Blog-Archive

Ukraine und EU paraphieren Abkommen über einheitlichen Luftverkehrsraum

STIMME RUSSLANDS Die Ukraine und die EU haben eine Vereinbarung über den gemeinsamen Luftverkehrsraum paraphiert, berichtet die Website des litauischen EU-Vorsitzes.

„Die Europäische Union und die Ukraine haben heute am Rande des Gipfels der „östlichen Partnerschaft” in Vilnius das Abkommen über den gemeinsamen Luftverkehrsraum paraphiert”, heißt es in der Mitteilung.

Die Einrichtung eines gemeinsamen Luftverkehrsraums ist eines der Schlüsselelemente der Umsetzung des künftigen Assoziationsabkommens zwischen der Ukraine und der EU im Verkehrsbereich.”

Weiterlesen:

http://german.ruvr.ru/news/2013_11_28/Ukraine-und-EU-paraphieren-Abkommen-uber-einheitlichen-Luftverkehrsraum-4493/

******

PS. Dieses Abkommen wurde damals am 20.11.2012 auch mit Georgien geschlossen, hier im ofiziellen Vertragsdokument zu lesen:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:321:0003:0032:DE:PDF

In der Zeit läuft die Studentenparty auf Majdan in Kiew weiter. Die 100 Griwna ( = 9 Euro ) für 4 Stunden Rumstehens müssen laut abgeschlossenen Verträgen schließlich absolviert werden. Vorher wurden alle Details abgesprochen, was man wärend der Proteste machen soll, z.B. dass man die gleichen Parolen rufen soll, die vorher ein Animator auf der Bühne rief.

Korrespondenten des russischen Senders “Rossija” haben es nachgeprüft und eine Anzeigenummer gewählt. Dort bestätigte man, dass für die Proteste Studenten gesucht werden und man hat dabei erklärt, was man dort genau tun sollte. Man sorgt bei solchen Inseraten sogar dafür, den Studenten eine Entschuldigung für verpasste Vorlesungen zu organisieren. Wahnsinn…

Die Revolutionen kosten viel. Diesmal geht es, was Ukraine betrifft, ums Ganze. Scheinbar war man sehr spendabel inklusive Lieblings – Sänger/innen, Gruppen etc.

Habe heute die Live – Übertragung ab und zu verfolgt, die oft mit antirussischen Parolen bespickt war, auch Parolen auf Englisch, Gestalten in der Kleidung mit abgebildeten geballten Faust ( “Otpor” ), komische Beobachter des ganzen Geschehens und erstaunlicherweise nebst staatlichen, (ultra)nationalistischen auch polnische (???) Staatsflaggen…

Das Theater läuft noch:

http://news.guru.ua/news/346165/Onlajn_transljacija_s_Evromajdana_v_Kieve.html

Dass die Baltischen Länder am EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine besonders interessiert sind und sich  dabei in dieser Frage so eifrig arrangieren, ist mehr als verständlich, erhoffen sie sich doch ein Binnenmarkt für ihre Produkte, die nach dem Zerfall der Sowijetunion keine Anfrage in Europa haben und das Einfuhr nach Russland, wo man früher dicke Umsätze machte, sehr begrenzt ist.

Wohin die EU-Assoziierung hinführt, darüber schrieb „Der Stern“ schon mal. Es hat sich seitdem nicht viel geändert.

Baltische Staaten. Vom Boom zum Bankrott

http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/baltische-staaten-vom-boom-zum-bankrott-703022.html

LG.RML

393144

Kiew: Unzufriedene protestieren auf Majdan

Kiew: Unzufriedene protestieren auf Majdan

STIMME RUSSLANDS Kiews Verzicht auf die Vereinbarung mit der Europäischen Union hat eine Woche vor der eventuellen Unterzeichnung erklungen. Das wurde eine frohe Nachricht vor allem für die Vertreter der ukrainischen Industrie, die befürchten, dass die Annäherung mit Europa ein wirtschaftliches Fiasko herbei führen könnte. Indessen versammeln sich auf dem Kiewer Platz der Unabhängigkeit – dem Majdan Nesaleschnosti – jene, die mit der Entscheidung der Regierung unzufrieden sind. Auch oppositionelle Politiker sind dorthin gekommen, um die Protestierenden zu unterstützen.

Am Donnerstag erklärte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch, er beabsichtige nicht, die Assoziationsvereinbarung mit der EU beim EU-Ostgipfel zu unterzeichnen, das am 28. und 29. November in Vilnius stattfindet. Obwohl viele diese Entscheidung als eine scharfe oder sogar überraschende Wende bezeichnen, sei sie für manche Experten keine Neuigkeit, sagt der Politikwissenschaftler Wadim Karassjew:

„In der letzten Zeit sprachen viele unparteiische Beobachter, Experten und Politiker davon, dass die ersten Jahre einer Freihandelszone mit der EU für die ökonomische und soziale Situation im Land äußerst risikoreich sein könnten. Insgesamt werden die Vorteile aus dem freien Handel mit der EU den Verlust der normalen strategischen Beziehungen zur Russischen Föderation nicht wettmachen können.“

Der ukrainische Politikwissenschaftler und Präsident des Zentrums für Systemanalyse und Prognose Rostislaw Ischtschenko bemerkt, dass diese Entscheidung die Ukraine vor dem wirtschaftlichen Fiasko gerettet habe.

„Das Abgleiten in einen ökonomischen Abgrund und in Hoffnungslosigkeit wurde gestoppt, denn die Unterzeichnung der Assoziationsvereinbarung hätte bedeutet, dass die Ukraine schon im März-April – ohne Varianten – bankrott gewesen wäre. Nun sind für die Ukraine Chancen aufgetaucht.“

Weiterlesen:

http://german.ruvr.ru/2013_11_22/In-der-Schule-ist-morgens-mehr-Betrieb-als-auf-dem-Platz-Majdan-3262/

***************************************************************************************************************************************

PS. Ich hoffe nur, dass das alles nicht in etwas Schlimmeres ausartet. Das man in der EU (und darüber hinaus    😉    ), gelinde gesagt, nicht erfreut ist, ist klar, wie ein nächtlicher Sternenhimmel.

Die Opposition in der Ukraine wird jetzt Alles in Bewegung setzen um vor allen Dingen die jungere Generation für die am Samstag angekündigte Proteste per Twitter & Co. zu mobilisieren. Schließlich sollen die „TechCamp“-Schulungen nicht umsonst gewesen sein, das muss möglichst, vermute ich, Früchte tragen.

Klar auch ist, dass der superreicher Witalij Klitschko mitten im ganzen Trara die große Chance seines Lebens wittert. Er ist einer der großen Patrioten seines Landes, der seine Steuern stets woanders, nur nicht eben patriotisch in der Ukraine, zu zahlen bevorzugt. Auch war ihm sein Land es nicht Wehrt alle seine Kinder, oder zumindest nur noch Einen, dort patriotisch zu Welt zu bringen. Geschweige denn dort zu leben…

Als ihm heute Nacht auf der Protestaktion auf Platz Majdan in der Hauptstadt Kiew ein Reporter des russischen Senders Rossija24 ein paar Fragen zu der aktuellen Lage stellte, antwortete Witalij Klitschko – ganz Patriot – auf Englisch….

Apropo Englisch: Ich freue mich schon auf den englischsprachigen Spam – Müll, der immer kommt, wenn ich mich über bestimmte Themen hier auf meinem Blog äußere     😉     :mrgreen:

LG.RML

EU: Moskau darf UdSSR-Nachfolgestaaten nicht unter Druck setzen

„Die EU-Spitze hat am Mittwoch Russland vorgeworfen, die Ukraine und andere Nachfolgestaaten der UdSSR, die ihre Handelsbeziehungen zur EU ausbauen wollen, unter Druck setzen zu wollen, meldet Reuters.

„Wir akzeptieren keine Versuche, die souveräne Wahl dieser Staaten einzuschränken. Wir können ihnen nicht den Rücken zuwenden“, sagte Jose Manuel Barroso, Chef der EU-Kommission, in seiner Jahresrede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg.“

http://de.rian.ru/politics/20130911/266855846.html

Noch dazu:

http://de.rian.ru/politics/20130822/266717995.html

LG.RML.

%d Bloggern gefällt das: