Archiv der Kategorie: Russlands Osten

Kurz notiert

Damals, wie heute – Nichts hat sich geändert. Gleiche Komplizen, gleiches Vorhaben.

Eine Karikatur aus dem Jahre 1958, die der heutigen Ereignissen rund um Syrien sehr ähnlich sind, erstmals veröffentlicht in der slowakischen Satirezeitschrift Roháč.

Die Beschreibung zum Bild lautet „Odhalená agresia“, was übersetzt bedeutet „Entdeckte Aggression“.

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Quelle

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Ein bemerkenswertes Video, dass angeblich eine freundschafliche lockere Kommunikation zwischen „IS“-Terroristen und den türkischen Militärbeamten an den Grenzposten in der Nähe von belagerten syrischen Stadt Kobane zeigen soll (am 28.10.2014 veröffentlicht).

Da man es momentan intensiv versucht alle Verbindungsspuren zwischen Türkei und „IS“-Terroristen zu beseitigen, ist es nicht ausgeschlossen, dass man auf youtube dazu gezwungen wird – auf welche Art wie auch immer – auch dieses Video zu entfernen bzw- zu löschen, darum es am besten absichern!

İSİS militants chatting with turkish border guards 

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Monitor- Türkei unterstützt Dschihadisten und erlaubt den Zutritt nach Syrien! 29. 08. 2013

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21:12 Uhr

Rom, heute. Eine Demo der italienischer Aktivisten gegen die Aggression türkischer Regierung und zur Unterstützung Russlands im Kampf gegen die Radikalislamisten in Syrien.

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17:17 Uhr

Jetzt finden massive Proteste in der türkischen Hauptstadt Instambul statt als Reaktion auf die Erschießung des Tahir Elci. Die Polizei setzt u.a. Tränengas ein.

https://twitter.com/hashtag/Taksim?src=hash

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16:35 Uhr

Vor kurzem wurde in der Türkei (Provinz Diyabakir) der Vorsitzender der Anwaltskammer Tahir Elci wärend seiner Rede vor der Presse auf der Strasse in den Kopf erschossen. Man meldet, dass mindestens noch eine Person dabei ums Leben kam, einige Menschen wurden verletzt. Tahir Elci war für seine Unterstützung der Kurdischen Arbeitspartei (PKK) in der Türkei und auch als einer der bekanntesten Gegnern des Präsidenten Recep T. Erdogan bekannt.

Bald darauf meldeten die türkische Medien unisono, dass der Angriff von den Kämpfern der kurdischen Organisation „Patriotisch – revolutionäre Jugendbewegung“ verübt wurde. (???)

Ob diese auch ihre Pässe am Tatort hinterlassen haben, wie es letzte Zeit bei den Tätern scheinbar üblich ist, ist mir noch nicht bekannt.

In der Türkei hat Elci an vielen hochkarätigen resonannten Fällen gearbeitet.

PS. Die Geschichte wird böse Folgen haben….

Diyarbakır Bar Association Head Tahir Elçi, policeman killed by PKK attack in southeast Turkey

(von: Daily Sabah)

LG und ein schönes Wochenende euch allen. RML

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Ich habe ein Problem: Das Leben zwischen zwei Heimaten, die ich unendlich liebe.

Es war damals ein sonniger Sommertag im Frühling, als ich das Licht der Welt erblickte, erzählte mir meine Mutter, als ich sie mal danach fragte, weil ich es genauer wissen wollte. Nichts deutete daraufhin, wie es mit mir in diesem Leben weitergehen sollte. Und mal ehrlich: Wer weiß es schon so genau, was ihm noch bevorsteht? Keiner.

Aber jedes Mal, wenn ich zurückzublicken beginne und mein bisheriges Leben Revue passieren lasse, stelle ich erstaunlich fest, dass mein Schicksal scheinbar seit meiner Kindheit schon besiegelt wurde. Schon direkt nach der Grundschule fing alles damit an, das ich vor der Auswahl stand, welche ausländische Sprache – Deutsch oder Englisch – ich als Unterricht haben möchte. Ich wählte ganz spontan, aus dem Bauch heraus, Deutsch.

Meine Eltern haben sich bei meiner Auswahl nicht eingemischt und ließen mich selber entscheiden, wogegen bei vielen anderen Kindern deren Eltern unbedingt mitbestimmen wollten und bevorzugten, dass ihre Sprösslinge unbedingt die Sprache des ehemaligen Feindes lernen müssten (das war früher halt so; Deutsch galt meistens auch als Pflichtsprache und in kleineren Siedlungen Russlands hatte man kaum eine andere Wahl).

Es stellte sich zum Schluss allerdings heraus, dass die Klassen, die Deutschunterricht haben sollten, schon überfüllt waren – da hatte ich den Salat     🙂     Scheinbar waren die Erwachsenen viel schneller als ein elfjähriges Kind, also ich. In dem Moment, als ich es erfuhr, blieb mir nichts anderes übrig, als ein riesen Theater, ein Drama, genauer gesagt, zu veranstalten mit allem drum und dran, was sich dazugehört: Krokodilstränen, mit den Beinen stampfen usw. usf.

Meine Methode hat scheinbar schon mal direkt nach dem Grundschulabschluss funktioniert, als mir die höchste Auszeichnung, eine sogenannte Lobensurkunde, da ich die Einserschülerin gewesen war, beinahe flötengegangen, und zwar nur deshalb, weil ich alles andere als eine Spießerin war, sondern für jeden Spass zu haben    :mrgreen:

Aber gut, damit kein falscher Eindruck vermittelt wird – es waren nur diese zwei Male, wo ich „sehr hart“ für ein Platz unter der Sonne gekämpft habe, seitdem sind fast ausschließlich nur sanfte Methoden bei mir voll angesagt, die auch wunderbar funktionieren können     :mrgreen:

Ich durfte also Deutsch lernen und fühlte mich aus unerklärlichen Gründen sehr sehr glücklich damit, wie ein Fisch im Wasser, und habe nach dem Unterricht noch in der Schule geblieben um meiner damaligen Deutschlehrerin, Jekaterina Wasiljewna Iwanowa, beim Schreiben der Schulzeitung zu helfen; auch die Übersetzungen vom  Russischen auf Deutsch und umgekehrt gehörten dazu.

Später dann die Wettbewerbe unter den Moskauer und des Moskauer Kreises Schulen, wo unsere Schule stets die meisten oberen Plätze gewann. Selbsverständlich habe ich auch Einiges dazu beigetragen     🙂     Insbesondere waren die Juroren hin und weg, wenn ich mein Auftritt auf der Bühne hatte in einem Kleidchen, welches meine Mutter mal extra dafür nähte. Dann stand ich da und tanzte und wie eine echte Deutsche fehlerfrei singte „Liebe Schwester, tanz mit mir! Beide Hände reich‘ ich dir…“     🙂     (konnte jetzt vor Glück heulen, wenn ich daran nur denke)

Und so ging es dann immer weiter – eine erfüllte interessante Zeit und Kindheit. Ab der sechsten Klasse noch zusätzlich ein Freundschaftsklub in der Schule, wo man per Briefaustausch mit den Schülern aus anderen damals sozialistischen Ländern kommunizieren konnte. Komischerweise (jetzt aber nachhinein wahrscheinlich nicht mehr) klappte es bei mir nicht mit jemandem z.B. aus Bulgarien oder von sonstwo auf Dauer die Brieffreundschaft aufrecht zu erhalten (ich wollte mal auch mit anderen Sprachen Erfahrung machen).

Aber mit einem Mädchen Namens Kerstin Kalkbrenner aus kleinem sächsischen Städtchen Neusalza – Spremberg. Es dauerte über die Jahre lang und auch noch, als wir beide schon verheiratet waren und unsere Erstlinge zur Welt gebracht haben. Leider unterbrach unser Briefwechsel, da wir wahrscheinlich als neugebackene Mütter volle Hände zu tun hatten… Leider konnte ich Kerstin bis jetzt nicht finden.

Apropos meine Heirat: Das Erstaunlichste dabei war, dass ich es intuitiv vorausgeahnt hatte. Meine Freundinnen und ich saßen damals in Moskau in einem Cafe Namens „Meteliza“ auf Kalininskij Prospekt (so hieß früher die Strasse nah an Zentrum) und unterhielten uns beim Essen u.a. über die Zuckunft. Dann, als ich an der Reihe gewesen war, sagte ich, dass ich eine ausländische Name haben und nicht in Russland leben werde.

Sie haben damals nur gelacht und ich – gesagt und vergessen. Bis ich später meinen Mann getroffen habe, als ich die Proben für die Analyse für unser Labor in der Produktionsabteilung entnehmen wollte. Es stellte sich fest, dass er Russlandsdeutscher war, man hatte ja früher keine Ahnung von dem deutschen Volk in Russland, jedenfalls nicht in einem breiten Umfang. Der Rest ist Geschichte und meine Freundinnen sind immer noch baff und kriegen sich davon nicht mehr ein     😆

Wozu ich das alles geschrieben habe? Weil es mir sehr wichtig ist, dass es Frieden zwischen Russland und Deutschland herrscht und nie wieder zu einer Auseinandersetzung komen wird. Und es tut mir unendlich weh, wenn ich die Hetzberichte hier über Russland lese und auch einige Kommentare, die es an sich haben.

Insbesondere jetzt, wo das Land ein großes Trauma hinter sich hat, und zwar direkt vor dem Jahreswechsel, musste man doch zumindest etwas Anstand besitzen und von Hetzerei ablassen. Aber nein, die altbewerte Propagandamaschinerie muss ihre Räder ununterbrochen weiterdrehen, und der russische Präsident macht alles sowieso falsch (hab das schon mal in einem meiner Artikeln erwähnt), auch dann, wenn er was Gutes und vom  Herzen tut, wie z.B. ganz spontane Zusammenfeier des Silvesters mit Flutopfern im Osten Russlands mit einer Neujahrsansprache an die Bevölkerung und am nächsten Morgen vor 6 Uhr schon, ungeschlafen, das Besuch der Anschläge – Opfer in Wolgograder Krankenhäusern (Originalvideo, oben links anklicken).

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Es ist einfach nur zum Haareraufen. Da beginnen schon in Kommentaren die Oberklugen zu schwadronieren und die absurdesten Theorien zu den Geschehnissen schildern. Gut, dass es noch Deutsche gibt’s, die trotzdem stets den Überblick bewahren und logisch denken können.

Ein User schreibt zu dem Thema, bzw. antwortet solch einem „Theoretiker“, ich zitiere:

“ Ihrer Vermutung fehlt jede Plausibilität

Zitat: „Wer sagt mir denn, dass es nicht ein russischer Geheimdienst war, der die Anschläge durchgeführt hat? Es wäre aus dessen Sicht eine lohnenswerte Investition, die mehr Jobs, mehr Förderung, bessere Ausrüstung … bedeutet.“

Sie meinen also, der russische Geheimdienst würde des Präsidenten in 2014 wichtigstes internationales Ereignis in Russland, die olympischen Winterspiele, gefährden, um „mehr Jobs, mehr Förderung, bessere Ausrüstung“ zu erhalten? Wobei der Präsident just ein „Ehemaliger“ ist?

Mein Vertrauen in Geheimdienste tendiert auch gegen Null. Aber für blöd halte ich deren Mitarbeiter nicht.

Zitat: „Die russische Regierung hätte auch einen Benefit: eine gute Begründung für innenpolitische Aufrüstung.“

Ohne auf den zynischen Aspekt eingehen zu wollen, ist Herr Putin viel zu intelligent, sich im Vorfeld der Spiele „eine gute Begründung für innenpolitische Aufrüstung“ herbeibomben zu lassen. Diese Attentate stehen übrigens im krassen Widerspruch zu Herrn Putins aktueller Politik, über Amnestieregelungen ein günstiges Klima für die Spiele zu schaffen. Kurz gesagt: Ihrer Vermutung fehlt jede Plausibilität.“

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Oder zu dem Medienaufschrei „Wo ist Putin?“, der sich schwallartig direkt nach den Anschlägen ereignete, als russischer Präsident in der Zeit sich informierte, Sofortmaßnahmen ergreifte und Befehle gab, da jede Sekunde zählte:

„“Und wo ist Putin?“, fragen die Nutzer sozialer Medien und Journalisten. Sie werfen dem Präsidenten, der sich sonst gern als starker Mann inszeniert, vor, dass er noch nicht öffentlich Stellung zu den Anschlägen genommen hat.“

Wo sind die Medien, wie ZEIT Online, FAZ, Tagesthemen, heute und Co?
Ich werfe diesen Medien, die sich sonst als neutrales Medium inszenieren, vor, dass diese mangelhafte Berichterstattung über die Hintergründe gegeben haben.“

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„Die Propagandamasche, die wir jetzt in den kommenden Wochen zu hören bekommen geht so:

Wenn es weitere Anschläge gibt, wird Putin angegriffen, weil er nicht für Sicherheit Sorge kann.

Wenn es keine weiteren Anschläge gibt, wird der angebliche „Polizeistaat“ Russland beklagt.“

„Ich habe keine Ahnung, warum er sich bis jetzt nicht perönlich gemeldet hat, allerdings finde ich es durchaus besser, sich zu informieren, statt vorher großkotzig dem Feind eine Kampfansage à la Bush zu machen.“

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„Natürlich wieder faire Berichterstattung.

Obama darf seit Monaten zur NSA-Affäre schweigen, ohne das ihm was zur Last gelegt wird. Keinen einzigen Artikel habe ich jemals zu seinen geschlossenen Lippen gelesen, kein Vorwurf war in unseren Zeitungen zu hören. Aber wehe Putin schweigt mal ein paar Tage zu einer Sache, die ihn betrifft, dann sind unsere Medien-Propagandisten sofort zur Stelle und beglücken uns mit ihren fremdbestimmten Schlagzeilen.

Eure Glaubwürdigkeit schwindet immer mehr.“

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Das haben auch andere längst bemerkt:

“ Ein Fiesling, der nichts macht. DAS ist der Putin.

Ach Gottchen, jetzt ist der Putin auch noch böse, weil er nichts macht. Macht er was, ist er böse, weil er sich gerne als starker Mann inszeniert. Hält er sich zurück, ist er böse, weil man jetzt nichts von ihm hört, obwohl er sich gerne als starker Mann inszeniert. Ein Fiesling, ich habe vestanden. Viel schlimmer sogar, als diejenigen, die dort vor wenigen Stunden mehr als ein Dutzend Zivilisten hochgesprengt haben und sich wahrscheinlich auch bei der Olympiade als „Regimekritiker“ hervor tun wollen.“

Es macht mich sehr traurig, weil ich meine zwei Heimate sehr liebe. Das könnte doch alles so schön sein….

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EIN WICHTIGER NACHTRAG !!!

Dieser Artikel von mir wird regelmässig und schon nicht zum ersten Mal auf einem bestimmten Blog gnadenlos mißbraucht, wie es dem Blogbetreiber dort je nach Lust und Laune gerade passt.

Daraufhin bekommt man solche hasserfüllte Kommentare, einer von denen ich hier unten ausnahmensweise komplett zitieren werde.

Dieser Mensch und ihm ähnliche andere, die absolut Null Ahnug haben und es auch erst gar nicht haben wollen über das unermässliche unvorstellbare Widerlichkeiten, die an russischen, weißrussischen, ukrainischen und anderen Völkern Russlands damals begangen wurden und selbstverständlich auch an unzähligen Frauen und Mädchen – an erster Stelle – und an älteren Männern und Jungen dort! Reparaturzahlungen gerade für die sexuell mißbrauchte Opfer? Fehlanzeige!!!

Auch nicht die geringste Ahnung davon, wieviel Industriekapazitäten (Fabriken, Werfte etc.) durch ständige beinahe pausenlose Bombardierungen dem Erdboden gleich gemacht wurden – das ist dann nur ein Witz, was die russische Armee als Kriegsbeute mitgenommen hatte, im Gegensatz zu dem, was auf dem russischen Territorium unwiederruflich zerstört und an wertvollem Besitz entwendet wurde.

Dass das Schiff meines Opas väterlicherseits, das im Krieg in Hospiz umgebaut, von oben als solcher mittels eines roten Kreuzes entsprechend gekennzeichnet und trotzdem von der Luftwaffe in die Luft gesprengt wurde (und mein Opa natürlich auch mit), wie auch viele andere Hospizen vorher, davon hat man genauso Null Ahnung und weint um sein eigenes Schiff.

Solche Menschen, wie dieser Kommentarist hier, wollen auch aus mir unverständlichen Gründen vehement nicht selber nach Russland zu fahren um sich dort ein Bild vor Ort zu machen, Archive besuchen, mit Menschen sprechen und und und. Denn das ist scheinbar nicht ihr Ziel, es muss, so denke ich mittlerweile, NICHT zu Versöhnung kommen!

Und so wird es weiter und immer wieder ungebremst gehetzt, sodass es einem nur noch schlecht davon wird.

HÖRT ALSO AUF MEINE ARTIKELN ZU MIßBRAUCHEN UND LASST EUCH HIER NICHT MEHR BLICKEN, IHR VÖLKERHETZER UND HASSER ANDERER MENSCHEN !!!

Und nun zum Kommentar von einem gewissen Gerd:

„Gesendet am 14.03.2014 um 08:56

Zitat: “Wozu ich das alles geschrieben habe? Weil es mir sehr wichtig ist, dass es Frieden zwischen Russland und Deutschland herrscht und nie wieder zu einer Auseinandersetzung komen wird.”

Wenn Ihnen Frieden so unendlich wichtig ist, dann sorgen Sie dafür, daß die Wahrheit über den deutschen PRÄVENTIVKRIEG GEGEN DEN RUSSISCHEN ANGRIFF verbreitet wird; daß Russland Entschädigungen an Millionen vergewaltigte Frauen und z.B. für die Wilhelm Gustloff zahlt; daß Stalin, Ilja Ehrenburg u.v.a. endlich als KRIEGSVERBRECHER gebrandtmarkt und endlich Reparationszahlungen für graubtes Land, Güter, Patente und wissenschaftliche Erkenntnisse bezahlt werden. Anderenfalls ist Ihr Friedensziel nur Sermon. Bis o.g. Ereignisse eintreten, hasse ich jeden einzelnen Russen – ob Säugling oder Greis, Mann oder Frau – mit einer Vehemenz, die Sie sich nicht im Entferntesten vorstellen können. Übrigens! Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Briten und Amerikaner – von Juden ganz zu schweigen…“

LG.RML

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b_c4d30769d28b1de2c1e8cb2df578e2bdRussia's President Putin and Germany's Chancellor Merkel attend a news conference after their meeting at the St. Petersburg International Economic Forum in St. Petersburg

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Montagsdoku: Kamtschatka – Leben im Schatten der Feuerberge

Weit im Osten Russlands liegt die Halbinsel Kamtschatka, die regelmäßig von Vulkanausbrüchen und Erdbeben heimgesucht wird. Knapp 400 000 Menschen leben in dieser Region, die so groß ist wie Deutschland. Dadurch, dass die Gegend jahrzehntelang abgeschottet war, hat sich auf Kamtschatka eine weitgehend intakte Fauna und Flora erhalten. Nun scheint ein langsam einsetzender Tourismus den Menschen eine neue Perspektive zu bieten.

Verlinkt von: http://www.youtube.com

LG.RML

Aktuelle Meldung: Die Flutkatastrophe im Osten Russlands – letzte ofizielle Zahlen.

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Eine große Überflutung im Fernen Osten Russlands dauert mittlerweile schon über einen Monat, es sind insgesamt fünf Regionen betroffen mit einer Gesamtfläche über 2000 km. Am heutigen Dienstag Morgen bleiben in der Amur Region, Chabarowsk und der Jüdischen Autonomen Region 137 Städte, 6.300 Häuser, 15,36 Tausend von Datschas und Gärten, 215 Abschnitte von Straßen mit einer Gesamtlänge von 501,2 Kilometern und 59 Straßenbrücken überflutet. In Jakutien, jüdischen autonomen Region, Amur Region und die Chabarowsk und Primorje Regionen ist ein Notstand ausgerufen. Nach der MOE ( russ. МЧС ), sind bis jetzt in der Gegend von Überschwemmungen etwa 34 Tausend Menschen betroffen. Die Psychologen müssen enorme auch für sie schwere Arbeit leisten (verständlich, da die Menschen alles komplett verloren haben).

Der Empfang von zusätzlichen Mengen von Wasser entlang der Nebenflüsse des Flusses Amur von der chinesischen Seite erschwert die Situation erheblich. In China gab es auch mehrere Tage sehr starke Regenfälle.

Hier könnt Ihr auf das Bild draufklicken und sich die Fotos anschauen:

http://news.mail.ru/inregions/fareast/27/incident/14405266/

PS. Habe heute mit dem Ersten Russischen Fernsehkanal – Nachrichtenabteilung – in Moskau telefoniert. Man sagte mir, dass es kein ofizielles Spendenkonto eingerichtet wurde. Der Staat schafft es bis jetzt aus eigenen Kräften, die freiwillige Hilfe bekommt man auch aus ehemaligen Republiken, die zur Sowjetunion angehörten. Die Russisch-Orthodoxe Kirche leistet auch ein großes Teil dazu, auch im Ausland (durch Spendensammlung).

Auf meine Frage, ob man die ofizielle  Anteilnahmen seitens des Auslandes bekommen hat, sagte man mir, dass man davon nichts wisse, sonst würde man davon berichten. Zum Schluss bemerkte die nette Dame am Telefon:  „Scheinbar ist es zu weit für sie (die Ofiziellen). Ob sie überhaupt wissen, wo das ist?“. Sie bedankte sich bei mir ausführlich und auch bei all den Deutschen (solche gibt es, bekomme viele e-Mails), die auch wie unsere Familie gerne gespendet hätten.

RML.

Text © Copyright by Russian Moscow Lady

Große Flutkatastrophe im fernen Osten Russlands.

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Aktuelle Information vom 17.08.2013

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Um die von den Überschwemmungen betroffenen Menschen in den entlegensten Gebieten des Fernen Osten Russlands  zu helfen, gründete das Verteidigungsministerium eine Gruppe der Heeresflieger, bestehend aus der Mi-8 und Mi-26. Dies wurde heute von der Geschäftsführung des Nachrichten-und Informationsdienstes des Verteidigungsministeriums berichtet.

„Über 20 Hubschrauber sind am Flughäfen in der Region Chabarowsk und Ukrayinka ( Amur Region ) fokussiert“, – sagte die Agentur.

Hubschrauber werden für die Lieferung von Waren, Lebensmitteln, Medikamenten in abgelegene Gebiete, die Evakuierung von Kranken und Aufklärung eingesetzt.

Am Vorabend hat das Verteidigungsministerium die Gruppierung der Kräfte für den Notfall in den Fernen Osten auf 4.500 Armeeangehörigen erweitert. „Das Verteidigungsministerium verstärkt in den Fernen Osten des Landes die Gruppierung  für die Beseitigung der Katastrophefolgen und für die Unterstützung der lokalen Bevölkerung.  Derzeit sind mehr als 4,5 Tausend Soldaten, 630 militärische Fahrzeuge und 40 Flugzeuge und Hubschrauber im Einsatz“, sagte der Vertreter des Ministeriums für Verteidigung .

Der Leiter des Katastrophenschutzministeriums (russ.  МЧС ) Wladimir Putschkow hat am Vorabend aus der Luft der Umfang des mächtigen Flutes in der Amur-Region abgeschätzt.

Bis heute sind in dem Fernen Osten 4644 (!!!) Häuser überflutet. In der Amur-Region befinden sich 1.595 Menschen in Notunterkünften, darunter 718 Kinder. In der Jüdischen Autonomen Region waren teilweise 14 Ortschaften mit einer Bevölkerung von 893 Personen überflutet, in der Region Chabarowsk sind 294 Menschen evakuiert. insgesamt sind ca. 30 000 Menschen davon betroffen.

Und das ist noch nicht das Ende!

( Zusammenfassung aus der aktuellen russischen Nachrichten. Das Foto oben ist auch aktuell ).

Video dazu, auf russisch zwar, aber die Bilder brauchen keine Sprache.

http://www.1tv.ru/news/social/239788

PS. Man kann sich erst gar nicht vorstellen, was die armen Menschen so alles dort durchmachen müssen!!!

Text © Copyright by Russian Moscow Lady

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