse gut vermischen

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3 Esslöffel Kakaopulver und evtl. Rum dazu und erneut alles gut vermischen, damit möglichst keine Kakaokrümmeln übrig geblieben sind

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Jetzt Paniermehl dazu geben und zu einer ebenmäßigen Masse – zum Schluss per Hand – vermischen, für ca. halbe Stunde stehen lassen, damit sich die Zutaten einziehen können. (Achtet dabei, dass die Teigmasse am Ende wie abgebildet aussieht, evtl. noch etwas Paniermehl beigeben).

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Nachdem der Teig „ausgeruht“ ist, könnt Ihr damit beginnen Kartoffeln zu formen, die Ihr danach im Kakaopulver abwälzt bzw. damit bestreut.

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Zum Schluss Kartoffeln mit Wahlnussstückchen dekorieren und diese vor dem Verzehr für ca. 2 Stunden ins Kühlschrank stellen

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Ihr könnt die Kartoffeln ganz unterschiedlich dekorieren, z.B. einen Igel daraus machen, indem Ihr statt Wahlnüsse die Mandelstifte nimmt und die Kartoffeln damit bespickt und mit geschmolzener Glassur bestreicht. Da freut sich garantiert jedes Kinderherz über die  süße Igelfamilie    😀

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Noch ein paar Dekovorschläge

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Auch das ließe sich aus der Teigmasse „zusammenbasteln“. Ist dann zwar keine Kartoffel mehr, ist aber ein lustige Kreation     😆

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Guten Appetit!    🙂

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PS. Ich wusste gar nicht, dass Kartoffeln so vielfältig sein können (Video)    😯      😆

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LG und einen schönen Sonntag Euch allen. RML

Aus der russischen Küche: Rezept Nr. 16 – Pelmeni (z.Dt. Maultaschen)

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Ohne Pelmeni geht bei Russen gar Nichts! Ob Feier oder einfach so zwischendurch – es muss sein!    😀

Man kann sie auf Vorrat machen und einfrieren lassen – braucht zwar etwas Zeit, dafür ist man/frau aber an manchen Tagen in der Woche mit der Kocherei voll entlastet. Schmeckt hervorragend, sättigt und macht Alle glücklich.    😀

Zutaten für den Teig:

500g          Weizenmehl

2 St.          Eier

Wasser

Zutaten für die Füllung:

600g          Hackfleisch (am besten ist gemischtes geeignet, am sonsten, wer welches möchte)

2 St.          Eier

2 St.          Zwiebeln (mittlere Größe)

3 St.          Knoblauchzehen (ausgedrückte; wer es nich mag, kann auslassen)

Salz, gemahlener Schwarzpfeffer, frischgehackte Petersilie, Schmand oder Creme Fraiche (man kann etwas Ketchup dazu geben)

1 St.           Lorbeerblatt

Teigzubereitung:

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Mehl in ein Schüssel geben, Eier dazu und soviel kaltes Wasser nehmen, bis die Teigmasse nicht mehr an den Händen kleben bleibt (Konsistenz ungefähr wie ein Nudelteig). Den Teigkugel auf ein Brett ablegen, mit einem sauberen Küchentuch abdecken und etwas ruhenlassen, damit sich alle Zutaten gut einziehen können.

In der Zeit wird die Füllung vorbereitet:

Den Hackfleisch in eine Schüssel geben, nachhinein Eier, kleingehackte Zwiebeln, rausgedrückte Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer (nach Ihr persönliches Geschmack), etwas Petersilie, und alles gut miteinander vermischen.

Jetzt macht Ihr Folgendes:

Aus dem Teig Würstchen formen und in kleine Stückchen, wie abgebildet, schneiden.

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Danach jedes Stückchen mit dem Nudelholz ausrollen (nicht zu dünn!)

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In jedes ausgerolltes Stückchen Teig in die Mitte Hackfleisch – Füllung legen

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Die Teigränder miteinander, wie abgebildet, zusammendrücken und Pelmeni formen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind

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Pelmeni auf ein mit Mehl bestreutes Brett nebeneinander legen und, wenn Ihr damit fertig seid, in einem Topf das gesalztes Wasser zum Kochen bringen, soviel Pelmeni, wie Ihr gerade braucht, dem Topf beigeben und mit einem Löffel umrühren, damit diese nicht am Topfboden kleben bleiben.

Dabei müsst Ihr, wenn nötig, die Hitzestufe des Herdes etwas senken, damit das Wasser nicht überläuft. Es muss im Topf genug Wasser sein, damit Pelmeni Platz zum kochen haben, da sie sich innerhalb des Prozesses etwas vergrößern werden. Wenn Pelmeni an der Wasseroberfläche „auftauchen“ (jetzt ein Lorbeerblatt ins Wasser  beigeben!), diese noch ca. 7 Minuten kochen lassen, ggf. Eins davon rausholen, durchschneiden und probieren, ob sie schon gar sind. Danach Pelmeni mit einem Schöpflöffel rausholen, abtropfen lassen und mit Schmand/Creme Fraiche/Ketchup servieren.

Tipp: Man kann Pelmeni auch mit dem Bouillon wie eine Suppe essen und falls Ihr nicht alle aufgegessen habt (eigentlich ein seltener Fall, weil süchtig machen    :mrgreen:    😉    ), kann man sie in der Pfanne mit etwas Butter anbraten.

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Guten Appetit!    😀

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Lecker Pelmeni    😆

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LG. und einen schönen Sonntag Euch allen! RML

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